Interessante Annahme. Was ist das denn genau für ein Beruf?
Zum Verständnis: Berufsunfähigkeit heißt nicht 100% unfähig. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung leistet ab 50% Einschränkung, also wenn man für den Job z.B. doppelt so lange braucht. Mit den geschilderten Diagnosen dürfte das i.d.R. erfüllt sein.
Über eine Schwere Krankheiten Vorsorge kann man durchaus nachdenken. Vorteil ist die klarere Definition der Leistungsauslöser, wobei sich die Gesellschaften da auch diverse Schlupflöcher offen halten. Die maximale Leistung ist jedoch deutlich geringer als bei einer BU und wichtige Themen wie Psyche fehlen völlig.
Ich bin seit 3 Jahrzehnten Finanz- und Versicherungsmakler und habe zahlreiche Mandanten bei der Antragstellung eine BU begleitet - teilweise unter Zuhilfenahme eines Rechtsbeistandes.
Die Handwerker kommen einfacher an die BU-Rente, die Kreativen und Schreibtischtäter eher schwieriger. 30% der BU-Rentner bekamen nach wenigen Jahren auf Grund einer strengen Nachprüfung die Rente gestrichen. Genau genommen ist auch hier eine Risikostreuung angeraten - eine kleine BU und eine kleine DD und wenn es ganz dick kommt, zahlen beide.