Abgesehen davon finde ich: Es ist begründungspflichtig, dass jemand etwas nicht machen darf oder soll; umgekehrt ist es das nicht.
Sehe ich nicht so. Wenn man vom aktuellen Stand abweichen möchte, bräuchte man einen konkreten Grund das zu tun.
Beide wollen was für die Altersvorsorge tun? Fein. Jeder eröffnet für sich selbst ein Depot. Ein gemeinsames Depot hat genau 0 Vorteile.
Risiken / Probleme / Nachteile:
dem Finanzamt belegen müssen , dass keine Schenkungen vorliegen, weil beide immer gleich einzahlen. Sobald das Mal nicht sonst, sind eigentlich auch die Kapitalerträge nicht mehr 50/50 aufzuteilen. Viel Spaß dabei!
Wenn man mal was entnimmt muss man auch hier wieder säuberlich 50/50 auf die eigenen Girokonten aufteilen oder das Geld auf einem gemeinsamen Giro parken.
Im Fall der Trennung ist man gezwungen zu verkaufen.
Funfact: diese Punkte gelten eigentlich auch bei verheirateten. Nur das Schenkungsproblem ist dort aufgrund des höheren Freibetrags eher nicht relevant.