Beiträge von Taugenichts

    Hallo Finanztip-Forum,

    In einem geerbten Depot liegen auch zwei Leichen.

    1000 Aktien von AirBerlin (WKN AB1000) und 150 Aktien von Conergy (WKN A1KRCK), einem ehemaligen Solarunternehmen.

    Beide Aktien werden nicht mehr an der Börse gehandelt, daher bleibt meines Wissens nur die Ausbuchung aus dem Depot.

    Ich würde gern den Verlust steuerlich absetzen, d.h. mit Gewinnen von anderen Aktienverkäufen verrechnen. Meines Wissens werden Verluste durch Ausbuchungen nicht in den Verlusttopf mit aufgenommen. Das heisst also ich muss das selber in die Anlage KAP bei der Steuererklärung eintragen.

    Hat das jemand schon mal erfolgreich gemacht?

    Bekomme ich nach der Ausbuchung von der Bank eine Bestätigung über die Summe des Verlustes?

    Vielen Dank für eure Hilfe.

    Ein durchaus interessantes Thema, aber die Diskussion scheint mir auch daran zu kranken, dass das Szenario nicht ganz geklärt ist, bzw. für jeden evtl. ein anderes ist. Ob nun ein Auslandskonto, Gold, Bargeld oder Zigaretten + Vodka die richtige Vorsorge ist hängt davon ab was tatsächlich passiert.

    Kurz zum Thema "Multiwährungskonto", weil dies noch nicht aufgegriffen wurde. Mir fällt da "Wise" ein was sicher eine tolle Sache aber auch wenn das Geld von ausserhalb Deutschlands verwaltet wird (ohne Einlagensicherung von Belgien aus so weit ich weiss) ist ihr Angebot aus meiner Sicht nicht eine Antwort auf den "Kriegsfall".

    Die Frage die sich mir stellt ist ob für jemand ohne Auslandskonto aber mit Depot ein USD Geldmarkt ETF ein mittelfristig sicherer Hafen ist um Geld in USD zu parken wenn der Euro stark abwertet.

    Ansonsten kann man ja der Diskussion entnehmen, dass etwas für den Frieden tun durchaus eine sinnvolle finanzielle Vorsorge ist.

    Vielen Dank. Macht Spass hier im Forum.

    Wir haben mittlerweile (leider) 3 MSCI World Varianten. Standard, SRI fossil reduced und Climate Transition Benchmark. (Ob das Anlegeverhalten von Privatanlegern das Klima rettet ist ein anderes Diskussionsthema.)

    Wir haben genau den erwähnten MSCI World von Lyxor wegen dem TER von nur 0,12%. Weil Finanztip im anfangs erwähnten Artikel schrieb die Kosten sind eigentlich nicht so wichtig habe ich mir mal die jährliche Performance der verschiedenen MSCI Worlds bei justETF angesehen und tatsächlich liegen da einige (z.B. iShares) in den meisten Jahre etwas besser. Anlass der Frage ist die Entscheidung auf welchen ETF man einen Sparplan machen würde.

    Und ja, mir ist klar dass gegenüber der Entscheidung wieviel Prozent von meinem Vermögen ich in Aktien investiere alles andere eigentlich nur Mikrooptimierung ist.

    Beste Grüsse

    Wer bei Finanztip nachliest ("Indexfonds als "Best Of" der Weltwirtschaft") erfährt dass Steuern, Kosten und Währung eigentlich weniger wichtig sind für die Wahl des MSCI world ETFs. Trotzdem möchte ich bei 2 Punkten nochmal nachfragen wo sich die empfohlenen ETFs unterscheiden.

    1) ETF-Domizil: Gerd Kommer schreibt Irland hat mehr Doppelbesteuerungsabkommen mit anderen Ländern als Luxemburg, daher bleibt mehr von den gezahlten Dividenden übrig. Ist das noch aktuell und ist das in einer Grössenordnung in der man dies in der Wahl des ETFs berücksichtigen sollte?

    2) Fondsvolumen: Der iShares MSCI World hat ein deutlich grösseres Fondsvolumen als alle anderen. Ist das ein Vorteil? Ist z.B. auch in schwierigen Phasen der Markt liquider und der Spread geringer?

    Danke vorweg für Antworten.

    Meiner Meinung nach sind Emerging Markets einfach ein Faktor (so wie Small Cap), den man nicht unbedingt zur Abbildung der globalen Marktkapitalisierung benötigt. Ich habe auch mal mit einem ACWI angefangen, dann war mir die Ein-ETF Lösung aber zu unflexibel. Mit dem MSCI EM kann ich ab und zu flexibel zum MSCI World mein Portfolio anpassen. Momentan habe ich gar keine EMs. Was sich aus meiner Sicht auszahlt, siehe Russland oder China. Die EMs werden noch eine ganze Weile länger als die developed markets brauchen um die Effekte der Corona Pandemie zu überwinden.

    Meine Einschätzung; wir werden sehen.