ähnliche Situation war bei meinem Bruder der sein Haus verkauft hat mit anschl. Mietvertrag für maximal 18 Monate. Aus dem Hausverkaufserlös plus angespartem Geldvermögen konnte er den Neubau problemlos bezahlen, brauchte keine Bank einzuschalten. Wenn das vorhandene Haus noch nicht so schnell verkaufbar ist, andererseits Geld für die neue Immobilie benötigt wird dann wird die Hausbank sicherlich vorfinanzieren, abgesichert auf der bisherigen Wohnimmobilie. Ich unterstelle insoweit das eine bezahlte Immobilie vorhanden ist, sonst wird es schwierig denke ich.
Beiträge von Horst54
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ich bin 71 und über die Jahre doch vorsichtiger geworden = risikoarm-/reich je 50 %. Die Ausschüttungen aus beiden reichen zusammen mit den Renten um die Ausgaben vollständig finanzieren zu können. Trotzdem stocke ich den Risikotopf nicht aus da die Zeit des "Aussitzens" kürzer wird. Den risikoarmen Topf habe ich zu 90 % im GMF-ETF, Festgeldanlagen mache ich nicht (mehr).
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der DBX0A2 macht aktuell 75 % meines Sicherheitsbausteines aus (restliche 25 % Giro-, Tages-, Festgeld). Den Sicherheitsbaustein halte ich immer so bei 50 % des Geldvermögens. Jetzt habe ich gelesen das seit einigen Tagen Vanguard den A41L3V als physischen GMF-ETF aufgelegt hat (Kostenquote 0,07 % gegenüber 0,10 % des DBNX0A2). in einigen Tagen wird das letzte Festgeld fällig. Mit 71 Jahren lege ich kein Geld mehr fest an. Jetzt stellt sich mir die Frage- wozu ich gern Eure Meinung hören möchte - wie bewertet ihr den neuen Vanguard GMF-ETF (ich bin im Übrigen mit meinem Risikobaustein überwiegend im A1JX52 von Vanguard investiert, also Vanguard "affin").
Ich überlege den Gegenwert des fälligen Festgeldes und ca. 50 % des DBX0A2 in den neuen Vanguard GMF-ETF anzulegen / umzuschichten oder wie seht ihr das? Noch abwarten bis er 1 Mrd. Volumen hat, wäre das sicherer? Danke schonmal
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Auch bei mir reichen die sicheren Renten (gesetzlich + ZVK) + Kapitalerträge (Ausschüttungen, Zinsen) i.d.R. zur Ausgabendeckung, es bleibt etwas übrig das für Extras verwendet wird. Seit 7 Jahren im Ruhestand, seitdem kein Entnahmeverzehrbedarf. Ich halte es so das ich den EVENTUAL-Bedarf für 10 Jahre (1/3 der Ø mtl. Ausgaben X 12 X 10) in risikoarm halte (GMF, TG, Giro). Darüber hinaus gehendes ist (und bleibt) in 3 Aktien-ETFs (davon 90 % weltweit und 10 % EUROSTOXX600). Das ist pflegeleicht und ich schaue 1 X je Woche drauf, reicht.
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Ja, Pflegeheim ist DIE latent große Sorge.
Das Wohnen in unserem Haus (Bungalow) wäre auch bei körperlichen Beschwerden (die bislang gott sei Dank nicht da sind / wir leben zudem sehr gesund) machbar, ebenerdig. In den Keller oder in das komplett ausgebaute Dachgeschoß kann man, muss aber nicht täglich mehrfach gehen. Beide Brüder nebst Ehefrauen, 6 bzw. 4 Jahre jünger als meine Frau und ich haben in diesem Jahr jeweils ihr schuldenfreies Wohnhaus verkauft, wohnen jetzt in - zugegebenermaßen großzügigen - Mietwohnungen und verleben des jeweiligen Verkaufserlös des Hauses, z.B. Wohnmobilanschaffung u.ä., Das kommt für meine Frau und ich überhaupt nicht in Betracht. Unser Haus ist unser Ruhepol in welchen wir auch viel investiert haben (eher zu viel, egal). Es ist uns einfach nicht möglich "über die Stränge zu schlagen", wir lassen es wie es ist.
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eine Rückfrage zu # 4: R / S Quoten kann ich nachvollziehen aber was ist die Schlußfolgerung / der Vorschlag zum Handeln und Nichthandeln daraus?
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Liquidität überwiegend Tagesgeld bei GEFA-Bank, zzt. 1,9%. Sinkt der Zins schichte ich in GMF-ETF um. Die Einschätzung (Vermutung) # 5 ist zutreffend. Wir werden unser Ausgabeverhalten nicht ändern, immerhin belaufen sich die Verfügungen im Monats-Mittel auf maximal 4.500 €, da sind u.a. auch Gesundheitskosten, Urlaub, Events mit drin. Also so sparsam sind wir auch nicht. Aber wir kontrollieren über Excelübersichten monatlich konkret die Liquiditätsveränderungen.
Es war immer mein Bestreben das ich im (Renten)Alter bei dann Null Arbeit mehr Geld zur Verfügung habe als während der 48-jährigen Berufszeit (da dort über die vielen Jahre der Fokus auf Sparen lag). Das Ziel habe ich erreicht und das soll auch so bleiben. Das Anlageziel ist: RUHIG leben. Testamentarisch (Amtsgericht) ist geregelt das der Letztlebende frei verfügen kann, wahrscheinlich erben unsere 6 Neffen + Nichten, entscheidet der Überlebende final.
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Ich melde mich mal wieder mit "offen gelegten Karten" meines Depots, siehe Anhang. Ich bin mir unsicher was ich tun sollte, höre gern eure Meinung. Ich bin 71, meine Frau dito., leider kinderlos. Neben dem Depot aktuell 100.000 € Liquidität auf diversen Konten, außerdem 100.000 € in Zinstreppe die mit 3-m. Kündigungsfristen verfügbar wären. Meine Frau und ich haben im Monat 4.500 € aus Renten und Kapitaleinkünften zur Verfügung, Steuern schon abgezogen. Die Monatsausgaben sind mal höher, mal geringer, im Monatsmittel aber geringer so dass wir im "Normalfall" - wie auch in den letzten Jahren - nicht an unser erspartes müssen. Wohnen im selbst genutzten Bungalow der substanziell in Ordnung ist, wollen dort auch wohnen bleiben. Bin ich mit den Geldanlagen bei der skizziert geschilderten Situation (ich will euch nicht langweilen, schreibe deshalb keine "Romane") eurer Meinung nach angemessen oder zu vorsichtig oder zu risikoreich aufgestellt? Ich freue mich auf das - gern konstruktiv kritische - Feedback.
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die meine Tarife überprüfende Gesellschaft war: CORRIGO AG, dort Herr Ralf Willems (hat auch ein Buch veröffentlicht mit dem Titel "Rette sich, wer kann", sehr lesens-/empfehlenswert. LG
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ich bin seit 20 Jahren mit 1.200 € SB versichert und zahle einschl. PV monatlich 667 €. In den letzten 2 Jahren "nur" PV-Beitrag erhöhung, nicht für Krankentarif/e. Ich bin 71 Jahre alt. Ich habe eine unabhängige Gesellschaft letztes Jahr gebeten meine Tarife zu überprüfen. Das Ergebnis war: bleiben Sie wo Sie sind, optimaler (günstiger) geht es nicht. Kosten sind mir dafür NICHT berechnet worden,, fand ich sehr fair.
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Mein Vertrauen in USA ist gesunken, mein Vertrauen in Europa gestiegen. Sicherlich wäre Europa Ausweitung vor 9 Monaten klüger (günstiger) gewesen, aber dann hätte ich aus All-World-umschichten müssen, hätte 5-stellige Abgeltungssteuer bedeutet, wollte ich vermeiden. Jetzt ist Festzinsanlage fällig geworden und bedeutet Entscheidung: a) neue Festzinsanlage = nein (Zinsen zu niedrig, bin mit 71 zu alt für - neue - Festzinsanlage, b) GMF aufstocken = nein, Zinsen unter Inflation, Liquidität reicht für mehr als 10 Jahre, Entnahme unterstellt, bislang nicht erforderlich gewesen, c) risikoreich = All-World- aufstocken = nein da USA-Anteil m.E. zu hoch, d) Europa erhöhen = dafür ist die Entscheidung gefallen. Es handelt sich allerdings auch (nur) um rd. 75.000 € die im "Feuer stehen".
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Ich, 71 Jahre alt, habe mich auch entschieden den USA-Anteil abzubauen und zwar in dem ich den Gegenwert aus risikoarmer Sparbrieffälligkeit in Aktien-Europa investiere (WKN 263530) und zwar so das bei den Aktienfonds der USA-Anteil von zzt. 62 % auf 50 % sinkt, gleichsam der Europa-Anteil von 15 % auf 27 % steigt. Ich persönlich finde das Verhältnis USA-Europa "2 zu 1" passend.
Die Umschichtung führt bei mir strategisch dazu das dann der risikoarme Teil des Vermögens 44 % (sollte für mindestens 10 Jahre ausreichend sein), der risikoreiche Teil 56 % beträgt.
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Der Darstellung von 12345 schließe ich mich inhaltlich zu 100% an, genau so habe ich auch für mich gerechnet, denn mein verfügbares Geldvermögen beträgt aktuell 750.000 € und den "theoretischen" Entnahmebedarf würde ich auch bei 2.000 € beziffern, ich bin 71 Jahre alt (da wären rd. 28 Jahre sicherlich ausreichend). Theoretischer Bedarf deshalb weil ich bislang noch keine Entnahmen tätige weder möchte (z.B. für luxuriöse konsumtive Ausgaben) bzw. müsste (Pflegeheim). Vor beiden möge mich und meine Frau der liebe Gott bewahren.
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weg von Coba, hin zur Tochter comdirect
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ich gehe von meiner jetzigen Bank ganz weg. Ist eine Großbank mit Transaktionskosten 0,25 % "ohne Deckel", das ist mir zu teuer. Ziehe um zu einer Online-Bank und mache den Depotumzug für Teilstücke. Wenn das gelaufen ist mache ich bei der neuen Bank ein zweites Depot auf und ziehe mit den Reststücken - die verkauft werden sollen - dahin (erkundige mich vorher ob ich dort mehrere Depots führen kann). Transaktionskosten 0,25 % mit Deckel 59,90 €, bonifiziert erste 2 Jahre. Neobroker ist nicht meins.
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Ganz lieben Dank, ich werde bei einer anderen Online-Bank ein Depot eröffnen und mit der Stückzahl umziehen die ich behalten will. Jetzt bin ich im Thema!
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mein (unser) Risiko besteht "nur" in einem Pflegeheimaufenthalt, dann wird es bei einer Aufenthaltsdauer mindestens 10 Jahre (beide) bzw. 15 Jahre (einer) eng. Das ist das einzige Risiko da ansonsten die festen Einnahmen immer zur gänzlichen Ausgabenfinanzierung mehr als ausreichen. Wur sind aber mit 71 Jahren fit, leben gesund, sind Herr unserer Sinne und wie erzogen sparsam. Deshalb werde ich zu Lasten GMF in All-World ex USA oder direkt in den Stoxx600 umschichten und damit keine Gewinnrealisierung beim Risikotopf auslösen. Der Bestand Vanguard All World (3.000 Stück bliebe dann unverändert). Die Konsequenz wäre die Erhöhung risikoreich auf 60 % (zz.t 50 %).
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Korrektur: Gewinn rd. 27.000 €, davon 70 % mit 26,4 % Abgeltungssteuer = 5.000 € Abgeltungssteuer, richtig?
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Ich habe bei der Depotbank telefonisch nachgefragt. Die Antwort war: es werden die Anteile aufsteigend nach dem Kaufdatum verkauft. Die ersten 1.000 Stück habe ich 04/2020 zu Ø 72 € je Stück gekauft. Wenn ich also 500 verkaufe erziele ich bei zzt. 126 € = 27.000 € Gewinn, steuerpflichtig mit 26,4 % (KiSt entfällt). So war die telefonische Kundenbetreuerauskunft.