Nach 29 Jahren unselbständig war ich 19 Jahre freiberuflich selbständig tätig und habe während dieser Zeit freiwiliige Beiträge an die DRV gezahlt in der Höhe wie als unselbständig tätiger (AG+AN-Anteil gesamt) und habe die Einzahlungen um kontinuierlich 2,5 % jährlich erhöht. Mit 63 + 4 Monaten konnte ich abschlagsfrei die gesetzliche Rente beziehen (da mehr als 45 Beitragsjahre). Ich bin sehr froh das so durchgezogen zu haben wenn gleich es schwierig war den den früheren AG-Anteil musste ich ja gezwungenermaßen auch aus dem versteuerten Gewinn der Selbständigkeit zahlen. Nicht zu vergessen, das war von Nutzen, war aber die steuerliche Abzugsfähigkeit als Vorsorgeaufwand. Fazit: Ich bin froh das so gemacht zu haben, immerhin liegt die Rente über 2.000 €. Viel Glück bei der Entscheidung
Beiträge von Horst54
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Ich (70 Jahre) bin seit 20 Jahren bei der Landeskrankenhilfe privat krankenversichert und zahle bei 1.200 € SB per anno aktuell 495 € KV und 150 €PV-Beitrag. Zum Teil wird der aus eigener Tasche zu 100 % zu zahlende Beitrag durch den KV-Zuschuss finanziert um den sich die gesetzliche Altersrente erhöht (ansonsten werden ja rd. 12 % abgezogen).
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Ich arbeite seit zwei Jahren nur mittels ELSTER. Bin Rentner. Errstelle neben Mantelbogen und den Anlagen Sonderausgaben (komplizierter wegen privater Krankenversicherung) und 2 X KAP auch die Anlage S nebst dazugehöriger EÜR (da ich noch nebenberuflich selbständig - nicht gewerblich - tätig bin. Man muss sich erst einlesen und "einfuchsen" aber man kommt mit ELSTER zurecht. Ich brauche keine gesonderte Software. Vor allem finde ich gut das man alles rauf und runter rechnen kann, natürlich speichern nicht vergessen. Das Programm führt eine steuerliche Vorausberechnung durch. Ich habe die 2023 er EST Erklärung über zwei Monate erstellt, immer aktualisiert bei neuen Daten und erst dann "final" versendet. Nach genau 2 Monaten lage der Bescheid vor. Die Abweichung zur Vorausberechnung betrug genau 1 €. Es gab Finanzamt seitig Rückfragen zu den (für 2023 außergewöhnlich hohen) Kapitalerträgen da wollte der Fiskus zum Nachweis die Jahressteuerbescheinigungen sehen, ansonsten alles wie beantragt akzeptiert. Fazit: Ich bleibe allein bei ELSTER ohne Software (bringt mir nichts).
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Jetzt bin ich ja ganz durcheinander wegen der offensichtlich sehr schlechten Erfahrungen von ella #10. Ich möchte ja nicht immer wechseln sondern dort entweder das risikoarme (2 GMF ETFs) oder das risikoreiche (2 Vanguard Aktienfonds ETF) Depot führen bei denen ich jeweils voraussichtlich wenig handeln werde. Bei Transaktionen wird es 5-stellig sein. Mein A1JX52 habe ich seit 5 Jahren mit insgesamt 25 Teilkäufen zusammengestellt, da habe ich auch Sorge - gilt generell für jeden "Übernehmer" - das die steuerliche Kaufstaffel korrekt eingebucht wird, auch wegen dieser Sorge bin ich bislang noch bei der Coba geblieben. Gern höre ich noch Meinungen um die ich bitte, danke!
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Mir scheint das Flatex wohl durchaus positiv wahrgenommen wird. Ich werde mich auf deren Webside mal einlesen. Gibt es Erfahrungen hinsichtlich Depotübertrag (in meinem Fall von der Commerzbank dann zu Flatex. Gibt es bei Flatex die Möglichkeit ein Kundencenter zu kontaktieren, wenn ja, auch telefonisch oder alles per Mail? LG
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Flatex hatte ich auch in Erwägung gezogen. Für Ihre Informationen lieber Lightee herzlichen Dank! Ist es bei Flatex möglich die Depotkonten mit Unterbezeichnungen, z.B. wie Sie es praktizieren, einzurichten, wäre der persönlichen Transparenz förderlich. Ist das Handling bei Flatex "einigermaßen" praktikabel oder doch sehr herausfordernd, das würde mich interessieren. Lieben Dank!
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Liebger AW, da sind wir in vielem einer Meinung. Ich nutze die beiden GMF-ETFs (DBX0A2 und .. N) als Tages-/Festgeldalternativen. Alle Festgeldausläufe, u.a. VW Bank, fließen da rein. Ist meine Reserve damit ich nicht an den Risikobaustein (A1JX52 u.a.) "ran muss". Genau um die Rendite nicht zu schmälern sind mit 0,25 % einfach zu viel. Ich hatte auch schon an die DKB gedacht, die comdirect ist zu sehr "muttergeprägt". Was halten die erfahrenen Nutzer von DKB, FLATEX oder Smartbroker+.
Bei mir ist es auch so das meine regelmäßigen Einkünfte aus Alters-/Betriebsrente i.d.R. zu 100 % die Ausgaben decken. Für den Fall höherer Ausgaben (EFH Investition oder in 5 Jahren Autotausch müsste ich vielleicht dann doch mal an den GMF). Es kann mal unverhofft sein das meine Frau ans Coba-Depot muss, wenn sie dann verkauft, sind 1.200 € allein für eigene Kosten weg. Also doch nicht so ganz wenig!!!
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Seit Jahren führe ich mein Depotkonto beratungsfrei online bei Commerzbank. Einziger Vorteil: im Bedarfsfall Ansprechpartner im wealthmanagement außerhalb Beratung, allerdings entstehen deutliche Kosten, u.a. 0,25 % je Order "ohne Deckel". Ich reduziere den Risikobaustein (Aktien-ETFs), erhöhe parallel den Sicherheitsbaustein (Geldmarkt-ETF, Anleihen) im Hinblick auf mein Alter von jetzt 70. Orderkosten würden entstehen von knapp 1.000 €, das ist mir einfach "zu teuer". Meine Orderanzahl (Käufe, Verkäufe) per anno zwischen 5 - max. 10, dafür aber mindestens 25.000 €, eher mehr. Ich möchte bei der neuen Depotbank (bei Neo-Brokern würde ich mich "schwer tun") dann zwei Depots führen, für riskoarm / risikoreich, am liebsten mit entsprechendem Geld-/Verrechnungskonto, zum Zwecke besserer Transparenz soweit möglich mit "Unterkontobezeichnung" riskoarm/-reich. Mit App und Secore-App käme ich durchaus zurecht, soweit das Handling für einen älteren Herrn bedienerfreundlich ist. Ansprechpartner bräuchte ich nicht, käme da schon auch so zurecht. FÜR EMPFEHLUNGEN WÄRE ICH SEHR DANKBAR (die Depotvergleiche bei Finanztip oder Finanzfluss sind gut und schön, aber ich würde gern reale Empfehlungen oder auch NIcht-Empfehlungen von ähnlich "strukturierten" Anlegern hören. Vorab herzlichen Dank!
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meine Risikoposition (A1JX52) macht zzt. 55 % des "Bar" Geldvermögens aus, Rentenansprüche nicht enthalten, ebenso nicht das selbst genutzte schuldenfreie EFH. Wenn es nach der Formel geht "dürfte" ich - bin 70 Jahre alt - nur rd. 30 % im Risikobaustein haben. Da die risikoarmen Anlagen aber für mind. 20 Jahre reichen würden - Kapitalverzehr unterstellt der bislang nicht von Nöten war - habe ich mich für 50 / 50 entschieden, kann damit (so einigermaßen) ruhig schlafen.
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Ich bin 70 Jahre alt und meine Quote ist aktuell 55 % im Risiko- und 45 % im Sicherheitsbaustein. Das Verhältnis werde ich bis Ende d.J. auf 50 % / 50 % korrigiert haben und dann (hoffentlich, also wenn "nichts dazwischen kommt") langfristig - soweit man das mit bereits 70 LJ überhaupt sagen kann - beibehalten. Ich fühle mich damit wohl, gebe aber zu dass mir ein %ual höherer Risikobaustein, obwohl ich diesen voraussichtlich nicht - mehr - benötige, unnötig schlaflose Nächte bescheren würde (dafür war das Ansparen zu schwer, die Zeit des "Aussitzens" wird/ist zu kurz, jedenfalls meiner Meinung nach auf mich bezogen.
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Die ESt Erklärung erstelle ich mittels ELSTER. In der Veranlagung sind die Kapitalerträge (abzgl. Sparerfreibetrag) in der Summe der Einkünfte enthalten, de facto wie steuerpflichtiger Teil der Altersrenten oder andere Einkünfte. In meinem Fall werden es für das laufende Jahr 2024 mindestens 30.000 € sein, vor allem durch realisierte Gewinne aus Aktienfondsverkäufen (im Zsh. mit der Umschichtung von Risiko- in Sicherheitsbaustein). Mir werden in 2024 voraussichtlich 15.000 €, ggf. auch mehr, Heilbehandlungskosten entstehen die sozusagen "zwangsläufig" sind (primär ZA-Leistungen). Elster sieht quasi automatiosch vor das die Günstigerprüfung in der Anlage KAP angekreuzt wird. Dadurch werden die Kapitalerträge als Einkünfte berücksichtigt und erhöhen - so in meinem Fall - exorbitant die Höhe der zumutbaren Belastung, jedenfalls vermute ich das so (bislang ergab sich diese Problemstellung noch nicht, aber für 2024 schätze ich das so ein. Liege ich mit meiner Vermutung (Befürchtung) richtig oder stellt sich der Sachverhalt doch anders dar bzw. was müsste ich tun. Herzlichen Dank
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Herzlichen Dank für die (bisherigen) User-Meinungen. Mein "Kassensturz" per 31.3.24 zeigt 51 % risikoreich (A1JX52) und 49 % risikoarm (Giro/TG/FG und GMF DBX0A2). Ich werde die "in Rede stehenden" (zzt. auf Tagesgeldkonto befindlichen) 60.000 € (nun doch) zur Aufstockung des A1JX52 verwenden wodurch sich der risikoreiche Anteil des Geldvermögens 1-stellig prozentual erhöht. Im Normalfall brauche ich den nicht anzurühren, es sei denn meine Frau und/oder ich werden extern pflegebedürftig was ich stark hoffe das das nicht passiert, "aber wer weiss", dieses latente Risiko ist nunmal da (uns pflegende Kinder sind leider nicht da).
Den Großteil meines Geldvermögens habe ich - nach 29 Jahren unselbständiger Tätigkeit - in meiner 19 Jahre ausgeübten freiberuflichen Selbständigkeit - als SOLO-Selbständiger - erwirtschaftet ("recht gut gelaufen" aber ich rate niemanden mehr zur Selbständigkeit, egal in welchem Beruf, das Leben ist zu hart (geworden) deshalb ist es auch so schwer zu "entsparen". LG, bis bald
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rd. 60.000 € (Festgeldauslauf) beabsichtige anzulegen, entweder in dem ich den Risikobaustein (besteht ausschließlich im A1JX52) oder den Sicherheitsbaustein (in diesem Fall DBX0A2) erhöhe. Derzeit ist die Struktur 50 zu 50. Ich bin kürzlich 70 Jahre alt geworden. Entsparen war seit Rentenbeginn vor 4 Jahren nie ein "Thema" da die regelmäßigen Einkünfte (gesetzliche und betriebliche Renten sowie Kapitalerträge) ausreichen zur Finanzierung der regelmäßigen Ausgaben einschl. Maßnahmen im selbstgenutzten schuldenfreien EFH. Die vorhandene täglich verfügbare Liquidität deckt alle Unwägbarkeiten auf Jahre ab. Ich bin mir sehr unschlüssig ob ich die freien Mittel in den Geldmarktfonds investiere oder doch in den Vanguard. Mein Depot besteht nach dem ich umfangreich umstrukturiert habe "nur" noch aus diesen beiden (jeweils sechs)stelligen Wertpapieranlagen, damit fühle ich mich wohl, das ist einfach und überschaubar. Für mich ist entscheidend die Höhe und nicht die Anzahl der Positionen (oder doch zu wenig diversifiziert?). wie seht Ihr das, vor allem wie würdet ihr die freien Mittel aktuell anlegen? Lieben Dank!
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Ich war 20 Jahre Soloselbständiger, habe immer alles selber gemacht. Steuerberater hätte mich umgerechnet "mit allem drum und dran" (BWA, Bilanz, Steuererklärungen) rd. 5.000 € jährlich gekostet, das habe ich mir gespart (rd. 100.000 € im Zeitraum der Selbständigkeit, allerdings war ich Freiberufler gemäss § 4 Abs. 3 ESTG)
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Selbst machen, z.B,. mittels ELSTER!
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