Beiträge von Horst54

    Die Differenz Börsen- zu NAV-Kurs geht ja in Richtung 10 %, diesen Verlust bin ich nicht bereit hinzunehmen, habe deshalb gegenüber der Gesellschaft die unwiderrufliche Rückgabeerklärung abgegeben (= offener Posten im Orderbuch des Depotbank) und gehe davon aus (hoffe das es so ist) das bei Rücknahme 1 Jahr nach der Kündigung der NAV Kurs mindestens so ist wie aktuell (betrifft bei mir den A12BSB und den A1CUAY, da sehe ich nicht so schwarz da dort nur in Wohnimmobilien und nicht in Gewerbeimmobilien investiert wird. Bei Invest in Gewerbeimmobilien wäre ich noch vorsichtiger.

    Die OIFs (habe FokusWohnen und WertgrundWohnselect) sind auch für mich keine geeignete Anlageform mehr, habe deshalb gegenüber der Gesellschaft auf Vordruck Depotbank eine "unwiderrufliche Rückgabeerklärung" abgegeben, wirksam nach 1 Jahr. Die Dividende des FokusWohnen z.B., gezahlt vor einigen Tagen, lag bei 1,33 € = 2,3 %. Das bekommt man bei risikofreien Festzinsanlagen für 1 Jahr auch, da braucht es keine OIF (mehr). Die Zeiten sind m.E. vorbei zudem nicht dem Sicherheits- sondern dem Risikobaustein zuzurechnen, und das bei magerer Rendite.

    Wenn die Rechte und Ansprüche aus einer Kapital LV an eine Bank abgetreten sind und die Bank dies der Versicherung angezeigt hat ist angeraten als erstes mit der Bank zu verhandeln um eine Sicherheitenfreistellung zu erreichen. Die Bank gibt in einem Schreiben an den Versicherungsinhaber die Rechte frei und sendet eine Kopie an die Versicherungsgesellschaft. Damit ist die Versicherung frei und der Versicherungsnehmer kann frei handeln. Alles andere macht keinen Sinn, bringt nur Probleme (ehemaliger Banker).

    Ich führe in meinem beratungsfreien Online-Depot auch DFA, konkret A1JJAB.

    Ich kann kaufen und verkaufen, kostet jeweils 1,98 €, egal wie hoch das Volumen ist!!

    Seit vielen Jahren lasse ich die parallel zum A1JX52 laufen. Es gibt tatsächlich kaum Unterschiede. Ich werde aber trotzdem sukzessive mehr auf A1JX52 umschichten da der A1jjAB nur Industrieländer enthält (bei A1JX52 bekanntlich 10 % EM-Anteil).

    Auf gar keinen Fall würde ich DFA kaufen wenn diese nur kostenpflichtig die Einbindung eines Honorarberaters bedürfen. Den Namen meiner Depotbank lasse ich mal weg, möchte ja kein "schlafenden Hunde wecken".

    Da hat der Vater wohl viel falsch gemacht => arbeitsreiches Leben und jetzt 350 € Rente. Ich habe dazu schon in anderen Fäden meine Meinung geschrieben. Mal wieder ein Beispiel eines (vermutlich auch) Soloselbständigen der es nicht "gepackt" hat seine Altersvorsorge auskömmlich zu gestalten. Ich (69 Jahre) zahle für meine PKV incl. PV mtl. 631 €, ich bin seit 1986 (!) privat krankenversichert (kann mir die Versicherung leisten und bin froh das ich nicht in der GKV bin, Gründe zu nennen erspare ich an dieser Stelle).

    während meiner 20jährigen Selbständigkeit habe ich mtl. regelmäßig jeweils 1.000 € die indexiert waren gezahlt in a) die DRV und b) private Rentenversicherung. Mit 65. (im Jahr 2019) war nach 20j. Laufzeit die private RV fällig. Ich hbae mich für die Kapitalabfindung entschieden (die jetzt in Gänze im A1JX52 investiert ist) und die lebenslange Rente abgelehnt. Ich müsste 30 Jahre leben (also 95 werden) damit die Summe der nicht indexierten Rente die Kapitalabfindung erreicht hätte. Die freiwilligen Rentenversicherungseinzahlungen brachten mir bereits mehr als 10 % Rentensteigerungen. Ich muss erwähnen das ich insgesamt 48 Beitragsjahre hatte. Meine Erfahrung ist => in die DRV einzahlen, die privaten RVs vergessen. Aber als Selbständiger muss man bekanntermaßen alle Beiträge selbst erwirtschaften und konsequent einzahlen. Als Angestellter zahlt der AG 50 %. Meiner Auffassung nach müssen mindestens 2.000 € mtl. eingezahlt werden und zwar über Jahrzehnte damit eine halbwegs auskömmliche Rente herauskommt. Wieviel das ist muss jeder für sich selbst entscheiden. Das sind alles praktische Erfahrungen die gegen die Selbständigkeit sprechen.

    Ja, im WPF schreibe ich als "easyjo".

    Bleib unselbständig tätig, vergiss die Selbständigkeit.

    Ich war 20 Jahre als Freiberufler (Beratungstätigkeit im Rahmen vom Fiskus anerkannten "Katalogberuf") tätig, habe alle Höhen und Tiefen erlebt. Möchte da jetzt nicht im Detail eingehen. Planen ist eins, entscheidend ist das realisieren. Nur das zählt.

    Ich war als beratender "Einzelkämpfer" unterwegs da gibt es nicht nur Rücken- sondern vor allem Gegenwind. Deutschland ist in jedweder Art nicht das Land der Existenzgründer. Hier zählen nur sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse und nicht der kleine Soloselbständige. Ich weiss sehr genau aus 20 Jahren wie die Realität aussieht und vor allem wenn das Rentenalter erreicht ist. Da muss nämlich sehr gut vorgesorgt sein sonst wird es schwierig.

    Ich weiss gar nicht warum die Gasheizungserneuerung 15.000 € kostet. Mein Festpreis liegt incl. Schornsteinzug usw. bei 7.350 €, allerdings ohne WW-Speicher der nicht erneuert werden braucht (erst 10 Jahre alt). Würde bei Erneuerung lt. Fachbetrieb 1.000 € kosten, aber da wäre ich noch lange nicht bei 15.000 €.

    Rd. 7.500 € zu investieren um - genau wie es MC schreibt - ist wirklich kein Problem, und dann ist Ruhe.

    Bei ähnlicher Ausgangslage habe ich mich für die Erneuerung der 15 Jahre alten Gasheizung entschieden, kostet - da WW-Speicher nicht erneuert werden braucht - 7.500 €. Der Fachbetrieb erwähnte das Reparieren möglich ist aber er befürchtet das einige Hersteller keine Ersatzteile mehr vorhalten, ist wohl für nur 10 Jahre verpflichtend. Was ist denn dann? Dann muss ja wahrscheinlich auf WP umgestellt werden wenn die Gasheizung mangels Ersatzteile nicht mehr funktionsfähig ist (ich habe jedenfalls keine Lust mir Ersatzteile auf dem "grauen Markt" zu besorgen. Ich bleibe bei Gasheizung. Für 2015 durchgeführte Sanierungen (neues Dach mit Dachflächenfenstern, Dämmung, heue Fenster und Haustür) habe ich Kfw Zuschuss beantragt (Darlehen war wg. ausreichender Eigenmittel nicht erforderlich). Der Energieberater (es musste ein "gelisteter" sein hat in Summe lockere 2.350 € berechnet, im wesentlichen um den Stempel auf die Zuschussanforderung zu setzen die dann eine ca. 5 monatige Bearbeitungsdauer bei der Kfw hatte. Es wird immer von Förderung gesprochen wodurch sich der Wärmepumpeneinbau massiv "verbilligt". Hoffentlich verfügen die Antragsteller über genug Liquidität erstmal alle Kosten zu finanzieren plus die Kosten des Energieberaters um dann nach Monaten (Jahren im Hinblick auf die Antragsflut an BAFA?) Zuschuss zu erhalten. Mit 69 Jahren tue ich mir das nicht mehr an. Erneuerung der Gasheizung, 7.500 € bar bezahlt und Ruhe ist (höhere Kosten aufgrund steigender CO2 Preise werden aus den laufenden Einkünften finanziert, das ist bei mir unproblematisch. Aber nicht mal eben 50.000 € + X für Wärmepumpe usw. Viel Erfolg denen die es denn doch machen.

    Ich überlege meine Gasheizung (BJ 2010) noch 2023 zu erneuern, der Vorschlag kam vom Fachbetrieb vor allem mit dem Hinweis das Hersteller dem Vernehmen nach nur 10 Jahre die Ersatzteile vorhalten. Also wenn die Regierung sagt: Reparieren geht und wenn auch der Fachbetrieb die ManPower hat um die Reparatur durchzuführen was nützt das wenn KEINE Ersatzteile zu beschaffen sind, z.,B. die Hauptplatine versagt hat. Dann ist guter Rat teuer, dann muss nämlich ausgetauscht werden und wenn dann - mal angenommen - die uns noch nicht bekannten gesetzlichen "Hilfen" versagen dann muss (wahrscheinlich) auf Wärmepumpe und PV umgestellt werden, lt. meinem Fachbetrieb 50.000 € + XXXX.

    Das Angebot für die Gasheizungserneuerung (neuestes Modell) liegt im übrigen mit allen Kosten bei 7.200 €, das investiere ich gern um Ruhe zu haben (auch wenn dann der Versorger ggf. 20 Cent/kWh aufruft. Bei 17.000 kWh p.a. wäre mir das dann auch egal, aber nicht 50.000 € + XXX zu investieren. Wie sehen es die User in diesem Forum?

    Mit 69 Jahren bin ich dabei den Sicherheitsbaustein (dazu gehört auch Zinswachstum GEFA Bank) auf mindestens 1/3 des Gesamtgeldvermögens zu erhöhen, den Renditebaustein mithin bei maximal 2/3. Die Modalitäten der GEFA Anlage sind mir bewusst. Ich rechne allerdings nicht (mehr) mit groß steigenden Zinsen, auf Dauer sehe ich die Zinsen eher (wieder) rückläufig, aufgrund dessen ich mich entschieden habe in das Produkt Zinswachstum zu investieren, und zwar mit 12 % meines Gesamtgeldvermögens. Weiterer Sicherheitsbaustein besteht in Tagesgeldern bei VW Bank und Consors sowie Girokontenguthaben auf den Girokonten der Hausbanken.