Beiträge von Horst54

    Ich habe immer die Krankenhausrechnung selbst verlangt, auch um den Inhalt genau prüfen zu können. Ich habe dann auch die Krankenhauskostenrechnung direkt selbst bezahlt, setzt natürlich entsprechende Liquidität voraus (z.B. in 2022 Leistenbruch-OP, vom Chefarzt durchgeführt). Mit 1-Bett-Zimmer stolze 3.950 € für 3-tägigen Aufenthalt.

    Als dann die Rechnung der PKV eingereicht die dann entsprechend den tariflichen Vereinbarungen die Erstattung auf mein Konto vorgenommen hat. So gedenke ich es immer zu praktizieren, vorausgesetzt die KrH-Kostenrechnung bewegt sich im Rahmen der vorgehaltenen Liquidität auf dem Girokonto.

    das sehe ich genau so! Ich war auch 20 Jahre selbständig, habe in dieser Zeit erhebliche freiwillige RV-Beiträge geleistet und bin froh das ich es so gemacht habe. Die Rentensteigerungen liegen zwar unter der Inflation aber immerhin. Ich habe damals mich gegen eine Kapital-/Rentenversicherung entschieden und für die gesetzliche RV. Ich persönlich würde mich immer wieder so entscheiden.

    Lieben Dank für die Meinungen zu meinen Überlegungen, vielleicht doch noch Ergänzungen (bitte nicht als Redundanz betrachten, bewerten). Zur Absicht (zum Teil bereits Faktum) der Rückgaben aller OIFs (zzt. 20 % des Gesamtgeldvermögens) würde mich die User-Meinung interessieren. Es ist so dass ich mit rd. 50.000 € Cash-Liquidität - denn ich wenn alles "Normal" weiter so verläuft nie werde angreifen müssen, innerlich einfach ruhiger, gelassener bin (Zinsen daraus sind unwichtig). Wenn ich darüber hinaus eine Festgeldleiter baue (oder GEFA) in einem Umfang zusammen mit Cashreserve von mind. 1/3 vom Ganzen dann kann ich mit einem Risikobaustein (3 Aktien-ETFs) von mind. 50 % / max. 66% einfach "ruhiger schlafen" da mir ein ggf. eintretender 50 % Aktienkurs-Crash ziemlich egal wäre (die Gefahr das ich "da ran muss" ist geringer 10 %).

    Ich rechne so: zzt. 650.000 € Geldvermögen, davon 50.000 € quasi zinslos = 600.000 € mit Ø nach Abgeltungssteuer+Solz+KiSt 2 % = 12.000 € netto für "sich was gönnen" (was mir und meiner Ehefrau, verheiratet seit 41 Jahren, zugegebenermaßen schwer fällt, aber es ist wie es ist).

    Mein Freund, ähnliche wirtschaftliche Situation, kauft sich einen Daimler für 72.000 €, das würde mir im Leben nicht einfallen, bei einer jährlichen Laufleistung von max. 10.000 km), 1-jähriger Golf für 28.000 €, gekauft letztes Jahr, reicht doch völlig aus, diese Ausgaben bringen mir keinen Mehrwert, gute Lebensmittel und Investitionen in die Gesundheit aber durchaus. Die Kosten hierfür sind aber durch die Renten abgedeckt. Mit Spenden tue ich mich auch schwer, allerdings ist meine jährliche vertrauliche Zuwendung an die Freiwillige Feuerwehr in unserem Ort sicherlich deutlich höher als der Ø.

    Nochmal kurz zurück: ich finde das ein risikoanfälliger Renditebaustein von mind. 50 %, maximal 2/3 des Gesamtgeldvermögens doch so falsch nicht sein kann, auch im Hinblick auf die Summen die ich genannt habe oder????

    Ich merke mit jetzt 69 Jahren das ich (seit 30 Jahren Selbstentscheider bei früher primär Einzelaktien) jetzt doch selbstkritisch eingestehen muss das die "gefühlte" Risikotragfähigkeit geringer wird, deshalb ich meinen Sicherheitsbaustein erhöhen möchte (dies auch tun werde). Die primäre Maßnahme diesbezüglich ist dass ich meine OIFs die 20 % des Gesamtvermögens ausmachen soweit 12 monatige "Sperrfrist" abgelaufen bereits gekündigt habe, ansonsten sofort nach den 12 Monaten (was in Bälde der Fall sein wird) kündigen werde. Die dann von der Gesellschaft bei Kündigungsablauf gezahlten dann geltenden NAV-Kurse (Ø zzt. 9 % höher als die Börsenkurse) werde ich in Festgeldleiter mit Laufzeiten 6 Monate, 12 Monate, 2 - 4 Jahre anlegen oder in das m.E. sehr interessante Produkt Zinswachstum GEFA-Bank (in der April Ausgabe von FINANZTEST empfohlen), vor allem wegen der vorzeitigen Kündigungsmöglichkeit nach 15 Monaten. OIFs sind nicht mehr meine Anlageklasse, ich habe da auf Dauer kein gutes Gefühl (mehr). Ich fühle mich mit 69 Jahren eher bewogen den Risikobaustein (Aktien ETFs weltweit) mit 50 %, maximal 2/3 und den Sicherheitsbaustein mit mindestens 1/3 auf Dauer zu fahren. Meine Einkünfte die nachhaltig sind decken die Ausgaben, wenn auch nur knapp. Deshalb halte ich stets eine Kontoliquidität von 6 Ø Monatsausgaben vor. Den weiteren Sicherheitsbaustein sehe ich bei mir (damit würde ich mich wohlfühlen) dann mit nochmal 12 Ø Monatsausgaben im Tagesgeldbereich (zzt. VW Bank mit 2,25 %) und in der Festgeldleiter (vorstehend erwähnt) bzw. im Zinswachstum GEFA-Bank. Im Ø meines Gesamtgeldvermögens möchte ich passives Einkommen, also nach Steuern gutgeschriebene Erträge von mindestens 2 % erwirtschaften, dass wären bei mir rd. 1.000 € im Monat, dass würde für die "Extras" des Lebens (Urlaub, Hobbys) reichen ich bräuchte dann - wenn wir gesund bleiben und in unserem substanziell guten schuldenfreien EFH wohnen bleiben - gut reichen. Da wir kinderlos sind wird das EWrbe wohl auf eine Stiftung hinauslaufen, das hat hoffentlich aber noch Zeit.

    Es ist einfach schwer Substanz zu "entsparen" wenn man fast 50 Jahre nur sparen gekannt hat. Die Meinung der User die meine Überlegungen werden nachvollziehen können würde mich sehr interessieren. LG

    Ich bin auch 69 Jahre alt und habe es aktuell so geregelt das 70 % des Gesamtgeldvermögens im "Renditebaustein" (Aktien-ETFs weltweit) angelegt sind, 30 % des Gesamtgeldvermögens im "Sicherheitsbaustein" (Giro- und Tagesgeld). Allerdings habe ich das Vermögen in 40 Jahren zu hart erarbeitet um es bei einem Crash in großen Teilen zu verlieren und werde deshalb sukzessive die Quote auf 50 / 50 ändern, also Teile der Aktien-ETFs verkaufen, den "Sicherheitsbaustein" erhöhen. Ich habe nur Ausschütter, die Kapitalerträge zzgl. der Altersrenten reichen für die üblichen Ausgaben vollständig aus, es bleibt i.d.R. ein Überschuss.

    Bei Stellung des Altersrentenantrages verlangt der Rententräger eine formulargebundene Bescheinigung von der privaten Krankenkasse. Ich hatte ebenfalls diese Situation beim Rentenantrag. Erst wenn diese Bescheinigung der PKV vorliegt wird der Rentenantrag bearbeitet. Was wie teuer versichert ist, ist für die Rente ohne Belang. Zum Rentenzuschuss wurde bereits bei #2 ausgeführt. Kleine Rente = kleiner Zuschuss, so ist es nunmal.

    Guten Tag, ich war auch bis 2019 Freiberufler, seitdem im Ruhestand (69 Jahre alt). Mein Geldvermögen ist auch so hoch, aktuell 529.000 € Depot.

    Seit meinem Ruhestand stelle ich sukzessive mein Depot um, und zwar "pflegeleicht" (ausschließlich ETFs), denn man sollte auch an die "Nachfolge" denken, zudem habe ich es mir seit Rentenbeginn "angewöhnt" das final noch nicht abschließend geordnete Depot zzgl. ausreichender Cashreserven nicht mehr täglich sondern nur noch 1 x wöchentlich zu betrachten. Entscheidend ist es aus meiner Sicht dass aus dem Depot möglichst keine Entnahmen bestritten werden müssen sondern das diese aus anderen nachhaltigen Einkünften, durchaus auch aus "passiven" (Kapitalerträgen) bestritten werden können. Damit lebe ich durchaus gut! Gern mehr auf Wunsch.

    Ich vergleiche mal mit dem ETF A0HGV5 den ich auch habe. Dieser zeigt m.E. die tatsächliche Entwicklung der Anlageklasse. Bei den OIF schätzen/bewerten Gutachter, die bleiben meist bei ihrer Einschätzung, spiegeln die reale Marktsituation nicht wieder deshalb m.E. überhöhte Bewertungen. Bislang sind bei der Börse allerdings noch keine verstärkten Verkaufsaufträge sichtbar. Das beobachte ich. Wenn das der Fall ist, dann wird es unruhig!!

    Für mich sind deshalb OIF zunehmend so risikobehaftet wie ein Immobilien-ETF, da mache ich mir nichts (mehr) vor.

    Ich habe, da ich auch bei OIF mittlerweile skeptisch geworden bin (ordne ich den risikobehafteten, nicht mehr dem risikoarmen Teil zu) diese direkt nach Anlauf von 12 Monaten seit dem Kauf mittels unwiderruflicher Rückgabeerklärung meiner Depotbank der KAG zur Rücknahme "angedient" die dann in genau 12 Monaten zum dann geltenden NAV-Kurs realisiert wird, bis dahin "Füsse still halten".

    Mein OIF Anteil am Gesamtgeldvermögen wird sich dann, wenn die Rückgabe erfolgt ist, nach derzeitigem Stand auf 10 % belaufen, das werde ich dann erstmal so lassen.

    mein Favorit für weltweite Fondanlagen in Industrielänger ist der Dimensional mit der WKN a1jjab der 8.000 Unternehmen (also auch SmallCaps) abbildet, mehr als jeder andere. Die Kosten von 0,26 % sind nur minimal höher als bei einem ETF. Es handelt sich hierbei aber um einen nach wissenschaftlichen Erkenntnissen AKTIV gemanagten Fonds, den man allerdings i.d.R. nur über akkreditierte Honorarberater erwerben kann (war in meinem Fall aber nicht erforderlich, ging auch so!)

    Ich habe meinen EM-ETF (A1jx52) auf 12 % des Gesamtgeldvermögens reduziert, bislang 25 %. Die EM Entwicklung ist nicht zufriedenstellend, ich glaube auch nicht an schnelle Erholung, da nützt die besser gewordene Ausschüttung (3 % pa.) auch nicht viel. Den Erlös habe ich in die Aufstockung des All World (A1JX52) investiert der ja auch mit 10 % in EM investiert ist = also in Summe bei mir jetzt 15 % EM-Anteil (wer mit 30 % investiert ist kann es ja bleiben, ich nicht - mehr-).

    Ich (viele Jahre selbständig, jetzt Rentner, 68 Jahre alt) habe in den letzten 5 Jahren vor Rentenbeginn auch freiwillige Beiträge geleistet, insgesamt rd. 20.000 €. Seinerzeit hat es mir ein unabhängiger Rentenberater empfohlen, ich würde auch anraten einen unabhängigen Rentenberater (Honorar war vergleichsweise gering!) zu konsultieren, einfach mal googlen. Noch ein Hinweis: seinerzeit kam der Hinweis "Sie müssen mindestens 17 Jahre die Rente erhalten, dann haben Sie die Einzahlungen wieder raus". Durch die bereits erhaltenen Rentenerhöhungen (rd. 8 % in 5 Jahren) wären es nicht 17 sondern 14 Jahre, davon habe ich schon 5 Jahre "rum". Ich würde es wieder so machen, also einzahlen wenn man glaubt das man die 80 "gut meistert", das hoffe ich. LG

    Ganz lieben Dank für Eure Meinungen, denen sich meine Frau und ich in Gänze anschließen. Wir empfinden es tatsächlich so dass wir nicht "auf Teufel komm raus" Entsparen, denn das passt nicht zu unserer bescheidenen Lebensweise. Es ist ganz einfach so dass es ein gutes Gefühl von Freiheit und Unabhängigkeit vermittelt wenn eine ausreichende Vermögens(Geld)Reserve vorhanden ist (der Wert des schuldenfreien selbstgenutzten Wohnhauses gar nicht mit gerechnet.

    Vielen Haushalten und vielen selbständigen ist dieses Privileg - gerade in der heutigen von Kostenexplosionen geprägten Zeit - nicht vergönnt. LG

    Bei mir sieht es betreffend der Aktienanlagen (ETFs) wie folgt aus, und das wird auch so beibehalten:

    - 46 % Nordamerika

    - 28 % Europa (hpts. 263530)

    - 17 % Schwellenländer einschl. China

    - 9 % Asien, Pacific

    Ich werde den Europa-Anteil aufgrund der bekannten Probleme nicht erhöhen, wahrscheinlich auf 25 % senken (damit einhergehend Schwellenländer, sind seit Jahren schlechter gelaufen, geringfügig aufstocken).

    Ich fühle mich mit der genannten Länderallokation wohl. Ich denke "die Musik spielt jetzt und künftig" in Nordamerika, deshalb fast 50 % der Aktienanlagen dort. Im Übrigen habe ich alle Anleihen-ETFs aus dem Depot "entsorgt" (ist mir zu intransparent, haben zwar ausgeschüttet aber die Kurse haben seit Jahren stetig nachgegeben, das Thema ist für mich vorbei). Von den Rücklagen entfallen 75 % auf den Aktiensektor, restliche 25 % sind OIFs und Girokonto. LG

    Herzlichen Dank, das Buch von Prof. Weber werde ich mir kaufen und sorgfältig lesen. Stehen denn da praktikable Hinweise zum Thema Entsparen drin.

    Es ist leicht gesagt" "sich etwas gönnen". Wir sehen das so da wir (leider) kinderlos geblieben sind müssen wir uns selbst im Alter "versorgen" welches durchaus bei eintretenden Krankheiten "ins Geld gehen kann". Da fühlen wir uns ganz einfach wohl eine gute Rücklage zu haben die im Normalfall nicht angerührt werden braucht da die üblichen Lebenshaltungskosten (auch unter Berücksichtigung steigender Energiekosten) durch die Altersrenten und Kapitalerträge (ETF Ausschüttungen) abgedeckt sind. Es kann ganz schnell gehen (das haben wir kürzlich im persönlichen Umfeld erlebt) umgekippt, Schlaganfall, pflegebedürftig. Da wollen wir jedenfalls finanziell gewappnet sein trotz bestehender privater Kranken-/Pflegeversicherung "wann weiss ja nie". LG

    Ganz lieben Dank für die ausführlichen Meinungen und/oder Ratschläge. Ich wollte nur deutlich machen dass ich die Girokontenentwicklung sehr sorgfältig (täglich) checke, zu jedem Monatsultimo die Zahlungsströme in eine Excelunterstütze detaillierte Kostenübersicht einstelle damit ich genau sehe wofür Ausgaben entstanden sind (die Kostenpositionen sind dabei "verdichtet", z.B. allgem. Lebenshaltungskosten einschl. Geldautomat, Hausnebenkosten, Vers. Beiträge, PKV-Beitrag, selbst fin. Heilbehandlungskosten, Einkäufe Bau-,Garten-, Möbelmarkt, Urlaub+ Events usw. um die wesentlichen zu nennen). Parallel stelle ich den Ausgaben die Einnahmen gegenüber (Renten und Kapitalerträge, zzt. noch 450 € Job den ich aber zum 31.12. aufgebe, nach dann 52 Jahren Arbeit reicht es!)

    Ich bin sehr pingelig, habe dadurch aber sehr guten Überblick. Tatsächlich beschleicht mich schon ein schlechtes Gewissen wenn ich über einen Jahreszeitraum ein Minus feststelle, obwohl die Cahsreserve auf Girokonto von rd. 70.000 € das locker "wegstecken würde". Aber ich "verzeihe" es mir und meiner Frau. Ich wollte damit auch zum Ausdruck bringen dass ich rechnerische Verluste im Altersvorsorgevermögen (Depot-, Geldkontoguthaben, zzt. 540.000 € in Summe) gut aushalte mit dem Wissen das ich dies "aussitzen" kann, das dies mit 68 Jahren endlich ist, ist mir sehr wohl bewusst. Deshalb - auch nur deshalb - habe ich eine derzeit rd. 75 % Aktienquote im Altersvorsorgevermögen. Seit 30 Jahren bin ich Selbstentscheider, das Depot hat vor 30 Jahren mit 50.000 DM angefangen. Wenn ich panisch reagiert hätte dann wäre es nicht da wo es ist. Letztlich habe ich - nachdem ich in den Jahrzehnten vieles an Anlageklassen "ausprobiert" habe (mal mit Gewinn, mal mit Verlust, z.B. Zertifikate, Rohstoffe, Anleihen usw.) im Depot lediglich noch 4 Aktien- und 2 offene Immobilienfonds, das ist übersichtlich, damit fühle ich mich wohl, ich bin zur Erkenntnis gelangt "weniger ist mehr". Die Nettoerträge aus dem Depot fließen aufs Geldkonto und von da aus buche ich i.d.R. zum Monatsultimo auf das laufende Konto um, quasi als "3. Rente" neben der gesetzlichen und der betrieblichen. Zur Wahrheit gehört, und das haben die freundlichen User gut erkannt, dass ich im Wissen das meine Frau und ich finanziell nicht ganz so schlecht aufgestellt sind trotzdem bemüht bin das Vermögen halbwegs zu erhalten, allerdings mit der großen Frage "für wen eigentlich?" da wir leider kinderlos geblieben sind. Es fällt einfach schwer (deutlich schwerer als ich das zu Sparzeiten, die mit Renteneintritt geendet hat, gedacht habe) Ausgaben zu tätigen die die Vermögenssubstanz (Depotkonto) schmälern würden. Aber vielleicht gelingt es uns doch?! LG

    Nur kurz auch meinen Senf dazu. Ich werde nächsten Monat 81. Bin überwiegend in aktiven Aktienfonds und Aktien ETFs investiert. Meine liquide Notreserve ist derzeit bei 5 fachen meiner monatlichen Einkünfte. Der Rest ist investiert und arbeitet.

    Aus gesundheitlichen Gründen gibt es bei uns keinen Reisebedarf mehr. Eine höhere liquidere Reserve brauche ich nicht, weil ich in der Vergangenheit alles auch so abdecken konnte. Ich hätte auch keine Bedenken mal Fonds zu verkaufen, wenn es mal notwendig werden sollte.

    Entsparen gibt es bei mir zur Zeit nicht. Meine Erben müssen halt eine Delle aussitzen, sollte bei meinen Ableben die Aktien ungünstig stehen.

    Gruß

    Altsachse

    Hallo, da sind Sie ja noch offensiver aufgestellt als ich, bei mir (68 Jahre alt) macht die Cash(Not)Reserve das fast 2-fache der gesamten Jahresausgaben aus (70.000 € vs. Ø mtl. 3.300 € Ausgaben). Nach den guten Forum-Antworten habe ich mich entschieden da auch so zu lassen und keine Festgeldanlage zu tätigen (für ein paar hundert Euro Zinsen lohnt das nicht, ich fühle mich ganz einfach wohl dabei wenn ich das "Polster sehe", da kann ich dem ganzen Gaspreis-Geschwafel in Ruhe entgegensehen!) Mein Rücklagevermögen ist mit 73 % in weltweiten Aktien-ETFs und mit 27 % in 2 Immobilienfonds, damit fühle ich mich wohl und gedenke das auch so zu belassen. Wenn ich auf dem Girokonto mal "blank" werden sollte dann erst würde ich an die Rücklagen gehen. Sie haben den großen Vorteil dass Sie offensichtlich Erben haben. Die haben wir entfernt auch (Neffen, Nichten). Aber da überlegen wir noch andere Lösungen, denn bei den verwandtschaftlichen Erben wären das reine "Mitnahmeeffekte", dazu haben wir zu sparsam gelebt (jedenfalls bislang). LG