… der automatisch funktionierende Sicherheitsbaustein wie früher.
Automatisch ist gar nichts, und war es auch noch nie. Recency Bias.
… der automatisch funktionierende Sicherheitsbaustein wie früher.
Automatisch ist gar nichts, und war es auch noch nie. Recency Bias.
Anleihen sind nunmal komplex.
Absolut. Sie sind viel weniger intuitiv greifbar als Aktien.
Es ist zunächst einmal richtig, dass in den letzten 20 Jahren höhere Laufzeiten bei Anleihen nicht oder nicht ausreichend prämiert wurden.
Auch das stimmt … aber in schlechten Zeiten ist auch die Equity-Prämie mal eine ganze Zeit schlecht ausgefallen. Da wäre es auch nicht gut gewesen, die Anlageklasse komplett abzuschreiben.
Kann sogar sein, dass die nächsten Jahre Aktien von Anleihen outperformt werden …
Anleihen sind nicht mehr der Sicherheitsbaustein, der sie mal waren. Nicht nur, dass ihre Kursbewegung oft nicht mehr gegenläufig zu Aktienkursen verläuft (was Portfolios stabiliert hat), jetzt kommen Klumpenrisiken dazu.
Mag7 & Co sind teils heftig verbandelt. Da werden Gelder, Beteiligungen hin- und hergeschoben. Wenn dann passive Anleihe-ETF ihrem Index nach einkaufen müssen, ergibt das Klumpenrisiken.
So pauschal ist das angesichts einer Anlageklasse, die von kurzlaufenden deutschen Staatsanleihen über bspw. Inflationslinkern und Floater und langlaufenden US-Treasuries bis hin zu EM-HighYield-Unternehmensanleihen alles mögliche umfasst, schlicht nicht haltbar.
Zudem ist mir ein Rätsel, wo die grundlegende Skepsis gegenüber dieser Anlageklasse herkommt, die man hier oft liest. Ja, eine noch 30 Jahre laufende Staatsanleihe kann sich krass verhalten - aber wenn ich das weiß und das will, was sie macht, ist doch prima, wenn ich sie nehmen kann.
Kurzum, statt pauschal mit Halbwissen zu verteufeln, kann man sich besser kundig machen. ![]()
Und: Die europäischen Aktien sind im Welt-ETF ja auch drin.
Ich bin, es mag Glück gewesen sein, mit meinen europäischen/deutschen Aktien ja sehr erfolgreich gewesen
Sicher erfolgreich im Sinne von: Du hast gutes Plus gemacht. Aber hast Du mal geschaut, wie hoch das Plus gewesen wäre, wenn Du es in einem World- oder AllWorld-ETF gehabt hättest? Das heißt nicht, dass Du möglicherweise verlorener Rendite hinterhertrauern oder unzufrieden werden sollst, es soll aber den Blick für Künftiges weiten.
Ist es so, dass hier nur ein Austausch unter Profis stattfinden darf?
Im Gegenteil. Hier im Forum sind so gut wie keine Profis. Und es dient genau dem Austausch.
Wie überall gibt es aber solche und solche und dann gibt es noch ganz andere, aber das sind die schlimmsten. ![]()
Du bist trotzdem ein wertvoller Mensch.
Du sicher ebenfalls … auch wenn mir scheint, dass Du das im echten Leben nicht oft so von Deinen Mitmenschen gespiegelt bekommst.
Bemerkenswert, wie verlässlich hier immer wieder (die gleichen) getroffenen Hunde bellen.
Süß wie Du durch Selbstüberhöhung in einem anonymen Onlineforum irgendwas ausm ausm echten Leben zu kompensieren scheinst.
Mit wenig Wissen über den, der anlegt, ist schwer zu beraten. Das fängt an mit: ein neues Auto ist fällig. Das kann für den einen bedeuten, er kauft dann eines für 10.000 Euro gebraucht, und für den anderen, dass er dann die vollen 100.000 braucht.
Von daher, denke doch mal darüber nach, ob es Dich bspw. für Deine Bedürfnisse flexibel aufstellen würde, wenn Du z. B. 60.000 in den ACWI IMI investierst, und jeweils 10.000 in eine Anleihe oder einen Laufzeit-Anleihefonds, die 2029, 2030, 2031, 2032 auslaufen, so dass Du in den Jahren jeweils über 10.000 plus Zinsen abzgl. Steuern neu entscheiden kannst.
Dein psychologischer Schutzmechanismus scheint bei meiner Person ordentlich anzuspringen. Die Tatsache, wie sehr dich der (finanzielle) Erfolg anderer triggert, sagt viel über dich aus. Schade, dass du es immer noch nicht schaffst, konstruktiv zur Diskussion beizutragen. Deine ad-hominem-Angriffe ändern nichts an den Fakten und bringen die Diskussion keinen Schritt weiter.
Da triggert diesbezüglich gar nichts, und ich gönne jedem allen Erfolg … insbesondere denen (ich denke hier im Forum bspw. an McProfit oder Sovereign), die entspannt damit umgehen. Wer aber seine eigene Räuberpistole zum Kern seiner Story macht, muss damit rechnen, dass es auch dazu Feedback gibt. Und ich finde wiederum, wer es nötig hat, das so herauszustellen - der sagt damit viel über sich aus.
Was mich vielleicht triggert, ist Deine starke Unfähigkeit, Dich mit kritischen Punkten auseinanderzusetzen, und wissenschaftliche Positionen, die Deine Sicht in Frage stellen, völlig auszublenden. Das ist aber auch weniger ein triggern … Ich finde es eher schade, weil Du damit manchen guten Gedanken von Dir ein Stück weit entwertest.
Mich würde daher interessieren, warum hier so selten Tacheles gesprochen wird. Es ist schließlich ein spürbarer Unterschied, ob jemand ein Millionen-Depot steuert oder Beträge bewegt, die z. B. dem Gegenwert einer Urlaubsreise entsprechen.
Es geht niemanden an wie groß oder klein Vermögen sind.
In einem anonymen Forum, in dem die Diskussionen oft sehr persönlich und stellenweise maßlos übertrieben geführt werden, wirkt diese Aussage reichlich vorgeschoben.
Eben weil es ein anonymes Forum ist, kann man sowieso niemandem glauben. Unter einem x-beliebigen Namen kann jeder alles schreiben … hier war bspw. mal einer, der die Story erzählt hat, seine Frau und er hätten 5 Mio. Euro und die hätten sie allesamt in den Kommer-ETF gesteckt und dieses totale KISS sei das alleine richtige. Da ist mir lieber, es wird in Relationen geschrieben, das ist vielleicht noch ehrlicher. Bei dem besagten Typ kann das so gewesen sein … vielleicht war es aber auch ein armer Schlucker, der sich einfach einen Spaß aus der Geschichte gemacht hat. Naja, wenn hier über die Vermögenshöhe geschwindelt wird, ist das ja letztlich egal … gefährlich sind die dickbauchigen Mitt-50er, die sich in Teenie-Foren als 14-Jährigen ausgeben.
Ich fände es elegant, dafür unterm eigenen Namen selbst einen Topf zu haben, in dem teils liquide Mittel liegen und (passend zur eigenen Anlagestrategie) auch Aktien-ETFs … und die Regel ist: Jedem Kind werden beim Führerschein (beispielsweise) die Fahrschul-Grundgebühren und 12 Übungsstunden und 12 Sonderfahrten bezahlt.
In Anbetracht der alten Wallets, die jetzt Probleme bereiten, ist Bitpanda, Bison und wie sie alle heissen, eine gute Lösung für die Aufbewahrung von FOMO-BC.
Welche alten Wallets bereiten denn jetzt Probleme?
Und anschließend an die Frage von Einundzwanzig würde mich noch interessieren, was genau einen FOMO-BC von normalen Bitcoin(-Anteilen) unterscheidet und ob die von britty Empfohlenen sich auch für andere Arten von Bitcoin(-Anteilen) eignen?
Das wird schon. Bist ja ein cleverer Bursche. Viel arbeiten, Aktien-ETF kaufen und weniger im Finanztip-Forum schreiben hilft bestimmt.
Ironieverständnis ist mit der Auto-Kanonisation auch nicht gekommen, mmhhh?!
Aber vielleicht übersehe ich ja was
Ja, genau das Geschriebene. Voraussetzung ist sowieso die im vorliegenden Fall nicht gegebene rentenversicherungspflichtige Beschäftigung. Also brauchst Du Dich an anderen Vorgaben nicht stören, weil es sowieso nicht in Frage kommt.
Dank die neue ATHs bin ich immer noch 100% in Aktien ETF investiert
Hast Du nicht neulich erst geschrieben, komplett raus zu sein und nur wieder mit 50 Peozent rein zu wollen … weil Du zu alt für eine höhere Aktienquote seist?
Glaubst Du Merz hätte aus der Opposition heraus der Grundgesetzänderung zur Schuldenbremse zugestimmt?
Das ist sehr hypothetisch …
Ich meine vor allem, dass es ein Unterschied ist, ob man aus der Opposition heraus bei etwas zustimmt, das man lange schon selber so sieht, oder ob man dafür über den eigenen Schatten springen muss.
Und über den eigenen Schatten springt man pragmatisch in der Regierung vermutlich leichter als in der Opposition, wo man es leichter hat, die reine Lehre zu vertreten.
Nein, das tue ich nicht, ich weiß nicht was du hast, offenbar möchtest du quasi falsch verstanden werden, um das dann als Argument anzuführen, hatten wir jetzt mehrfach.
Möchten tue ich das nicht, das hast Du von alleine gemacht. ![]()
Ich bin übrigens in keiner Partei, habe schon oft darüber nachgedacht, es aber immer wieder verworfen, weil ich eben niemals meine Meinung an eine Parteilinie anpassen könnte.
Ich kenne aus allen relevanten demokratischen Parteien Menschen und es sind in allen Parteien die seltsamen, die ihre Meinung in allen Fragen an die Parteilinie angepasst haben. In allen Parteien sind die Vernünftigen die, die es demokratisch sehen: Wo ich auf der Basis gemeinsamer Grundüberzeugungen die mehrheitliche Übereinstimmung sehe, ist meine politische Heimat. Das bedeutet nicht, dort die eigene Meinung an der Garderobe abzugeben.
Das ist als Argument, sich nicht politisch für die Gesellschaft zu engagieren, ein billiges Argument. Da habe ich mehr Respekt vor jemandem, der sagt, er habe dafür einfach weder Zeit noch Lust. (Wobei „keine Zeit haben“ immer nur bedeutet, keine Lust zu haben - weil was man will, kriegt man unter, ist nur eine Frage der Prioritätensetzung.)
Dann sollten wir eigentlich einen gemeinsamen Nenner finden.
Ja, meine ich auch!
Bei den Punkten sehe ich aber, offen gesagt, wirklich keine qualitativen Unterschiede zu dem, was auch Unionspolitikern schon passiert ist. Kohl wurde jahrzehntelang diffamiert, als Provinztölpel und Birne, andere Unionspolitiker auch. Ich habe auch gar nichts gegen eine gewisse Härte in der politischen Auseinandersetzung und will mir gar nicht die etwas weinerlich anmutende Pose, die der Bundeskanzler zuweilen einnimmt, zu eigen machen. Wichtig ist nur, dass man in der Sache immer einen Gesprächsfaden finden und aufnehmen kann.
Bist du sicher, dass der Sozialstaat so gar nicht zur CDU passen sollte?
Du liest offenbar ungenau und liest heraus, was Du herauslesen willst. Denn: Wo soll ich das Deiner Meinung nach geschrieben haben?
Die CDU beruft sich regelmäßig und wie ich finde zu Recht auf konservative, liberale und soziale Traditionslinien.
Genau aus dem Grund passt es nicht, sie zu einer extrem rechten Partei in die gleiche Schublade zu stecken.
ich persönlich würde gerne SPD wählen aber da mich früher rechte als Linker beschimpft haben dachte ich mir wieso nicht gleich Linkspartei wählen? In der Kabine schwebt meine Hand kurz über dem SPD Kästchen doch dann fällt mir wieder ein das die Rechten mich als links bezeichnet haben. Der Blutdruck steigt, denen zeig ichs! Und wie von magischer Hand, ohne das ich Verantwortung dafür trage landet mein Kreuz bei der Linkspartei
Wieso Du dafür keine Verantwortung tragen sollst, verstehe ich nicht … Du entscheidest Dich ja für das Setzen dieses Kreuzes.
Aber den Gedankengang dahinter verstehe ich durchaus.
Wobei ich mir denke, dass es auch Bausteine für die Motivation gibt, als SPDler die Linke zu wählen, die in der Politik der SPD liegen.