Beiträge von Siggili

    Hallo zusammen,

    ich habe hier mal still mitgelesen, weil es mich auch betrifft.

    Ich bin 29 Jahre alt und habe zu Beginn meines Arbeitslebens im Jahr 2012 einen Riester-Vertrag bei der R+V abgeschlossen.

    Nachdem ich mich vor 2 Jahren mit meinen Finanzen beschäftigt habe, habe ich den Riester stillgelegt bzw. bespare ihn mit dem Mindestsatz von 60,- pro Jahr. In diesen knapp 10 Jahren hat dieser sogar eine negative Rendite erwirtschaftet. (Zulagen + Steuerersparnisse ausgenommen)

    Der aktuelle Wert beträgt ca. 6.000,-€.

    Die einzigen Gründe, diesen zukünftig wieder zu besparen sind die Kinderzulagen (die dann vermutlich aber meine Frau bekommen würde) und evtl. zukünftige Änderungen beim Riestern.

    Bis dahin befürchte ich, dass die Kosten den Bestand auffressen.

    Kann ich irgendwo eine Auskunft bekommen, wie viel Geld beim Verkauf von diesem nach den Abzügen von Zulagen und Steuern bekommen würde? Wie funktioniert das dann mit den Steuerrückzahlungen - wird das automatisch abgezogen?

    Danke schonmal vorab.

    Hallo zusammen,

    vor zwei Jahren habe ich mir (ohne ausführliche Recherche) meine ersten Aktien gekauft. Da ich damals noch kein extra Depot hatte, habe ich diese bei meiner Hausbank, der Volksbank, gekauft. Die Depotkosten lagen damals bei ich meine 10,-€ pro Jahr.

    Es handelt sich um folgende Aktien:

    A1138D - Tencent

    A0M4ZC - Weichai Power

    Bei beiden habe ich Aktien in Höhe von jeweils ca. 1.000,-€ gekauft. Aktuell stehen beide bei ca. 50% im Minus, weshalb mein gesamter Depotwert aktuell ca. 1.000,-€ beträgt.

    Nun hat die Volksbank ihre Preise erhöht und nimmt pro Bestandsposten mindestens 3,57€ pro Quartal! In meinem Fall also mindestens 28,56€ pro Jahr.

    Da ich (sehr) langfristig an beide Unternehmen glaube, möchte ich mein beide Positionen gerne auf mein vorhandenes Depot bei der Consorsbank übertragen. Andere Positionen habe ich bei der Volksbank nicht.

    Nun meine Frage: In der Regel ist ein Depotübertrag ja kostenlos. Jetzt handelt es sich allerdings um chiniesische Aktien. Kann mir jemand sagen, ob deshalb evtl. doch Kosten anfallen? Ich weiß nicht genau, wie ich das im Vorfeld herausfinden kann.

    Danke vorab!


    Siggili :)

    Guten Morgen,

    nach langem Überlegen habe ich mich nun entschieden, die 1,5% Gebühren pro Sparrate bei der Consors nicht mehr zu akzeptieren und habe mir ein Depot bei der ING eröffnet, um dort meinen ETF-Sparplan weiterlaufen zu lassen.

    Bei der Consors war ich es gewohnt mich durch 2-Faktor-Authentifizierung anzumelden. Wenn ich mich über einen PC bei der ING anmelden möchte, ist dies auch weiterhin so.

    Bei der App hingegen, kann ich mich ganz einfach mit meinem 5-stelligen PIN anmelden, was ich nicht wirklich sicher finde. Meine Freundin, die schon etwas länger bei der ING ist, hat noch TAN's zugeschickt bekommen. Das Verfahren wird aber scheinbar nach und nach abgestellt.

    Gibt es dort eine Möglichkeit, die App nur als zweiten Faktor zur Authentifizierung/Anmeldung zu nutzen, wie es bei der Consors und vielen anderen Banken der Fall ist? Oder bin ich gerade einfach nur der misstrauische Deutsche und sollte mir weniger Gedanken machen? ^^

    Ich habe meine bAV nun ab November auf beitragsfrei gestellt und meinen ETF-Sparplan um die Nettodifferenz erhöht. Ich denke damit werde ich in 39 Jahren glücklicher sein.

    Vielen Dank für eure Antworten und schönes Wochenende! :)

    Das ihr noch keine Debit-KK bekommt hat wundert mich aber stark. :/

    Und ihr habt auch keine schwarzen Kreditkarten von der DKB bekommen??

    Die schwarzen Kreditkarten haben wir ganz am Anfang bekommen, aber auch nie benutzt.

    Vor einigen Wochen (oder sogar 2-3 Monaten?) haben wir Nachrichten von der DKB bekommen, dass wir irgendwas bis Datum xy bestätigen sollen. Das habe ich aber so verstanden, dass wir dann für unsere Karten zahlen müssen, weswegen wir dies nicht gemacht und einfach ignoriert haben. Daraufhin wurden unsere schwarzen Kreditkarten gekündigt.

    Oder habe ich das falsch verstanden? Ich komme bei den ganzen verschiedenen Karten nicht hinterher :rolleyes:

    Wenn ich es also richtig verstehe, müssen wir also unsere silbernen Karten zurückgeben und uns die blau-türkisen besorgen.

    Hallo zusammen,

    so ganz verstehe ich die ganzen Begriffe der Karten nicht.

    Bei uns ist der Fall wie folgt:

    Meine Freundin und ich haben seit Januar 2021 ein Gemeinschaftskonto, wo wir mtl. insgesamt 1.200,-€ einzahlen. Davon wird die Miete ein paar Tage später wieder abgebucht.
    Außerdem hat jeder von uns eine eigene Debit-Karte (steht zumindest auf der Karte), mit der wir unsere Einkäufe zahlen. Ansonsten haben und nutzen wir nichts.

    Müssen wir jetzt auch die 0,99€ mtl. zahlen (1,98€ wegen 2 Karten?) oder ist die Girocard nochmal was anderes?


    Danke im Voraus!

    Vielen Dank schonmal für eure Antworten.

    Der AG-Anteil lässt sich leider nicht verhandeln. Er ist für alle Mitarbeiter identisch.

    Was würde denn mehr Sinn machen, wenn ich die bAV nicht mehr besparen möchte:

    - Beitragsfreistellung - mtl. Rente ca. 50,-€ brutto (berücksichtigter Abzug 90,-€ was bedeutet das?)

    oder

    - Kündigung (Ist das überhaupt möglich?) - Rückkaufswert ca. 10.000,-€ brutto. Ich weiß, dass es SV beitrags- und steuerschädlich ist. Macht es jedoch Sinn den gesamten Betrag dann wieder in den ETF zu stecken, damit das Geld weiterarbeiten kann? Damit würde ich die gezahlten Steuern doch wieder reinholen, oder?

    Hallo zusammen,

    ich beschäftige mich gerade intensiv mit meinen Finanzen und bin nun bei meiner betrieblichen Altersvorsorge angekommen.

    Nachdem ich den Artikel von Hartmut Walz (https://hartmutwalz.de/betruebliche-a…-enttaeuschung/) gelesen habe, bin ich stark am zweifeln, ob meine bAV die richtige Entscheidung ist.

    Ich bräuchte deshalb bitte einmal eine externe Meinung.

    Ich habe seit 2016 eine Direktversicherung über die R+V (Tarif FL?) laufen.

    Dort werden insgesamt 180,-€ mtl. eingezahlt. Ich selbst zahle davon 144,-€ und mein AG steuert 36,-€ dazu (25% Zuschuss). Als Nettoabzug ergeben sich aktuell 70,33€. So weit so gut.

    Wenn alles gut läuft, werde ich in ein paar Jahren zwischen den beiden BBG verdienen, wodurch die jetzige Ersparnis kleiner wird.

    langfristig ist kein Arbeitgeberwechsel geplant.

    Renteneintritt ist bei mir im Jahr 2061. Garantierte Rente wäre 362,-€ mtl. oder einmalige Kapitalabfindung 119.040,-€. (Laut beispielhaft hochgerechneter Überschussbeteiligung von 2016 ergibt sich eine Kapitalabfindung von 196.535,-€).

    Der garantierte Rechnungszins der Beitragskalkulation beträgt 1,25% p.a..

    Kosten: Als Effektivkosten werden insgesamt 0,40% p.a. angegeben.

    - Die einmaligen Abschlusskosten von 2.430,-€ sind schon bezahlt. Die darf man jetzt auch nicht mehr rechnen.

    -Verwaltungskosten während Rentenbezug: 1,5% jeder Überschussrente

    -Abschluss- und Vertriebskosten jeder Zuzahlung: 2,5%

    -Einkalkulierte Kosten während der Aufschubzeit bei jeder Zuzahlung: 0,07% vom Deckungskapital p.a.

    -Verwaltungskosten im Rentenbezug: 1,5% jeder Rente aus dem Deckungskapital

    Laut Finanztip sollte die Mindestrendite einer bAV 2% betragen, damit sie sich lohnt. Bei meinem garantierten Rechnungszins von 1,25% und effektiven Kosten von 0,40% liegt meine Rendite bei 0,85% und damit deutlich drunter.

    Oder habe ich hier einen Denkfehler?

    Da ich mit der monatlichen Rente 89 Jahre alt werden müsste, schließe ich diese aus und würde definitiv die einmalige Kapitalabfindung nehmen. Dabei würde bei der Auszahlung ein großer Anteil an Steuerabzügen anfallen, was m.M.n. den jetzigen Steuereffekt komplett wettmachen würde. Zusätzlich noch die zu zahlenden Beiträge zur KV und PV.

    Deswegen befürchte ich, dass ich sogar weniger Geld ausgezahlt bekommen würde, als ich 45 Jahre lang eingezahlt habe. Dazu noch Kürzung der gesetzlichen Rente.

    Meine Alternative wäre die 70,33€ in meinen schon vorhandenen ETF-Sparplan (FTSE All-World) zu stecken. Dort würde man bei 45 Jahren ab einer Rendite von 5% p.a. den garantierten Betrag der bAV schlagen.

    Habe ich einen Denkfehler oder lohnt sich die bAV in meinem Fall nicht? Was würdet ihr mir empfehlen? Mittlerweile gibt es ja auch schon bAV, die in ETF anlegen. Theoretisch finde ich eine bAV als weiteres, sicheres Standbein ganz gut, aber nicht, wenn dabei nichts rum kommt oder ich sogar Geld verliere...

    Falls noch irgendwelche Daten/ Zahlen zum Vertrag fehlen, kann ich diese auch gerne nachreichen.

    Vielen Dank schonmal im Voraus :)