Das Tool berechnet automatisch, "aktuell " den Durchschnitt aller Teilfreistellungen aus deinen gespeicherten Positionen im Depot. Nach aktivieren der Funktion werden sie fiktiv im Entnahme-Rechner berücksichtigt. Deshalb sind richtige und umfangreiche Kursabfrage wichtig.
Abgeltungsteuer ist bereits eingebaut
"ENF-Entnahmestrategie im Ruhestand" finde ich eine sehr gute Idee. Das notiere ich mir.
Danke für alle Tipps.
Ich sehe den Ansatz etwas anders. Eine konkrete Empfehlung zur optimalen Assetallokation kann und möchte ich nicht geben, da jede persönliche Situation anders ist und eine Prognose der Zukunft aus historischen Daten allein immer mit Unsicherheit verbunden ist. Vergangenheitsdaten können zwar helfen, Risiken und mögliche Szenarien zu verstehen, sie sind aber keine Garantie für zukünftige Entwicklungen.
Mein Ansatz bei meinem Tool ist deshalb nicht, eine „richtige“ Aufteilung vorzuschlagen, sondern dem Nutzer eine strukturierte Möglichkeit zu geben, sein eigenes Vermögen nach persönlichen Zielen zu organisieren. Die Töpfe bzw. Bereiche sollen zunächst der Übersicht und Planung dienen.
Beispielsweise könnte ein Topf „Enkelkind Sparen“ angelegt werden, ein anderer „Altersvorsorge“, „Sicherheitspuffer“ oder „größere Anschaffungen“. Der Nutzer kann dann selbst entscheiden, welche Anlageformen, ETFs, Sparpläne oder andere Bausteine zu welchem Ziel passen.
Der Schwerpunkt liegt also weniger darin, eine optimale Assetallokation vorzugeben, sondern Transparenz zu schaffen: Welches Geld ist für welchen Zweck vorgesehen, welchen Zeithorizont hat es und welche Schwankungen kann man persönlich akzeptieren? Zusätzlich kann das Tool veranschaulichen, wie sich ein spezifisches Wertpapier oder ein Anlagebaustein innerhalb eines bestimmten Bereichs entwickelt um Entscheidungen zu treffen.
Zusätzlich kann jeder Bereich mit einer eigenen Annahme zur Rendite pro Jahr versehen werden. Diese Rendite ist keine Prognose und keine Empfehlung, sondern lediglich eine persönliche Rechenannahme des Nutzers, um mögliche Entwicklungen sichtbar zu machen.
Wenn keine eigene Annahme eingetragen wird, kann das Tool mit einer fiktiven Rendite arbeiten. So kann der Nutzer trotzdem sehen, wie sich unterschiedliche Sparraten, Laufzeiten und Aufteilungen theoretisch entwickeln könnten. Es geht dabei nicht um eine Vorhersage der Zukunft, sondern um ein besseres Verständnis für mögliche Entwicklungen.
Ich zitiere: „Das Leben kommt oft anders, als man denkt.“
Jeder Mensch hat seinen eigenen Lebensstil und seinen eigenen Lebensplan. Natürlich kann sich im Leben innerhalb eines Augenblicks alles ändern. Aber wer schaut schon gerne ständig auf alle möglichen negativen Szenarien? Ich jedenfalls nicht. 😉
Denn wenn ich nur daran denken würde, was alles passieren könnte, hätte ich wahrscheinlich gar nichts angespart und würde heute jeden Tag mit dem Ferrari ins teuerste Restaurant fahren. Das wäre vielleicht kurzfristig schön, aber keine besonders nachhaltige Strategie.
Ich bin auf mich selbst gestellt und weiß, dass mir im Notfall niemand automatisch helfen kann. Bisher ist zum Glück nichts Dramatisches passiert. Deshalb denke ich, dass meine Entscheidungen in der Vergangenheit nicht ganz falsch gewesen sein können.
Genau deshalb finde ich es wichtig, sein eigenes Vermögen zu strukturieren, seine Ziele zu kennen und sich bewusst zu machen, wofür welches Geld gedacht ist. Nicht um die Zukunft vorherzusagen, sondern um vorbereitet zu sein.