Beiträge von john_doe

    Guten Tag in die Runde der Finanzgurus!

    Musste eben mit Erschrecken feststellen, dass mein ING Diba Tagesgeld nur noch mickrige 1,25 % Zinsen abwirft. Auf Tagesgeldhopping zu aus- und inländischen Banken die einem nach 3 bis 6 Monaten wieder die Zinsen auf ein Minimum zurückschrauben habe ich nicht wirklich Lust.

    Daher die Frage in Richtung Geldmarkt ETFs. Wie sicher ist das? Größte Risiken? Bedenken? Bitte keine Links auf andere Seiten/Blogs posten, ich habe schon etwas quer gelesen würde aber gerne eure persönliche Meinung und Erfahrung dazu hören.

    Ich möchte mich nicht länger binden, daher ist Festgeld raus. Der Umtausch ETF in Cash auf dem Konto sollte in ein paar Tagen über die Bühne gehen... Die Verfügbarkeit/Liquidität solcher Produkte dürfte kein Problem sein? Ich könnte zu den üblichen Handelszeiten verkaufen wenn ich an das Geld ran muss richtig? Und es geht hier nicht um riesige Summen, ich würde 4-stellig dort "parken". Habe ein Scalable Konto, da kann ich immerhin ohne Gebühren handeln.

    Mein laienhafter Vergleich hat mich zum Xtrackers II EUR Overnight Rate Swap UCITS (LU0290358497) geführt. Scheint mit der robusteste zu sein, bzw. vom Finanzvolumen her der größte, oder gibt es Gegenvorschläge?

    Nach meinem Verständnis kann man hier mit einem stetigen Wertzuwachs rechnen (solange die Zinsen "oben" bleiben), richtig?

    Wo seid ihr investiert oder lasst ihr die Finger davon? Bisher halte ich nur die klassischen ETFs wie MSCI World und auch den Amundi Global der ja jetzt nach Irland umzieht. Ich werde vorher verkaufen und würde einen Teil in einen Geldmarkt ETF stecken. Gute Idee oder gibt es bessere Alternativen?

    Merci :thumbup:

    Vielleicht denkst du über eine Mitgliedschaft beim lokalen Mieterschutzverein Berlin nach?

    Dr. Google liefert das https://www.berliner-mieterschutzverein.de/

    Gibt aber sicher noch andere...

    Im Mieterschutz sitzen oft die Leute vom Fach und kennen solche Geschichten und wissen sicher auch was zu tun ist, bzw. können von offizieller Stelle vermitteln und dich unterstützen.

    Klar das kostet eine Jahresgebühr, aber in der Regel bekommt man dann "kostenlose" Beratung vom Fachanwalt und eine Rechtsschutzversicherung mit dazu für den Fall dass es vor Gericht geht (kommt vor).

    Nachdem deine Vermieterin sich eher herausredet ohne aktiv zu unterstützen kann so etwas natürlich wieder passieren...vielleicht eine Überlegung wert sich für die Zukunft etwas zu rüsten?

    Hat niemand Erfahrungen damit?

    Die Baader Bank bietet eine wertlose Ausbuchung unentgeltlich an, allerdings mit Hinweis "Ich bin darauf hingewiesen worden, dass ich im Vorfeld mit meinem steuerlichen Berater oder dem Finanzamt selbst direkt abklären muss, ob und in welchem Umfang mein Finanzamt den Verlust aus diesen Finanzinstrumenten steuerlich anerkennt."

    Akzeptiert das FA den Verlust wenn man Ausbuchung + Kaufbelege vorlegen kann?

    Guten Abend,

    in meinem Depot schlummern zwei Altlasten d.h. Aktien von Unternehmen die es nicht mehr gibt. Handel/Verkauf daher unmöglich. Ich habe gelesen man kann solche Depotleichen i.d.R. von der Bank ausbuchen lassen, allerdings wird der Verlust nicht in den Aktienverlusttopf übernommen.

    Investierte Summe ~10k EUR, daher würde ich das schon gerne mit Kapitalerträgen verrechnen lassen.

    Weiß jemand wie so eine Ausbuchung (Depot bei Scalable) praktisch funktioniert? Ich würde für die ESt 2023 die verlustige Summe in Anlage KAP Zeile 15 "Verluste aus der ganzen oder teilweisen Uneinbringlichkeit einer Kapitalforderung, Ausbuchung, Übertragung wertlos gewordener Wirtschaftsgüter i. S. d. § 20 Abs. 1 EStG oder aus einem sonstigen Ausfall von Wirtschaftsgütern i. S. d. § 20 Abs. 1 EStG" eintragen - ist das richtig?

    Zeile 13 "Nicht ausgeglichene Verluste aus der Veräußerung von Aktien" scheint mir nicht richtig, da ich ja nichts veräußert habe?

    Falls das FA nachfragt, werden hoffentlich die Original-Kaufbelege (alles noch vorhanden) als Beweis gezählt? Nicht jede Bank scheint Ausbuchungen schriftlich zu bescheinigen...und Scalabe/Baader sind nicht gerade die kooperativsten.

    Gibt es hier Personen mit Erfahrungen diesbezüglich?

    Merci

    Hallo an alle Steuerexperten/-innen:

    Die Steuererklärung 2023 habe ich zum Jahresbeginn erledigt. Bescheid vom FA ging mir Ende April zu.

    Jetzt kam Mitte Juni ein Schreiben meiner alten Depotbank mit einer neuen Anlage KAP, die sich von der ursprünglichen Anlage KAP die ich für die Steuer verwendet habe unterscheidet. Im Detail 400€ mehr Kapitalerträge (Zeile 7).

    Was muss ich jetzt tun? Eine neue Steuererklärung einreichen? Ich verwende ausschließlich ELSTER.

    Die Bank will außerdem die alte und falsche Anlage KAP zurück geschickt...

    :?:

    Hallo,

    Frage aus gegebenem Anlass: Wie verhält es sich mit der Arbeitszeit wenn man von zuhause (remote) arbeitet, aber die gesamte Firmen-IT-Infrastruktur nicht zu erreichen ist?

    Vormittags lief alles normal, Arbeitsbeginn um 7 Uhr - VPN verbunden und fleissig arbeiten... Feierabend ist in gut 2 h, seit 30 min geht aber gar nichts mehr - VPN offline, RDS offline, Outlook Web offline, das einzige was noch geht ist MS Teams. Habe keinen Zugriff mehr auf Dateien, Intranet etc.

    Mein Internet zuhause läuft prima, ich gehe davon aus dass firmenseitig ein Problem besteht. An mir liegt es jedenfalls nicht. Kollegin berichtet eben über Teams dass intern auch alles tot ist :)

    Was gilt in diesem Fall bzgl. der Arbeitszeit? Ich kann gerade nicht weiter arbeiten. Geht der frühere Feierabend dann auf meine Kappe (heißt 2 Minusstunden) bzw. muss ich einfach warten und länger bleiben, mit Zwangspause?

    Gibt es dazu irgendeine Regel/Gesetz/Leitfaden?

    Danke

    Info am Rande - habe im Freundeskreis viele Kryptozocker, die Jahr für Jahr ihre Gewinne versteuern, teils 6-stellig. Bislang kam nicht einmal eine Rückfrage vom Finanzamt, bei keinem. Eine Person hat ein Business im Start und betreibt aktives Mining, da geht's oft heiß her, aber das erledigt der Steuerberater. Diese ganze Panikmache mit Fahndung und Kontosperrung etc. kann ich jedenfalls nicht bestätigen.

    Und zur eigentlichen Frage, die ja schon beantwortet wurde, alles außerhalb der 1-jährigen Haltefrist hat nichts in der Steuererklärung zu suchen. So wie ich das mitbekomme trägt der Steuerberater bei den sonstigen Einkünften einfach "Kryptowährungen" ein + den jeweiligen Betrag und gut ist. Sofern dann Rückfragen kommen, sollte man die Transaktionen belegen können. Wobei ich gerne wüsste wie sich das aktiv gestaltet.

    Bei mir ist es etwas komplizierter da die DAB die Wertpapiere im Sep 2023 auf die falsche Bank (A) übertragen hat. Der Übertrag wurde rückwirkend von der Empfängerbank (A) im November storniert und alle Wertpapiere an die DAB zurückgegeben. Danach hat die DAB die Wertpapiere an die richtige Bank (B = Scalable) geschickt.

    Alle Dividenden für den Zeitraum Sep-Nov bei Bank A wurden durch Bank A wieder storniert (mit Ausbuchung datiert für September). Die DAB hat die Wertpapiere allerdings nicht zum ursprünglichen Übertragungstag eingebucht (Sep), sondern zum November als die Rücklieferung von Bank A kam. Daher behauptet die DAB mein Wertpapierstand wäre Null und es gibt keinen Anspruch auf Dividenden.

    Für Sep-Nov habe ich also von keiner Bank die Zahlungen erhalten, obwohl ich die Wertpapiere besessen habe und noch immer besitze. Kontakt zur DAB hat nichts geholfen, die stellen sich absichtlich "dumm" und wollen ihren Fehler nicht einsehen, der schon mit dem Übertrag an die falsche Bank begonnen hat. Daher musste ich zum Anwalt damit. Bis heute ist noch nichts passiert, außer verlorene Zeit, Nerven und etliche Unkosten. Die DAB ist kein Unternehmen das ich empfehlen kann.

    Am Montag nochmal eine neue Überweisung getätigt (ING->Baader Verrechnungskonto). Kam auch wieder zurück mit dem Statustext "für Kontoart nicht erlaubt".

    Bei Scalable in meinen Einstellungen ist zu 100% die richtige Referenzbankverbindung (ING) hinterlegt, also die Kontonummer von der die Überweisung stammt und auch über die alle Sparpläne eingezogen werden (Einzug klappt auch). Nur warum ich nichts mehr überweisen kann ist seltsam. Ich bin ratlos.

    Außerdem habe ich im Januar einen Depotübertrag von Scalable zu ING beauftragt. Heute kam von Scalable eine Email dass mein Depotübertrag zu Scalable nicht ausgeführt werden kann weil die abgebende Bank nicht reagieren würde... was ist bei denen bitte los? Gefühlt läuft dort alles gerade schief.

    Hallo,

    ich habe diese Woche 2x versucht Geld von meinem ING Girokonto auf mein Verrechnungskonto bei der Baader Bank zu überweisen. 2x wurde die Überweisung zurückgewiesen mit dem Grund "Zahlung für Kontoart nicht erlaubt". Die Empfänger-Bankverbindung ist 100% korrekt, bzw. verwende ich eine Überweisungsvorlage die ich in der Vergangenheit erfolgreich genutzt habe.

    Es liegt nicht an der abgebenden Bank (ING), habe dort mit dem Kundendienst gesprochen. Mein Baader Konto + Depot sind nicht gesperrt, Login klappt, alles wie üblich. Nur kann ich kein Geld mehr einzahlen.

    Die Baader Bank ist per Telefon nicht erreichbar "Leider niemand da, auf Wiedersehen". Emails kann ich mir sparen, da kommt sowieso nichts zeitnah zurück.

    Hat noch jemand Probleme aktuell oder ähnliches erlebt?

    So langsam steigt wirklich der Leidensdruck um das Baader Bank Depot zu kündigen. Langsame Buchungen, Dividenden werden nicht bezahlt, kein Kundendienst unmittelbar erreichbar bei Problemen...