Wie bei Vera (s.o.) weicht bei uns ja der zugrunde liegende "prognostizierte Jahresverbrauch" sehr stark ab und nur ca. 40% werden berücksichtigt (obwohl in den letzten 7 Jahren der jährliche Verbrauch nur um 10% geschwankt hat): Von 40000 bis 44000 kWh prognostiziert der Netzbetreiber plötzlich nur noch 18000 kWh Jahresverbrauch.
Ich soll also weniger als die Hälfte der mir zustehenden Preisbremse bekommen
Das ist bei einem Haus von 1978 auf dem Land schon ein beträchtlicher finanzieller Nachteil.
Dazu habe ich jetzt häufig Kontakt mit meinem Versorger E.ON bzw. dem Netzbetreiber aufgenommen - schriftlich (Kontaktformular, Email, Chat, Einschreiben/Rückschein) oder telefonisch (Call-Center). Es kommen von beiden keine Antworten auf meine schriftlichen Anfragen. Immer muß ich proaktiv Kontakt aufnehmen und von vorne mit einem anderen Mitarbeiter sprechen.
Und bisher war leider alle Mühe für die Katz.
Der Versorger Eon hat offenbar keine Ahnung, wie sich der Jahresverbrauch berechnet:
Letzter Stand:
Der Verbrauch des Monats September 2022 x12 genommen.
Oder "vielleicht": Nur 5 Monate des eigentlichen Jahresverbrauchs wurden berücksichtigt, da ich per 1.12.22 von den Stadtwerken zu Eon gewechselt habe und Eons nächste Abrechnung am 30.4.23 vorgenommen wird. Der Netzbetreiber habe daher nur die 5 Monate bis zur nächsten Abrechnung zugrunde gelegt.
Aha?!
Eon sagt mir, daß der Verbrauch vom Netzbetreiber mitgeteilt wurde und sie den Wert nicht korrigieren lassen können. Zumal sie im September noch nicht mein Versorger waren.
Beim Netzbetreiber sagte man mir, daß Endkunden keine Korrektur vornehmen können.
Fazit: Weder der Versorger Eon, noch der Netzbetreiber wollen mir den unplausiblen Jahresverbrauch erklären oder ändern. Beide wollen inhaltlich nicht mit mir sprechen.
Bedauerlicherweise stellt sich jetzt heraus, daß es sehr ungünstig für mich war, daß ich den Versorger im Herbst 22 gewechselt habe - obwohl doch dazu geraten worden war. Die Stadtwerke hatten eine riesige Erhöhung angekündigt und mir blieb nichts anderes übrig als in die Grundversorgung (bei uns EON) zu wechseln.
Weiß von Euch noch jemand Rat?