Beiträge von GuenterPeter

    Wenn du 20% weniger verbrauchst, sparst du 20%. Das hat nichts mit der Strompreisbremse oder einer "Einsparprämie" zu tun. Und was du zitiert hast, ist die unseriöse Verknüpfung von Vorauszahlungen und späterer Erstattungen wegen geringerer tatsächlicher Kosten. Solche unsinnigen Rechnungen findest du auch bei Finanztip und kürzlich hat der Herr Tenhagen auch so eine Milchmädchenrechnung im Fernsehen ausgebreitet. Auch das hat aber nichts mit der Strompreisbremse zu tun. Wenn dein Abschlag auf einen Verbrauch von 4.000 kWh kalkuliert ist, du verbrauchst aber nur 2.000 kWh, dann bekommst du am Ende des Jahres fast die Hälfte der über das Jahr gezahlten Beträge zurück. Das war immer schon so und wird immer so bleiben, wer Verbrauch einspart, spart auch Geld. Ganz ohne und unabhängig von der Strompreisbremse.

    Danke, jetzt hab ich es verstanden. Eine einfache Differenzrechnung aus monatlicher Rate lt. Prognose minus tatsächlichem Zahlbetrag nach Verbrauch. Sehr irreführend auf der Homepage vom Habeck.

    Nein, das hast du nicht richtig verstanden. Eine solche "zusätzliche Einsparprämie" gibt es nicht.

    Hallo R.F., gefunden auf bmwk.de

    Rechenbeispiel zur Strompreisbremse:

    • Vierköpfige Familie
    • Stromverbrauch 4 500 kWh im Jahr
    • Bisheriger Strompreis bei 30 ct/kWh,
    • neu: 50 ct/kWh

      Monatlicher Abschlag früher:

      Monatlicher Abschlag neu ohne Strompreisbremse: Monatlicher Abschlag neu mit Strompreisbremse: Rückerstattung bei Einsparung von 20 %: Rückerstattung bei Einsparung von 30 %:

      Erläuterung:

    113 Euro/Monat 188 Euro/Monat 158 Euro/Monat 450 Euro

    675 Euro

    Eine vierköpfige Familie hat einen Stromverbrauch von 4 500 kWh im Jahr, das sind 375 kWh im Monat. Ihr bisheriger Strompreis lag bei 30 ct/kWh, also 113 Euro im Monat.

    Ihr neuer Strompreis liegt bei 50 ct/kWh. Ohne die Strompreisbremse müsste die Familie damit 188 Euro pro Monat zahlen – also 75 Euro mehr als bisher.

    Mit der Strompreisbremse zahlt sie monatlich 158 Euro bei gleichbleibendem Verbrauch, also 30 Euro weniger. Denn für bis zu 80 Prozent des Verbrauchs zahlt sie nur 40 ct/kWh, für 20 Prozent zahlt sie 50 ct/kWh.

    Wenn die Familie am Ende des Jahres weniger Strom verbraucht hat als prognostiziert, bekommt sie auf ihrer Endabrechnung Geld zurück – dabei werden die im Vergleich zur Prognose eingesparten Kilowattstunden mit ihrem (neuen, höheren) Vertragspreis multipliziert. Wenn sie 30 Prozent Strom spart, bekommt sie also 675 Euro zurück. Umgerechnet auf die Monate lägen die Energiekosten mit der Strompreisbremse dann 11,25 Euro niedriger als bisher.

    Ich zahle momentan 0,535 €/kwh und bekomme 32 €/monatlich über die Strompreisbremse. Ich habe unseren Verbrauch um ca. 30% gesenkt! Das auszurechnen ist nicht mein Anliegen, dafür gibt es Rechner. Meine Frage wäre, wenn ich jetzt zu einem anderen Anbieter wechseln würde, der unter der Strompreisbremse liegt, bekomme ich dann trotzdem die staatliche Unterstützung weiter oder fällt die fort? Beispiel mit gerundeten Zahlen:

    Gemeldeter Stromverbrauch vom Anbieter: 4.000 kwh

    Ohne Strompreisbremse = 4.000 kwh x 0,50€ = 2.000€ : 12 = 167 € monatlich

    Mit Strompreisbremse = 3.200 kwh x 0,40€ + 800 kwh x 0,50€ = 1.680€ :12 = 140€ Ersparnis durch staatliche Unterstützung 27€

    Neuer Stromverbrauch = 2.800 kwh x 0,40€ = 1.120€ (volle Entlastung, da Stromverbrauch um 30% gesenkt). Wenn ich es richtig verstanden habe, bekomme ich zusätzlich 600€ Einsparprämie, bekomme ich aber auch noch die 27€/monatliche Unterstützung? Wenn ich jetzt zu einem Anbieter wechsele der unter der Strompreisbremse liegt, bekomme ich dann auch noch die 27€ Unterstützung?