Je nach Struktur der eigenen Finanzen kann noch der Freibetrag in der Rechnung berücksichtigt werden. Wir haben diesen komplett dem Depot zugeordnet, dann wäre das schon relevant.
Beiträge von Jemand123
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Meine Minisparpläne heute ausgesetzt

dafür gehts ab Freitag weiter. Schon interessant wie sich konstant eingezahlte 20-40 EUR Beträge auswirken. Überlege, das mit den sechs Terminen dauerhaft weiterzuführen.
Das ist ja sozusagen die ewige Diskussion von Einmalanlage vs. gestaffelter Anlage vs. Zurückhalten von Cash für die Crashes im Kleinen. Wenn man eine Phase sinkender Kurse erwischt, kann man sich auf die Schultern klopfen, ansonsten ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass man Rendite liegen lässt, wenn man einen Teil des Geldes, welches man investieren möchte, zurückhält. Man kann die Statistik befragen, weitere Kennzahlen hinzuziehen, aber letztlich wird man sich nicht davon lösen können, dass auch eine gewisse Portion Glück dazu gehört.
Insofern ist mir mein monatlicher Sparplan nach Gehaltseingang auch ausreichend. Und ich spare mir das fortwährende Schauen und Überlegen und Handeln… -
Der Pfad.zu den statistischen 7% ist aber sehr persönlicher Natur. Je länger man selber investiert ist, desto mehr wird man sich annähern, nur kann das halt von oben, aber auch von unten sein.
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Hier gibt es auch noch weitere Infos
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Ich persönlich finde einen an die persönlichen Lebensumstände angepassten Notgroschen durchaus wichtig, gleichzeitig aber auch das Sammeln von Erfahrungen mit Börsenschwankungen aus erster Hand. Insofern wäre ein 70/30% oder 80/20% Verhältnis zugunsten des Notgroschen für die ersten Jahre ja vielleicht ein Kompromiss. Danach kann man das umkehren, bis der Notgroschen die Zielhöhe erreicht hat und dann zu 100% investieren.
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Ich tracke mit Numbers (Excel), weil ich sehen möchte, ob sich das Depot den Zielen entsprechend entwickelt, und ich tracke nicht mit externen Tools, weil ich den Zugriff auf meine Konten nicht an externe Software übergeben möchte.
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Da haben sie oder zumindest die entscheidenden Chefredakteure sich zumindest eindeutig positioniert und machen deutlich, dass sie den ursprünglichen Artikel nicht für einen Fehler halten. Ich bin mit dir, dass ich diese Strategie für groben Unsinn halte und vermute, dass diese Diskussion bei vielen leider die Verunsicherung erhöhen wird.
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Ich vermute, das Gehaltsreports wie regelmäßig z.B. von Stepstone veröffentlicht, ein klareres Bild zur Bewertung des eigenen Gehaltes geben dürften, sofern das denn das Ziel im Thread ist. Letztlich sind wir hier wohl eher in einer gewissen Bubbel unterwegs, sodass ich nicht glaube, dass der Aussagegehalt deutlich über dem von TikTok Beiträgen liegen wird. Und nicht zuletzt spielen auch viele Rahmenbedingungen wie z.B. Wohnort, Stundenzahl, Alter bzw. Erfahrung, Personalverantwortung, Größe des Unternehmens, …. eine große Rolle.
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Kein Market Timing bei uns, nur Sparplan. Von den Trailing Orders halte ich auch nicht soviel. Dazu sind manchmal die Schwankungen zu groß, ohne dass es zwangsläufig in einen nachhaltigen Bärenmarkt übergeht. Will dir das nicht ausreden, aber für uns ist das nichts. Bin im Team Lottoschein, falls wir übermütig werden

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Was hier ja auch gar nicht die Frage war. Sondern die Frage nach einer Balance zwischen geringerer Rendite wegen eines Puffers von 2+x Jahren vs. eines 1 Aktien ETF Ansatzes mit Verkauf in mehrjährigen Krisenzeiten. Wie gesagt, mir ist schon klar, dass die Pleitewahrscheinlichkeit bei einer Depotgröße wie in diesem Thread wohl eher vernachlässigbar ist.
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1,2-1,7% Ausschüttung minus Kapitalertragssteuer für Standard World oder Kommer ETF. 1 Millionen Depot hört sich schon viel an, aber bei schwankender Ausschüttung und schwankendem Depotvolumen wird es ohne zusätzliche Verkäufe schwer, wenn ein signifikanter Teil des monatlichen Lebensunterhaltes daraus bestritten werden soll. Wenn der Grundbedarf bereits durch Rente abgedeckt ist, sieht es natürlich anders aus.
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Erst bei einer nahezu oder vollständig ausgeschöpften Aktienquote halte ich eine weitere Risikoerhöhung über Faktorprämien für sinnvoll.
Mir erschließt sich noch nicht, dass es sinnvoll ist, ein 100% Aktien Depot zu führen, ohne zumindest einen Bedarf von 2+x Jahren ohne Verkäufe überbrücken zu können. Egal ob mit oder ohne Faktoren. Natürlich wird man für das risikoärmer angelegte Geld weniger erwartete Rendite haben, auf der anderen Seite werden erzwungene Verkäufe in einer mehrjährigen Krise auch teuer. Wenn das Depot groß ist, tut es natürlich weniger weh oder kann einem sogar egal sein, aber das ist ja auch nicht der Normalfall. Gibt es dazu Untersuchungen, wo renditetechnisch das optimale Mittelmaß ist?
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Es ist halt ein Produkt, dass eine bestimmte Zielgruppe anspricht und gefunden hat. Der Aspekt daran, das Handeln in Krisenzeiten zu automatisieren und vor allem extern vornehmen zu lassen, ist sicherlich ein Pluspunkt. Zu den Opportunitätskosten muss man ehrlicherweise sagen, dass viele aus Gründen der eigenen Risikotragfähigkeit sowieso einen größeren Anteil in risikoärmeren Anlagen (Anleihen, Tagesgeld, Geldmarktfonds) halten werden. Insofern sind die Opportunitätskosten dann sowieso schon vorhanden. Ob die automatisierte Überwindung des eigenen irrationalen Handelns in Krisenzeiten dann allerdings die deutlich höhere TER rechtfertigt, muss man wohl für sich entscheiden. Das Problem mit den Dips ist ein bisschen wie bei den Faktoren. Ob es gut funktioniert, hängt davon ab, ob die zukünftige Marktentwicklung dem Modell des gewählten Ansatzes wohlgesonnen ist.
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Ok, dann habe ich zugegebenermaßen falsch geschaut, das nehme ich zurück
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Ich finde den Ansatz von Kommer durchaus interessant, aber muss gestehen, dass sowohl die Größe des Fonds als auch seine kurze Existenz für mich Ausschlusskriterien sind. Wenn ich ein entsprechend großes Vermögen hätte, würde ich es vermutlich auf mehrere der hier im Forum diskutierten Konzepte aufteilen, da ich für mich nicht den Anspruch habe zu wissen, welches das beste ist.
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Ich kann dem Konzept durchaus auch einiges abgewinnen und bedanke mich herzlich für die Einblicke in die Entscheidungsfindung, die für mich wertvolles Input für die eigene Positionierung sind.
Ich muss auch nicht alles gut finden, bin z.B. kein Freund von Single Point of Failure. Wir haben zwei Girokonten, zwei Depots und sogar einen MSCI World und EM ETF aus den früheren Jahren neben einem FTSE All World. Die vertragen sich auch und dürfen auch koexistieren. Aber sie sind auch alle ausschüttend aus einer ähnlichen Motivation heraus. Ob die Dividenden alleine bei uns für die Rentenaufstockung reichen werden, ist eher fraglich, aber es gibt auch eine detaillierte Beschreibung, falls ich mich nicht mehr kümmern kann.Ich verstehe in diesem Forum leider nicht die Vehemenz, mit welcher verschiedene Ansätze und Argumente schlecht geredet werden, anstatt sich auf den interessierten Austausch verschiedener Perspektiven zu konzentrieren. Insofern weiß ich es sehr zu schätzen, diesen Thread überhaupt zu eröffnen und seinen eigenen Ansatz in diesem Detailgrad zur Diskussion zur stellen. Das Mitlesen in anderen Threads hat meine Lust zur aktiven Teilnahme deutlich verringert.
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Würde dir empfehlen, dich noch etwas einzulesen in das, was du dir da empfehlen lässt. Z.B. hier: Link
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Vermutlich wird es bei 480k-490k bleiben (wegen der Wegzugbesteuerung)
bei einer durchschnittlichen Rendite von 5% wird es dann ein Jahr und weniger dauern, bis du die Grenze wieder gerissen hast? Bei ausschüttenden etwas länger, bei höherer Rendite weniger. Wenn es das Ziel ist, unter den 500k zu bleiben, ist der anvisierte Abstand ggf. etwas zu klein bemessen.
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Hier gibt es z.B. Material zum Nachlesen: https://finanzwissen.de/etf/split/
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meine Laien-Antwort ist: keine. Wird rein ETF intern behandelt.