Beiträge von Schalles

    Hallo Schalles,

    den Kurs würde ich erst mal außen vor lassen, da Du ja hoffentlich zu einen ähnlichen Kurs wieder einsteigen wirst. Also spielt der Kurs nach meiner Ansicht eine nebensächliche Rolle.

    Gruß

    Altsachse

    Stimmt. Denkfehler. Jetzt hab ich es wirklich durchblickt.

    Entweder also die etwas aufwändigere, aber renditeträchtigste Methode mit regelmäßigem Verkauf iH des FSA oder die etwas weniger renditeträchtige, dafür aber weniger aufwändige Methode mittels Ausschütter bis ca. 80% des FSA und Wechsel auf Thesaurierer.

    Vielen Dank an alle, ihr habt mir sehr geholfen!

    Offensichtlich doch noch nicht so ganz verstanden. ;)

    Ok. Dann hilf mir: Angenommen der Kurs entwickelt sich im Laufe eines Jahres um 3% ins Minus, Ende des Jahres muss ich dann aber verkaufen um meinen FSA auszuschöpfen, dann realisiere ich diese 3% Minus. Würde ich halten, könnte es sein, dass der Kurs ein paar Monate später im Plus ist und ich mehr Rendite mitnehmen kann. Sprich: Dadurch, dass ich "gezwungen" bin einmal jährlich zu verkaufen, kann ich mögliche "Krisen" nicht einfach aussitzen, wie ich es beim Ausschütter tun kann. Da schöpfe ich den FSA einfach durch die Ausschüttung aus und mir kann der aktuelle Kursverlauf egal sein. Was ist daran falsch? :/

    Vielen Dank für eure schnelle Hilfe! Jetzt habe ich es verstanden!

    Optimale Möglichkeit ist also Anlage in Thesaurierer und jährlicher Verkauf iH des FSA als steuerfreiem Gewinn und Wiederanlage. Allerdings muss man bei dieser Strategie berücksichtigen, dass zum Zeitpunkt des Verkaufs der Kurs ggf. ungünstig stehen könnte und man hierdurch Kursverluste realisiert bzw. potenziellen Gewinn liegen lässt, oder?

    Eine etwas einfachere, wenn auch nicht ganz so optimale Variante wäre wohl, dass man einen Ausschütter mit automatischer Wiederanlage so lange befüllt, bis man mit den Ausschüttungen bspw 75% des FSA erreicht und dann stoppt und nur noch in einen Thesaurierer einspart, oder? Dann wird zwar der FSA über einige Zeit nicht voll ausgeschöpft, aber man muss sich dann auch nicht groß darum kümmern und zahlt nicht "zu früh" Steuern. Was haltet ihr davon?

    Ich investiere seit 5 Jahren in 2 Thesaurierer und habe vor einem Jahr die Einzahlungen dort zunächst gestoppt und investiere seit einem Jahr wegen Ausschöpfung FSA in einen Ausschütter mit automatischer Wiederanlage (flatex).

    Habe jetzt viel dazu gelesen und jetzt kommt die Frage:

    Beim Thesaurierer wird das Geld automatisch wieder angelegt und erwirkt Zinseszins-Effekt. Beim Ausschütter mit automatischer Wiederanlage der Ausschüttung ja auch. Welchen Vorteil hat es aber überhaupt, dass das Geld einmal "steuerfrei" ausgeschüttet wurde, wenn es sowieso direkt wieder angelegt wird?

    Zahlt man dann am Ende beim Verkauf des ETFs weniger Steuern, weil ein Teil der Anlagesumme über Ausschöpfung des FSA in der Vergangenheit "steuerfrei" wurde?

    Ich verstehe es irgendwie nicht mehr, was in so einem Fall überhaupt der Vorteil zum einfachen Thesaurierer sein soll? ... :)