Beiträge von Silverworks

    Vorweg: Ich bin u.a. für die SWM tätig.

    markus_ks bemängelt die Kosten, die an die Kunden weitergegeben werden (müssen).

    Ganz allgemein lässt sich feststellen, dass es keine seriöse Dienstleistung gibt ohne Kosten.

    Ein direkter Kauf von Edelmetallen beinhaltet auch Kosten, da wohl die wenigsten Gold im Kilo-Barren erwerben. Für kleinere Barren oder Münzen werden Aufschläge verlangt. Hat man größere Mengen zuhause lagern, wird man diese wohl gegen Diebstahl versichern wollen = Kosten. Nebenbei verlangt die Versicherung einen entsprechenden Schutz, sprich Tresor = Kosten. Selbst auf dem Transport kann etwas passieren. Hier greift keine Versicherung, wenn man selbst transportiert = Gefahr des Totalverlustes. Lagert man sein Gold im Bankschließfach, entstehen Kosten. Bei all diesen Betrachtungen darf man nicht vergessen, dass der Staat sich sehr für Vermögenswerte interessiert und dies im Europäischen Vermögensregister erfassen will. Da gehören auch die Edelmetalle, ebenso wie Kunstgegenstände, Antiquitäten u.ä. dazu. Auch Bankschließfächer sind unter staatlicher Kontrolle.

    Die SWM bietet eine Lagerung außerhalb der EU an, USt. befreit (Zollfreilager) und natürlich voll versichert. Außerdem kann als Dienstleistung ein Management des Depots erworben werden, welches dafür sorgt, dass unterschiedliche Metalle (Gold, Silber, Platin, Palladium) je nach Marktsituation angekauft und auch wieder getauscht werden. Das kann man auch selbst übernehmen, den Stress spare ich mir aber. Die Einlagerung erfolgt im Namen und auf Rechnung des Kunden (wichtig!), der Lagerbestand wird regelmäßig von vereidigten Wirtschaftsprüfern kontrolliert.
    Der Ankauf der Metalle erfolgt übrigens immer zum Kilo-Preis, was die entstehenden Kosten teilweise kompensiert. Schlussendlich muss auch der Vertrieb bezahlt werden, wir sind ja kein Wohlfahrtsunternehmen, sondern bieten unseren Kunden eine fundierte Information und die Möglichkeit, sich nach Faktenlage zu entscheiden. Der Vermittler sollte dem Kunden die entstehenden Kosten sowohl ausrechnen, als auch begründen können. (Fragt mal einen Bänker oder Versicherungsvermittler nach einer detaillierten Kostenaufstellung für sein Produkt.)
    Selbstverständlich agiert die SWM unter staatlicher Aufsicht.
    Ich hoffe, ich konnte die Kosten in eine vernünftige Relation zu den gebotenen Leistungen setzen und die Frage von TS_garp sowie den Einwand von markus_ts beantworten.