Beiträge von Aldo797

    Hallo,

    ja das fürchte ich inzwischen auch.

    Aber wer kann das verstehen als Laie, dass man damit auch auf seine Dividende verzichtet? Hätte das da offensichtlich dabei gestanden, hätte ich mir meine Anteile nicht auszahlen lassen.

    Es ist m.E. eine Unverschämtheit, so mit den (ehemaligen) Kunden umzugehen. Ich habe im Treu und Glauben die Anteile bei der Raiffeisenbank im Hochtaunus gezeichnet, dass ich darauf einigermaßen vertrauen kann, was mir da vor Abschluss in Aussicht gestellt wurde.

    Schöne Grüße Aldo

    3. Wann werden die ausgeschlagenen Geschäftsguthaben ausgezahlt?

    Das erfolgt binnen sechs Monaten nach Bilanzfeststellung, in unserem Fall also spätestens im
    Mai 2026.

    Die Dame der Volksbank Mittelhessen sagte unmissverständlich, dass ich keine Dividende erhalte, weil ich die Mitgliedschaft bei der Volksbank ausgeschlagen habe.

    Für die Volksbank Mittelhessen wurden die letzten Jahre immer 5,5% ausbezahlt. Da ich aber kein Kunde der Volksbank werden wollte, habe ich von meinem Ausschlagungsrecht Gebrauch gemacht, was wohl ein Fehler war, aber ich eben nirgends gelesen habe, dass ich dann meine Dividende verliere (wie es jetzt scheint)

    Hallo, folgendes Schreiben erhielt ich im August 2025:

    vielen Dank für Ihre Nachricht.

    Eine Kündigung kann jederzeit schriftlich ausgesprochen werden.

    Allerdings wird Ihnen aufgrund der angestrebten Fusion die Differenz i. H. v. 2.500€ von Ihren bestehenden Geschäftsanteilen (5.000€) automatisch im April 2026 ausgezahlt.

    Des Weiteren besteht gemäß § 90 UmwG für unsere Mitglieder der Raiffeisenbank im Hochtaunus ein Ausschlagungsrecht der Mitgliedschaft bei der Volksbank Mittelhessen.
    So gelten auf der Verschmelzungswirkung beruhende Anteile und Mitgliedschaften an dem übernehmenden Rechtsträger also der Volksbank Mittelhessen als nicht erworben, wenn sie ausgeschlagen werden. Sofern Sie von dieser Option Gebrauch machen wollen, ist folgendes zu beachten:

    1. Welche Fristen gibt es?

    Die Ausschlagungsfrist beginnt mit Zugang der öffentlich bekannt gemachten Verschmel-zungsankündigung. Das ist in der Regel ein Tag nach Veröffentlichung im Unternehmensregister. Das ist in unserem Fall noch nicht erfolgt. Hier der Link zum Unternehmensregister, über den Sie prüfen können, ob die Bekanntgabe erfolgt ist und damit die Ausschlagungsfrist läuft. Die Ausschlagungsfrist dauert zwei Monate. Eine Ausschlagungserklärung muss bis spätestens um 24:00 Uhr des Tages, an dem die Frist abläuft, bei uns schriftlich eingegangen sein.

    2. Welche Vorgaben gibt es hinsichtlich Inhalt und Form der Ausschlagungserklärung?

    Die Ausschlagungserklärung muss schriftlich und unmissverständlich formuliert werden. Wir empfehlen: „Ich schlage hiermit die Übernahme meiner Mitgliedschaft und meiner Geschäftsanteile bei der Volksbank Mittelhessen im Rahmen der Verschmelzung aus.“

    Darüber hinaus muss sie folgenden Angaben umfassen

    - Vollständiger Name
    - Mitgliedsnummer
    - Adresse
    - Datum
    - Unterschrift
    - Angabe eines Kontos für die Auszahlung des Auseinandersetzungsguthabens.

    3. Wann werden die ausgeschlagenen Geschäftsguthaben ausgezahlt?

    Das erfolgt binnen sechs Monaten nach Bilanzfeststellung, in unserem Fall also spätestens im
    Mai 2026.

    Sollten Sie Ihre Geschäftsanteile doch regulär kündigen wollen, bitten wir um eine entsprechende Mitteilung.

    Vielen Dank.


    Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

    Freundliche Grüße


    Raiffeisenbank im Hochtaunus eG
    Werner-Reimers-Str. 2-4
    61352 Bad Homburg v. d. Höhe


    Ferner wurde mir in einem separaten Schreiben am 01.09.25 mitgeteilt:

    Sehr geehrter Herr ...,
    es ist schade, dass Sie nicht länger Mitglied unserer Bank sein möchten. Ihre
    Mitgliedschaft endet zum 31.12.2026. Ihr Geschäftsguthaben und die Dividende schreiben
    wir Ihnen gem. der gesetzlichen Vorschriften nach Zustimmung durch die Vertreter- bzw.
    Generalversammlung im Folgejahr auf Ihr Konto gut.

    Vielleicht habe ich irgendwo etwas Kleingedrucktes übersehen, aber ich denke und hoffe nicht.

    Schöne Grüße Aldo

    PS: eben las ich im Internet, dass die Volksbank Mittelhessen keine Dividende für 2024 für die Raiffeisenbank Hochtaunus ausbezahlt hat. Als ich mich für den Kauf der Geschäftsanteile entschlossen hatte, wurde damit geworben, dass eine Dividende wie im vorigen Jahr von eben 4-5 % zu erwarten wäre. Es kann also sein, dass die Dividende dann für 2024 gestrichen wurde wegen der Fusion, und ich so einfach diesen falschen Versprechungen aufgesessen bin???

    Die auf dieser Seite dargestellte Dividendenhistorie bezieht sich ausschließlich auf die Volksbank Mittelhessen (VBMH).
    Für die MEINE BANK wurde im Jahr 2024 keine Dividende ausgeschüttet. https://www.meinebank.de/ueber-uns/mitgliedschaft.html

    Hallo,

    ich hatte im Oktober 2024 Geschäftsanteile bei der Raiffeisenbank im Hochtaunus für 5000.- € gezeichnet. Irgendwann in der 2. Hälfte des letzten Jahres hieß es, dass die Raiffeisenbank Hochtaunus mit der Volksbank Mittelhessen fusioniert, und wer die Anteile nicht übertragen haben möchte zu der Volksbank Mittelhessen, der habe ein Ausschlagungsrecht. Dieses habe ich dann auch wahrgenommen und mir wurde dies auch bestätigt, dass ich die Geschäftsanteile im April 2026 dann ausgezahlt bekomme. Erst nach meiner Nachfrage heute wurden mir die 5000.- € überwiesen. Auf meine Nachfrage, was denn mit den in Aussicht gestellten Zinsen für die Anteile wäre, wurde mir erklärt, dass ich darauf keinen Anspruch habe, da ich von meinem Ausschlagungsrecht Gebrauch gemacht habe. Ich empfinde das als eine Frechheit, mir wurden beim Kauf der Anteile Zinsen von keine Ahnung 4 oder 5 % in Aussicht gestellt (wie im vorigen Jahr auch ausgeschüttet wurde), und jetzt, weil die Bank fusioniert hat, soll ich keine Zinsen erhalten? Ist das Rechtens? Auch wenn es vielleicht "nur" 200-300 Euro Zinsen sind. Das Geld war jetzt 16 Monate bei der Bank bzw. den Banken und mir werden nur die Anteile ersetzt? Ich wurde ja nicht gefragt, ob die Bank fusionieren möchte oder nicht.

    Vielen Dank für Ratschläge, Hilfe, Tipps.

    Grüße Aldo


    PS: falls mein Thema in ein anderes Unterforum gehört, bitte verschieben

    Hallo,

    Danke für eure Antworten.

    Ich werde meine "Strategie" überdenken, wobei ich vielleicht auch gar keine hatte. Wenn ich im Finanztest oder anderen Quellen beispielsweise las, dass der und der ETF gut sei, und der bei der Comdirect ohne Kosten oder mit wenig Kosten Anteile gekauft werden konnten, habe ich das gemacht. Heute denke ich, es war falsch/unnötig, mehrere ähnliche ETFs zu kaufen.

    Mittel- oder langfristig werde ich vermutlich das umstrukturieren, zusammenlegen. Aber das eilt ja nicht. Die schlechter laufenden Sachen habe ich verkauft, bis auf diesen gemanagten Fond, da hoffe ich einfach, dass der irgendwann mal zumindest die Kosten hereinholt.

    Meinen Berechnungen nach müsste mir die Rente genügen, dass ich meinen bisherigen Lebensstandard halten kann, dass ich die ETFs nicht antasten muss. Ja vermutlich kann ich die monatlichen Zahlungen auch so weiter laufen lassen. Und wenn nicht, ist es wenig Aufwand, die zu pausieren oder zu reduzieren.

    Man kann nicht in die Zukunft schauen, was so alles geschehen könnte. Z.B. könnte ich meine günstige Wohnung durch Kündigung verlieren (oder dass ich die Treppen nicht mehr hoch komme), und ich plötzlich weitaus mehr fürs Wohnen ausgeben muss, wie geplant.

    Und wenn ich die ETFs nicht antasten muss, freuen sich mal meine Kinder darüber, dass ich ihnen doch noch etwas vererben kann.

    Schönen Dank und Grüße

    Aldo

    Hallo,

    vermutlich sollte ich die 2 Sachen/Fragen in 2 Threads aufteilen?

    Heute habe ich im Podcast gehört, dass es auch ein Forum gibt. Und nun dachte ich, ich stelle hier mal meine Fragen.

    In den Podcasts, die ich noch nicht so lange verfolge, habe ich herausgehört, dass es eigentlich wenig Sinn macht, mehrere ETFs (MSCI World) und dazu noch bei mehreren Instituten zu haben.

    Bei der Sparkasse (Deka Invest) habe ich Deka Msci World, DWS Top Dividende (gemanagter Fonds, der keine gute Idee war), Hsbc Msci, und noch 2 dt. Aktien. Bei der Comdirect habe ich etwas Geld im Amundi Index Msci, Lyxor MSCI All Country World UCITS ETF, Vanguard FTSE Developed World UCITS. Und zuletzt noch bei Quirion einen kleinen Betrag in ein Globales Portfolio 100% Aktien. Letzteres Portfolio habe ich größtenteils aufgelöst, und nur einen kleinen Betrag stehen lassen, auf den ich monatlich noch 40.- € einzahle. Den Lyxor ETF bespare ich mit monatlich 200.- €. Auf die anderen ETFs/Anlagen zahle ich nichts weiter ein. Quirion war das Erste, Ende 2020, mit dem ich begann. Letztlich war das dort eher ein Minusgeschäft.

    Ich bin 63 und gehe nächstes Jahr in Rente, worüber ich natürlich froh bin.

    Mir wird meine Rente voraussichtlich zum Leben genügen, sodass ich voraussichtlich meine ETFs auch nicht anrühren muss und vermutlich auch die monatlichen Raten für die ETFs so weiter tätigen kann.

    Ich habe auf o.g. Konten ca. 20k angelegt, also nicht extrem viel. Es könnte sein, falls ich mein Auto verkaufen kann, dass ich hier nochmals einen Betrag von etwa 15k übrig hätte und anlegen könnte. Tagesgeldkonto ist ausreichend angefüllt.

    Falls ich mir dann irgendwann mal eine zusätzliche monatliche "Rente" aus den ETFs auszahlen lassen wollte, wäre es vermutlich am sinnvollsten, den Betrag für 1 Jahr auf das Tagesgeldkonto zu nehmen, und davon dann eben monatlich etwas zu nehmen. Oder? Monatliche Entnahmen werden sich wohl nicht rechnen, wenn ich nur mal angenommen 100 Euro bräuchte. Die Kosten werden da so hoch sein, dass das keinen Sinn macht, nehme ich an.

    Gerne höre ich eure Kommentare, wie ich vielleicht meine Geldanlage verbessern könnte.

    Schöne Grüße

    Aldo