Beiträge von Mick

    Hallo Community,

    ich habe im Dezember 2014 meine 3 Fondspolicen bei der Heidelberger Leben (ehemals MLP Lebensversicherung) gekündigt, welche ich in den Jahren 2001 bzw. 2002 abgeschlossen habe.
    Der Rückkaufswert der Fondspolicen war annähernd so hoch wie die eingezahlten bzw. investierten Beiträge.
    Macht es Sinn, hier mit dem Widerrufs-Joker die Versicherungen zu widerrufen?
    Ich habe immer noch eine flexible Berufsunfähigkeitsversicherung (Tarif FBUB), Versicherungsbeginn 01.12.2000, bei der Heidelberger Leben (ehemals MLP Lebensversicherung) laufen, die möchte ich auch nicht kündigen.
    Könnte es sein, dass ich durch die Widerrufe der vorher beschriebenen Fondspolicen, zukünftig irgendwelche Nachteile bei der noch bestehenden flexiblen Berufsunfähigkeitsversicherung habe, wenn der Leistungsfall eintritt? Dass sich die Heidelberger Leben quer stellt, bzw. sich revanchieren möchte? Nicht mehr so kooperativ ist und die Versicherungsleistung nicht oder nur widerwillig erbringen möchte?
    Vielleicht hat jemand diesbezüglich Erfahrungen gemacht bzw. Antworten zu meinen Fragen.

    Vielen Dank schon mal! Freue mich auf viele Antworten.

    ....meine Antwort wäre - das sind zwei verschiedene paar Schuhe, wieso solltest Du da Nachteile haben. Ich meine, auf der anderen Seite ist der Teufel ein Eichhörnchen - dennoch, Nachteile nein. Bezüglich Deines Rückkaufswertes kannst ja einigermaßen zufrieden sein - es kommt nicht oft vor, dass nach 14 bis 15 Jahren die eingezahlten Beiträge als Guthaben da stehen, da gibt es ganz andere Fälle. Kurzum, den Fehler mit LV solltest nicht noch mal machen, egal ob fondsgebunden oder klassisch - ist meist ein Minusgeschäft. Wenn Du den Widerrufsjoker ziehst, machst Du nichts verkehrt. Überlege Dir einfach mal, wenn Du das Geld in einen Fondssparplan, in eine FondsVermögensverwaltung gegeben hättest über die Jahre - wie dann Dein Guthaben aussehen würde? Nee, machs nicht, ärgerst Dich nur....

    Es gibt mit Sicherheit auch gute Vermittler (das Wort Berater sollte man hier nicht in den Mund nehmen). Das Problem ist die eingeschränkte Produktpalette, die vorgeschrieben ist. Passgenaue Beratung, somit Fehlanzeige. Sofern der Kunde noch alle Sachversicherungen über die AachenMünchener hat, gute Nacht. Andere Mütter haben auch schöne Töchter, mit gleichen und besseren Bedingungen und wesentlich günstiger.

    Hallo,

    - Wenn Ihr AG etwas zur betriebl. AV und damit zur BU dazu bezahlt, lohnt sich das auf alle Fälle.
    - Beachten Sie aber, dass im Leistungsfall Steuern und v.a. Sozialversicherungsbeiträge auf die BU anfallen. D.h. Sie müssen mehr BU-Rente versichern, um auf dieselbe Nettoauszahlung zu kommen. Das sollte Ihnen der Makler vorrechnen. Auch sollte er Ihnen vorrechnen, was sich mehr rechnet - vom Brutto über den AG oder vom Netto als private BU.
    - Wenn Sie aufgrund der umfangreichen Gesundheitsfragen keine private BU bekommen würden oder nur mit Ausschlüssen, sollten Sie auf alle Fälle die BU über den AG bevorzugen.
    - 80% von Netto ist eine Faustregel. Besser machen Sie mit Ihrem Lebenspartner eine Haushaltsaufstellung und stellen fest: Wieviel Geld brauchen Sie zusammen, wenn Sie einzeln ausfallen?
    - Wichtig sind Dynamik und Nachversicherungsgarantien, um die BU später anpassen zu können.

    VG

    ...fast alles richtig - doch BU als Zusatzversicherung, in welcher Form auch immer - Finger weg!