Beiträge von mattieu

    Mich würde interessieren, wie hoch ist der Anteil von Maklerzuschriften und auf den ersten Blick unseriöser Anfragen. Wäre interessant, Sie könnten hier von Ihren Erfahrungen berichten.

    Ich verkaufe auch gerade eine Immobilie, habe diese über 123provisionsfrei.de annonciert. Die Verkaufsanzeige erscheint damit bei kleinanzeigen, immowelt und immoscout. Man spart etwa 50% im Vergleich zu Einzelanzeigen. Ich habe für einen Monat 129 € bezahlt.

    Die Handhabung und die Bedienung über das Portal ist etwas holperig. Nicht sehr übersichtlich und nicht intuitiv, erfordert etwas Gewöhnung.
    Auch kam es vor, dass meine Antworten an Interessenten über das Portal verspätet oder gar nicht ankamen. Da die Interessenten überwiegend auch mit eMail-Adresse und Telefonnummer genannt werden, bin ich dann auf diesen Weg für die Rückantwort ausgewichen.

    Den Anteil von Maklern und nicht wirklich interessierten Anzeigentouristen schätze ich auf gut die Hälfte. Das ist lästig, aber wahrscheinlich nicht zu vermeiden. Makler beobachten die Anzeigen und melden sich regelmäßig entweder mit angeblich genau passenden Kaufinteressenten in ihrer Kartei oder der Aussicht, dem scheinbar schleppenden Verkauf - denn warum sollte die Anzeige sonst nach 2 Wochen noch online sein - mit ihrer Expertise zum sofortigen Erfolg verhelfen zu können.

    Ich bin auch von einer Nachforderung der Sutor Bank betroffen. Zur Verdeutlichung anhängend das Schreiben der Bank. Man muss dazu sagen, dass ich tatsächlich eine Geldanlage über das inzwischen in Raisin aufgegangene Portal zinspilot.de getätigt hatte, die über die Sutor Bank betrieben wurde. Aber wer weiß, wer diese Daten noch haben kann und damit Schindluser treiben möchte? Gerade, wenn das vermittelnde Portal inzwischen abgewickelt wurde...


    Ich habe das also anfänglich mindestens für ein Fake wenn nicht für einen Betrugsversuch gehalten. Gestern Abend erhielt ich dann allerdings folgende Mail vom Zinspilot Team:

    Sehr geehrter Herr XXX,

    vielen Dank für Ihr Vertrauen in ZINSPILOT.

    Sie haben in den vergangenen 1-2 Wochen ein Schreiben von der Sutor Bank GmbH mit der Bitte um eine Nachzahlung im Zuge des Jahressteuerausgleichs für das Jahr 2024 erhalten.

    Hierzu haben wir mit der Sutor Bank Rücksprache gehalten und bestätigen Ihnen hiermit, dass das Schreiben tatsächlich von der Sutor Bank stammt.
    Ihre Mithilfe ist erforderlich

    Wir bitten Sie, den in dem Schreiben ausgewiesenen Betrag auszugleichen. Im Jahr 2024 ist bei der Berechnung des abzuführenden Steuerbetrages im Steuerbuchungssystem der Sutor Bank ein Fehler aufgetreten. Dieser hatte zur Folge, dass der Zinsertrag zu niedrig bemessen wurde. Bei ausländischen Banken mit reduzierbaren Quellensteuern wurde der um diese Quellensteuern reduzierte Betrag als zu versteuernder Zinsertrag bemessen. Steuerrechtlich korrekt ist jedoch der volle Zinsertrag.

    Für Sie wurden somit ursprünglich zu wenig Steuern an das Finanzamt abgeführt. Die Sutor Bank hat den Fehler mittlerweile behoben und bittet nun um Überweisung des Differenzbetrages. Eine Erträgnisaufstellung wird Ihnen durch die Sutor Bank zeitnah erstellt und postalisch zugeschickt.
    Wir bedauern den entstandenen Sachverhalt im Namen der Sutor Bank und bedanken uns im Voraus für Ihre Kooperation.

    Mit freundlichen Grüßen
    Ihr Raisin Team

    Ich bin durch das Missgeschick der Sutor Bank also zum Steuerschuldner geworden. Einer Nachzahlung kann letztendlich wohl nicht entgangen werden, wenn auch ich es als Unding betrachte, dass, ohne eine neuerliche Aufstellung zu präsentieren, einfach ein Betrag mit Fristsetzung gefordert wird.