Der gefa Bank Auszahlungsplan ist schon mal eine gute Idee. Wegen der Sicherheit würde ich hier aber nicht mehr als € 100.000 anlegen und für den Rest was anderes suchen.
Beiträge von Plumpaquatsch
-
-
Es geht im Kern um die Frage, wie man mit € 400.000 im Alter von 70 für den Rest seines Lebens € 2.000 im Monat erhalten kann? Entscheidend ist, daß man die Lebenserwartung nicht kennt. Ich gehe mal davon aus, daß es komplett verzehrt werden kann. Dann nimm einen der vielen Entnahmeplanrechner. Mit einer angenommenen Verzinsung von 2 % und einer Entnahme von € 2.000 reicht es bis zu einem Alter von 90. Solltest du noch älter werden, gibts da ja noch das abgezahlte, selbstgenutzte Haus, was verkauft werden kann. Den Wert kennen wir ja nicht, aber eigentlich solltest du damit 100 werden können.
Allerdings mußt du in den Entnahmeplan eigentlich noch eine Dynamik einbauen wegen der Inflation. Du kannst mit diesen Rechnern an verschiedenen Schrauben drehen. Mit Dynamik und 2 % bei € 2.000 monatlich reicht es nicht bis 90, dann mußt du dein Haus früher verkaufen. Ist ohnehin die Frage, ob man das in so hohem Alter noch selbst bewirtschaften kann bzw. die Fläche braucht.
Von 2% bei Festgeld kann man aber nicht die nächsten 20 Jahre ausgehen. Mit 70 würde ich persönlich nicht mehr in Aktien oder ETFs gehen, falls die Zinsen aber wieder gegen Null gehen sollten, brauchts einen anderen Plan. Läßt sich ein Teil von dem Haus als Apartment oder Wohnung abtrennen und vermieten?
-
Bin auch erstaunt über den Netzbetreiber.
Ich habe mit eon unfassbar viele Probleme gehabt, weil das war der Grundversorger in meinem MFH und immer wieder kam es vor, daß einMieter seinen Strom nicht angemeldet hat oder die Anmeldung nicht klappte und dann gehts automatisch in die Grundversorgung mit Rechnung an den Eigentümer. Es war unglaublich viel Arbeit hier Fehler immer wieder gerade zu rücken. Und gerafft haben die nix, absolut nix. Der Schriftverkehr stapelte sich. Was für eine Arbeit. Ich hab mich gefragt, wie die überhaupt arbeiten können mit so einem Chaos. Wo immer es geht, ich empfehle einen riesen Bogen.
-
Du schreibst der Vertrag endet am 30.4. Heist das, dann ist die Vertragslaufzeit um? Du mußt dann aber schon kündigen, sonst wird der Vertrag verlängert.
Ich war bis vor einem Monat auch bei Vattenfall, habe gekündigt und dann wurde in meinem Account genau nach dem Zählerstand zum Kündigunstermin gefragt.
Hast du vielleicht noch gar nicht gekündigt?
-
Rechnen tut es sich garantiert nicht, aber der Gewinn ist gutes Gemüse und Obst, was am Strauch bis zum Ende reifen kann. Du weißt, was du hast. Aber es ist auch ganz schön Arbeit. Es gibt ganz viele gute Gründe für einen Gemüsegarten, aber die finanzielle Ersparnis gehört eher nicht dazu.
-
Die Frage war wie anlegen. Das geht nicht ohne die Betrachtung der Ziele. Sonderzahlung in die Rente wäre eine Option. Eine, die gar nicht so schlecht ist. Dann hat du monatlich immer eine gewisse Summe.
Ansonsten werden sich € 600 schwer realisieren lassen, denn du hast die Unsicherheit der Lebenserwartung.
Hier kommen ganz wichtig persönliche Präferenzen ins Spiel. Mehr Geld solange man fit ist? Also befristeter Entnahmeplan? Sind die € 600 oben drauf und du kannst ggf. darauf verzichten? Oder ist es essentiell für deinen Lebensunterhalt? Welche Rolle spielt es? Wieviel Sicherheit brauchst du?
-
IngChris hat nichts dazu gesagt, ob das Kapital komplett verbraucht werden darf oder erhalten. Das wäre hier wichtig.
-
Also ich mag meine Lebenszeit sehr ungern mit Preisvergleichen verbringen. Ich habe keinen Spaß an dieser Art von Freizeitgestaltung, mache es eher gezwungenermaßen gelegentlich, weil sonst Tarife aus dem Ruder laufen. Und manchmal auch gar nicht und ich gönne mir den „Luxus“ das nicht zu tun.
Marktwirtschaft gibt es so lange ich lebe, aber nicht immer mußte man dermaßen Preise vergleichen. Ich weiß nicht, ob das eine zwangsläufige Folge von Marktwirtschaft ist.
-
-
Ich gebe dir ja grundsätzlich Recht. Es gibt nur zwei Probleme:
1) ein Vermieter bekommt heute flott über 100 Bewerbungen. Dann schafft er es gar nicht mehr sich so individuell auseinanderzusetzen.
2) selbst wenn er sich die Zeit nähme, er will in der Regel Zahlen. Zum einen wird ihn der Selbstständige selten so in seine Geschäftszahlen schauen lassen wollen und zum anderen fehlt auch ggf. der Sachverstand diese Zahlen zu verstehen.
Und nur nach Bauchgefühl? Kann ich mir grundsätzlich sogar vorstellen, ist aber selten und vorher ist man wegen der 100 anderen schon durchs Raster gefallen.
-
Das ist absolut üblich. Preise definieren sich längst nicht mehr über den „Wert“ einer Ware. Du fährst mit der Bahn und neben Dir sitzt jemand, der einen Bruchteil von Deinem Preis für sein Ticket bezahlt hat. Bezieht sich auf fast alles andere auch. Und dann gilt Geiz ist geil. Ich mag es nicht, weil ich absolut keine Lust habe meine Zeit mit sportlichen Preisvergleichen zu verbringen. Aber es ist nun mal so. Wer mehr bezahlt hat, wird dann doof genannt. Ich persönlich möchte mir jedoch nicht vorschreiben lassen, wie schlau definiert wird.
Ich würde mir sehr eine Welt wünschen, wo ich nicht ständig prüfen muss, ob mein Telefonanbieter meinen Tarif nicht längst günstiger anbietet und ich mich in der Sicherheit wiegen kann, daß er mir als alte Kundin das von sich aus gibt.
Und ja manchmal leiste ich mir den Luxus nicht ständig vergleichen zu müssen, weil Preise vergleichen jetzt nicht mein höchstes Lebensziel ist. Und ich weiß, das das dann gern teuer wird.
-
Ich würde aktuell da auch nicht mehr anlegen. Ok, es gibt die Einlagensicherung. Aber wie nervig ist die Abwicklung? Kommt das automatisch oder muss man da zig mal nachhaken? Hat da jemand Erfahrungen?
Andererseits werden insolvente Banken ja gern von anderen aufgekauft. Auf jeden Fall hab ich ein mulmiges Gefühl.
-
Durch das sehr starke Engagement im Immobiliensektor und die damit verbundenen Probleme hat sich das Rating der Bank auf BBB bei Standard & Poors verändert Ist also nicht mehr so toll.
Sie haben also die Zinsen in den letzten Tagen angehoben, wo die EZB schon für Juni eine Zinssenkung angedeutet hat. Kein so gutes Zeichen wie ich finde.
-
kann ich nicht darauf bestehen wenn ich eine Zahnzusatzversicherung habe??
Worauf bestehen? Du könntest dir eine Zweitmeinung holen und/oder die Frage stellen, ob eine Krone hier nicht sinnvoller wäre?
Das wird ziemlich unabhängig davon sein, ob du eine Zusatzversicherung hast oder nicht.
-
Wenn ich es richtig verstanden habe, möchtest du einen Kredit, weil du dich selbstständig machen willst und Material und Werkzeuge davon kaufen willst.
Es ist nicht so, daß man NUR mit einer guten Schufa automatisch bei Banken einen Kredit bekommt. Gerade bei selbständigen sind Banken äußerst vorsichtig. Auch bei Existenzgründungskrediten sind Sicherheiten und Einkommensnachweise gefragt.
Und um deine Frage zu beantworten, ich sehe keine Möglichkeit sich schell mit irgendwelchen Tricks eine Bonität aufzubauen.
Und wie hier schon mehrfach erwähnt, warum nicht das Material und die Werkzeuge mit dem Geld kaufen, was du offenbar geliehen bekommst? Du hast bisher keine Antwort darauf gegeben. Es scheint so als würdest du es nicht einsehen warten zu müssen. Aber ich fürchte, es ist so. Ob du es einsiehst oder nicht.
Und bitte vergiss auch nicht, daß Selbstständigkeit selber ganz schön riskant sein kann. Ich war mein Leben lang selbstständig und habe mich behauptet, aber ich habe auch sehr viele auf der Strecke bleiben sehen, die mit einer miserablen Bonität geendet haben. Selbstständigkeit ist wahrlich kein Garant für Bonität. Versuch mal als Gastronom einen Immobilienkredit zu bekommen. Mit bester Schufa.
Ich war jahrelang Vermieterin. Immer wieder kamen Interessenten, die meinten die Miete wäre ja kein Problem, man wäre ja selbstständig ….. sie wurden gleich von der Liste der Bewerber gestrichen.
-
Ich denke, die wichtigsten Aspekte sind hier sehr schön zusammen getragen.
Nochmal hinweisen möchte ich auf den angepeilten Kaufpreis. Da muss man schon sehr, sehr genau hinschauen. Ich denke auch, da bekommt man eher Sanierungsfälle. Ob man das wirklich alles selber machen kann? Ich denke an Wasserrohre, also so richtig die Fallrohre, werden enorm oft vergessen in der Betrachtung), Elektrik, Dach. Die Grundleitung sanierst du eher nicht selber. Schaut nach dem Baujahr. Bestimmte Baujahre kommen gern mit baujahrstypischen Problemen. Ein selbst genutztes Haus wird gern unter anderen Kriterien bewertet.
Ob es finanziell machbar ist? Kommt drauf an, wie ihr euren normalen Lebensstandard definiert. Jeden Euro rumzudrehen und nur für das Haus zu leben, macht nicht jeden froh. Wieviel Flexibilität will/brauche ich in der Zukunft? IMmobilien sind halt immobil, sonst hießen sie ja auch Mobilien. Es ist eine Festlegung auf sehr lange Zeit.
-
Habe bei der Versicherung angerufen. Es hat viel damit zu tun, ob der neue Eigentümer die Versicherung übernimmt. Wenn ja, muss ich das intern mit ihm verrechnen, was ich bereits bezahlt habe.
In meinem Fall wird er die Versicherung aber nicht übernehmen. Er kann mit der Umschreibung im Grundbuch kündigen und dann rechnet die Versicherung stichtagsgenau mit mir ab. Ich bekomme also den März zurück, die Versicherung macht eine Endabrechnung mit mir.
Das er mir die Zeit zwischen Kosten/Nutzenübergang und Grundbuch erstattet, ist bereits geklärt. Es ging nur um die Frage, was ist mit dem bereits gezahlten März.
-
Ich habe ja auf monatliche Zahlung umgestellt. Der März ist bezahlt. Ich vermute, daß dann die Rechnung für April an den neuen Eigentümer geht. Wenn ihr hier vom gesamten Jahr redet, dann vermute ich, nur in der Fällen, wo das gesamte Jahr im Voraus bezahlt wurde. Das er mir das erstattet ist geklärt, ich wollte nur wissen, was genau ich ihm in Rechnung stellen muss.
-
Ich habe die Frage nicht präzise gestellt.
Die Versicherung hat mir mitgeteilt, daß nicht der Kosten/Nutzenübergang für sie relevant ist, sondern der Grundbucheintrag. Dieser ist am 1.3. geschehen. Die Versicherung hat den März schon bei mir abgebucht. Ab Grundbucheintrag, also ab dem 2.3. führt sie der Käufer weiter. Ich habe rechtzeitig die Zahlung der Versicherung auf monatlich umgestellt, so daß es nur um den März geht.
Wird die Versicherung die Prämie zweimal für den März abrechnen, bei mir und dem Käufer? Oder rechnet die Versicherung stichtagsgenau ab. Hab die Versicherung schon gefragt, aber die Frage blieb bisher unbeantwortet. Oder berechnet die Versicherung die Prämie erst ab April dem Käufer und er erstattet mir den März?
Das er mir die Versicherung grundsätzlich erstattet, ist geklärt. Mir geht es nur um Frage, muss ich ihm den März in Rechnung stellen oder wird er für den März selber eine Rechnung von der Versicherung bekommen und die Versicherung rechnet stichtagsgenau mit mir ab.
-
Hallo zusammen,
ich habe ein MFH verkauft. Grundbucheintrag am 1.3. Bis dahin läuft der Vertrag auf mich. Danach wird er auf den neuen Eigentümer umgeschrieben. Wie ist das nun mit der Prämie? Wird das stichtagsgenau abgerechnet oder zahlen wir ggf. beide für den gesamten März?
Grüße