Beiträge von Achim ETF

    Ja, das funktioniert so. Das nennt sich "Rollen". Die Teilfreistellung von 30% bei Aktien-ETFs solltest du noch in deine Rechnung einfließen lassen.

    Beachte das es auch noch die Vorabpauschale gibt, durch die du bereits einen Teil der Gewinne fiktiv versteuerst bzw. freistellst.

    Guter Punkt! Ich habe hier auf der Webseite gelernt, dass dies ca. 33€ pro 10.000€ ETF Volumen sind. Ist ja verkraftbar.

    Kann mir jemand sagen, ob folgende Strategie funktioniert, um die Abgeltungssteuer bei einem ETF Sparplan zu vermeiden bzw. zu vermindern?

    Folgendes etwas vereinfachtes Szenario: Ich zahle jeden Monat 1.000€ in einen ETF Sparplan ein. Nach 12 Monaten habe ich also 12.000€ eingezahlt und meine erworbenen Anteile sind 13.000€ wert. Ich habe also einen (virtuellen) Gewinn von 1.000€ gemacht. Ich habe einen Freistellungsauftrag von 1.000€ hinterlegt. Nun verkaufe ich den kompletten ETF und bekomme den Wert (13.000€) des gesamten ETF inkl. Gewinn steuerfrei gutgeschrieben. Nun investiere ich die 13.000€ nach 2-3 Tagen wieder in den gleichen ETF. Wir gehen mal davon aus, dass sich in diesen Tagen der Kurs des ETF nicht maßgeblich geändert hat und ich ungefähr wieder die gleiche Anzahl von Anteilen erhalte.

    Dies kann ich doch nun Jahr für Jahr immer wieder machen – mal vorausgesetzt der Gewinn übersteigt die 1.000€ nicht erheblich. Dann kann ich doch den ETF sagen wir in 10 Jahren steuerfrei verkaufen, da ich den Gewinn jedes Jahr wieder "genullt" hatte?

    Ich bin mir nicht sicher, ob ich einen Denkfehler mache oder etwas übersehe. Das alles klingt mir zu einfach als das es funktionieren würde?

    Besten Dank für Euren Ratschlag.

    Achim