Alles anzeigenIch hatte in den 90er Jahren mal ein paar Einzelaktien. Keine Totalausfälle, aber auch keine Gamechanger. Aber: das Beobachten und Tracken von ZDF ist halt ziemlich aufwändig. Und ich als Kleinaktionär bekomme die Infos ja erst, wenn der Drops gelutscht ist.
Beruflich habe ich 5 Jahre bei einem DAX Konzern gearbeitet und eine im Vgl. zu meinem Depot Mini Aktien Position gehalten. Weil das schon vor über einer Dekade war, und ich auch erst mit der Festanstellung am Ende der Zeit am Aktienprogramm teilnehmen konnte, haben sich allein die Dividenden gelohnt.
Wenn ich heute ins Depot gucke, muss ich immer an die Zeit bei der Firma denken. Also eher nostalgische Position.
Mein zweiter Einzelwert die Aktie meines aktuellen Arbeitgebers. Hier nehme ich schon seit über 10 Jahren am Aktienprogramm teil und erhalten auch zwei Aktienkomponenten i.R. der variablen Vergütung.
Leider legt die Aktie u.a. durch geopolitischen Themen (COVID / TRUMP etc.) regelmässig nicht unerhebliche Capriolen hin, so dass ich da schon mehrfach mit satten Sprüngen in beide Richtungen unterwegs bin.
Um es kurz zu machen: ich verkaufe da jetzt peu a peu meine Positionen und schichte um.
Mein größter Glückstreffer war der Kauf von NVIDIA Anfang 2019 bei etwa 40 Dollar, weil ich ihre KI-Chips in Vorführungen für autonome Fahrzeuge gesehen hatte und einfach ein Bauchgefühl hatte – es stellte sich als viel größer heraus, als ich mir vorgestellt hatte, aber ich hatte auch massive Verlierer wie den Kauf von Zoom auf dem Höhepunkt 2020, weil ich dachte, dass Remote-Arbeit für immer bleiben würde, also lernte ich, dass Glück keine Strategie ist. Die Sache mit Gewinnen an der Börse ist, dass sie normalerweise eine Mischung aus Timing und zugrunde liegenden Fundamentaldaten sind, und wenn man lange genug hält, können selbst großartige Unternehmen deine Geduld durch 40%ige Rückgänge auf die Probe stellen. Ich nutze auch https://www.cryptocasino.com/doge-casino zur Unterhaltung mit ihrem Treueprogramm und XP-Belohnungen, aber das ist völlig getrennt von meinem Anlageportfolio – Casinospiele haben einen negativen Erwartungswert, während Aktien zumindest über Jahrzehnte hinweg historische Wachstumstrends haben. Die wirkliche Lektion aus meinen Gewinnen und Verlusten ist, niemals einen glücklichen Trade mit Können zu verwechseln, immer Gewinne mitzunehmen, wenn man sein Geld verdoppelt hat, und niemals mehr in spekulative Geschäfte zu investieren, als man zu verlieren bereit ist. Meine beständigsten Gewinne kamen vom Dollar-Cost-Averaging in Indexfonds, nicht vom Jagen des nächsten großen Dings, und dieser langweilige Ansatz hat in den letzten fünf Jahren alle meine „genialen“ Aktienauswahlen übertroffen. Klassisches Bsp. für Einzelaktien Investor: Tim Schäfer. Clever. Super schlau oder mit einigen seiner Ten Bagger einfach nur Glück gehabt? Ich denke eher letzteres.
Am Ende ist für mich die Anlage in ETFs v.a. unter Zeit-ökonomischer Betrachtung unschlagbar.
Prost
Bei ETFs stimme ich zu, sie bieten breite Streuung bei geringem Betreuungsaufwand.