Beiträge von KlinglBeutl

    Ja, dieses Geschäftsgebaren kommt mir bekannt vor.

    Sparda: Los stimm zu, damit mir mehr Geld von Dir ungeniert kassieren können.

    Kunde: Warum? Zur Belohnung, weil sukzessive Leistungen & Filialen gestrichen wurden?

    Sparda: Lieber Kunde, Zugriff auf ihr Geld benötigen Sie ja sicherlich nicht mehr

    bis Sie es sich anders überlegt haben, aber hoffentlich zu Faul zum kündigen sind.

    Freundlich und fair ...

    Mein Sparda Konto lief eh nur noch nebenher und nach meiner baldigen Kündigung werde ich den "Verlust" gut verschmerzen können.

    Moin zusammen,

    Cheeky_guy

    Mein Laienverstand würde es als eine Art von Nötigung einstufen, wenn die Bank deine Immobilienfinanzierung Dir gleich mit aufkündigen würde. Vermutlich dürften die Zinsen hoch sein und daher werden die das wohl nicht tun. Die Frage ist am Ende, ob dich auf diese Art indirekt zu einer Zustimmung mit höheren Kosten drängen lassen oder wehren möchtest.

    Die Briefe sowie Mails sind im übrigen schwammig Formuliert gewesen. Das man eine Kündigung nicht ausschließen "könne" bedeutet noch lange nicht das die Bank es tatsächlich auch durchziehen wird. Würde deshalb unterstellen das Dir wegen der Immobilienfinanzierung wohl nicht gekündigt wird (es sei denn du hast einen Vertrag mit zu guten Konditionen).

    @all

    Auch ich erhalte auch regelmäßig solche Aufforderungen.

    Ein wirklich spannendes Geschäftsgebaren, wie die Damen und Herren der Sparda mit mir als (noch) langjährigem Kunden kommunizieren. Fadenscheinige Begründungen vorgeschoben nach dem Motto "ist alles klein Problem, nur eine Formalität" und schieben auf dem Weg jedem Kunden der zu Gutgläubig ist oder Angst hat zum Dank noch zusätzliche Bankgebühren unter.

    Alle Kunden oben drein noch so für Dumm zu verkaufen setzt dem ganzen noch die Krone auf. Und reagiert der "böse Kunde" nicht wie gewünscht, dann wirst noch frech bedroht, indem eine potenzielle Kündigung in den Raum gestellt wird.

    Zitat

    Nach Verstreichen dieser Frist können wir Kündigungen nicht ausschließen.

    Klicken Sie auf den untenstehenden Button und sagen Sie Ja zur Fortführung unserer Geschäftsverbindung.

    ...

    Freundliche Grüße

    Ihre Sparda-Bank West eG

    Persönlich bin ich mit der Sparda Bank und deren Slogan "Freundlich und fair" seit gut 2-3 Jahren schon längst fertig. Von mir gibt es keine Zustimmung und nutze das Bankkonto bereits auch nicht mehr für wichtige Dinge. Sollen die ruhig Kündigen, wenn se meinen ...

    @Referat Janders

    Danke für das Ausführliche Feedback. Im von mir angedeuteten Fall war eindeutig an Arbeit auf Grund schwerer Erkrankung nicht mehr zu denken. Die Krankenkasse (eine GKV) hatte, wie mir erzählt wurde, den von mir erwähnten Antrag bei der Rentenversicherung eingeleitet und sich auch später die bezahlten Krankengelder vom Rententräger erstatten lassen.

    Die Art und Weise wie dabei verfahren wurde gefiel mir damals irgendwie so gar nicht. Denn es ging knall hart um Geld. Meiner Wahrnehmung nach, so war gedanklich damals mein erster Impuls, hatte es für mich den faden Beigeschmack ihm möglicherweise Ansprüche aus der Arbeitslosenversicherung vorenthalten zu wollen.

    Dagegen vorgegangen sind wir damals jedoch nicht, weil gesundheitsbedingt alle Anzeichen schlecht standen und etwa 1 Jahr darauf der Beerdigungstermin anstand.

    Nun ja, so ist das leben ...

    Bin wohl ein bisschen vom Thema abgekommen hier im Beitrag.
    Hatte jedoch die Vermutung, dass dies für Pumphut evtl. dennoch informativ sein könnte.

    @Referat Janders

    Ok - alles klar. Habe ich u.U. ein wenig falsch aufgefasst. Sorry.

    Allerdings ist mir eine Ausnahme bekannt. Arbeitslosengeld erhält meines Wissens nur jemand der dem "Arbeitsmarkt auch zur Verfügung stehen kann". Ein Familienangehöriger bezog Krankengeld und als dieses endete sorgte jemand (glaube die Krankenkasse) für einen Antrag zur Erwerbsminderungsrente. Da interessierte es keine Socke mehr, ob er sein ganzes Leben bis zur Rente in Lohn und Brot war.

    Kannst du dieses Vorgehen aus fachlicher Perspektive so bestätigen?

    Im Nachhinein ist das alles Geschichte (mittlerweile vor kurzem verstorben).
    Mich würde dennoch interessieren ob das so alles in Ordnung war.

    Kleine Anmerkung:

    Gerne möge man meine Aussage(n) berichtigen. Bin mir jedoch ziemlich sicher, dass ...

    1. Fristen für den Bezug von ALG 1 eingehalten werden müssen und die "üblichen" Wege, die zu einer selbst verschuldeten Arbeitslosigkeit führen, mit Sperrzeiten belegt werden. Dies bedeutet, dass Gelder für solche Sperrzeiten verloren gehen sowie auch nach Beendigung dieser nicht (mehr) ausgezahlt werden.

    2. Wer prinzipiell keine Arbeit mehr aufnahmen kann, wird - soweit mir bekannt ist - wohl auch kein ALG 1 erhalten. Dafür gibt es Gesetze, die uns Bürger am Ende im Krankheitsfall über Krankengeld / Erwerbsminderrungsrente / ALG 2 o.ä. sofort bei Rentenbeginn auch dorthin schieben. Die "Kostenträger" z.B. Krankenkassen schieben einen "weiter" bis man im Krankheitsfall vorzeitig berentet wird.

    Böse Formuliert: Einfach mal vor dem Renteneintritt noch schnell die eigene Arbeitslosenversicherung in voller höhe rupfen ist so ohne weiteres kaum möglich.

    UND: Wer ALG I erhält, der hat Pflichten sich um Arbeit zu kümmern. Folgt man dem nicht, wird man ebenfalls mit Sperrzeiten rechnen "dürfen" ...

    @Idale

    Doch. Ich bestelle erst gar keine Hardware vom Provider.

    Üblicherweise stellen die Provider nur günstige Geräte kostenfrei zur Verfügung die meine Ansprüche nicht erfüllen. Das Zeugs dürfen die behalten, weil es zumeist eh nicht zuverlässig funktioniert.

    Daher mein Vorschlag / Ratschlag:
    Einmal eine Fritzbox kaufen und man hat ruhe. Die Geräte haben zwar ihren Preis (ca 200€) aber beim Hersteller erhält man dafür auch über Jahre hinweg Softwareupdates sowie im Bedarfsfall hervorragenden Support. Zudem gibt es Beispielsweise auf die Fritzbox 7490 noch ganze 5 Jahre Herstellergarantie.

    Bislang wurde ich diesbezüglich nicht enttäuscht. Durchschnittlich nutze ich eine Fritzbox etwa 3-5 Jahre bevor ich irgendwann auf ein neueres Produkt upgrade. Natürlich lässt sich das alte Gerät danach noch zu einem fairen Preis verkaufen. Die "Kosten" halten sich also deutlich in spürbaren Grenzen was Preis/Leistung betrifft.

    @bhh

    Danke für deine Hinweise. Ich wage mich insoweit aus dem Fenster zu lehnen, dass eine Vertragsverlängerung in 98% aller Fälle für den Kunden die teurere Option darstellen dürfte. Im Mobilfunk Bereich sind 3 Monate Erlass auf die Grundgebühr finde ich ein absoluter Witz. Üblicherweise bindet sich der Kunde ja wieder 24 Monate an einen (neuen) Vertrag.

    Gerade ein Tarifwechsel benutzen die Anbieter immer gerne, um dem Kunden eine neue Laufzeit aufs Auge zu drücken.

    Nun ja ... muss ja jede/r selbst wissen was er/sie macht.

    @Idale

    IIch habe mich zu solchen Themen schon mal ausführlicher hier im Forum geäußert. Erfahrungsgemäß mauern alle Telekommunikationsanbieter so lange, bis vom Kunden eine Kündigung auf dem Tisch liegt. Danach (andere Zuständigkeitsbereiche) geht üblicherweise plötzlich doch etwas am Preis und/oder der Leistung.

    Allerdings wirst mit ziemlicher Sicherheit nicht die Rabatte erhalten die Neukunden bekämen. Über Sinn bzw. Unsinn hierzu könnte man streiten. So sind jedoch meine Erfahrungswerte (regelmäßige Anbieterwechsel zum Vertragsende).

    Probiere es ruhig, aber das "Diskutieren" mit dem Vertragspartner habe ich seit vielen Jahren schon aufgegeben.

    Wer als Bestandskunde seinen alten Tarif so preislich reduziert, dem gebe ich ein Bier aus!

    Ich Wechsel Munter von A nach B von B nach C von C nach A... ad infinitum ... Jahr ... für Jahr ... für Jahr.
    Vor wenigen Tagen wieder einen super deal in Auftrag gegeben :thumbup:

    p.s: Tue Dir den gefallen und mach alles per Fax schriftlich. Spart unnötige Zeit in der Hotline zumal die Service Mitarbeiter am Telefon üblicherweise eh nichts diesbezüglich entscheiden können.

    In einer solchen Situation gibt es kaum alternativen. Das Kind ist nun mal in den Brunnen gefallen. Allerdings wäre beispielsweise eine Privatinsolvenz auch nicht zwingend der vermeintlich leichtere Weg. Das Geschäftsgebaren dieser Auskunfteien ist mir sowieso ein Dorn im Auge, weil unverschuldete Fehler (die mehr passieren, als manch einer glauben würde) fatale folgen für den Betroffenen haben.

    Eventuell hast Du eine Chance dir kostengünstig Geld über ein Kreditkartenunternehmen und/oder z.B. über auxmoney oder ähnliches leihen zu können (falls sinnvoll um andere Verbindlichkeiten abzulösen).

    @free4all

    Wurde mit dem Gläubiger eine Art Vergleich geschlossen? Vorausgesetzt das dazu etwas schriftlich hast und die Einmalzahlung fristgerecht bezahlt wurde, durfte eine Negativ-Meldung möglicherweise, im juristischen Sinne, nicht erfolgen. Gesetzt dem Fall der/die Gläubiger haben schriftlich zugestimmt mit erhalt einer solchen Einmalzahlung.

    Die Eintragung als solches konnte, so glaube ich, prinzipiell bei ausbleibender Zahlung mit Erhalt des Vollstreckungsbescheides durchgeführt werden. Nehmen wir an, die Einmeldung ist nach einer Einigung und einer fristgerechten Bezahlung trotzdem erfolgt, dann hast eventuell rechtliche Handhabe dagegen. Allerdings (wenn überhaupt) nur sofern es auch beweisen kannst. Vielleicht lässt das mal juristisch prüfen ...

    Mag sein das Einträge mit Erledigungsvermerk formal keinen Negativ Eintrag (mehr) darstellen, aber bei Bonitätsprüfungen für Waren auf Rechnung und/oder Bank Kredite wird kein Sachbearbeiter solche Einträge ignorieren (dürfen), die auf Zahlungsausfälle hindeuten. Tendenziell wirst solange wohl kaum etwas auf Kredit bekommen bis die Löschung erfolgte.

    Könnte mir vorstellen das Du vielleicht Kredit bekämst, sofern entsprechendes Einkommen nachweisen kannst und der Bank irgendwas als Sicherheit anzubieten hättest. Aussichten auf Kredit sind auch nach meiner Einschätzung trotzdem zugegebenermaßen äusserst gering.

    @free4all

    Ich kann Dir da bei Bedarf sicherlich weiterhelfen. Allerdings stellen meine Antworten keinesfalls eine Rechtsberatung dar. Hierfür wären bitte die Kollegen vom Fach zu kontaktieren.

    1. Die Einträge werden höchstwahrscheinlich bei Arvato Infosocre oder der Kreditreform vorhanden sein.
    2. Gab es zu den hier beschriebenem Sachverhalt mal ein rechtskräftiges Urteil?
    3. Woher hast Kenntnis über die Einträge? Eine Bank bei der Kredit haben wolltest?
    Frage dort nochmal nach - die werden auf die Quelle verweisen wo du dich für weitere Infos hinwenden kannst.

    Es dürfen meines Wissens nur sog. "unbestrittene Forderungen" an Auskunfteien gemeldet werden.

    Gesetzt dem Fall alle Negativ Merkmale sind als "Erledigt" gemeldet werden diese, soweit mir bekannt ist, erst 3 Jahre ab Datum des Erledigungsvermerkes gelöscht. Automatische Löschungen (wenn nichts mehr nachgefragt wird) erfolgen i.d.R. nach 5 Jahre der Einmeldung.

    Bei Scorekompass kannst kostenfrei deine Daten bei Arvato online abfragen.

    Ungeachtet dessen kannst bei allen Auskunfteien kostenlos eine Auskunft im Jahr auf Anfrage erhalten.

    Sollte sich noch was ergeben schreib hier im Forum. Ich schaue zwischendurch immer wieder mal herein.

    Hi,

    Ich würde, sofern die Karte überhaupt noch gewünscht ist, die Bank anschreiben und um erneute manuelle Prüfung des Antrages bitten. Alternativ geben Banken auf Nachfrage auch einen Hinweis wo das Problem liegt inklusive Kontaktdaten.

    Automatische Prüfungen führen gelegentlich zu Fehler. Unrichtige negative Einträge bei Auskunfteien oder Verwechselungen bei Personen passieren selten auch manchmal.

    Hallo schufageschaedigter 2015

    Beim Kauf im Internet auf Rechnung ist regulär vorab immer mit einer Bonitätsprüfung zu rechnen. Diese ist im Allgemeinen nach meinem Kenntnisstand auch für uns als Verbraucher unbedenklich. Für mich absolut verständlich, weil Dienstleister bzw. Händler müssen ja auch im eigenen Interesse zusehen wirtschaftlich agieren zu können.

    Was mich extrem stört, ist die Art und Weise wie die Schufa den Umgang mit dem Verbraucher "pflegt".

    Es soll 2 Arten geben eine Anfrage bei der Schufa durchzuführen.
    Die eine Score-Neutral und die andere vor Kreditanfrage / Vertragsabschluss.

    Da man selbst jedoch keinen Einfluss darauf hat, welche Anfrage vom Vertragspartner bei der Schufa erfolgt, bin ich zugegeben mehr als skeptisch. Anders formuliert, ich traue dem Braten nicht!

    Sofern Du irgendwie belegen kannst, dass die betreffenden Anfragen bei der Schufa dem Zweck eines Kreditvergleiches dienten, bliebe Dir wahrscheinlich nur auf dem Rechtsweg einzufordern, dass diese Anfragen rückstandslos ohne eine Berücksichtigung entfernt werden.

    Wenn die Rechtslage nicht eindeutig ist, wird sich ansonsten (zu Deinen Gunsten) nichts ändern.

    Viel Erfolg!