Beiträge von Stepha1901

    An der Stelle hänge ich gern nochmal zwei weitere Order an, einfach um die Prüfmenge zu erhöhen ;)

    ....

    Mir erscheinen beide Kurse angemessen, die sonst anfallenden Ordergebühren hätte ich nur per Limitorder (und Ausführung zu einem anderen Zeitpunkt) reinholen können..

    Vielen Dank für die Erhöhung der Prüfmenge;)

    Die Kurse sehen richtig gut aus!

    Den Risikobaustein (zu Lasten des Sicherheitsbausteines) zu erhöhen würde mir Bauchschmerzen bereiten, mit dem Verhältnis 2 : 1 (risikoarm-/reich) fühle ich mich eigentlich ganz wohl.

    Auf keinen Fall daran was ändern. Sofern Du mit 15-20% in breitgestreute Aktienfonds investiert bist, hast Du statistisch schon einmal den Inflationsausgleich geschafft. Du liegst mit ca. 30 % (ohne das Gold) sogar deutlich darüber und fühlst Dich wohl, also ist alles fein.

    Mich beschäftigt die Frage sollte ich den Geldmarktfonds DBX0A2 nicht besser reduzieren und das Volumen (aktuell fast 400k) auf mehrere GMF´s verteilen und wenn ja, welche ausschüttenden (nur solche kommen in Betracht) wären eine sinnvolle Ergänzung und/oder Alternative. Man hört ja immer wieder das physische besser sind als synthetische. So genau kenne ich mich da nicht aus.

    Dieses Unbehagen kann ich verstehen. Mit dem DBX0AN hast Du einen sehr guten Fonds, aber 47 % in einen Fonds zu stecken wäre mir einfach aus grundsätzlichen Erwägungen zu viel. Nicht weil er synthetisch repliziert, sondern weil mir das zu viele Eier in einem Korb wären.

    Als Ergänzung (und teilweise Alternative) bietet sich in der Tat der von Dir genannte A0F426 an. Wäre sicherlich eine gute Ergänzung.

    Ich würde zudem mal über deutsche Staatsanleihen nachdenken. Einfach eine oder mehrere mit einem passenden Kupon aussuchen und Du hast auch regelmäßige Ausschüttungen und derzeit auch eine gar nicht so schlechte Rendite.

    Vor allem: Genießt Euren Ruhestand und mach Dir keinen Kopf wegen der Finanzen. Du bist offensichtlich gut aufgestellt.

    Wer der Diversifikation einen Wert zumisst, könnte sich z.B. überlegen, warum er sich auf nur 2 Assetklassen beschränken soll. Warum nicht z.B. 3 Assetklassen nutzen, also risikoreich, risikogemäßigt und risikoarm? Und schon kommen Anleihen für den mittleren Risikobereich in Frage und ich bin diversifizierter.

    Das hört sich für mich so an, als ob Du im Bereich risikogemäßigt etwas Konkretes im Auge hast? Magst Du es in den Ring werfen?

    Ist das irgendwie bedenklich?

    Wertpapierleihe als solche ist zunächst einmal nichts Verwerfliches. Bei diesem Fonds würde es mich aber durchgreifend stören. Sofern ich höchstmögliche Sicherheit möchte und deshalb unter Verzicht auf Rendite in deutsche Staatsanleihen investiere, möchte ich auch das bekommen was draufsteht. Ich würde daher deutsche Staatsanleihen einfach direkt zu kaufen. Dies ist problemlos bei geringem Spread möglich.

    Den hatte ich eigentlich gelesen. Möglicherweise aber die Erklärung dafür nicht raussieben können.

    Ich versuche es mal mit eigenen Worten, wie ich es verstanden habe i.V.m. eigenen Recherchen. Ich bin aber kein Banker, vielleicht kann es jemand ja besser nachvollziehen und erklären.

    So wie ich es verstanden habe, haben sich in der Folge des Reformpakets Basel IV die regulatorischen Regeln für das Halten von Aktien drastisch verschärft. Die wohl gravierendste Auswirkung betrifft die risikogewichteten Aktiva. Je höher das Risikogewicht einer Position ist, desto mehr Kernkapital muss die Bank dafür vorhalten. So wurde u.a. das pauschale Risikogewicht für börsennotierte Standardaktien von ehemals 100 % auf 250 % angehoben. Hält somit eine Bank selbst die Aktien wird dadurch erheblich Eigenkapital blockiert, das z.B. nicht mehr im Kreditgeschäft genutzt werden kann.

    Jetzt kommt das Swap-Geschäft mit Fondsgesellschaft ins Spiel. Die Aktien dort befinden sich im Sicherheitskorb der Fondsgesellschaft und gehören nicht (mehr) der Bank und binden daher nicht das erhöhte Eigenkapital. Die Bank erhält im Rahmen des Swap-Geschäfts die Rendite aus den Aktien, muss aber gegenüber der Bankenaufsicht kein erhöhtes Eigenkapital aus Aktienbesitz nachweisen (die gehören ihr ja nicht mehr). Mit diesem freigewordenen Geld kann zusätzlicher Ertrag erwirtschaftet werden. Offensichtlich sieht der Swap-Vertrag vor, dass dieser zusätzliche Ertrag teilweise an die Fondsgesellschaft weitergegeben wird, was zu der unterschiedlichen Kursentwicklung gegenüber dem DBX0AN führt.

    Deshalb gehe ich für den flexiblen Teil meines Depots in kurzlaufende Staatsanleihen.

    Xtrackers II Germany Government Bond 0-1 LU2641054551. Da ist mein Schuldner bekannt.

    Beim Xtrackers II Germany Government Bond ist Dir Dein Schuldner leider nicht wirklich bekannt. Der Fonds betreibt in hohem Maß Wertpapierleihe. Scroll mal auf der Webseite von Xtrackers ganz weit unten auf den Punkt Wertpapierleihe. Derzeit sind über 75 % der Staatsanleihen verliehen. Dafür hast Du dann irgendwelche Sicherheiten von wem auch immer.

    Warum der Amundi Smart Overnight mehr Rendite auswirft als andere ETFs auf den €STR wird sehr schön diesem Blog-Beitrag erläutert.

    Die Frage, ob er als Sicherheitsbaustein taugt, hängt sehr von den eigenen Ansprüchen ab. Akzeptiert man nur höchstmögliche Sicherheit, bleiben eigentlich nur deutsche Staatsanleihen. Selbst Tagesgeld wäre dann schon fraglich, da die Einlagensicherung keine staatliche ist, sondern ein bloßes Versprechen, das sich in einer sehr schweren Krise schnell in Luft auflösen kann.

    Akzeptiert man dagegen ein gewisses Restrisiko, das trotz aller Sicherungsmaßnahmen bei allen Swap-Geschäften besteht und sieht zudem, dass die Swap-Partner systemrelevante Banken sind, die keinesfalls ausfallen dürfen, sieht die Antwort anders aus.

    Kommt aufs Tagesgeld an, man kriegt ja auch ohne Hopping schon 2,5%.

    Meine Antwort bezog sich auch eher auf den ersten Teil der Frage von LoveMyDog , der nach einer Anlage gefragt hat, die mit dem €STR mitgeht, vergleichbar dem DBX0AN nur mit mehr Rendite.

    Allerdings legt der Amundi zumindest im Moment tatsächlich auch noch eine kleine Schippe drauf. Die besten Angebote für Bestandskunden mit deutscher Einlagensicherung sind derzeit die von Dir angesprochenen 2,5 %. Der Amundi hat eine Rendite von 2,58 % (s. hier).

    Gibt es eine Anlage, die mit dem EZB-Zins nach oben und unten wandert und die mehr abwirft als Tagesgeld?

    Ja, gibt es, den Amundi Smart Overnight Return (LU1190417599). Läuft wie der DBX0AN mit einem Zuschlag von ca. 0,4 %. Da es keine Rendite ohne Risiko gibt: Der Sicherheitskorb besteht aus Aktien und nicht aus Anleihen.

    einen seperaten Emerging Markets ETF zu kaufen sehe ich als hoch riskant an.

    Was passiert am Tag X, wenn China, Indien, Taiwan usw. in den Developed Markts ETF aufsteigen? Der Kurswert mag für einen Tag noch so bestehen bleiben, fließst eben das ganze Geld des ETFs in Aktien aus Timbuktu. Aber ab Tag 2 hat man sein Vermögen in diesem ETF halbiert oder es ist komplett nicht mehr da.

    Interessantes Gedankenspiel - höchst theoretisch, aber interessant. Wegen eines extrem unwahrscheinlichen, rein theoretischen Falls allerdings die Investition in EM-ETFs als hoch riskant anzusehen, vermag ich nicht nachzuvollziehen.

    Es gibt eine Reihe von Gründen, nicht in EMs zu investieren (fehlende Rechtssicherheit, kein freier Zugang für ausländische Investoren, jederzeit drohende staatliche Eingriffe, geopolitische Spannungen usw.), aber doch nicht dieser.

    5325 zunächst mal vielen Dank, dass Du deine Order zur Verfügung gestellt hast!

    Eine gute Vergleichsmöglichkeit stellt die ING-Webseite dar. Dort kann man (allerdings nur einige Tage rückwirkend) die tatsächlichen Umsätze aufrufen. Da Dein Verkauf erst ein paar Tage her ist, lässt sich dieser Tag gerade noch nachvollziehen.

    Ich habe Dir mal die an diesem Tag ausgeführten Umsätze im Direkthandel (dies ist hier bei der ING Tradegate; man sieht da auch Deine Order) sowie bei XETRA angefügt. Der bei Dir aufgerufene Preis fällt nicht völlig aus dem Rahmen, ist aber auch nicht wirklich gut.

    Direkthandel (Tradegate) - Amundi MSCI USA Daily (2x) Leveraged UCITS ETF Acc EUR A0X8ZS - Handelsplätze - ING.pdf

    Xetra - Amundi MSCI USA Daily (2x) Leveraged UCITS ETF Acc EUR A0X8ZS - Handelsplätze - ING.pdf

    ; ich habe aber schon Einzel(ver)käufe durchgeführt, die zu den neuen Konditionen, sprich 0,95 EUR, abgerechnet wurden.

    Da Du ja schon eigene Erfahrungen mit der neuen Sofortorder gemacht hast: Hast Du die Kurse mit den Marktpreisen zum Ausführungszeitpunkt verglichen? Wenn ja, waren die im Rahmen (man kann ja leider kein Limit setzen)?

    Bei dem Preisunterschied würde ich das "riskieren". Aber die 54,99 Euro sind ja der Maximalbetrag, also für einen eher hohen Anlagebetrag. Vielleicht mal die Bestpreisorder mit einem kleineren Posten ausprobieren und dann nachträglich schauen, wie gut der Preis tatsächlich war.

    Das wäre auch normalerweise mein Ansatz, lässt sich hier aber nicht so leicht umsetzen. Wir arbeiten hier mit Desktopfreigabe an verschiedenen Standorten in einer kurzen Arbeitspause. Ich habe selbst keinen unmittelbaren Zugriff auf das dortige Depot und habe meinerseits bei der Sparkasse auch kein eigenes Depot. Wenn dies anders wäre, hätte ich bei meinem Spieltrieb wahrscheinlich schon eine ganze Versuchsreihe gestartet ;)

    Ich befürchte nur, dass hier die Anzahl der User mit Depot beim sBroker sehr überschaubar ist.

    Im Zusammenhang mit der Unterstützung einer engen Freundin bei der Geldanlage bin ich darauf gestoßen, dass der sBroker wohl seit Mitte Juni seine Konditionen deutlich verändert hat.

    Es gibt da nunmehr eine Sofortorder für pauschal 0,95 Euro. Die Handelsplatzauswahl soll über eine "Best Execution Policy" erfolgen. Eine Limitorder ist dann aber nicht möglich. Will man dies, landet man wieder bei 54,99 Euro.

    Hat jemand hier diese neue Sofortorder schon genutzt und kann einschätzen, ob da im Ergebnis ein vernünftiger, reeller Kurs dabei heraus kommt?

    Wenn ich das vom Ablauf richtig verstehe, ist dies eine Bestpreisorder, bei der man sich in Gottes Hand begibt. Oder bekommt man dann einen Preis genannt, dem man noch zustimmen muss?

    Ich würde gerne in die Runde fragen, wie Ihr Eure Klumpen im Portfolio reduziert?

    Durch die Beimischung globaler Dividenden-ETFs.

    Ich halte aus diesem Grund die bewusste Senkung des beispielsweise US-Anteils für einen Nachteil.

    Da dürftest Du wahrscheinlich unter Renditegesichtspunkten auf längere Sicht recht haben. Es kommt halt immer darauf an, in welcher Lebensphase man sich befindet und welche Ziele man (noch) hat. Einem 30jährigen, der sich noch im Vermögensaufbau befindet, würde ich z.B. auch keine Dividenden-ETFs empfehlen.