Beiträge von Alaska79x

    In der realen Welt hatten meine Eltern eine Doppelhaushälfte abzubezahlen und da war bei Leibe nicht das Geld für eine extra Altersvorsorge für meine Mutter drin, zumal das Bewusstsein damals dafür auch noch nicht so präsent war wie heute.

    Wenn überhaupt zahlte man in eine Lebensversicherung ein und das wars.

    Sie ging als wir Kinder im Bett waren im Sportheim putzen und als wir etwas älter waren in einer örtlichen Fabrik stundenweise Steckarbeiten erledigen um die zumindest ein wenig für das Haushaltseinkommen beizutragen bzw um der Familie auch mal einen Urlaub zu ermöglichen.

    Wir sprechen da von den 80ern, wo die Bauzinsen auch irgendwo bei 5+% waren und man jeden Pfennig umdrehen musste.

    Sie konnte schlichtweg nicht wie heutige Frauen die Kinder in die Grippe oder Hort stecken um schneller wieder arbeiten gehen zu können. Entweder die Kinder alleine lassen oder zuhause sein. Arg viele Alternativen gab es nicht.

    Wenn wir aus dem Kindergarten oder Schule wieder zuhause waren wollte sie auch wieder dort sein. Später haben wir oft genug nach der Schule noch stundenlang auf sie warten müssen, da die Arbeit es eben nicht zugelassen hat. Dennoch war ihre Arbeit nicht so gut bezahlt, um sie dazu zu motivieren vielleicht in eine Vollzeitstelle zu wechseln... es hätte sich schlichtweg am Ende des Monats finanziell nicht gelohnt. Die Folgen dessen sieht sie heute eben in der Rentenüberweisung.

    In ihren letzten 20 Jahren vor der Rente Buchhalterin in einem Steuerbüro und später in der Firma meines Vaters. Wo sie natürlich besser verdient hatte als zuvor, aber dennoch hat dies nicht ausgereicht ihre Rente signifikant in eine Richtung zu hieven wo man sagen könnte: Joa, das hat sich doch mal echt gelohnt.

    Ihr Glück bzw das Glück meiner Eltern ist, dass Die Firma später so viel abgeworfen hat, dass man vom Verkaufserlös heute sehr gut leben kann und die Rentenzahlung zwar weh tut, aber trotzdem ein Polster da ist, von dem man zehren kann.

    Mal abgesehen von dem "Einzelfall" meiner Eltern bzw Mutter:

    Das Ehegattensplitting trägt in meinen Augen dazu bei, dass Altersarmut bei Frauen existiert. Der Zusammenhang ist belegt, aber nicht die alleinige Ursache. Frauen bleiben oft zu lange in einem schlecht bezahlten Job weil es sich schlichtweg nicht lohnt in einen besser bezahlten zu wechseln solange der Ehemann signifikant mehr verdient.

    Dass das Ehegattensplitting nicht alleinig dafür verantwortlich ist, ist auch klar. Da trägt auch der Gender pay gap bei. Der Gender pay gap ist allerdings auch wieder die Folge von nicht erfolgten Karrieresprünge und somit Gehaltsprünge, die durch Ausfallzeiten in der Kinderbetreuungsphasen entstanden sind. .... Es ist insgesamt nunmal komplexer als man es sich schönreden will.

    Die psychologische Wirkung ist ja überwiegend deshalb da, weil man die Effekte nicht in Gänze versteht. Manche glauben ja auch, dass sie mit einer Gehaltserhöhung mehr Steuern zahlen müssten und dann am Ende weniger in der Tasche hätten. Das ist (begrenzt auf die Steuer) halt ein Irrglaube, der mit den Fakten wenig zu tun hat. Am Ende muss es darum gehen sinnvolle Anreize zu setzen. Vermutlich würde ein "psychologisch attraktiveres" Modell mehr Zuspruch bekommen, selbst wenn es unter dem Strich zu weniger Geld in der Tasche führen würde. Mein Verstand weigert sich aber, dass als eine gute Option zu sehen.

    Das problematische ist, dass die Frauen, die wegen der "Steuerersparnis" wegen nur wenig arbeiten, damit der Ehemann sich mit einem geringen Steuerabzug brüsten kann, am Ende des Tages mit einer lächerlichen Rente da stehen und somit noch mehr in Abhängigkeit vom Ehemann bleiben. Denn: Eine Trennung wäre jetzt überspitzt gesagt der finanzielle Genickschuss für diese, auch wenn mögliche Ausgleichszahlungen fließen würden.

    Meine Mutter steht, auch wegen den Ausfallzeiten durch Erziehung von 2 Kindern und anschließender langjähriger Halbtagsstelle (auch wegen den Kindern) heute mit einer 900€ Rente da. Mein Vater bekommt 1800€. Meine Mutter steht dabei wahrscheinlich im Bundesschnitt wahrscheinlich noch "recht gut" da.

    ---- eine weltweit eingehaltene KI-Regulierung--- ja gut, frommer Wunsch, aber den Zahn kann man getrost ziehen.

    Sobald ein Land/Markt einen Vorteil darin sieht, weniger zu regulieren wird das auch gemacht. Also letzteres. Der Zug ist schon längst abgefahren. Entweder man macht mit oder muss mit den möglichen Nachteilen der beschränkten Nutzung leben. Ob man sich das leisten will? Die EU wird regulieren wollen, aber am Ende werden die wirtschaftlichen Interessen den Ton angeben werden.

    Jetzt stellen wir uns vor, eine Hand voll Kunden die eigentlich vor hatten einen guten Teil vom Tagesumsatz in den Laden zu tragen, würden davon abgeschreckt werden den Kauf zu tätigen, wenn keine Kartenzahlung möglich wäre... Die Kosten für die Zahlungsdienstleister hätten sich doch locker gerechnet oder? Klar, man weiß als Händler nicht, wie hoch der Umsatz gewesen wäre, denn die Kunden die die deswegen nicht eingekauft haben werden es einem nicht sagen. Daher wird das ganze irgendwo von uns allen spekulativ sein. Dass es Leute gibt, die wegen einer Bezahlmöglichkeit nicht in dem Laden einkaufen ist wohl klar. Wie groß deren Einfluss auf den Umsatz ist, kann keiner Sagen.

    Danke für die Zahlen.

    Nun wäre es interessant zu wissen, was ein Bargeldverkehr für direkte und indirekte Kosten für den Händler so hat. Dann wird ein Schuh draus.

    Da du eh schon weißt, wann du das Geld definitiv brauchst, kannst du den Posten auch sofort auflösen und weißt genau was du mindestens in 1,5 Jahre zur verfügung hast. Bis zu dem Zeitpunkt wo du das Geld tatsächlich brauchst würde ich das Geld in eines der vielen guten Tagesgeldangebote bunkern und somit zum Teil wenigstens deinen "Steuerverlust" dämpfen. Da die Tagesgeldangebote oft nur für ein paar Monate gelten, musst halt überlegen ob du Tagesgeldhopping machen willst oder das Geld für die Zeit dauerhaft bei einem für dich genehmen Angebot liegen lässt. Vielleicht auch andere Anlageformen wählen die dir für die Zeit eine akzeptable Rendite versprechen.

    Eigentlich wäre mal hilfreich wenn hier ein Einzelhändler mal die Kosten die durch die Kartenzahlung ihm entstehen aufzuschlüsseln. Natürlich inkl. Anbieter den er nutzt und Anteil seines Umsatzes. Natürlich wird es je nach Laden unterschiede geben, was so die Verteilung zwischen Bargeld und Kartenzahlung angeht, aber wenn derjenige noch sagt, was er für einen Laden betreibt, kann man es zumindest ein wenig einordnen. Dass ein Kiosk, Bäcker und Dönerladen prozentual mehr Bargeldzahlungen hat als ein Modegeschäft ist natürlich klar.

    "Notgroschen" ..... wie definiert sich das für euch überhaupt? Oft ist es ein Guthaben auf einem Tagesgeldkonto oder Sparbuch das vor sich hin gammelt das hoffentlich nie angerührt wird. ....

    Der Notgroschen ist für mich Geld, auf das ich von heute auf morgen zugreifen kann. Nicht mehr und nicht weniger. Egal wo er denn liegt. Tagesgeldkonto? ETF? oder sonstwo? Am Ende des Tages ist es mir in einer schnellen Finanznot/Zahlungsnot egal, wo ich mir mein Geld ziehe.... da darf es mich auch objektiv vielleicht etwas Rendite kosten, aber ich habe meine "Autoreparatur" oder "Wasserschaden" bezahlt.

    Für mich persönlich befüttere ich ein Tagesgeldkonto mit maximal 4k Euro (= ca 2 Monatsausgaben) und der Rest landet in den Anlagen (ETFs). Da ich ein regelmäßiges Einkommen habe, habe ich auch die Gewissheit, das in 1-4 Wochen wieder Geld auf dem Konto landet mit dem ich auch Kosten in max. höhe meines Gehaltes sofort bezahlen könnte. Bei allem was darüber hinaus geht muss ich halt individuell entscheiden was ich mache. Tagesgeldkonto angreifen? Aktienteilverkauf? ETF-Teilverkauf? Alles denkbar. Inzwischen bietet mir Scalable sogar einen Sofortkredit mit 3,5% an, der in Minuten verfügbar ist..... Das ist für mich auch eine gute Option. (wenn man diesen auch zügig abbezahlt).

    Keine offizielle Miete.

    Wenn dann einfach eine monatliche Überweisung mit einem aussagekräftigen Überweisungstext. Gemeinschaftskonto für die alltäglichen Gemeinschaftsausgaben? Finde ich gut.

    Wenn beide Teile dafür monatlich ihren Anteil reinbuttern, ist doch alles ok. Ansonsten eben auf Vertrauensbasis die Ausgaben gerecht aufteilen. (z.B. Mal zahlt der eine den Wocheneinkauf, mal der andere usw., so dass es sich eben ungefähr gut aufteilt. Sobald eine "Strichliste" ins Spiel kommt, wirds meiner Meinung nach kleinkarriert und man streitet sich womöglich um ein "paar Euro" die der andere zu viel in der Beziehung bezahlt hat.)

    Am Ende des Tages müsst ihr das mit euch ausmachen wie ihr das am besten empfindet. Da gibt es kein richtig oder falsch. Quatscht es einfach mal durch und wenn eure Idee so nicht funktioniert, dann ändert sie einfach..... Es müssen sich ja damit beide wohlfühlen!

    Die Versicherungen sind alle preislich sehr ähnlich. Kannst auch mal in einer E-Scooter-Gruppe nachfragen was dort für Anbieter bevorzugt werden. Sehr oft wird da die HUK genannt werden, aber auch mit anderen macht man da nix falsch. Wir sprechen da immer noch von einer Versicherung die maximal 35-40€ im Jahr kostet. Da vergleiche ich ehrlich gesagt nicht mehr lange um 3 Euro zu sparen. Ist ein Versicherungsbüro um die Ecke der die "Pickerl" auch in der Schublade hat? Ja dann nimm sie dort mit. Ansonsten Online über die jeweilige Versicherung innerhalb weniger Tage per Post zuschicken lassen. Also das ist eine der einfachsten Versicherungen die man abschließen kann.

    Vielen Dank.

    Kann man bei der Versicherungsstelle sofort eine Plakette erhalten?

    Bei einer Versicherungsfiliale bekommst du das Versicherungskennzeichen in der Regel sofort. Online z.B. bei der HUK Coburg innerhalb von 2-3 Tage per Post. Versichert wird immer von 1. März bis Ende Februar des Folgejahres ausgestellt. Also müsstest du auch nur noch für ein halbes Jahr die Versicherungssumme zahlen. (ca 17 Euro)

    Mal davon abgesehen, dass Bausparverträge für die wenigsten Sinn ergeben: Warum schließt man 3 Bausparverträge ab? Man hätte auch nachdem man nach dem ersten merkt, dass man aufstocken will (und die Zinsen gefallen sind) diesen aufstocken/umwandeln können und die niedrigeren Zinsen eines neuen mitnehmen können. ...... Ach egal, der Drops ist gelutscht. Ich sehe hier nur unglaublich viel an die BSK verschenktes Geld. Der "Berater" hat sich auch sehr sehr sehr gefreut. Hättest du das Geld auf ein Tagesgeldkonto geworfen, hättest sogar dort mehr Ertrag gehabt. ..... Sorry für meine harten Worte, aber da fällt mir nicht viel mehr ein.

    ok, ohne abwertend zu klingen, genau hier werde ich jetzt die KI den Text zusammenfassen lassen. Das ist für mich too much. Mal schaun was dabei heraus kommt.

    Hier das Ergebinis:Die Person hat drei Bausparverträge und überlegt, ob sie diese kündigen bzw. auszahlen lassen sollte, weil ein Immobilienkauf unsicher ist.

    • Vertrag 1 und 2 sollen nach Zuteilung ausgezahlt und das Geld anschließend rentabler, etwa in ETF oder Festgeld, angelegt werden. Eventuelle staatliche Förderungen müssten wohl zurückgezahlt werden.
    • Vertrag 3 hat eine hohe Bausparsumme und einen günstigen Darlehenszins, wird aber fast nicht bespart. Die Idee: ihn aufteilen – einen kleinen, sofort zuteilungsreifen Vertrag auszahlen lassen und einen großen, nahezu leeren Vertrag als günstige Kreditoption für einen möglichen späteren Immobilienkauf behalten.
    • Der Verkäufer rät davon ab und verweist auf die guten Darlehenskonditionen. Die Person vermutet allerdings, dass eine Teilung für sie vorteilhafter wäre, weil ein Teil der bereits gezahlten Abschlussgebühr erhalten bliebe.
    • Zentrale Unsicherheit: Bei einer Aufteilung könnte die Bewertungszahl offenbar neu berechnet werden. Dann wäre der kleine Vertrag trotz ausreichendem Guthaben möglicherweise nicht schnell zuteilungsreif.
    • Als Alternative erwägt die Person, die Guthaben aus Vertrag 1 und 2 in Vertrag 3 einzuzahlen, ihn dadurch zuteilungsreif zu machen und das Geld schneller auszahlen zu lassen als bei einer Kündigung, die sechs Monate dauern würde.

    Kurz: Sie fragt, ob die Aufteilung von Vertrag 3 ein sinnvoller Weg ist, eine günstige Kreditoption zu behalten und gleichzeitig Kapital freizusetzen – oder ob sie damit die bestehende Zuteilungsreife bzw. Bewertungszahl unnötig gefährdet.

    Du hast zwar viel geschrieben, aber so rihtig schlau werde ich davon nicht. Kurz und knapp: Eine PV Anlage (so sehr ich das für sinnvoll erachte), erst Recht eine Wallbox ist keine Investition für den Vermögensaufbau. Wenn Du das gut kalkuliert, kommst Du vielleicht auf 5% Rendite über 20 Jahre. Da sind aber viele Wenns drin.

    Würde ich nur machen, wenn ich das Geld als Spielgeld rumliegen hätte. Auf keinen Fall an die Reserven gehen oder dafür einen Kredit aufnehmen.

    Wenn Du Spaß dran hast, hol Dir ein Balkonkraftwerk mit Speicher für 2-3 k€ und installier es selber. Ansonsten schön fleißig den Etf besparen.

    Naja, wenn die PV einem Summe X an Stromkosten erspart und man diese dann in die Anlage stecken kann, dann ist es durchaus eine sinnvolle Sache. Klar, man muss da alle Aspekte betrachten, der TE könnte den PV-Strom auch größtenteils in ein E-Auto ballern und sich jeden Abend wegen den Spritpreisen in den Schlaf lachen, aber diese Rahmenbedingungen wissen wir nicht. Alleine, wenn er einen Großteil des Stroms in ein E-Auto ballert kann er innerhalb kürzester Zeit die Anlage "abbezahlt" haben. ..... Von daher: Mit den realen Zahlen durchrechnen und bewerten.

    bei großen mehrparteien anlagen kann durchaus eine jährliche wartung vereinbart werden.

    die grundsätzliche frage ist hier allerdings ob tatsächlich solch eine Wartung vorgenommen wurde (die wäre aber eher im rahmen unter 1000€ normalerweise, und die stromkosten sind auch deutlich geringer). Als Betriebskosten abrechnbar ist der benötigte strom, sowie Ausrichtung der Schüssel, und andere Wartungstätigkeiten.

    ein z.B. LNB oder Multischalter tausch ist nicht umlagefähig,

    auch sind pauschale moantliche oder jährliche gebühren nicht zulässig ohne nachweis der tatäschlichen kosten.

    Naja, da auf der Rechnung diese "Wartung" auch aufgeführt ist, wurde sie auch sorgfältig für ne Sekunde auf dem Papier erledigt. Der befreundete Elektroladen will ja auch sein Kuchen vom Stück abhaben. Zwinky Zwonky. Keine Sau wartet eine Sat-Anlage, da es da nix zu warten gibt. Entweder sie geht, oder eben nicht.