Beiträge von corsa

    Ok ich Frage anders: braucht Sie normales Fernsehen?

    Bei einer 70 Jährigen würde ich vermutlich einen günstigen DSL Tarif nehmen auch wenn es mehr kostet, da es mit Router eben einfacher ist als das Spiel mit dem Handy Hotspot, gerade wenn man dann noch per SMS mehr Volumen aktivieren muss. Film läuft "Ätsch ihre 10 Gb sind verbraucht, bild bleibt bis zum nachbuchen stehen", ist doch mist.

    Ein günstiger 100 Mbit DSL kostet 30+-5 Euro. Waipu TV mit großem Senderpaket und Basisnetflix (also mit Werbung) 18 Euro. Sind wir bei +- 50 Euro nach Ablauf aller Anfangsrabatte.

    Klar keine 40 Euro im Monat aber wenn Sie normales TV braucht immerhin 20 (55 Internet + 5 Netflex + 10 Fernsehen - 50). Dafür aber einfach und wirklich unlimitiert nutzbar.

    Ist der Tarif jetzt unlimited oder 10 GB pro Tag? Denn Netflix verbraucht je nach Auflösung zwischen 1 und 7 GB pro Stunde wenn man Google fragt.

    Ein bekannter von mir macht das so aber er hat a. wirklich einen unlimited Vertrag und b. dafür ein zweites Handy, da gerade zu Hause, die ganze Wohnung mit dem Wifi zu versorgen natürlich am Akku zieht und man dass Teil, dann mehr oder weniger die ganze Zeit am Ladegerät hat.

    Zur sicherheit:

    Festnetzt nutzt die Dame nicht mehr?

    Normales Fernsehen wird auch genutzt, wenn ja welcher Art?

    Die Nummer die dort angegeben ist gibt es nicht im Internet.

    Dach klar weil der TE diese schon im Internet als Spam gemeldet hat.

    {Link vom Mod entfernt)}

    2 Stunden????

    Ja 2 Stunden steht doch bei Dauer: 02:06:16. Welche Einheiten sind dass denn deiner Meinung wenn nicht Stunden:Minuten:Sekunden? Telefonanrufe werden sicherlich nicht in hundertstel Sekunden abgerechnet.

    Deswegen Steht auch bei Takt 02:07:00: weil du einen 60/60 Takt hast daher du zahlst pro angefangen Minute.

    Ich stell mir gerade die Frage, ob der TE nun nicht die Telefonummer seiner/ihrer Mutter im Internet gepostet und als Spam gemeldet hat?

    Ja in die Richtung. es ist ja ein recht kurzer Zeiraum. Wenn du die 1300 nun all in einen ETF steckst und Trump macht ende 2026 wieder was super dummes kann es sich halt schlecht ausgehen.

    Ich würde mir daher überlegen wieviel ich ggf. für eine Erstausstattung investieren möchte (ggf. geben die Eltern ja was dazu bzw je nach aktueller Möblierung kann hier ja auch was mitgenommen werden) und zumindest den Großteil davon eher Richtung Tagesgeld/Geldmarktetf sparen. Nehmen wir Beispielsweise 500 € Pro Monat, dann hättest du Ende 2026 +- 9000 € für eine Ersteinrichtung + ggf. Kaution, was durchaus ordentlich ist, sollte aber keine Küche in der Traumwohnung sein auch schon knapp werden könnte wenn man sich etwas wertigeres in die Wohnung stellen möchte. Da dein AG ja nicht schlecht zu zahlen scheint unterstelle ich mal du würdest in der Wohnung ggf. erstmal ein paar Jahre bleiben.

    Ein anderer Gedanke wäre natürlich den Kredit an den Vater schneller abzulösen. Denn die 400 Hausgeld+ 170 Fixkosten reichen in vielen Gegenden ja nichtmal für die Warmmiete für eine 1 Zimmer Wohnung. Und dann hast du ja nichts gegessen, angezogen oder Internet.

    Daher wie oben schon angesprochen werden deine Kosten mit dem Auszug massiv steigen

    Was generell auffällt ist, dass auch in deiner aktuellen Aufzählung kosten für Hobbies (neben dem Auto) und ggf. Urlaub fehlen.

    Ich würde hier also wohl einen Mix machen: Einen Teil für die Wohnung sparen, einen Teil ETF und ggf. Kredit zurückzahlen und einen Teil ein bisschen das Leben genießen.

    Hm wenn ich den Eingangpost nehme würde ich davon aus gehen der TE lebt noch bei seinen Eltern, weil es nur 400 Euro Hausgeld und 170 Euro Fixkosten gibt, da würde ich vermuten er leistet seinen Beitrag zum elterlichen Haushalt?

    Denn selbst für eine geschenkte Eigentumswohnung würden hier noch Kosten fehlen, bei einer Mietwohnung sowieso.

    Wenn dem so ist wäre für mich erstmal die Frage wie die generelle Lebensplanung für die nächsten Jahre aussieht. Denn je nachdem wie Antwort ist würde ich hier eher mit einigen anderen gehen die davon sprachen für die erste Wohnung zu sparen. Und in dem Fall würde ich eher etwas konservativer sparen, damit das Geld auch wirklich für die Möbel etc. da ist wenn man es braucht.

    Auch sollte man sich bewusst sein, dass Sie im Moment des Auszugs die Lebenshaltungskosten vermutlich drastisch verschieben, denn egal ob Miete oder Kauf, so günstig wohnen wie aktuell wird der TE vermutlich nicht mehr (außer die oben angesprochenen Hausgeld und Fixkosten sind eigentlich die Lebenshaltungskosten für eine abbezahlte 1Zimmerwohnung).

    Ich stelle mir gerade die Frage, ob ihr aktuell weiter Schulden macht?

    Denn laut eigener Aussage zahlt ihr 1400 monatlich ab, daher wenn ihr aktuell keine weiteren Schulden macht und nach Haushaltsbuch nur 900 Euro zahlen könnt würde das 500 Euro "Luxus" pro Monat heißen. Daher so ganz wachgerüttelt würde ich euch in dem Fall noch nicht sehen.

    Außer er hätte sein Depot bei einer irischen Niederlassung der ING (oder einem anderen Land das nicht Deutschland ist), dann kümmert sich die Bank um nichts. Ich weiß, unwahrscheinlich aber der Vollständigkeit halber. Gibt ja durchaus Menschen mit Auslandskonto

    Nein, wobei ich kein Profi bin. Aber auch in dem Fall würde ich schätzen, dass a, das Familienverhältnis zu eng ist und b, insofern Sie nicht nachweisen kann dass sie eine "Erziehungsfachkraft" ist sie kein "Arbeitsvisum" bekommen würde.

    Wie gesagt, erste Anlaufstelle: Fachanwalt. Ja der kostet etwas, aber erstens kennt der das Gesetz (hoffentlich) genau und kann ggf. eben auch die bisherige Ehe und Kinder bei seiner Meinung miteinbinden. Diese ist natürlich nicht rechtsbindend, denn die Behörden können immernoch anders entscheiden.

    Da du ja mehrfach geschrieben hast ihr würdet für ihren Unterhalt aufkommen (wobei du auch angedeutet hast dies gern dem deutschen Steuerzahler aufbürden zu wollen... ) sollte es an einer ausführlichen Beratung mit allen Infos und Unterlagen die ihr habt bei einem experten nicht scheitern. Denn wenn ihr hierfür keine 3-4 stellige Summe habt, wie wollt ihr dann für die Dame aufkommen sobald die 100k € verbraucht sind?

    Mir wäre nicht bekannt das man für Erwachsene Menschen deren Kinder schon volljährig sind einfach eine dauerhafte Aufenthaltserlaubnis erlangen kann, indem man eine Bürgschaft abgibt, dass man für deren Lebenshaltungskosten aufkommt.

    Gibt es dazu einen Link oder Ähnliches?

    Ansonsten würde ich auf meinen Beitrag weiter oben verweisen. Egal wie nun der Krankenversicherungsfall und andere Gegebenheiten sind, das vorrangige Problem für den Fall ist je wie darf Sie hier dauerhaft einreisen.

    Das bisherige Visum wird vermutlich eine Ehegattenvisum gewesen sein.

    Aktuell würde Sie ja vermutlich nur ein Touristenvisum für 90 Tage bekommen.

    Für eine Einbürgerung ist in der Regel neben Sprachkenntnisen ja ein selbstbestreiten des Lebensunterhalts von nöten. Und es hört sich nicht so an als wäre die Dame eine Fachkraft die man hier ohne Probleme in einen Job vermitteln kann.

    Der allererste Weg wäre imho ein Anwalt in Richtung Einbürgerung/Asyl/Aufenthaltstitel etc. der prüft inwiefern es überhaupt möglich ist für die Dame eine dauerhafte Aufenthaltserlaubnis zu bekommen ggf. eben mit dem Verweis auf die hier lebende Familie. Vorher lohnen sich alle anderen Überlegungen eigentlich nicht.

    Deine Rechnung hinkt hinten und vorne weil du eine Rückzahlung von 50k über 10 Jahre mit einer Anlage über 25 Jahre zusammenlegst. Vor allem ohne das ist klar wird was mit der frei werdenden Rate nach 10 Jahren passiert.

    Davon abgesehen: wenn ich den Annuitätenrechner ( https://www.zinsen-berechnen.de/kreditrechner.php) 50k bei 4% über 10 Jahre eingebe komme ich auf eine Rate von 506,23 € und eine Zinslast von 10,7 k € und nicht 24k €.

    Aber Fun-Fact: wenn du keinen Kredit über 50k aufnimmst, sondern nur 30k in den ETF investierst und und die 506 Euro montlich in den ETF sparst, hast du bei einer ETF Entwicklung von 6% nach 10 Jahren 128,5 k € nach Steuer in dem ETF.

    Bei 80k € über 10 Jahre bei 6% ohne weitere Einzahlungen 131k nach Steuern.

    In beiden Fällen mit einem Steuersatz von gerundeten 18,5 % gerechnet aufgrund der Teilfreistellung von ETF.

    Du unterstellst hier gerade jedem Menschen der ein Eigenheim finanziert und gleichzeitig ein Depotsparplan bespart dass er das Depot auf Pump laufen hat. Ist das dein Ernst?

    Wo kommt denn der Depotsparplan her? Vorhin hieß es nur Haus, ein paar Rücklagen und notwendige Versicherungen etc.

    Zumal ich mich dann Frage, ob in deinem Fall ein evtl etwas mehr "leben" nicht mehr bringt als früher in Rente zu gehen. Denn bei 2300 Netto - 850 Rate - Nebenkosten (Strom, Wasser Müllabfuhr etc) - allgemeine Lebenshaltungskosten - Versicherungen und Sparrate kann eigentlich nicht mehr viel übrig bleiben um auch mal das Leben zu geniesen

    Ich würde wohl das Haus behalten, da du, wenn ich das richtig rausgelesen habe, in dem Ort zufrieden bist und ein wechsel der Immobilie hinsichtlich dieses Punktes, ja keinen Mehrwert bringt.

    Natürlich, aber was hilft es die bei deinen Problemen wenn andere auch Probleme haben?

    Wenn aber in denem Szenario die 50k nicht reichen um den offenen Immobilienkredit + Zinsen zu tilgen und du die Rate nicht bedienen kannst und so im Worst Case die Immobilie von der Bank verwertet wird, bist du a. finanziel schlechter dran als hättest du das Haus behalten und b, wird es dich sicherlich nicht trösten das es anderen eben auch so geht.

    Ja und Nein, wie eigentlich alle geschrieben haben: es kann funktionieren oder eben nicht.

    Jeder der sagt das klappt sicher lügt oder hat keine Ahnung.

    Ich reite auch mal weiter darauf rum, dass du kaum informationen lieferst um das ganze zumindest etwas besser beurteilen zu können.

    Es kamen so viele Fragen zu deinen Finanzverhältnissen (man muss ja nicht komplett die Hosen runterlassen und zudem ist das hier ja anonym) und Lebensvorstellungen, aber du bist eigentlich auf keine einzige davon eingegangen.

    Naja mit diesem Startkapital ist es mit der richtigen Strategie evtl. sogar möglich ein passives Einkommen zu generieren ohne bis 67 arbeiten zu müssen!?

    Die Betonung liegt halt auf dem "evtl", denn wie bei fast allem gilt halt hinterher ist man immer Klüger wie oben schon erwähnt.

    Zumal dir das ggf. auch gelingen kann wenn du das Haus behältst.

    Schauen wir uns den Hauskauf doch mal an:

    250k inkl. 40% Wertsteigerung sind ca. 178500 € vor der Wertsteigerung.

    30% EK von 178,5 sind 53,5

    Mindestens 10% Kaufnebenkosten wenn ein Makler involviert war sind knapp 18k

    178.5k + 18k - 53,5k = 143k

    143k geteilt durch 13 Jahre sind 11k pro Jahr durchschnittliche Tilgung ohne Zinsen.

    Mein Beispiel oben mit der Sparrate von 1280 € ist also vermutlich gar nicht so weit von dem entfernt von dem was du monatlich aufbringen kannst.

    Wobei du eben die vielen Fragen zur Gesamtsituation offengelassen hast. Daher ist unbekannt, ob du noch weiteres vermögen neben dem Haus hast oder mehr sparen kannst als die nun freigewordene Monatsrate für das Haus.

    Daher auch der von vielen genannte Hinweis auf die Gesamtsituation.

    Nachher ist man klüger.

    Einfaches fiktives Rechenbeispiel (stark vereinfacht):

    Fall 1:

    Du behälst das Haus und sparst pro Monat 1280 Euro bis zu Rente (= 26 Jahre) in einen ETF und fängst bei 0 Euro an.

    a. Bei einer angenommenen Rendite von 6 % hast du nach 26 Jaren vor Steuer und Inflation 938k € + das Haus

    b. bei einer angenommenen Rendite von 1 % weil die Welt im Krieg versinkt oder einfach nach 26 Jahren genau dann der Markt massiv einbricht sind es 456k + das Haus.

    Fall 2: Du verkaufst das Haus sparst pro Monat nur noch 500 Euro weil du 780 € Miete zahlst hast dafür ein Startkapital von 250k €.

    a. Bei 6% kommen wir bei 1504k € raus und kein Haus.

    b. Bei 1% sind es 502k und kein Haus.

    In dem Beispiel wärst du mit Fall 2 besser dran, insofern das Haus in den 26 Jahren nicht seinen Wert verdoppelt hat.

    Wie gesagt stark vereinfachtes Beispiel, Unterhaltskosten für das Haus, Inflation, Umzugskosten außen vorgelassen.

    Auch außen vor gelassen sind natürlich soziale Aspekte, wie ein abbezahltes Eigenheim ist stand heute im Falle von Arbeitslosigkeit relativ sicher oder einfach die Gestaltungsfreiheit bei Eigentum vs Miete etc.

    Wir kaufen im Lidl ein und nicht im REWE

    Was nicht unbedingt günstiger sein muss. Einfach mal ein aktuelle Beispiel: Beide haben nächste Woche Wagner Tiefkühlpizza im Angebot. Angebotspreis Lidl 1,99 €, Rewe 1,79 €. Wenn man mehrer Supermärkte in Reichweite hat lohnt sich vergleichen durchaus und ggf. das splitten der Einkäufe auf zwei Supermärkte, gerade wenn man für vier Personen einkauft.

    Aber zurück zum Thema:

    Was für mich noch nicht ganz rausgekommen ist: Ist das Problem mit den Schwiegereltern die räumliche Nähe, das Abhängigkeitsverhältnis wegen dem Vermietungsverhältnis oder beides?

    Der Eingangspost lässt ja eher auf die räumliche Nähe schließen, Post #9 auf das Abhängikeitsverhältnis.

    Denn je nach Antwort, Zustand des Hauses etc könnte man ja auch über Lösungen wie Mietkauf oder vorzeitiges "vererben/verschenken" der Erbmasse (=Haus) nachdenken.