Beiträge von gga333
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Ich (64J) hätte gern euren Rat, folgende Ausgangssituation:
bin gerade in der Phase des Übergang Ansparen - Verbrauchen.
Folgende Zahlen, vereinfacht aufgerundet, stehen dabei im Raum (ggf. Rente etc. aussen vor):
200k€ : Ist-Depot, gut diversifiziert
250k€ : getrepptes Festgeld über 4 Jahre, jährliche Fälligkeit dessen was ich zu verbrauchen im Jahr maximal erlaube = Puffer wenn Depot schlecht läuft, sonst Jahresverbrauch aus dem Depot und Festgeldwiederanlage
130k€ : Tagesgeld, davon warten 80k auf Anlage in Welt-ETF
3x100k€ : die kommen ab 1.1. im Halbjahreszyklus aus einem Verkauf noch rein und sollen auch ins Depot.
D.h. ich habe rund 400k€ die noch ins Depot sollen, teils über gut 1 Jahr gestreckt einlaufend.
Ich bringe es nun nicht übers Herz, bei den derzeitigen Kursen massiv einzusteigen - da ist mir einfach zuviel Blase drin.
Wäre es nicht sinnig, einen der immer wieder auftretenden 10-15% Drops abzuwarten und dann einzusteigen?
Danke Euch
GGA
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Hallo,
ich bin gerade im Übergang zum Verzehren der angesparten Mittel.
Dazu halte ich mir neben dem Depot Festgeldanlagen in Treppenform (jährliche Fälligkeit der ~ jährlich zu verbrauchenden Mittel) vor, zur Zeit bis 4 Jahre in die Zukunft.
Ziel ist es, zur Vermeidung des Renditereihenfolgerisikos stets 4 Jahre nicht an Depot zu müssen -wenn es dort gerade lausig läuft.
Würdet ihr auch bis 5 Jahre (z.Zt. max. 3,15%) wagen - die Zinsen sind ja wohl eher dauerhaft auf absteigendem Ast...
Danke
GGA
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@12: genau das war mein Problem beim Herausfinden der Kosten bei den "billigen Jakobs". Kein echtes Preisverzeichnis, man kauft da wohl die Katze im Sack.
Wie gesagt, kein Ding bei wenigen 1000€ Ordervolumen....
@WE: klar habe ich mir die Übersicht auf FT angesehen, aber zu diesen "Spezialkosten" steht da da nix. Ich traue TR/Scalable/ etc. nicht so recht, ob die diese Kosten nicht genauso aufrufen.
Daher meine Frage nach den Erfahrungen der User hier im Forum
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Jede Menge wertvolle Hinweise!
Ich habe dieser Tage ein Buch zum Thema Geld gelesen, welches ich gern schon vor 20 Jahren (da habe ich mit dem Thema Anlage angefangen) gelesen hätte.
Nimm die die 2 Tage und lies es. Finde dein Verhältnis zu Geld heraus und was du damit machen willst - dann kannst du deine Ziele vernünftig ausrichten und vor allem dabei bleiben.
Du wirst dort nicht viel über konkrete Anlagen erfahren (auf 3-5 Seiten von 250), aber das reicht interessanterweise aus. Du lernst vor allem auch welche Fehler es gibt die man vermeiden solte.
Ich jedenfalls werde mein "Entsparen" komplett danach ausrichten.
Nikolas Braun: Über Geld nachdenken
P.S. ich finde übrigens ~7000€ Nettoeinkommen je Monat schon sehr gut situiert.
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Ich fürchte, bei meinen Recherchen eben nicht alle die Positionen gefunden zu haben die beim Kauf plötzlich erhoben werden.
So hat mir die Comdirect letztens für den Kauf eines Geldmarktfonds
"Fremde Kosten Variable Börsenspesen : EUR 47,60"
beschert.
Nun die FFB mit Ihren "Kosten für Femdwährung". Die auch noch prozentual.
Nur weil ich diese Positionen bei TR o.ä. in den Leistungsverzeichnissen nicht finde, heisst das für mich mittlerweile nicht mehr dass es diese (oder andere) Überraschungen nicht gibt - ich wusste bis dato auch von den obigen Positionen nichts.
Ich frag mal anders: wenn Ihr in den nächsten Monaten für z.B. 500t€ Welt-ETF in USD und/oder EUR kaufen und 20 Jahre halten wollt - wo tut man das mit den geringsten Kosten bei trotzdem vertrauenswürdigem und im Bedarfsfall gut erreichbarem Partner?
Danke!
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Die meisten Welt-ETF sind in USD
Habe jetzt mal recht mühsam die Kosten dafür bei den Brokern verglichen: die, die es ausweisen, nehmen dafür alle 0,5-1,5% (Kauf+Verkauf)!
Stellt sich mir die Frage, ob ich da was übersehe / oder muss man da durch?
Bei 10.000€ ist das ja nichts zum erwähnen, wenn man dann aber bei mehreren 100k€ ist…
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@PA, das ist es wohl.
Habe natürlich vorher nichts davon mitbekommen, dass die die dreifachen Jahreskosten des Fonds für die „Fremdwährungsabrechnung“ haben wollen…
Werde mich jedenfalls von denen verabschieden.
Nur: wohin soll man denn noch gehen? FNZ und Comdirect sind nicht besser und von den Neo‘s liest man Gruselstorys bzgl Support im Problemfall
Wer mag da was empfehlen?
VG
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Hallo Gemeinde,
habe gerade über die FFB einen ETF gekauft, Xtrackers MSCI World ESG UCITS ETF 1C.
Ich dachte eigentlich, mit ETF hätte ich geringe Transaktionskosten - bis ich die Abrechnung bekommen habe und dort 0,61% für den Fondskauf aufgerufen wird. Das Gros rührt von "Umrechnung von Währungsgeschäften" in Höhe von 0,6%.
Komme mir jetzt etwas veräppelt vor - jedesmal wenn ich ETF kaufe (zuletzt bei Comdirect Overnight-Anlagen) poppen plötzlich ominöse erhebliche Einzelpositionen auf.
Auch die hier im Anhang gelisteten Jahreskosten von 0,51% PA plus 0,61% bei Kauf/Verkauf sind jenseits dessen, was ich bei der ETF-Anlage akzeptieren möchte.
Da ich demnächst noch erheblich mehr ETF kaufen möchte: muß ich zu den Neos auswandern ..?
Danke Euch
GGA
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Hallo,
ich nutze ausschließlich Fonds, keine Einzelwerte o.ä.
Bis dato bei Ebase/FNZ und FFB, für bis zu 3 Personen zusammengefasst bei Profinance als Vermittler, über die fließt das Gros des Cacheback zurück an mich.
Nun wollte ich auch Comdirect ins Spiel bringen, bin da aber unbedarft über 120€ Gesamtgebühren bei einem Geldmarktfondskauf von 120t€ gestolpert. Schade eigentlich, ich möchte die Zahl der Händler eigentlich reduzieren - nun muß ich wohl noch einen dazu nehmen wie TradeRep/Scalable/Flatex/... ?
Was würdet ihr empfehlen?
Ich habe bis dato auch nicht verstanden, warum FNZ/FFB nie bei den Brokervergleichen voon Finanztest mit auftauchen?! Kann das jemand erklären?
Danke Euich
GG
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Hallo,
mein Status: ich starte in 2 Jahren mit 65 in Rente, plus Entnahme aus ~600t€ Anlagen.
Die Anlagen sollen 50/50 mit Aktienfonds/Sicherheitsbausteinen bestückt sein - sind heute aber wegen Zuflüssen eher bei 25% Aktien, Rest Tages- und Festgelder unterschiedlichster Laufzeit verteilt auf ~ 10 Konten.
Meine Bitte um Eure Erfahrung ist zweigeteilt:
a. welches Tool hilft einem bei der Verwaltung vor allem der treppigen Festgelder? Klassiker wie "Portfolio Performance" sind sicher super bei Einzelaktien etc., aber da sehe ich nichts was mir hilft bei den Fesrtgeldern. Heute krücke ich das mit einem GANTT-Tool, um wenigstens grafisch zu sehen wann was fällig wird ...
b. Ich habe lange Jahre Erfahrung in der Anlage meiner Mittel, einen sehr genauen Fokus über meine geplante Entnahme (-5% degressiv mit 20% Kapitalerhalt über 20 Jahre), rechnen tue ich das mit einem hervorragenden Tool auf https://www.zinsen-berechnen.de/entnahmeplan.phpe
Ich würde mich aber gern noch weiter absichern, ob meine Annahmen/Strategien optimal sind und bin dabei auf https://www.finanzen-erklaert.de/beratung/ gestossen nebst dessen sehr fundiert wirkenden Abhandlungen.
Der macht auch Honorarberatung, allerdings auch zu einem durchaus stattlichen Salär.
Was haltet ihr davon?
Vielen Dank vorab
GG
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Danke Euch für die klaren Worte, letztlich bestätigt das alles mein Bauchgrummeln bei dem Thema. Und zutiefst unmoralisch ist das Verhalten der PE-Firmen auch noch.
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Nachtrag zu Liqid- war bei denen mit 100t€ (minimum-Einlage) im Bereich "Wealth" engagiert über ~ 3Jahre von 2021 bis Anfang 2024. Wollte mal sehen wie die so über Krisen und Holpereien kommen. Ergebnis: -8% kumuliert in den 3 Jahren.
Krönung für mich war, dass die sehenden Auges an Anleihen festhielten obwohl die Zinsen massiv stiegen. Deren Begründung "wir müssen das da die Allokation ja so vorgesehen ist. Habe dann eine andere Anlageklasse genommen, in der die alle Freiheiten hatten - derselbe Mist.
Super Auftritt, geschliffene Verkäufer (haben wahrscheinlich vorher in einem Handyladen gearbeitet und dann Geldprodukte-Verkäufer-Upgrade erhalten), Bestbewertungen bei Capital&Co, für alles Schlechte einen Grund. Leider keine Performance.
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Geldmarkt-ETF-Kauf:
Eigene Entgelte 59,90+3,45 Börse + "Fremde Kosten-Variable Börsenspesen" 47,60
Lehrgeld, wohl wahr
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Einstieg in Börse: ich weiß, Market-Timing kann man vergessen. Aber würdet ihr zur Zeit mit ~200t€ blind nachkaufen..?
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Hallo,
u.a. Liqid rührt ja kräftig die Werbetrommel für "Private Equity für "Arme"", sprich ab 100t/200t€ Einstieg. Jedenfalls tun die so als ob man normalerweise mehrere Mio Einstieg mitbringen muß, man erbarmt sich aber...
Liqid wäre nicht Liqid, wenn deren Auftritt und Marketing nicht perfekt wären: 15% Zielrendite, alles Easy, man reisst es Ihnen aus der Hand.
Meine Erfahrungen mit Liqid Wealth sind andere, überhaupt nicht tolle.
Finanztest sagt mir pauschal "Private Equity ist Teufelswerk, Finger weg".
Klar, 12 Jahre gebunden und man weiß eigentlich überhaupt nicht, wie es ausgeht.
Was denkt ihr?
VG
GG
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Danke Euch schon mal!
Es geht in Summe um ~600t€, daraus muß ich hier wohl kein Geheimnis machen.
Davon liegen heute schon 200t in Fonds (Welt- oder Europafonds/ETF mit 4-5 Sternen, über die Jahre herauskristallisiert).
In Geldmarktfonds bin ich gerade eingestiegen mit ~150t€, um mich dann über 150€ "Kauf-Gebühren" zu erschrecken (Comdirect) - habe ich wohl was falsch verstanden.
Pantoffelheld spricht eigentlich aus, was ich schon weiß (und Wege suche da rauszukommen)...
Ach ja, Geld um mit 85 im Pflegeheim unterzukommen: genau von diesem Gespenst lebt die Versicherungsindustrie, aber zum einen verbrauche ich nur bis auf ~200t€ Rest und zum anderen trifft das nunmal nicht jeden. Das letzte Hemd hat keinen Taschen...
@AW: danke auch für den Buchtip
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Liebe Gemeinde,
ich stehe in 2 Jahren vor dem Renteneintritt und beschäftige mich seit ~20 Jahren mit der Vermögensplanung.
Alles was es dazu z.B. auf Finanztest/-tip gibt, kenne ich soweit und beherzige es teils auch.
Zur Zeit bin ich mit wenigen 100t€ in diversen breit streuenden Aktionfonds und ETF (~60%) sowie Fest-/Tagesgeldern investiert.
Ich werde keine üppige Rente erhalten, aber für die Grundkosten reicht es.
Nun fließen mir in den nächsten 2 Jahren einige 100t€ aus Veräußerungen zu.
Es gilt also, meine bisherigen Anlagen sowie das, was dazukommt, zu verwalten - dabei fühle ich mich grad recht unsicher:
Mein Kapitalverbrauch/Entnahme ist geplant in:
- jährliche Voraus-Entnahme des Jahresbedarf aus Fonds/Geldtöpfen; Rest bleibt stehen, Mischung ~50/50 bleibt gleich
- 5% degressive Entnahme mit 25% Restkapital nach 20 Jahren - ich bin erkärter Feind der auch in F.test gebetsmühlenartigen Vorgabe "im hohen Alter muß man noch möglichst viel übrig haben"; sorry, das ist für mich Unsinn. Welcher 85jährige braucht noch viel Geld? Das Geld braucht man solange man gesund und mobil ist, in hohem Alter muß es für Grundsätzliches reichen.
- Zielrendite meiner Anlagen: 3% nach allen Kosten, inflationsbereinigt
Soweit die Rahmenbedingungen, woran ich nun feststecke ist
a. gibt es Anlageformen mit kurzfristiger Verfügbarkeit a la Tagesgeld/Anleihe -auch jenseits der 100t€-, die als eine Art Dach die je optimale Variante wählen? Z. B. Liqid bietet sowas an in https://www.liqid.de/loesungen/cash-management. Nur halte ich von Liqid nach schlechten Erfahrungen rein gar nichts. Anleihen selber zeichnen? - die waren in den letzten Jahren derart lausig, da traue ich mich weniger dran als an Aktien.
b. Die mir zufließenden Mittel muß ich, um meine Zielquote 50/50 Aktienfonds/Rest zu halten, ja irgendwann mal zumindest partiell in Aktien stecken. Altes Thema: ich halte die Kurse z.Zt. als völlig überzogen, wann tut man das... Jaja, dazu kann keiner raten, aber eure eigenen Erfahrungen wären schon interessant.
c. Hat jemand Erfahrungen mit unabhängigen Vermögensberatern? Eigentlich glaube ich ja nicht, dass ich von denen noch viel lernen kann, aber schaden kann's vielleicht auch nicht...
Danke Euch vorab!
GG