Beiträge von LKM

    Einfach mal die Einzelnen Positionen u.a. top500 im MSCI World anschauen und man wird erstaunt sein wie viel Amerika man letztendlich im auch mit dem World im Depot hat.

    Fast alle Amerikanische Unternehmen verdienen ihr Geld weltweit. Man hat also einen geringen Diversifikationsfaktor.

    Nimmt man jetzt mal den Max drawdown der letzten 5 Jahre so lag der beim MSCI World mit -25,34% sogar höher als der S&P500 mit -24%.

    Im S&P befinden sich halt die Big player die vermutlich in einer Krise auch seltener abverkauft werden als Mid caps aus anderen Ländern.

    Ich persönlich investiere ausschließlich in den FTSE All world aber es gäbe auch genügend gründe für den S&P

    Ich kam bisher nur durch die dividende über die 1000€ freigrenze weil in meinem fall bisher keine Vorabpauschale fällig wurde und es aufs tagesgeld (notgroschen) auch keine zinsen gab.

    Wir reden hier über ca. 2k-2.5k€ in Belegschaftsaktien bei ca. 15k-20k€ Invest in ETF's pro Jahr

    Ich seit mehreren Jahren mitarbeiteraktien um die 2000€ Steuerfreibetrag pro Jahr auszuschöpfen.

    Durch die Steuervergünstigung ein absoluter no Brainer mit Steuerklasse 1.

    Durch die Steuervergünstigung beim Kauf komm ich normal auf eine Divdendenrendite von über 10% p.a.

    Die Dividende hat auch immer einen großteil meines Steuerfreibetrags aufgebraucht.

    Jetzt ist es aber so das ich durch die ETF's die ich stark bespare (Vorabpauschale) und das Tagesgeld der Steuerfreibetrag ausgeschöpft wird und Kapitalertragssteuer auf die Dividende der Mitarbeiteraktien fällig wird. Darunter leidet jetzt natürlich die Dividendenrendite.

    Im Grunde mag ich absolut keine Einzelaktien zwecks Klumpenrisiko

    Das Depot besteht aus 90% ETF's und 10% Mitarbeiteraktien

    Ist es hierbei sinnvoll immer direkt nach Ende der Sperrfrist die Aktien abzustoßen und das freigewordene Geld dann in ETF's umzuschichten? Mitarbeiteraktien einfach liegen lassen und trotz Kapitalertragssteuern die Dividene kassieren?

    Wie hoch der Cashpuffer sein sollte hängt meiner Meinung nach von den persönlichen gegebenheiten ab.

    Ich bin mitte 30 und fahre mit 5 Nettomonatsgehältern bisher sehr gut. Ich zahle aber auch keine Miete sondern wohne in einer abbezahlten Eigentumswohnung.

    Ich kann so regulär jeden Monat eine Sparquote >50% fahren.

    Sollte eine (planbare) Ausgabe über der Cashreserve anfallen dann pausiere ich lieber die Sparpläne anstatt ewig viel Cash "vorzuhalten".

    Durch die abbezahlte Eigentumswohnung habe ich eine sehr gute Bonität bei der Bank und würde im Zweifel sogar eher einen kurzzeitigen Kredit aufnehmen falls es hart auf hart kommen sollte.

    Sicherheit kostet halt auf Dauer einiges an Rendite.

    Hängt natürlich immer alles von der Lebenssituation ab. Mit Familie würd ich da aber auch eher einen größeren Cash puffer bevorzugen.

    Aber in den letzten Jahren musste ich bisher nicht großartig an meine Cash reserve.