Beiträge von Jan204

    Vielen Dank für die Antworten, das hilft mir sehr weiter!

    Erstmal werfe ich die Gebetsmühle an: Nein, Du möchtest nicht die Vorabpauschale vermeiden, sondern vermeiden, daß die Vorabpauschale versteuert wird.

    Du mußt ja auch Deinen Zins nicht beim Finanzamt abliefern, sondern nur die Steuer darauf.

    Ich unterstelle mal, daß Du ein informierter und steuerehrlicher Mensch bist.

    Danke für die Klarstellung, ich habe einfach mal gehofft, dass klar wird, was ich meinte :)

    Und in der Tat bin ich etwas neu in den Finanzthemen und habe vor einem halben Jahr das erste Mal etwas investiert. Seitdem informiere ich mich zwar, aber habe häufig das Gefühl, immer noch nicht alles so richtig zu überblicken. Daher kam auch die Befürchtung, dass ich bei den Freistellungsaufträgen evtl. Probleme bekomme, weil ich irgendetwas nicht beachtet/übersehen habe :)

    Danke auf jeden Fall für die Beruhigung, denn mir war nicht so klar, dass ich bei der Steuererklärung auch noch korrigieren kann, falls zu viel freigestellt wurde, ohne eine Steuerhinterziehung zu begehen.

    Entschuldigt die wirre Überschrift, mir fiel keine bessere Beschreibung ein :)

    Ich habe aktuell 2 Konten, eines mit Tagesgeld bei der Commerzbank, eines mit meinem ETF-Depot bei der comdirect. Ich habe zum 01.01.25 meinen Freistellungsauftrag bei der Commerzbank gelöscht, dieser lag vorher bei etwa 800€. Es wurde mir mitgeteilt, dass es aber bis zur Bearbeitung bis 01.04. dauern könnte. Ich würde gerne meinen gesamten Freibetrag jetzt auf mein Verrechnungskonto bei der comdirect legen (dort hatte ich bis jetzt keinen). Ist es legal, dass ich das bei der comdirect schon jetzt mache (um z.B. die Vorabpauschale zu vermeiden) oder habe ich ein steuerrechtliches Problem, wenn die Commerzbank vor der tatsächlichen Löschung noch etwas davon anwendet, d.h. lieber warten, bis alles bestätigt ist?

    Danke fürs Lesen!

    Jan

    Vielen Dank, ich glaube, das beantwortet einige meiner Fragen doch sehr ausführlich, bzw. hilft mir auch sehr das Vertrauen aufzubauen, das Geld jetzt tatsächlich zu investieren :)

    Und wirklich ganz ganz großen Dank, dass ihr euch alle so viel Zeit nehmt und meine Fragen so ausführlich beantwortet!!

    Du vermischst da zwei verschiedene Dinge.

    Das eine sind die Ordergebühren deines Brokers und das andere die jährlichen Gebühren des ETFs.

    Vielen Dank für die Erklärung, in meinem Kopf ist das teils noch ein bisschen wirr :) Der Unterschied war mir zwar bewusst, ich habe aber nicht verstanden, dass die Ordergebühren verschwindend gering sind im Vergleich zu den laufenden jährlichen Kosten...

    Aber wenn ich die zwei unterschiedlichen Indizes miteinander vergleiche, ist es dann trotzdem so, dass vorbehaltlich gleicher Entwicklung die Gesamtkosten (jetzt nur durch die TER verursacht) im günstigeren Fall nur die Hälfte sein würden?

    Am Ende mach dir nicht zu viele Gedanken. Einfach anfangen.

    Die Wahl des ETFs kannst du jederzeit ändern ohne die alten zu verkaufen indem du einfach einen neuen besparst, sollte es dir nicht mehr gefallen.

    Würde bei einer Einmalanlage dasselbe gelten? Hier wäre der Effekt eines "zu teuren" ETF eher stärker, wenn dort z.B. direkt 50K € drinliegen oder? Würde mir der dann nicht mehr gefallen, müsste ich eher verkaufen und dann in einen neuen investieren?

    Vielen Dank für eure Antworten!

    Nenn mal bitte die WKN oder ISIN

    Ich habe mein Depot bei der comdirect und aktuell läuft mein Sparplan auf den Amundi MSCI ACWI (ISIN LU1829220216). Ich habe den Sparplan gewählt, weil der bei der comdirect keine Kaufgebühr hat, allerdings schien er mir jetzt mit einer TER von 0,45% recht hoch. Deshalb habe ich überlegt für die Einmalanlage z.B. den UBS MSCI World (ISIN LU0950674332) zu nehmen, der mit 0,22% besser aussah.

    Warum wird er denn von FT nicht mehr empfohlen? Hast du dich dahingehend informiert? Und ist der Grund für dich überhaupt relevant?

    Tatsächlich empfiehlt finanztip den ACWI immer noch, ich habe mich da einfach am ETF-Finder orientiert und aus irgendeinem Grund unterscheiden sich der Finder und die Ergebnisse je nachdem, ob ich ihn am Handy oder am PC aufrufe (Vielleicht sind das auch 2 verschiedene). Da mir als ich kaufen wollte, "plötzlich" ganz andere ETFs empfohlen wurden, war ich verunsichert. Der ACWI war aber wegen der Sortierung wohl weit nach unten gerutscht.

    Und um nochmal kurz auf die Kosten zurückzukommen. Gibt es eine kurze Antwort darauf, ob ich bei der Anlage eher auf die Orderkosten (6,50€ beim ACWI oder 40-60€ beim MSCI World) oder die TER (0,45% vs. 0,22%) achten sollte, um weniger Kosten zu haben?

    Hallo!

    Ich bin gerade dabei, mit dem Investieren in ETFs anzufangen und habe seit einigen Monaten einen Sparplan auf den MSCI ACWI, sodass sich das Depot langsam mit 350€/Monat füllt.

    Nun habe ich auch das Vertrauen, eine größere Einmalanlage von mehreren 10000€ zu tätigen. Da der ETF meines Sparplans nicht mehr von finanztip empfohlen wird, würde ich gern in die bessere aktuelle Empfehlung investieren.

    Dabei kam mir eine Frage - ist es besser, für eine Einmalanlage auch den ETF des Sparplans zu wählen, da hier ja monatlich das Kapital noch deutlicher ansteigt oder macht es mathematisch für die Rendite keinen Unterschied, wenn sich die ETFs ähnlich entwickeln?

    Vielen Dank fürs Lesen!