Beiträge von Bowdenzug

    Wie geht denn das? Meterweise? Oder ist das ein Gummiband, dass dich ab und zu wieder heranholt? 😂 Am besten, mach einen harten Schnitt, lass los, genieße die Bank deines Vertrauens und berichte von da. Keiner sagt, dass irgendwo alles perfekt sei, aber Geschichten von früher und Larmoyanz bringen niemanden weiter.

    Haben mehrere Konten und Teile werden halt zum anderen Konto umgezogen.

    Bei der DKB bin ich jetzt mehr bald 20 Jahre, die Entscheidung geht da Schrittweise. Erst einmal ein weiteres Konto und dann ist es eine Frage der Verteilung.

    Es müssen ja z.B. nicht zwei Gehälter und drauf gehen. Das ist z.B. dann beruhigend, wenn z.B. eine Schnittstelle für eine Woche plötzlich nicht mehr richtig funktioniert.

    Warum harter Schritt, wenn man flexibel verteilen kann. Vielleicht wird die DKB ja auch wieder besser. Früher war alles bei der DKB jetzt halt nur ein Teil.

    Ich sehe das nicht so emotional wie manche hier.

    Was Optimierung anbelangt, es gibt regelmäßig Umfragen. Als der Bot und die App neu waren, hatte ich auch einiges anzumerken, was optimiert werden könnte bzw. müsste. Meine Macht reichte aber nicht, dass innerhalb von ein paar Tagen ein so großer Fehler berichtigt wurde ^^

    Habe gerade nochmal in den Support-Mails nachgeguckt, das mit der NV-Bescheinigung war vor 3 Monaten (nicht nur ein Monat wie ich erst geschrieben habe).

    Falls Du den FinTS-Server-Fehler von letzter Woche meinst, da finde ich sind ein paar Tage ein eine lange Zeit bei so einem großen Fehler. Aber da werden sich sicher einige gemeldet haben. War ja in ein paar Foren Thema.

    Du kannst hier viel erzählen ...... es ist natürlich immer die Bank schuld, wenn sich jemand tossig anstellt.

    Nein, ich lüge nicht. Bei "NV-Bescheinigung" ins Suchfeld eingeben kann man nicht viel falsch machen. Und da ich der DKB genau zu dem Fall auch Feedback gegeben habe, weil es nicht geärgert hat, habe ich es natürlich auch nachgestellt.

    Aber im Endeffekt ist es mir auch egal, jeder wählt die Bank, die für ihn/sie die beste UX liefert. Und wenn das bei mir andere Online-Banken sind, da sie für mich zuverlässiger und im Self-Service zugänglicher sind, und für Dich der KI-Bot, dann ist es doch ok.

    Schwierig ist es nur, wenn Fans Erfahrungen anderer Wegreden. Das hilft auch der Bank nicht, da sie nicht besser werden kann.

    Wie gesagt, war vor kurzem noch ein anderes Ergebnis.

    Gut wenn sie es verbessern. Mich haben sie durch die Erfahrung eine weiteres Mal wieder weiter verloren. Die negativen Erfahrungen summieren sich halt, wahrscheinlich wäre weniger Beta-Testen beim Kunden besser. Letzte Woche funktionierte für fast eine ganze Woche der FinTS-Server nicht richtig.

    Wann hast du das bei der DKB das letzte Mal genutzt? Es wird laufend verbessert.

    Der aktuelle DKB-Bot liefert nett aufbereitet auch die FAQ zum gewünschten Thema. Und die FAQ gibts auch online zum Lesen - wie früher auch..... ^^

    Vor einem Monat. Ich wollte NV-Bescheinigungen einreichen.

    Bei der ING-DiBa schnell Infos gefunden und erledigt, bei der DKB war es umständlich und vor allem aufwendig, da KI-Bot statt gut zugänglicher Informationen.

    Man kann Informationen auch direkt leicht erreichbar auf eine Website stellen. Dafür braucht man keine Filiale.

    KI-Bot und Online sind nicht gleichzusetzen.

    Der KI-Bot macht die Informationen unzugänglicher weil man tippen und gezielt fragen muss, anstatt die Informationen direkt auf der Seite zu finden.

    Andere Banken wie ING-DiBa machen das besser und die DKB früher auch.

    Genug Erfahrungen mit schlechteren Bots gemacht. Wie gesagt, ab zur Filialbank oder Privatbank. Dort zahlst du für die Erfüllung der Ansprüche.

    Ich schreibe lieber den Satz: das Kontaktformular bitte, und kann mein Anliegen sofort loswerden mit Aussicht auf baldige Antwort als woanders mit weniger "Ein-Satz" ein Kontaktformular auszufüllen und bis zu einer Woche auf Antwort warten zu sollen.

    Gab es die nicht schon immer? Vom 2. WK mal abgesehen... die Welt stand am Rande eines Atomkriegs während der Kuba Krise, Kalter Krieg, mit dem Drogen in den 70ern, dann Atomkraft nein Danke in den 80ern, saurer Regen und Ozonloch, etc.

    Irgendwas war doch immer.

    Und z.B. "Saurer Regen" und "Ozonloch" sind Beispiele, dass damals verantwortungsvoll gehandelt wurde, beides wurde erfolgreich mit wirksamen Maßnahmen mitigiert. Das passiert aktuell nicht.

    Ich glaube, hier liegt ein Denkfehler vor. Die Mining-Leistung existiert bereits. Wenn du lediglich den Hash eines Dokuments in einer Bitcoin-Transaktion verankerst, nutzt du diese bestehende Sicherheitsarchitektur mit. Du musst keine eigenen Exa-Hashes berechnen und kein eigenes Mining betreiben.

    Wenn man eine öffentliche Blockchain wie Ethereum nutzt. Man zahlt dann hochvolantile Transaktionskosten und hat keine Governance-Möglichkeiten.

    Nicht umsonst gibt es aktuell keine produktive Use Cases, die über eine PoC hinausgehen.

    Bei einer private Blockchain gibt es immer Technologien, die es günstiger machen und eine publik Blockchain lässt keine verlässliche Governance zu (die eigentlich immer notwendig ist). Insbesondere bei staatlich kontrollierten Use Cases haben wir immer eine zentrale kontrollierende Instanz und dann ist es ohne Blockchain günstiger, zuverlässiger und Performanter.

    Dazu käme die Unverlässlichkeit der Transaktionsgebühren, stell Dir mal vor die gematik müsste plötzlich die doppelten Transaktionsgebühren zahlen, weil Bitcoin oder Ethereum steigen, darauf kann man weder ein Geschäftsmodell noch allgemeine Infrastruktur o.Ä. aufbauen.

    "to the moon" wäre da btw der Tod eines jeden Geschäftsmodelles.

    Ich hab nur die Überschrift gelesen, weil es bereits viele solcher Beispiele gibt. Mea Culpa. – Dass es langfristig aber genau in diese Richtung gehen wird – Bitcoin als Wertanker in der Digitalisierung – ist nicht mehr aufzuhalten. Allein die Verknüpfung von künstlicher Intelligenz und Bitcoin wird alles verändern.

    https://www.sparkasse.de/fk/ratgeber/di…blockchain.html

    Und gleich noch was über Blockchain (was hier im Thread ja immer sehr penibel von Bitcoin abgegrenzt wird) hinterher.

    Aber im Endeffekt fasst das die Diskussion hier gut zusammen. "Do your Town research" bedeutet Überschriften lesen und Quelle: "Trust me Bro".

    Hast Du den Artikel überhaupt gelesen?

    Zitat

    Schusters Firma sorgt zum Beispiel für die Datensicherheit der deutschen E-Patientenakte. „Das System funktioniert nur, weil unsere Technik verwendet wird.“ Ein weiterer großer Kunde sei ein US-Unternehmen, das mit Bitcoin handelt.

    Sie haben einen Kunden, der ihre Confidential-Computing Software bei der Patientenakte nutzt und sie haben einen anderen völlig unabhängigen Kunden, der halt mit Bitcoin handelt.

    Daraus machst Du Bitcoin-Technologie sichert Patientenakte? Es ist Abstrus und frei von Fakten. Wild.

    Jeder kann bei einem Neo-Broker mit wenigen Klicks BTC kaufen.

    Not your key not your coins.

    Aber die Regeln können beliebig verändert werden, was ja auch regelmäßig passiert. Es gibt keine Auswahlmöglichkeiten für die Teilnehmer. Das ist bei Bitcoin anders. Regeln können zwar verändert werden, wenn die Mehrheit dies wünscht. Bei grundlegenden Veränderungen kann man anschließend aber individuell entscheiden, ob man dem alten Netzwerk weiter beiwohnen möchte, mit den alten Regeln, oder nach den „neuen Regeln“ spielen möchte.

    Auch da ist Bitcoin nicht anders als andere Dinge. es gibt genau so viele Auswahlmöglichkeiten für die Teilnehmer, wie ihnen zur Auswahl zur Verfügung gestellt werden. Wenn die Core Developer nur eine Weiterentwicklung zur Auswahl stellen und sich niemand findet, der eine Alternative entwickelt (was keine kleine Hürde ist, entsprechend spezialisiert Developer mit dem Wissen über die Code-Basis gibt es nicht wie Sand am Meer), dann gibt es diese nicht. Auswahlmöglichkeit my ass. Friss oder stirb.

    Teilnehmerin Oma Lisbeth wird jetzt keinen C++-Kurs anfangen genauso wenig, wie sich sich mit den rechtlichen Rahmenbedingungen zur Beantragung einer Banklizenz beschäftigen wird.

    Bei Bitcoin gibt es keine geschlossene Gruppe, die „von vornherein“ exklusiven Zugang hatte. Der Code war von Anfang an öffentlich, das Netzwerk offen. Jeder konnte – und kann – teilnehmen.

    Als ob 2010 jeder das Wissen und die Kompetenzen hatte teilzunehmen. Der direkte Zugang (nicht über Dritte) zu Bitcoin ist heute und besonders damals sehr exklusiv.

    Aber wie Du sagt, Bitcoin ist nicht besonders. Lobby-Arbeit, Wenige früh investierte mit viel Macht, das übliche Spiel wie bei anderen.

    Und ja, jeder der sich an die von Bitcoin vorgegebenen Regeln und Standards hält und die notwendigen Mittel und Kompetenzen hat kann mitmachen. Aber das ist auch bei allen anderen Sachen so. Das sind auch keine geschlossenen Gruppen, gibt immer nur vorhanden Regeln etc. zum mitmachen. Kannst auch eine Banklizenz beantragen, ist wahrscheinlich genauso unwahrscheinlich wie dass Oma Lisbeth 2012 einen Bitcoin-Mining-Node betreibt, möglich ist beides.

    Steigende Adoption führt eben auch automatisch dazu, dass unterschiedlichste Interessengruppen mitspielen wollen. Das ist eben der freie Markt.

    Da verdrehst du wieder was. Die Gruppe, die lobbiert und sich Politik erkauft hat, das ist die Gruppe, die von vorne herein dabei ist: die Bitcoin- und Crypto-Lobby .

    Die erfolgte Einflussnahme auf die Politik ist eben gerade kein Beispiel für einen freien Markt.

    Aber sie ist natürlich notwendig, wenn man auf steigende Preise zielt und weiter oben in der Bitcoin-Pyramide steht. Ohne neue Käufer und neues Geld passiert das nicht.

    Was genau ist Unsinn?

    Der Vergleich mit Unternehmen passt halt nicht. Ein Unternehmen erwirtschaftet idealerweise Umsätze durch Produkte oder Dienstleistungen, schafft Wertschöpfung und kann Gewinne erzielen, die unabhängig davon sind, ob ständig neue Investoren einsteigen. Natürlich braucht auch ein Unternehmen Nachfrage und Liquidität – aber es finanziert seine „Altinvestoren“ nicht strukturell aus dem Geld neuer Investoren, sondern aus operativen Erträgen. Beim Rentensystem ist das aber der Fall.

    Bei Unternehmen gibt es für Investoren auch kein Auszahlungsversprechen, wie eben bei einem Schneeballsystem. Beim Rentensystem schon.

    Du wirfst wieder einiges durcheinander. Bei der Rente sind Einzahler und Bezieher die Kunden und keine Investoren. Genauso wie in einem Unternehmen mit den Einnahmen der einen Kunden die Leistung von anderen Kunden finanziert wird. Mit Investoren hat das nichts zu tun.

    Es ging um die Bezeichnung, dass Bitcoin ein Ponzi-System ist. Bitcoin braucht keine neuen Einzahler. Wenn heute keiner mehr in Bitcoin „einzahlt“, wie eben bei einem Schneeballsystem, ist das Netzwerk nicht kollabiert. Bei unserem Rentensystem schon, weil dort zwingend Menschen auf Auszahlungen angewiesen sind.

    Eben doch. Wenn heute keiner mehr einzahlt, dann kollabiert es. Es muss jemand etwas dafür geben wollen (das nicht Bitcoin ist).

    Ein Vergleich mit einem Umlagensystem bei dem sich die Jüngeren um die Älteren kümmern ist sinnbefreit, das passt hier überhaupt nicht rein.

    Es ist richtig, dass Zugewinne aus Kapital und Besitz etwas ist, für das man nichts bis wenig leistet. So bekommen beide für die keine bis wenig Leistung einen Anteil.

    Das ist bei den Zugewinnen aus Lohnarbeit ja auch nicht anders. Die Leistungen vorher, um entsprechende Ressourcen aufzubauen sind auch von nur einer Person selbst erbracht. Auch ein schwieriges teures Studium oder Ausbildung ist Humankapital, was man einbringt und von dem die andere Person während der Ehe profitiert, da die Zugewinne höher ausfallen.

    Und es ist ja auch nicht unabhängig. Wenn ich einen Partner habe, der arbeitet und selbst nur von Kapitaleinkünften lebe. Dann steht mir die Hälfte seines Lohnes zu und ich kann meine Zugewinne komplett für mich behalten. Mit dieser Absicherung kann ich viel höhere Risiken bei der Anlage eingehen, als ohne Ehe. Und ich muss das Kapital oder Erträge gar nicht anrühren, was ich ohne Ehe müsste.

    Bei der normalen gesetzlichen Reglung würden die Kapitalerträge als Zugewinne genauso wie der Lohn aus der Lohnarbeit in die eheliche Gemeinschaft fließe. Aus meiner Sicht gerechter.

    Diese Logik trifft übrigens auch auf alle anderen Assets oder Güter zu. Wenn es keine Nachfrage gibt, steigt der Preis nicht. Gibt es keine Käufer, sondern nur Verkäufer, sinkt der Preis auf null.

    Ja, natürlich. Und das System kollabiert, wenn der Markt kollabiert. Du hattest das Gegenteil behauptet.

    Das trifft auf Bitcoin aber, im Gegensatz zu unserem Rentensystem, nicht zu. Bitcoin braucht keine „neuen Einzahler“, um bestehende Besitzer auszuzahlen. Es gibt keine Auszahlungsverpflichtung, keinen Betreiber, der Renditen verspricht, und kein System, das kollabiert, wenn keiner mehr kauft. Der Preis entsteht am Markt – Angebot ist fix, Nachfrage schwankt.