Also zunächst frage ich mich, warum du wegen einem 1 Jahr alten Fall hier schreibst.
Ich kenne nicht die internen Vorgaben der DKB, Aber es kann durchaus sein, dass wenn mehrere ungewöhnliche Vorgänge passieren der Zugang sicherheitshalber gesperrt wird, oder wenn du es gemeldet hast.
Ich gehe einfach mal davon aus, dass weil du auf Phishing reingefallen bist und den Betrügern einen Vollzugriff aufs Konto gegeben hast (und offenbar auch das die die Nummer ändern konnten) die einmal Google Pay/Apple Pay eingerichtet haben und damit gezahlt haben. Daher denkt die DKB ja gut du hast es ja authorisiert und hast daher Pech gehabt. Es kann sein, dass die Kartenzahlung freigegeben wurde, bevor das Konto gesperrt war. Umsätze können ja immer erst reklamiert werden, wenn diese final gebucht worden sind.
Ob du da rechtlich gegen vorgehen kannst, weiß ich nicht, vor allem weil es EIN Jahr her ist. Aber du hast halt für die Bank dann grob fahrlässig gehandelt (Zugangsdaten auf einer Phishing Seite eingegeben, Freigaben erteilt oder aufgrund eines „Anrufs der DKB“ irgendwas gemacht).
Auch wenn es sicher langweilig ist, daher bitte künftig folgende Tipps beachten:
- niemals Links aus einer E-Mails, SMS, QR Codes öffnen, sondern immer nur über den bekannten Weg ins Banking einloggen (DKB App, dkb.de)
- Keine Bank will am Telefon wegen eines beliebigen Grund eine TAN, Zugangsdaten, Freigaben. Das ist dann immer Betrug. Übrigens ruft die DKB selbst eigentlich nie an
- Rufnummeranzeigen kann man seit Jahren (oder immer) fälschen. Also nur weil da die Nummer der DKB, INg, comdirect, Sparkasse steht ist das deshalb nicht „die Bank“.
- nutzt einen Passwortmanager (der schlägt nur auf den echten Websites das Kennwort vor)
- benutzt immer einzigartige Passwörter (und niemals mehrfach!)
- sichert eueren Mobilfunk-Account ab, also mit 2FA usw.
- bezahlt nach Möglichkeit nur mit Apple/Google Pay oder Paypal, damit die echte Kartennummer nicht überall herumschwirrt.
Weitere Infos gibts u.a. hier: https://www.dkb.de/privatkunden/service/phishing