Beiträge von Verleihnix

    Vielen Dank auch für deinen Beitrag!

    Vermutlich werde ich nach jetziger Erkenntnis nicht groß mit dem Kurs/Limit spielen, ich will ja zeitnah einsteigen und nicht ggf. wochenlang warten, das würde mich nur unnötig stressen.

    Was sind für dich Randzeiten? Ich wollte den Order absetzen, sobald die amerikanische Börse öffnet, also 15:30 (wenn ichs richtig weiss?)

    Grundsätzlich hätte ich natürlich gerne die vergangenen Kurssteigerungen mitgenommen, aber noch ist das Geld nicht fällig, aber wenn der Zeitpunkt da ist, will ich sofort handlungsfähig sein und nicht erst anfangen, mit Wissen sammeln. Aber "the end is near" ☺️.

    Im nächsten Step werde ich mich mal bei meinen drei Möglichkeiten einloggen und schauen, ob es jetzt transparenter für mich aussieht als beim letzten Mal (vermutlich kommen dann noch ein paar Nachfragen 😁)

    Was versprichst du dir von dem Zirkus, wie groß kann da der finanzielle Nutzen denn konkret sein?

    "Zirkus" ist für den einen Illusion, der andere will einfach wissen, wie es gemacht wird. Besonders förderlich ist so ein Kommentar für einen Anfänger wie mich nicht, aber schön für dich, dass du die Situation schon beurteilen kannst, ich kann es noch nicht, aber ich arbeite daran und bin jetzt - dank der hilfreichen Kommentare - auch schon wieder ein Stück näher am Ziel.

    🙏 Herzlichen Dank, dein Beitrag inkl. Fotos entstressen mich tatsächlich! Hab zudem in der Zwischenzeit noch ein paar Erklärvideos angeschaut und mein langsames Hirn merkt langsam, dass es grundsätzlich gar nicht so komplex ist, andererseits habe ich einfach den Anspruch, die Zusammenhänge so gut wie möglich zu verstehen, auch wenn das vielleicht gar nicht nötig wäre, wenn man eine buy and hold Strategie mit nur einem ETF verfolgt. Fühle mich jetzt auf jeden Fall viel besser und denke, dass ich bis zur Fälligkeit der (aktuell noch anderweitig angelegten) 100.000 dann soweit bin und dann auch gleich einsteigen werde.

    Vielen Dank nochmal für die tolle individuelle Unterstützung 🙏

    ...
    Neben den Spreads ist das eigentlich Entscheidende, dass du bei gettex und Co. immer nur zum Geld-/Briefkurs mit einem Market Maker handeln kannst. Du zahlst also immer die volle Geld-/Briefkurs-Spanne bei einem Kauf und Verkauf. Bei Xetra kannst du hingegen versuchen mit anderen Marktteilnehmern zu handeln und dir den Spread zu sparen. Dazu musst du ein Limit etwa in die Mitte des Spreads setzten und hoffen, dass deine Order von einem anderen Marktteilnehmer, der ebenfalls ein Limit in die Mitte des Spreads gesetzt hat, gematcht wird.

    ...

    Das mit dem Limit in der Mitte scheint mir ein toller/einfach Tipp zu sein, vielen Dank schon einmal dafür. Nachfragen dazu:

    Wenn ich eine Order über Xetra einstelle mit einem Limit in der Mitte des aktuell angezeigten Spreads und es würde kein Handel zustande kommen, fallen dann trotzdem Gebühren an?

    Wie lange gilt denn so eine Order, nur am selben Tag oder wird länger versucht, den Handel durchzuführen (und wenn ja, wie lang)?

    (In dem Zusammenhang kommt mir auch eine Rückfrage zum Hinweis von Amnesty:

    Wenn eine Order an einem Tag nur teilausgeführt werden kann und der offene Rest am nächsten Tag ausgeführt werden könnte, könnte es dann auch sein, dass sich so eine Order über mehrere Tage streckt?)

    Und noch Rückfragen zum Limit "Mitte des Spreads" : Da würde ich ja darauf wetten, dass jemand anderes einen Stop ebenfalls auf die "Mitte des Spreads" gelegt hat. Letztendlich ist das also eine Idee, wie man als Käufer das Limit und als Verkäufer den Stop setzen könnte und ehrlich gesagt habe ich mich mit der Differenz eines sinnvollen Limits noch gar nicht beschäftigt. Würde es ggf. sogar Sinn machen, ein Limit z.B. auf 1-3 Euro unterhalb des Geldkurses zu setzen und darauf zu warten, dass der Kurs die nächsten Tage soweit schwankt, dass es zur Ausführung kommt oder kann man gar keine so langen Order setzen (Frage überschneidet sich ja mit der Frage weiter oben). Vielleicht finde ich ja auch noch ein Video, wi jemand etwas mehr dazu erklärt, gefühlt zielen alle "Anfänger-Videos" aber mehr auf die jungen Leute, die sich mit Sparplänen erst noch ein gewisses Vermögen aufbaueb müssen und sind weniger für Spätzünder wie mich, die die "Anlagefehler" der Vergangenheit bereinigen wollen.

    Fondsauswahl, Limit und Uhrzeit klingen doch nach einem guten Plan. (Alle 3 sind wichtig zu beachten).

    Für eine weitere Kostenoptimierung müsstest Du einen Blick in die Details werfen:

    • Welche Gebühren fallen bei dem jeweiligen Broker für Teilausführungen an? Also wenn es zu Deinem Limit nicht sofort genügend Anteile bei dem Handelsplatz gibt, werden nochmals Ordergebühren bei Ausführung am gleichen/an einem anderen Tag erhoben?
    • Ich würde die Order bei einem Broker platzieren, der mir live die Kurse anderer Handelsplätze anzeigt. (SC macht das bei Xetra m.W. nicht). (Bei Deiner Ordergröße ist der Unterschied zw. dem günstigsten Kurs und dem teuersten ca. 40€ (heute um 11:00). Die meisten Handelsplätze hätten für Dich gerade auch genügend Anteile zu dem Kurs im Angebot.).
    • Bei manchen Brokern werden für manche Handelsplätze prozentuale Gebühren fällig (z.B. Comdirect). Die müssen berücksichtig werden, wenn man Kurse vergleicht. (Bei Deiner Ordergröße sind das 2,5-5€.)

    D.h. bei Orderkosten, günstigstem Kurs, etc. hast Du ein Einsparpotential von ca. 100€.
    Je nach Anlagehorizont, machst Du also auch keinen großen Fehler, wenn Du die Order einfach um 16:30 bei Gettex mit passendem Limit einstellst.

    Vielen Dank für den strukturierten Beitrag, da sind schon mal hilfreiche Hinweise dabei:

    Punkt 1:

    Die Order Gebühren bei Durchführung an mehreren Tagen hatte ich noch nicht auf dem Schirm.

    Punkt 2:

    Das war der ursprüngliche Kern meiner Frage - ehrlich gesagt blicke ich es noch nicht, wie ich das alles herausfinde. Solltest du dazu ein gutes Tutorial-Video kennen, wäre ich sehr happy über einen Link dazu.

    Punkt 3:

    Das mit den Gebühren finde ich in sofern transparent, da diese ja in den Vergleichstabellen von Finanztip & anderen enthalten sind. Die sind ja letztendlich der Grund, warum ich mir überhaupt Gedanken mache und der Grund war, dass ich mich für Scalable Capital und Traders Place entschieden habe, da beide eben mehr als gettex als Handelsplatz anbieten. Aber wie ich dort die Kurse herausfinde oder wieviel Handelsvolumen es gerade gibt etc. , soweit bin ich noch nicht.

    Folgende Eckdaten:

    Habe mich die letzten Wochen intensiv mit Geldanlage/Portfolio beschäftigt und beschlossen, dass mein Portfolio unbedingt einen Aktienanteil benötigt. Inzwischen bin ich soweit, dass ich weiss, welchen ETF ich über welches Depot kaufen will, allerdings suche ich noch konkretere Informationen zum "Wie genau und auf was sollte ich achten". Die Kauf-Tutorials, die ich bisher gefunden habe, sind mir viel zu oberflächlich - ich (Mitte 50) möchte ja keinen Sparplan einrichten sondern EINEN größeren Einmalkauf tätigen (konkret 100.000 € in den IE00B3YLTY66). Dieser Einmalkauf soll zudem eine EINMALIGE Angelegenheit sein, daher möchte ich natürlich auch nichts falsch machen.

    Was ich zum Kaufen bisher weiss:

    Dass ich beim Kauf ein Limit setzen kann/sollte und die beste Handelszeit 16-17:30 an Börsentagen sein soll und ggf. zum Monatsbeginn der Spread schlechter ist, da dort viele Sparpläne ausgeführt werden, aber diesen Punkt würde ich eher vernachlässigen.

    Was ich gerne wissen würde:

    Wie vergleiche ich konkret, ob ein Kauf über gettex kostengünstiger ist oder ob ich besser über eine Börse gehe. Ich könnte entweder über Scalable Capital Prime+ oder Traders Place oder comdirect handeln, habe aber bisher noch keine Erfahrungen im Handel von Aktien/ETFs und bin entsprechend unsicher.

    Macht es überhaupt Sinn, sich Gedanken zum Kaufvorgang (Thema Kostenoptimierung) zu machen bei einer Anlagesumme von 100.000 Euro oder einfach (mit Limit) den Kauf über gettex um 16:30 reinstellen und gut is?

    Und auf was habt ihr so geachtet, wenn ihr einen (für euch) größeren Betrag als Einmalkauf investiert habt?

    Hoffe auf viele Hinweise, damit ich meine Gedanken noch einmal reflektieren kann, bevor ich dann zur Tat schreite.

    Danke & Gruß

    Nachtrag:

    Alternativ habe ich noch den IE00BK5BQT80 in der engeren Auswahl, denke aber, dass die beiden sich nichts schenken.

    Guten Abend,

    aktuell gibt es bei Scalable Capital für Depot Neukunden das Angebot, Prime+ für ein Jahr kostenlos zu bekommen. Wenn ich dort mein (erstes ETF-) Depot eröffne mit Prime+, kann ich dann danach jederzeit wieder auf den Free Broker wechseln und wenn ja, ist dies mit einem größeren Aufwand verbunden?

    Alternativ schiele ich zu Traders Place, überlege auch, ob ich einfach bei beiden ein Depot eröffne. Da ich keinen Sparplan abschließen möchte sondern einmalig eine größere Summe investieren möchte, könnte ich selbige auch in 2 Teile teilen und dann je einen ETF kaufen (SPDR ACWI IMI UCITS ETF (IE00B3YLTY66) und den Vanguard FTSE All-World UCITS ETF (USD) Accumulating (IE00BK5BQT80) und dann vor der Entnahmephase in 15 - 20 Jahren schauen, welcher besser lief (just for fun).

    Eine zweite Frage:

    Gibt es einen Grund, warum bei den von Finanztipp vorgeschlagenen ETFs der SPDR ACWI IMI nicht mit dabei ist?

    Freu mich über die Beantwortung meiner beiden Frage und alle sonstigen hilfreichen Kommentare.

    Schönen Abend und schönes Wochenende

    Ja. Anfang '24 lag sie noch bei 0,4%.

    Wenn ich mich nicht irre lag die Anzahl der Positionen noch vor ein - zwei Jahren bei unter 2.000. Mittlerwelie sind es ca. 3500.

    Also etwas weniger als beim Vanguard FTSE All-World IE000716YHJ7 lt. Finanzfluss (das wäre für mich noch eine Alternative zum SPDR MSCI ACWI IMI IE00B3YLTY66, aber letzterer ist mir eben sympathischer wegen der niedrigeren Gewichtung der Top 10)

    Seit der deutlichen Senkung der TER fließt mehr Geld rein.
    Je mehr Geld im Fonds, umso besser lässt sich samplen.

    Ah, war der früher teurer vom TER her? Das würde ja dann ggf. auch die etwas schlechtere Tacking-Differenz erklären?

    Ich hab irgendwo gelesen/gehört, dass es gut wäre, wenn der Tracking-error über die Jahre möglichst ähnlich ist, da es dadurch Berechnenbarer wäre, als wenn der Tracking-error arg schwankt. Aber dann gäbe es ja zumindest eine Erklärung für die Schwankung und so stark sind die Abweichungen ja auch nicht, wenn inzwischen auch niedriger, aber irgendwo müssen ja auch die erhöhten Kosten für vermehrten Handel wegen breiter Verifizierung abgebildet sein 🤔

    Du scheinst das Sampling ein wenig überbewerten, bei weit über 1000 Firmen im ETF wirst du es nicht bemerken, den größten Prozentsatz machen die Apple und Co aus und selbst da fällt ein einzelner „Abstürzender“ kaum ins Gewicht. Wichtiger ist anfangen und dabei bleiben.

    Aktuell versuche ich erstmal, das Sampling an sich zu verstehen, wie es konkret bei einem ETF auf einen breit diversifizierten Index wirkt (siehe meine Frage). Dass ein abstürztender Smallcap nicht mit einem abstürztenden aus der Top 10 vergleichbar ist, das ist mir natürlich klar, ebenso der Einfluss der Top 10 auf den Wert des ETFs, aber genau deswegen scheint mir der AWCI IMI angenehm, weil da die Top 10 von allen World-ETFs am wenigsten am Gesamtanteil haben, nur leider hilft das nur, wenn das Sampling sich auch an die prozentuale Verteilung hält und nicht der Einfachheit halber die Top 1000 abbildet und die Werte 1001-9xxx weglässt

    Bei optimiertem Sampling lässt man nicht einfach die Smallcaps weg, auch wenn das Sampling natürlich bei Smallcaps besonders stark zum Einsatz kommt.

    Es geht darum, mit weniger Aktien ein möglichst identisches Ergebnis zu bekommen.

    Man muss halt eine repräsentative Menge auswählen. Das heißt dann auch, dass man den Anteil der Smallcaps nicht reduzieren sollte. Sehrwohl aber die Anzahl.

    Man braucht keine 3000 Smallcaps um deren Performance abzubilden. Es reichen auch viel weniger.

    Man befragt bei Umfragen auch keine 80 Mio Personen, sondern nur 1000. Man muss nur repräsentativ auswählen.

    Das ist der Punkt, über den ich mir hauptsächlich Gedanken mache - wenn der Anteil der Smallcaps gleich bleibt, aber davon (die hoffentlich am besten perfornenden) nur wenige Smallcaps dabei sind, dann ist der ETF auf jeden Fall diversifizierter als einer, der gar keine Smallcaps dabei hat. Woher weisst du, dass dem so ist, kann man die (derzeit) tatsächlich enthaltenen Werte irgendwo einsehen?

    Vll. noch einen Aspekt von Andreas Beck genau dazu: Er plädiert statt dem ACWI-IMI einen besseren ACWI und einen Small-Cap zu kombinieren.

    Hintergrund: Die Gesamtabdeckung des Weltmarktes ist damit auch heute noch besser als mit dem IMI. Und seiner Einschätzung nach wird der Tracking Error des ACWI-IMI genau dann besonders nachteilig, wenn es für Anleger vorteilhaft wäre, eben weil viele der kleinen Unternehmen überproportional gut laufen.

    Aber wie von den anderen geschrieben: Das sind Diskussionen über Nachkommastellen. Und die Frage einen oder mehrere ETF für den Aktienteil würde ich von anderen Faktoren abhängig machen…

    Die "anderen Faktoren" sind bei mir der Hauptgrund, warum ich nur einen ETF für mich am sinnvollsten sehe, da ich mir da das Rebalancing spare 🙈

    Diversifizieren heisst allerdings auch, Asset Klassen zu kombinieren, die gar nicht oder zumindest negativ miteinander korrelieren. Also z.B. Fixed Income, Anleihen, Rohstoffe, Immobilien, Gold ....

    Alleine mit Aktien wirst du kaum wirklich diversifiziert sein, da im Grunde überwiegend alle Aktien und Regionen miteinander verbunden sind und sich ähnlich bewegen.

    Das ist mir bewusst, danke aber nochmal für den Hinweis, lesen ja vielleicht auch andere mit mit ähnlichen Gedanken.

    Mein Portfolio ist diversifiziert, bisher aber ohne wesentlichen Aktienanteil und das möchte ich ändern durch eine Umschichtung, daher "Anlage Einmalbetrag" und kein Sparplan

    Hallo Zusammen,

    durch viel Lesen/Videos werde ich langsam vom absoluten Null-Blicker zum motivierten Anfänger in Sachen ETF, aber aktuell kämpfe ich mit nachfolgenden Gedanken (die ich gerne verstehen möchte, bevor ich investiere (Einmalsumme, kein Sparplan):

    Verstanden habe ich: Je breiter diverenziert, desto risikoärmer (bin Mitte 50).

    Logische Konsequenz für mich: Neben Industriestaten Large Caps + Mid Caps auch noch Emerging-Markets sowie Small Caps. Im ersten Moment würde ich bei einer 1-ETF-Strategie also nach dem ACWI IMI FM greifen, der 99% des weltweiten Aktienmarkets abdeckt. Die ETFs darauf betreiben Sampling, was ja u.a. aus Kostengründen zugunsten des Ertrags durchaus Sinn macht, aber geht mir dann nicht eben die gewollte Diversifikation/Sicherheit verloren, wenn gerade die kleinen Werte bei den physischen Aktienkäufen ersetzt=weggelassen werden? Dann könnte ich doch gleich auf die Small Caps verzichten und ggf. auch auf die Emerging-Markets, wenn diese physisch nicht im ETF-Topf landen? Oder gibt es "Regeln" beim Sampling, die ich bisher nirgends gefunden habe, die festlegen, dass z.B. max. 10% "gesampelt" werden dürfen und diese 10% nicht über die 100 Topwerte im ETF abgedeckt werden dürfen? Ansonsten wäre es ja theoretisch möglich, dass ein Index auch mit 100 Werten oder weniger nachgebildet werden könnte und dann wär es das mit der physischen Diversikation gewesen.

    Ist mein Gedankenknoten verständlich? Bin sehr gespannt auf Eure Gedanken dazu, vielleicht bekomme ich damit meine Gedanken besser sortiert.