Alles anzeigenDu tust es, wenn Du es tust zu Deinem Vorteil.
Es steht Dir aber auch frei, den Sparerpauschbetrag verfallen zu lassen.
Recht einfaches Standardverfahren, machen etliche hier.
Die Wertentwicklung zählt hierbei nicht, wohl aber die Ausschüttungen.
Hast Du denn einen Freistellungsauftrag gestellt?
Kannst Du in der jeweiligen Bankschnittstelle prüfen, in welchem Maß Du den bereits ausgenutzt hast?
Hast Du im Lauf des Jahres Kapitalertragsteuer gezahlt?
Hast Du (hoffentlich) ein Excel-Blatt, auf dem Du nachvollziehen kannst, was Du im Lauf des Jahres bereits an Kapitalerträgen kassiert hast (bei allen Banken)?
Prinzipiell ja. Sparpotential maximal 263,75 €.
Es ist aber nicht ganz trivial, das auszurechnen, weil bei Aktienfonds eine Teilfreistellung gilt (nur 70% der Kapitaleinkünfte aus Aktienfonds zählen bei der Steuer).
Wenn Du Zahlen nennst (ja, ist privat, aber wer weiß anhand Deines Kürzels schon, wer Du bist), dann rechne ich Dir das aus. Das geht mit echten Zahlen leichter zu erklären als ohne.
Wenn Du Fondsanteile verkaufst, die im Plus sind, mußt Du den Gewinn prinzipiell versteuern. Insgesamt 1000 € (die sich bei Anteilen von Aktienfonds auf 1000€ / 0,7 =1428€ erweutern), bleiben aber steuerfrei. Du weißt, was Du im Jahresverlauf bereits an Kapitaleinkünften bekommen hast (und auch, was zum Jahresende ggf. noch kommt, etwa Zinsen auf dem TR-Konto), also kannst Du Dir ausrechnen, was noch frei ist. Du kennst den Kaufkurs Deiner ETF-Anteile und auch den aktuellen Kurs. Du dividierst den freien Rest durch den Gewinn pro ETF-Anteil und bekommst die Stückzahl der ETF-Anteile, die Du rollen kannst. Die verkaufst Du und kaufst sie sofort wieder.
Sie stehen dann nicht mehr mit ihrem ursprünglichen Kaufkurs in der Liste (sagen wir 80€), sondern mit dem neuen Kaufkurs (sagen wir 100€). Wenn Du diese Anteile dann irgendwann später mal verkaufst versteuerst Du nur noch den Verkaufskurs -100€ (statt -80€), zahlst dann in der Zukunft also weniger Steuer. Ansonsten fließt jetzt (praktisch) kein Geld. Einen kleinen Verlust wirst Du haben des Spreads wegen (Wenn Du Anteile verkaufst, bekommst Du einen minimal schlechteren Kurs, als wenn Du kaufst).
Hallo Achim, danke erst mal für die Umfassende Antwort.
Jetzt bin ich neugierig woher du mich kennst
?
Ich sehe bei der ING einen Verbrauchten Freibetrag von 487€ Schätze da kommen noch rund 40-70€ Dividenden im Dezember.
Also ca. 500€ sind frei. ich bin bei Trade Republic einfach mal von 400 ausgegangen.
Kapitalertragsteuer habe ich für 2023 gezahlt.
Es geht um keine großen Summen. Hab bei T.R. quasi angefangen um in das Thema reinzukommen. Seit über einem Jahr bespare ich den ETF-Sparplan nicht mehr. Da ich den
Vanguard FTSE All-World UCITS ETF - (USD) monatlich bespare.
Daher:
MSCI AC World: 2042€ | 41,42% | Rendite 605€
MSCI EM: 588€ | 14,06% | Rendite 77€
Nasdaq-100 EUR: 515€ | 70,60% | Rendite 215€
Ich habe von allen Käufen bei T.R. noch die Abrechnungen. Das sind aber extrem viele PDFs die ich bei T.R. herunterladen müsste.
Also das was ich jetzt bei .R. realisieren würde, kommt direkt in den ETF bei der ING der ausschüttend ist.
Ich weiß eben nicht wie ich hier das FIFO Prinzip anwenden muss um steuern zu sparen?
Die Anteile liegen ja jetzt quasi in drei Kisten aus denen ich einen Teil realisieren würde oder sind es 3 Regale wo der Erste Kauf Fach 1 ist?
Kann man vermutlich so sehen?
Komme nicht drauf wie man das ausrechen kann. Oder wären es die 400€ aus dem Freistellungsauftrag / 0,7 = 571€ das würde aber nur den Gewinn betreffen.
Zu deiner Erklärung:
Du kennst den Kaufkurs Deiner ETF-Anteile und auch den aktuellen Kurs. Du dividierst den freien Rest durch den Gewinn pro ETF-Anteil und bekommst die Stückzahl der ETF-Anteile, die Du rollen kannst. Die verkaufst Du und kaufst sie sofort wieder.
Das bedeutet wirklich ich muss jede PFD anschauen und es einzeln ausrechnen pro kauf?
Wären 36 PDFs Pro Jahr
.
Danke