Beiträge von BananaJo

    Was passiert, wenn man mit 43 wirklich gar nicht mehr arbeiten kann? Was sagt hier die jährliche Renteninformation der deutschen Rentenversicherung aus? 1200 Euro ?

    Danke für die bisherigen Rückmeldung. Die Lücke würde insgesamt ca. 650-1050€ betragen und liegt damit bei ca. 75-83% des Nettolohns.

    Nettolohn (abhängig Rufbereitschaft und ohne jährliche Sonderzahlungen)ca. 3800- 4200€
    Rente bei voller Erwerbsminderung (Stand 2024)ca. 1750€
    Rente aus BU- Versicherung AXAca. 1400€
    Gesamtrente bei BUca. 3150€
    Differenz zum aktuellen Nettolohnca. 650-1050€
    monatlichen Fixkostenca. 2500€


    Die Zusatzversorgung habe ich erstmal rausgelassen, weil ich nicht weiß, ob mir bereits eine BU- Rente zusteht. Die monatliche Anwartschaft liegt derzeit bei ca. 150€ (Stand 2024).

    Dazu kommt aber noch das Gehalt meiner Frau mit ca. 1300€ Netto, die dann evtl. von 30 Stunden auf Vollzeit aufstocken könnte.

    Die monatlichen Fixkosten wären ja zumindest schon mal gedeckt. Davon sind ca. 1200€ für die Hausfinanzierung. Außerdem sind Einsparungen möglich, z.b. ist unser Zweitwagen aufgrund guter ÖPNV- Anbindung und Wohnlage nicht zwingend notwendig. In den Fixkosten sind auch Streaming Abos, Reitunterricht Kind, Fitnessstudio usw eingerechnet.

    Aber in den Fixkosten noch nicht berücksichtig sind: Essen, Klamotten, Urlaub und Ausgehen, Sprit/ Reperaturen für Auto.

    Insgesamt halte ich das für machbar, auch wenn es Einschränkungen geben wird. Außerdem weiß man nicht, ob man aufgrund einer Erkrankung und daraus resultierenden BU erhöhte Kosten für Behandlung/ Medikamente hat. Sollte man ja ggfls. auch noch mit berücksichtigen.

    Um den aktuellen Lebensstandard zu halten, müsste ich die Höhe der BU- Rente aber auf jeden Fall nach oben anpassen.

    Hierzu werde ich mir mal ein Angebot vom aktuellen Versicherer einholen und hier auch die längere Laufzeit bis 67 Jahre berücksichtigen. Daneben dann am besten noch ein Angebot für eine neue BU.

    Die Leistungsdynamik zum Inflationsausgleich im Leistungsfall ist ein guter Punkt, den ich bisher noch nicht kannte und dann auch berücksichtigen würde.


    Hallo zusammen,

    ich bin jetzt 43 Jahre alt (verheiratet, 1 Kind) und habe im jungen Alter zwei Verträge zur Altersvorsorge und BU abgeschlossen.
    Zusätzlich haben wir auch Wohneigentum, dass hoffentlich in ca. 15 Jahren abbezahlt ist. Des Weiteren arbeite ich seit ca. 6 Jahren im öffentlichen Dienst (Entgeltgruppe 11) und sollte ich bis zur Rente bleiben, bekomme ich hier auch eine Zusatzrente. Wenn ich richtig gerechnet habe, könnten das um die 700- 900€ sein.

    Mit 18 Jahre habe ich als Teilzeitkraft angefangen in die Rentenkasse einzuzahlen und habe anschließenden mit der Ausbildung ohne Unterbrechnung eingezahlt. Meine aktuellen Rentenpunkte belaufen sich auf ca. 24 Entgeltpunkte und meine
    Regelaltersrente erreiche ich im März 2049.

    Nach meiner Einschätzung habe ich mich für meine Altersvorsorge ausreichende abgesichert. Ich überlege aber, ob es nicht schon zu viel ist und ob die Verträge so weiterlaufen sollen, wie sie aktuell sind.

    Bei der BU habe ich das Problem, dass dieser leider vor meinem Renteneintritt mit 60 Jahren ausläuft. Würdet Ihr mir hier empfehlen eine Vertragsanpassung zu machen?

    Ist hier ein Vertrag, den ihr Aufgrund der Konditionen/ Entwicklung kündigen/ stillegen würdet?

    Hier die Details der beiden Verträge

    Fondsgebundene Lebensversicherung (CLIP) mit BU bei der AXA

    Versicherungsbeginn: 01.10.2004

    derzeit monatlicher Beitrag: ca. 112€ (Dynamik vorhanden)

    Versicherungsende: 01.10.2042

    Tarif: ALVCLFL_2004

    Fond: AXA Wachstum Invest

    Anzahl der bestehenden Fondsanteile: ca. 113

    Fondswert zum 31.01.2025: ca. 9.900 Euro

    Mindest-Todesfallleistung: 12.743 EUR

    Versicherungssumme: 12.743 EUR

    Leistungen bei Erleben des vereinbarten Ablauftermins zum 01.10.2042

    Mögliche Gesamtleistung bei einer Fondsentwicklung von 3% - ca. 32.000 EUR

    Mögliche Gesamtleistung bei einer Fondsentwicklung von 5% - ca. 42.500 EUR

    Mögliche Gesamtleistung bei einer Fondsentwicklung von 7%- ca. 56.000 EUR

    Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung

    garantierte Berufsunfähigkeits-Rente (monatlich): ca. 1.400 Euro

    Endalter bei Versicherungsablauf: 60 Jahre

    Beitragsbefreiung bei Eintritt: ja

    kapitalbildende Rentenversicherung bei der RuV

    Versicherungsbeginn: 01.12.2003

    derzeit monatlicher Beitrag: ca. 104 EUR (Dynamik vorhanden)

    Rentenbeginn: 01.12.2047

    Alter zum Rentenbeginn: 65 Jahre

    Vertragswert zum 01.02.2025: ca. 16.500 EUR

    Rente zum 01.12.2047

    garantierte monatliche Rente: ca. 372 EUR

    beispielhafte monatliche Rente aus der

    Überschussbeteiligung zum 01.01.2025: ca. 0,80 EUR

    gesamte beispielhafte monatliche Rente: ca. 375 EUR

    oder wahlweise

    garantierte einmalige Kapitalabfindung: ca. 76.700 EUR

    garantierte Kapitalabfindung aus der

    Überschussbeteiligung zum 01.01.2025: ca. 160 EUR

    gesamte garantierte einmalige Kapitalabfindung: ca. 76.800 EUR

    Leistungen bei Erleben des Rentenbeginns zum 01.12.2047 bei Beitragsfreistellung zum 01.01.2025

    garantierte monatliche Rente: ca. 177 EUR

    beispielhafte monatliche Rente aus der

    Überschussbeteiligung zum 01.01.2025: 0,80 EUR

    gesamte beispielhafte monatliche Rente: ca. 178 EUR

    oder wahlweise

    garantierte einmalige Kapitalabfindung: ca. 36.500 EUR

    garantierte Kapitalabfindung aus der

    Überschussbeteiligung zum 01.01.2025 ca. 162 EUR

    gesamte garantierte einmalige Kapitalabfindung: ca. 36.700 EUR

    Danke im Voraus