Beiträge von Katti.diba

    Deine Idee, dein Depot selber zu strukturieren statt den teuren Robo zu nutzen, finde ich gut. Denn eigentlich ist die Geldanlage einfach, man sollte nur am Anfang einmal eine gute Struktur festlegen und sich dann daran halten.

    Deine beiden Strukturideen sind nicht gleich. Ein Geldmarktfonds gehört zum risikoarmen Teil, sein Wert schwankt nicht, vergleichbar mit einem Tagesgeld. Der Anleiheteil im Vanguard Lifestrategy dagegen besteht auch aus langlaufenden Staats- und Unternehmensanheihen. Diese können im Wert schwanken, also auch zwischenzeitlich an Wert verlieren, sind daher eher dem risikoreichen Teil des Portfolios zuzurechnen. Die Idee dahinter ist, dass Anleihen und Aktien oftmals gegenläufig schwanken, muss aber nicht immer der Fall sein.

    Beide Konzepte sind üblich, du solltest dich nur für eine Variante entscheiden. Finanztip empfiehlt das risikoreich/risikoarm-Modell, in den USA ist wohl eher die Lifestrategy-Variante gebräuchlich.

    Vor der eventuell kompletten Auflösung des Quirion-Depots würde ich erstmal eine Liste erstellen mit allen Depotpositionen inkl. aktuellem Wert und (unrealisiertem) Gewinn. Dann herausfinden, ob sich die einzelnen Positionen in ein normales Depot übertragen lassen.

    Vielleicht musst du nicht alles verkaufen und alle Gewinne realisieren. Kleine Positionen und Nischen-ETF würde ich(!!!) verkaufen, schon allein damit das Depot halbwegs übersichtlich wird. Bei größeren Positionen würde ich überlegen, ob sie ins Konzept passen.

    Ein MSCI World dürfte bei mir wahrscheinlich bleiben, obwohl ich für Neuanlagen die 1-ETF-Lösung inkl. EM bevorzugen würde (MSCI ACWI, MSCI ACWI IMI oder FTSE). Mehrere unterschiedliche MSCI World würden mich dann aber nerven.

    Bei den Anleihen stellt sich wie oben erklärt die Frage, ob sie zum risikoarmen oder risikoreichen Bereich zählen. Und damit, ob sie in dein Konzept passen.

    Einfach das Auto bar bezahlen und nicht finanzieren. Dann passt es.

    Da du nach dem Autokauf die "Bar"-Reserve für das nächste Auto wieder füllen musst, wandern dann die 200€ pro Monat nicht in die Kreditrate sondern aufs Tagesgeld.

    Nur das du dafür Zinsen bekommst, statt sie zu zahlen. Aber fürs Monatsbudget dürfte das relativ egal sein.

    KEine direkte Vermittlungsgebühr, die klar ausgewiesen ist, gab es nicht, sondern abhängig von meinen monatlichen Beiträgen (soweit hatte ich es verstanden) wird ein gewisser Anteil in den ersten 5-10 Jahren als Gebühr einbehalten. In der jährlichen Fondsübersicht vom 01.01.2026 steht zum Beispiel, dass im Beitragsjahr 2025 526,25€ für Abschluss- und Vertriebskosten und 410,84€ für die Verwaltung des gebildeten Kapitals fällig waren, die bereits in den genannten Werten berücksichtigt sind.

    Du hast in 2025 knapp 1000€ an Gebühren bezahlt und scheinst dies auch die nächsten 5-10 Jahre noch zu tun. Wobei ggf. die Kosten für "Verwaltung des gebildeten Kapitals" von der Kapitalhöhe abhängig sind und somit im Laufe der Zeit steigen würden.

    Einmalig 1500 € Verlust erscheinen mir weniger schlimm als jährlich 1000€. Wenn du die Versicherung nur zwei Jahre weiterlaufen lässt, hättest du mehr Geld verloren als bei direkter Kündigung.

    Das heißt nicht, dass du die Entscheidung überstürzt treffen solltest. Aber bis jetzt habe ich noch keinen Vorteil der Versicherung gegenüber deiner normalen ETF-Anlage gefunden. Ob du stattdessen deine BAV reaktivieren solltest, kann ich nicht beurteilen.


    Ich werde mich wohl mal intensiv in die Möglichkeiten zur Kündigung des Vertrags einlesen - wobei das wohl ein Verlustgeschäft werden dürfte. Die Übersicht vom Jahresanfang sagt: "Ihre Leistung bei Kündigung zum 01.01.2026: 3.332,83€" - vs. 4.750€, die ich bis zu dem Zeitpunkt eingezahlt hatte.
    Ggfls. lasse ich das ganze weiter laufen, aber reduziere den Beitrag aufs absolute Minimum. Soweit ich das verstanden hatte, dürften bei einem niedrigeren Monatsbeitrag auch die Gebühren sinken - absolut betrachtet natürlich.

    Ernsthaft??? Du zahlst lieber weiterhin den Rest der Abschlussgebühren, dazu Verwaltungsgebühren und höhere Fondskosten, als einmal 1500€ offensichtlichen Verlust zu realisieren?

    Versuch mal zu überschlagen, wieviel du durch weiterlaufenlassen des Vertrags noch zahlen wirst an überflüssigen Gebühren.

    Das Problem ist, das zu viele Menschen nichts haben außer der Immobilie. Wenn dann mehr Geld benötigt wird als über Renten etc. reinkommt, wird es schwierig. Zumal die wenigsten Hausbesitzer sich freiwillig vom Eigenheim trennen möchten. (Denk an den Thread mit der Mietkauf-Idee.)

    Und Gründe für Geldbedarf gibt es viele:
    - zu wenig Rente, vor allem wenn nur noch ein Partner lebt
    - Renovierungsbedarf (Heizung, Fenster, Dach, altersgerechter Umbau...)
    - Pflegefall

    Wenn du mit deiner Rente gut hinkommst bzw. ausreichende sonstige Rücklagen wie ETF usw. hast, kann ein Eigenheim ein guter Teil der Altersvorsorge sein. Wenn jedoch das gesamte Vermögen in der Immobilie gebunden ist, wird es oftmals schwer. Denn hier sind Teilverkäufe kaum möglich und die Aufgabe des eigenen Zuhauses, der jahrzehntelang gewohnten Umgebung fällt oftmals extrem schwer.

    Wie wäre es, wenn der Sohn der Expartnerin ihre Haushälfte abkauft? Dann gibt es klare Eigentumsverhältnisse, Zuständigkeiten für Reparaturen, kein Nießbrauch bzw. anteilige Miete an die Partnerin...

    Ggf. könnte sie ihm einen Privatkredit geben mit sinnvollem ZInssatz, den er monatlich abbezahlt?

    Ich würde erstmal überlegen, wie sich die Eltern die Wohnsituation für die nächsten Jahre und Jahrzehnte vorstellen.

    Wie lange schätzen sie, werden sie noch in ihrem Haus leben können? Das Haus und das Grundstück pflegen? Braucht es da schon bald externe Hilfe, welche die Haushaltskasse weiter belasten? Sprechen wir von 2-3 Jahren Nutzungsdauer oder von über 10 Jahren? Wie geht es dann weiter? Direkt in betreutes Wohnen oder erstmal in eine seniorengerechte "normale" Wohnung?

    Ich weiß, dass es dabei viele Unbekannte gibt, keiner kennt die Zukunft oder kann den eigenen Alterungsprozess zeitlich präzise voraussagen. Aber wenn ein Ende der Hausnutzung in den nächsen Jahren absehbar ist, wäre es objektiv und finanziell gesehen besser, auf teure Umbauten zu verzichten und stattdessen umzuziehen.

    Oftmals wird hier als Tipp gegeben, für die Entnahmephase 3-5 Jahresentnahmen in Tagesgeld/Geldmarkt zu haben. Dann kann in schlechten Zeiten davon entnommen werden, normalerweise aus dem Depot.

    Die Höhe der Barreserve richtet sich danach, wie sehr du auf die Entnahme angewiesen bist (oder den Konsum zurückschrauben kannst) und wie groß dein Sicherheitsbedürfnis ist.

    Hinweis: Ich habe noch 15-20Jahre bis zur Entnahmephase, daher nur Hrundwissen vorhanden.

    Auf den Habenzins musst du Kapitalertragssteuer zahlen, zumindest wenn der Freibetrag von 1000€ pro Person ausgeschöpft ist. Das heisst, dass netto entsprechend weniger Zinsen bei dir ankommen.

    Für unsere Situation habe ich ausgerechnet, dass ich mindestens 2,6% Habenzins brauche, um gegenüber 1,85% Kreditzins ein positives Zinsdifferenzgeschäft zu machen.

    Zum Bausparer:

    Im Prinzip erkauft ihr euch den - hoffentlich- niedrigeren Kreditzins mit einem Verzicht auf Habenzinsen in der Ansparphase. Geschenkt wird euch der Kreditzins nicht. Ihr könnt die Wette gegen die Bausparkasse nur gewinnen, wenn der Darlehenzins zum Zeitpunkt X deutlich höher ist, als die Bausparkasse das kalkuliert hat.

    Den Zuteilungszeitpunkt der Bauspardarlehens wird euch keiner garantieren. Gerade wenn der Zinssatz des Bausparers super ist, wollen alle den Bausparer nutzen. Dann schiebt die Bausparkasse den Zuteilungstermin in die ferne Zukunft und du hast nichts davon. Wenn du auf Nummer sicher gehen willst und den prognostizierten Zuteilungszeitpunkt weit nach vorne ziehst, verschenkst du viel Habenzinsen.

    Du siehst: Es muss viel zusammenkommen, dass sich der Bausparer auch für dich und nicht nur für den Verkäufer lohnt.

    Mit normalem Sparen in Tages- bzw. Festgeld fährst du meistens besser. Dazu kommt die deutlich höhere Flexibilität. 10 Jahre sind eine lange Zeit, da kann einiges passieren.

    Wie hoch ist der Zinssatz des aktuellen Kredits?

    Bei 3-4% würde ich Sondertilgungen empfehlen. Wenn die 450€ sicher übrig sind, könnte man auch über eine Erhöhung der aktuellen Rate nachdenken. Voraussetzung ist, dass euer Kreditvertrag das zulässt. Hintergrund ist, dass der Habenzons etwa 30% höher sein müsste als der Kreditzins, damit sich sparen mehr lohnt als Schulden tilgen.

    Bei 1-2% aktuellem Zinssatz würde ich Sparen und zum Ende der Zinsbindung die Höhe der Anschlussfinanzierung reduzieren. Ich bin eher Typ Sicherheit und würde daher nur Tages- und Festgeld nutzen (mit Anleihen kenn ich mich nicht aus).

    Wenn euch egal ist, ob am Ende 10000€ mehr oder weniger herauskommen, könnte man bei 10 Jahren auch einen moderaten ETF-Anteil einbauen, für meinen Geschmack aber weniger als 40%. Dann besser anfangs die Sparrate Richtung ETF, gegen Ende in sichere Anlagen. Und rechtzeitig (wann ist das?) die ETF umschichten.

    Ich halte den Bausparer für Unsinn. In der Ansparphase bringt er keine Zinsen, kostet dich also Geld. *)Und zuteilungsreif soll er zu Zeiten werden, wo du ihn nicht brauchst. Dazu wirst du den Bausparer auch noch bis 2030/31 besparen müssen. Geld, was als direkte Kredittilgung (oder im ETF, falls ihr beide gleich viel tilgen wollt) viel besser aufgehoben ist.

    Ich würde den Bausparer kündigen, dazu die Schenkung, der Rest von Tagesgeld.

    *) Rechne gerne mal aus, was du 2036 mit dem Bausparer an Guthaben hast. Alternativ als "sichere" Anlage wie Tagesgeld, Festgeld oder Geldmarktfonds. Selbst wenn du nur die 2,0% Zinsen ansetzt, die ein Geldmarktfonds bringt (Tagesgeldhopping und Festgelder können auch mehr bringen) wirst du wahrscheinlich entsetzt sein über die Opportunitätskosten des Bausparers. Dafür kannst du dir einige Prozentpunkte mehr bei der Anschlussfinanzierung leisten.

    Die Steuer auf Vorabpauschale für 2026 (auf alle ETF, die du Ende 2026 besitzt) zahlst du Anfang 2027. Das heisst, die Vorabpauschale greift auf den Freibetrag von 2027 zu. Kollidiert also nicht mit deinem Aktienverkauf in 2026.

    Falls du schon seit Ende 2025 ETFs besitzt, solltest du die entsprechenden Abtechnungen bereits bekommen haben von deiner Depotbank.

    Au wieviel Positionen besteht dein selbst gebautes Depot, ein Aktien-ETF oder mehrere?

    Wie viele Positionen hat das Robo-Depot?

    Gibt es dort 1-2 Hauptpositionen, die behaltenswert sind und ordentlich im Plus stehen, sodass ein Verkauf ärgerlich wäre?

    Gibt es einige Positionen mit geringem Wert/Gewinn, sodass du deinen Freibetrag nutzen kannst beim Verkauf?

    Würde sich dadurch die Gewichtung von Regionen etc. verschieben in eine Richtung, die du nicht möchtest?

    Sind ggf. auch Anleihe-/Renten-/Geldmarkt-ETF dabei, deren Umschichtung deine Asset Allocation risikoarm vs. risikoreich ändern würde?

    Je nachdem, wie deine Antworten ausfallen, würde ich nach und nach das Kleinzeug verkaufen und in deine Haupt-ETF umschichten.

    Bei Finanzfluss gibt es einen Rechner für ETF-Wechsel. Hier die TER des alten und neuen ETFs eintragen, ggf. Kosten für Kauf/Verkauf und zu zahlenden Steuern. Dann kannst du sehen, wie lange du den neuen ETF halten musst( bei gleichem Index als Basis), damit sich der Wechsel lohnt.

    Habe das Tool selbst noch nicht ausprobiert, aber für eine erste Einschätzung könnte es hilfreich sein.

    Ich würde auch einfach zukünftig den ACWI besparen. Zu Frage liegenlassen oder verkaufen:

    Was stört dich mehr, die zu zahlenden Steuern, die Extraposition im Depot, die anfangs sehr geringe Gewichtung der EM?

    Vielleicht mit dem Umschichten auf den nächsten Börseneinbruch von 10% warten? Würde die zu versteuernden Gewinne reduzieren. Dann aber direkt wieder investieren, um die günstigen Kaufkurse auszunutzen. Wenn du zu niedrigem Kurs verkaufst, aber erst später zu höheren Kursen wiedereinsteigst, machst du mehr Verluste als durch die Steuer.

    Was für Erfahrungen mit Sparen und Investieren hast du denn? Wieviel Geld hast du zur Zeit?

    Möchtest du wissen, wie du das vorhandene Geld strukturierst und neues anlegst? Oder fängst du praktisch bei Null an?

    Für Fall zwei:

    Haushaltsbuch mit Einnahmen und Ausgaben führen. So erkennst du Sparpotentiale, unnötige Abos und Versicherungen, übermäßiger Konsum etc. Dann Schritt für Schritt Ausgaben reduzieren durch kündigen, Stromanbieter wechseln, Konsumverhalten ändern etc.

    Dann Auflistung deiner Vermögenswerte und deiner Schulden, Rentenansprüche (gesetzlich, betrieblich, privat).

    Schulden tilgen, sofern vorhanden. Die Zinsen sind unnötig teure Ausgaben.

    Notgroschen bilden für kurzfristige Ausgaben, nach der Benutzung wieder auffüllen. Das erspart Dispozinsen, Privatkredit etc.

    Beim Sparen und investieren teure Produkte von "Beratern"(eigentlich Verkäfern) wie Bausparer, aktive Fonds, Versicherungslösungen ... vermeiden.

    Ob du noch mit Aktien-ETFs anfangen möchtest, musst du selbst entscheiden. Einerseits bieten ETF die höhere Rendite und du brauchst vielleicht nicht das gesamte Geld in den erstenJahren. Andererseits sind Aktien-ETF Schwankungen ausgesetzt, sodass man von einem langfristigen Investment mit 10-15 Jahren Haltedauer ausgeht. Bei deinem relativ kurzen Ansparzeitraum wird sich der Zins- und Zinseszins nicht so stark auswirken.

    Für Fall eins:

    Natürlich kannst du einen Reil deines Geldes in Aktien-ETF stecken. Sei dir nur bewusst, dass die Anlage Wertschwankungen unterliegt. Schau dir den Kursverlauf eines MSCI World an,

    - für ein Jahr (kurze Schwankungen von +-10% sind normal)

    - Für die letzten 10-15 Jahre (zeigt das Potenzial)

    - Für den Zeitraum ab 2000 mit dotcom-Blase, Finanzkrise (zeigt das Risiko einer längeren Durststrecke)

    Danach kannst du bewusst entscheiden, wieviel Risiko du möchtest und wieviel in sicheren Anlagen verbleiben sollte, um nicht im tiefsten Crash ETF-Anteile verkaufen zu müssen.

    Auch bei meinen Eltern galt der Satz: man kann Geld nur einmal ausgeben. Und da Geld nicht im Überfluss vorhanden war, musste es bewusst ausgegeben werden. Also kein absoluter Verzicht, kein übermäßiger Konsum.

    Es gab Spielzeug, elektronische Geräte, Urlaub etc. Aber nicht immer alles, das neueste, das teuerste... man hätte weder den Konsum noch den Verzicht "instagram-tauglich" posten können. Durchschnitt/Mittelmaß eben, passend zum Einkommen, was auch Mittelmaß war.

    Die Einstellung habe ich übernommen, es ist durchschnittlich im Monat Geld über, ohne dass ich das Gefühl habe, auf etwas verzichten zu müssen. Früher habe ich dieses Geld einfach gespart, heute wird es bewusst investiert und als Altersvorsorge deklariert. Ich orientiere mich weder an prozentualen Quoten noch an genau ausgerechneten Rentenlücken. Kommt trotzdem relativ gut hin.

    GeldVerstand Wie definierst du "Leben im hier und jetzt"? Hängt deine Lebensqualität vom Konsum ab? Oder könntest du auf manche Ausgaben verzichten/ reduzieren ohne das du die Einschränkungen spürst? Welche Luxusausgaben sind dir wichtig, welche eher nicht?

    Bist du jemand, der bewusst nur kauft, was er braucht? Oder jemand, der alles verfügbare Geld ausgibt? Dann sind natürlich Budgets und ein bewusst gewählter Sparplan für die Altersvorsorge wichtig.

    Umstellung auf den All-World hätte auf jeden Fall den Vorteil, dass es übersichtlicher ist und du dich nicht mit Rebalancing beschäftigen musst. Dafür bist du dann mit dem Mischungsverhältnis festgelegt. Außerdem fallen beim Verkauf des MSCI World Steuern an.

    Stellt sich also die Frage, um welche Beträge es geht und wieviel Steuer anfällt. Wie lange möchtest du noch weitersparen, z.B. Zeit bis zur Rente? Magst du es lieber einfach oder möchtest du lieber flexibel bleiben?

    Bei hohen vorhandenen Werten im Depot und großen Gewinnen würde ich eher zur Zwei-ETF-Lösung tendieren. Dann einfach die Sparrate nur in den EM bis das Mischungsverhältnis passt. Wenn du noch ziemlich am Anfang stehst, würde ich persönlich eher wechseln.

    Wie sieht es mit dem potentiellen Eigenkapital des Partners aus? Und welche Aufteilung beim Immobilienbesitz ist geplant? 50-50 oder 100-0?

    Wenn ihr zu 50-50 tendiert und der Partner nur 70k hat, könntet ihr jeweils 70k als Eigenkapita nutzen. Dann wäre der Rest frei für den ETF.

    Aber das hängt natürlich auch davon ab, wie teuer eine Imnobilie bei euch wäre, wie sich euer Einkommen die nächsten Jahre entwickelt(Kinder, Teilzeit...)