Moin,
zum Thema Strompreisprognose wird dir keiner was sagen können. Da Prognosen, besonders, wenn sie die Zukunft betreffen, äußerst schwierig sind. Ich persönlich gehe tendenzielle von einem eher konstanten Preis bei um die 0,30€/kWh aus. Steigende Abgaben o.ä. werden durch den günstigeren Ökostrom vermutlich tendenzielle kompensiert. Aber wer weiß das schon.
Nachtspeicherheizungen waren in den 1970er Jahren sehr beliebt, da die Heizkosten verhältnismäßig niedrig waren, da man durch die großen Atom- und Kohlekraftwerke, die nur extrem schlecht an die Last anpassbar bzw. regelbar sind, eine konstante Last benötigte. Dadurch war der Strom in der Nacht sehr günstig. Da in der Nacht tendenziell weniger Strom benötigt wird, hat man versucht die Last während der Nacht zu erhöhen z.B. mit Nachtspeicherheizungen.
Jetzt aktuell mit den tendenzielle eher schwankenden Erzeugungen der Erneuerbaren Energien und tendenzielle mehr Gaskraftwerken, die auch sehr gut regelbar sind, und damit auch schwankenden Strompreis, benötigt man eigentlich wieder flexiblere Lasten im Stromnetz.
Das so grob zum Hintergrund.
Deine Idee mit der Klimaanlage habe ich auch und alles was du schreibst stimmt auch. Das ist im Prinzip eine Luft-Luft-Wärmepumpe die ungefähr, je nach Außentemperatur, mit einem Faktor zwischen 3 und 5 arbeitet. Und auch extrem schnell den Raum auf die gewünschte Temperatur bringen kann. Ich werde auch vermutlich im nächsten Jahr eine kaufen, um damit meine Gasheizung zu unterstützen, da ich eher davon ausgehe, dass der Gaspreis in Zukunft stärker steigt, hauptsächlich wegen der CO2 Steuer.
Besonders, wenn du kein Wassergeführtes Heizungssystem mit Heizkörpern hast, ist die Installation einer Klimaanlage ein Witz gegenüber der Verlegung von Kupferrohr und dem Einbau von Heizkörpern.
Wenn du jetzt noch die Möglichkeit für ein bisschen PV hast, ist das ein No-Brainer. Einige Klimas werden auch von der Bafa gefördert.