Beiträge von xyz999

    Kurzes und finales Update dazu:

    • Der Stornoabzug fällt laut Versicherung bei einem Anbieterwechsel aufgrund der gesetzlichen Deckelung (laut Versicherung 100€) nicht an.
    • Durch die Wiederaufnahme der Beitragszahlungen des Vertrags wurde mir der Stornoabzug gutgeschrieben.
    • Ich erwäge dennoch kurzfristig einen Anbieterwechsel, da ich kein weiteres Geld in den Vertrag investieren möchte und so die Stornogebühr umgehen kann.
    • Beim neuen Vertrag achte ich darauf, dass keine erneuten Abschlussgebühren für den Übertrag anfallen und die Betragsfreistellung günstiger funktioniert.
    • Die Ombudsfrau befindet sich übrigens immer noch in Prüfung des Sachverhalts.

    So, nachdem nun einige Zeit vergangen ist, ein erneutes kurzes Update dazu:

    • Ombudsfrau: Die Rückmeldung ist nach wie vor noch ausstehend.
    • BaFin: Ich habe lediglich die Stellungnahmen der Versicherung weitergeleitet bekommen. (Für mich leider weniger hilfreich).
    • Bürgerbewegung Finanzwende: In einem Telefonat habe ich erfahren, dass solche Fälle noch nicht bekannt sind. Der einmalige Abzug gleich zu Beginn der Beitragsfreistellung hat jedoch überrascht, anstelle einer jährlichen Kostenbelastung (da somit keine Chance auf einen Zinseszins Effekt). Ansonsten der Verweis auf Ombudsfrau und BaFin.
    • Verbraucherzentrale: Aktuell noch im Austausch der Unterlagen bzw. Warten auf einen Kostennachweis der Stuttgarter Versicherung.
    • Ähnliche Kündigungsgebühren wurden als rechtswidrig eingestuft (Link).

    Zusammenfassend lässt sich sagen: Es bleibt unterhaltsam, aber zäh. Mittlerweile habe ich immerhin eine Bestätigung, dass ich den Abzug zurückerhalte, sollte ich den Vertrag aktivieren. Ein Wechsel zu einem anderen Anbieter wäre anschließend ohne Abzug möglich.

    VG

    Kurzes Update zum Thema:

    • Die Verbraucherzentrale hat das Thema zur Kenntnis genommen (mit Verweis auf Beratungsangebote).
    • Die BaFin will dazu beim Vorstand der Stuttgarter Versicherung nachfragen (eine Rückmeldung kann bis zu drei Monate dauern).
    • Die Ombudsfrau benötigt weitere Unterlagen zum Thema.

    In Summe bin ich positiv überrascht, dass es innerhalb von einer Woche bereits Briefe bzw. Rückmeldungen gibt.

    Ich bin gespannt, wie es weitergeht, und halte euch auf dem Laufenden.

    Hallo zusammen,

    ich habe letztes Jahr meine Riesterrente Classic bei Stuttgarter Lebensversicherung beitragsfrei gestellt. Ich hatte den Vertragsabschluss mit 1,75% Verzinsung als Jugendsünde abgeschrieben. Der Vertrag ist gegenüber den Einzahlungen leicht im Minus, nach Steuererstattung leicht positiv. Mir ist bewusst, dass sich dieser Vertrag nicht rechnet.

    Zu eigentlichen Frage:

    Mich hat überrascht, dass die Standmeldugn für 2024 unter der von 2023 lag, jedoch hatte ich keine Details dazu seitens der Versicherung bekommen. Nach mehrwöchigen Nachfragen und vertröstet werden, habe ich folgende Detaillierung bekommen. Die sehr hohen Kosten 1.500 € für die Beitragsfreistellung haben mich dann doch überrascht (entspricht ca. 10% des Guthabens). Mir kommen diese Kosten unplausibel hoch vor. Hatte jemand von euch einen ähnlichen Fall? Bzw. das Ergebnis daraus würde mich sehr interessieren. Über die Suchfunktion konnte ich zu diesem speziellen Fall leider nichts finden.

    Hier noch die Begründung aus dem Vertragstext (war mir leider nicht bewusst, dass die Kosten dafür (angeblich) so hoch ausfallen. Ich hatte mit 100 - 200 € dafür gerechnet. Ähnlich einer Übertrag des Riestervertrags.

    Meine erste Reaktion war, den Nachweis der Angemessenheit entsprechend der Vertragsbedinungen anzufordern.

    Vielen Dank euch!