Beiträge von Disney1972

    Vielen Dank für Deine ausführliche Einschätzung!

    Ja, 1972 ist meine Geburtsjahr. Ich arbeite in Teilzeit und habe 2 Kinder (geb. vor 2008) .

    Wenn ich also davon ausgehe, dass ich z.B. in 10 Jahren meinen Riesterrente in Anspruch nehmen möchte und jetzt 20.000 Euro entnehme, muss ich in 10 Jahren knapp 24.000 Euro ( inkl. 2% auf dem Wohnförderkonto) zu unserem zu versteuerndem Einkommen hinzurechnen oder anteilig mtl. bis zum 85. Lebensjahr versteuern.

    Natürlich wissen wir nicht wie unsere Einkommenssituation bis dahin aussieht ( mein Mann geht 4 Jahre vor mir in Rente), aber der Gedanke jetzt aus unserem Immobiliendarlehen rauszukommen, ist schon sehr verlockend.

    Des Weiteren habe ich auch gelesen, dass die Riesterrente ja auch eine sogenannte "Wette gegen die Zeit" ist. Bis sich die Riesterrente rechnet muss man sehr alt werden.

    Also meine Bauchgefühl sagt mir, dass in unserem Falle die Vorteile überwiegen.

    Wir werden es jetzt wohl wagen :)

    Guten Tag,

    seit ein paar Tagen versuche ich mich in das Thema Wohnriester einzulesen. Die nachgelagerte Besteuerung mit dem Wohnförderkonto ist mir also schon ein Begriff. Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass sich eine Wohnriester-Entnahme in unserem Fall lohnen würde. Allerdings lese ich soviel negatives und jeder schreibt man soll die Finger davon lassen, jetzt bin ich total verunsichert.

    Folgende Ausgangssituation: Seit 2006 habe ich einen Riestervertrag bei der Union Investment. Stand 12/24: eingezahlte Altersvorsorgebeiträge: 2.579,91 €, erhaltene Grund- u. Kinderzulage: 9.051,82 €, Wertentwicklung seit Vertragsbeginn: 15.026,62 €, Stand: 26.658,35 €. Telefonisch habe ich mir bestätigen lassen, dass eine Wohnriester-Entnahme möglich ist.

    Dieses Jahr läuft unsere 10 jährige Zinsbindungsfrist für unser Immobiliendarlehen aus, wir könnten also kündigen. Unser jetziger Zinssatz ist 3,89 %. Die Restschuld beläuft sich auf 37.000 €. Unser Gedanke ist: 17.000 Euro aus eigenen Mitteln und 20.000 Euro aus dem Riestervertrag zu entnehmen. Im Anschluss daran würden wir direkt monatlich was zur Seite legen, um die nachgelagerte Besteuerung in der Rentenphase aufzufangen.

    Vielleicht kann mir jemand helfen, macht das Sinn in unserem Fall oder übersehe ich hier was Grundlegendes?

    Vielen Dank!