Beiträge von stkolle

    Hallo,


    Vielen Dank für eure sehr guten Beiträge. Die haben mir enorm weiter geholfen. @ Achim Weiss, Tomarcy: ihr habt beide Recht. Ich habe vergessen Euch die Info zu geben. Mein Sohn lebt im Residenzmodell bei seiner Mutter, ist aber regelmäßig bei mir. So hat Tomarcy Recht: ich darf das Kindergeld gar nicht bekommen. Es ist mit meiner neuen Partnerin ein Kind noch geplant. Somit ist jetzt eine Sache für mich ganz klar. Diesen Bausparvertrag im Riestersystem werde ich kündigen, da sich die Zulagen usw. überhaupt nicht lohnen. Die Zulagen muss ich zurückzahlen, was mir keine Probleme bereiten wird.


    Ich bin ehrlich: diesen Vertrag habe im Jahr 2012 bzw. 2018 nicht wirklich verstanden. Mit meinem heutigen Wissen (dank Finanztip, Finanzfluss und diesem tollen Forum) würde ich so einen Vertrag nicht mehr abschließen.


    Und danke für die Infos zum Kinderzuschlag. Auch darum muss ich mich kümmern und wahrscheinlich Geld zurückzahlen.

    Hallo, sorry für den doppelten Post. Der ist deshalb entstanden, weil ich hoffte eine Antwort im Unterforum Geldanlage zu bekommen. Im Prinzip passt ja mein Fall in beide Foren.

    Danke an euch, dass ihr mir geantwortet habt.

    Noch ergänzend ein zwei Infos: ich habe einen Sohn, es ist noch ein zweites Kind geplant. Eine Immobilie soll nicht gekauft werden, meine aktuelle wird dieses Jahr noch verkauft.

    Im Prinzip stellt sich für mich die Frage: würdet ihr die RiesterRente mit allen Kosten bei einem anderen Anbieter mit ETFs weiterlaufen lassen, um das Langlebigkeitsrisiko abzumildern und die Zuschüsse mitzunehmen oder würdet ihr die RiesterRente kündigen und das Geld in das Portfolio investieren (Anlagehorizont ist ja noch recht lang (27 Jahre) und mehr Rendite mitnehmen bzw. Den Zinseszinseffekt verstärken?

    vielen Dank schon im voraus für eure Antworten

    Hallo,

    ich bin froh, dass es dieses Forum gibt und dass ich mich hier angemeldet habe 😊. Ich habe schon gesehen, dass viele Fragen hier ganz toll beantwortet wurden. Deshalb würde ich mich sehr freuen, wenn die eine oder der andere auch zu meinem Fall eine Einschätzung geben könnte. Den Beitrag hatte ich am Dienstag im Unterforum Altersvorsorge schon veröffentlicht, leider bis jetzt ohne Antwort. Weil das Thema auch zur Geldanlage passt, veröffentliche ich den Beitrag nochmal hier. Vielleicht kann mir ja hier jemand weiterhelfen.

    Meine Situation:

    • Seit 2012 habe ich einen Riester-Vertrag, immer die Jahresgrundzulage erhalten.
    • Aktueller Stand im Vertrag: ca. 25.600 €.
    • Den Vertrag habe ich 2018 im Zuge des Erwerbs einer Immobilie in einen Wohn-Riesterumwandeln lassen (Anbieter: LBS). Das war damals glaube ich vernünftig, weil ich mir so günstige Zinsen gesichert habe – aktuell liegt der Zinssatz bei nur 2,0 %. Der Wohn-Riester hätte das Annuitätendarlehen nach Ende der Zinsbindung (15 Jahre) abgelöst.
    • Nun werde ich die Immobilie aber verkaufen (neue Lebenssituation, neue Partnerschaft).
    • Ich habe nicht vor, eine weitere Immobilie zu kaufen, da ich gemerkt habe, dass das für mich nicht das richtige Lebensziel ist: zu viel Arbeit, zu viel Stress mit Handwerkern, zu wenig Lebensfreude.

    Problem:

    • Mein Wohn-Riester ist mit 0,1 % verzinst und somit sehr unattraktiv.
    • Ich habe monatlich 163 € eingezahlt.
    • Kinderzulagen habe ich bisher nicht bekommen, da das Kindergeld auf die Ex-Partnerin lief. Eine rückwirkende Beantragung ist leider nicht möglich.
    • Ich könnte aber ab diesem Jahr noch ändern, dass das Kindergeld auf mich läuft – sodass ich dann ab 2025 Kinderzulagen erhalten könnte.

    Meine Fragen:

    1. Was passiert mit meinem Wohn-Riester, wenn ich die Immobilie jetzt verkaufe und keine neue anschaffe?
    2. Macht es Sinn, den Vertrag zu behalten und in ein anderes Produkt zu wechseln, z. B.
      • Alte Leipziger HFR50
      • Continentale RiesterRente Invest Garant (soweit ich weiß, beides ETF-Riester-Nettopolicen)?
    3. Oder würdet ihr an meiner Stelle eher den Vertrag kündigen, die steuerlichen Vorteile + Zulagen zurückzahlen und das verbleibende Kapital in meinen bestehenden ETF-Sparplan (klassisch 70/30 bei TR) investieren?

    Rahmendaten:

    • Ich bin 41 Jahre alt.
    • Beamter.
    • Renteneintritt mit 67 Jahren realistisch.

    Ich bin wirklich hin- und hergerissen und würde mich sehr freuen, eure Einschätzungen und Erfahrungen dazu zu hören.

    Vielen Dank im Voraus!

    Viele Grüße
    Stephan

    Hallo,

    Schade, dass leider mir keiner mit seinen Erfahrungen bis jetzt weiterhelfen konnte. Ich möchte betonen, dass ich darauf auch kein Anspruch, aber vielleicht hat ja jemand von euch eine ähnlich Situation erlebt und kann kurz erklären, was er gemacht hat. Meine Tendenz geht zur Zeit dahin, eher die RiesterRente durch Wechsel zur Alten Leipziger HFR50 weiterlaufen zu lassen. Ich bin aber auch bereit den Vertrag zu kündigen und das Geld in mein ETF Portfolio zu investieren. Ihr merkt…ich bin doch sehr unschlüssig. Vielleicht hat ja noch jemand einen Tipp für mich.

    Hallo zusammen,

    ich bin froh, dass es dieses Forum gibt und dass ich mich hier angemeldet habe 😊. Ich habe schon gesehen, dass viele Fragen hier ganz toll beantwortet wurden. Deshalb würde ich mich sehr freuen, wenn die eine oder der andere auch zu meinem Fall eine Einschätzung geben könnte.

    Meine Situation:

    • Seit 2012 habe ich einen Riester-Vertrag, immer die Jahresgrundzulage erhalten.
    • Aktueller Stand im Vertrag: ca. 25.600 €.
    • Den Vertrag habe ich 2018 im Zuge des Erwerbs einer Immobilie in einen Wohn-Riester umwandeln lassen (Anbieter: LBS). Das war damals glaube ich vernünftig, weil ich mir so günstige Zinsen gesichert habe – aktuell liegt der Zinssatz bei nur 2,0 %. Der Wohn-Riester hätte das Annuitätendarlehen nach Ende der Zinsbindung (15 Jahre) abgelöst.
    • Nun werde ich die Immobilie aber verkaufen (neue Lebenssituation, neue Partnerschaft).
    • Ich habe nicht vor, eine weitere Immobilie zu kaufen, da ich gemerkt habe, dass das für mich nicht das richtige Lebensziel ist: zu viel Arbeit, zu viel Stress mit Handwerkern, zu wenig Lebensfreude.

    Problem:

    • Mein Wohn-Riester ist mit 0,1 % verzinst und somit sehr unattraktiv.
    • Ich habe monatlich 163 € eingezahlt.
    • Kinderzulagen habe ich bisher nicht bekommen, da das Kindergeld auf die Ex-Partnerin lief. Eine rückwirkende Beantragung ist leider nicht möglich.
    • Ich könnte aber ab diesem Jahr noch ändern, dass das Kindergeld auf mich läuft – sodass ich dann ab 2025 Kinderzulagen erhalten könnte.

    Meine Fragen:

    1. Was passiert mit meinem Wohn-Riester, wenn ich die Immobilie jetzt verkaufe und keine neue anschaffe?
    2. Macht es Sinn, den Vertrag zu behalten und in ein anderes Produkt zu wechseln, z. B.
      • Alte Leipziger HFR50
      • Continentale RiesterRente Invest Garant (soweit ich weiß, beides ETF-Riester-Nettopolicen)?
    3. Oder würdet ihr an meiner Stelle eher den Vertrag kündigen, die steuerlichen Vorteile + Zulagen zurückzahlen und das verbleibende Kapital in meinen bestehenden ETF-Sparplan (klassisch 70/30 bei TR) investieren?

    Rahmendaten:

    • Ich bin 41 Jahre alt.
    • Beamter.
    • Renteneintritt mit 67 Jahren realistisch.

    Ich bin wirklich hin- und hergerissen und würde mich sehr freuen, eure Einschätzungen und Erfahrungen dazu zu hören.

    Vielen Dank im Voraus!

    Viele Grüße
    Stephan