Was mich dabei etwas beschäftigt, ist dass unsere Tochter dann mit 18 mit dem Geld machen kann was sie will. Wenn das dann ein Auto und eine Weltreise sind, ist das natürlich okay und schön, aber hilft halt im Alter nicht.
Das Thema hat mich letztes Jahr vor Sparbeginn für unseren Sohn auch lange beschäftigt. Wir haben uns schlussendlich gegen ein Ansparen im Eltern-Depot und für ein separates Juniordepot entschieden. Auch, aber nicht ausschließlich aus steuerlichen Gründen.
Die psychologische Schiene beim späteren Übergang mit 18 Jahren versuchen wir so zu lösen:
1) Monatliche Einzahlung in Welt-ETF A durch uns.
2) Geldgeschenke der Familie wandern in Welt-ETF B.
Wir wollen unseren Sohn bewusst schon so früh es Sinn macht finanziell so erziehen, dass er ETF A selbst bestimmt und langfristig beibehält und gerne auch selbst weiter bespart.
ETF B darf dann gerne für Auto, Reisen, Wohnung oder andere Dinge angetastet werden. Er wurde schließlich durch Geschenke gefüttert und dann soll der Junior natürlich gerne davon zehren. Und nicht erst zur dann noch weit entfernten Rente oder wenn eine Familie gegründet wurde.
So unsere (vielleicht naive) Hoffnung 