Guten Tag, ich bin hier auf diesen Beitrag gestoßen und möchte mich mit meinen Fragen anschließen. Im Prinzip ist mein Fall ähnlich. 2013 wurden meine Firmenaktien einer US Firma auf ein Depot in die USA übertragen. Vorher lagen sie in Deutschland. Grund der Mitarbeiter Sparplan wurde damals seitens der Firma beendet. Die Aktien gingen dann in ein Dividenden Reinvestitionsprogramm, d.h. alle 3 Monate wurden Firmenaktien automatisch zugekauft. Nun habe ich alle Aktien verkauft in 9 Verkauforders, da eine Begrenzung der Anzahl durch den Broker Share Owner Services erfolgte. Die Auszahlung erfolge in Schecks! Dieser Prozess ging von März bis jetzt. Nun weiß ich nicht wie ich den Gewinn der ja als Kapitalertrag zu versteuern ist zu ermitteln ist. Das Problem ist das der Wert des Depots ja auch durch die periodische 3 monatige Re-Investition erhöht wurde, aus 1000 Aktien wurden 1300.
Wie berechnet man den Gewinn? Ein professioneller kostenpflichtiger Steuerberater hat mir keine Lösung angeboten sondern erklärt ich soll das Finanzamt fragen bzw denen ein Vorschlag unterbreiten. Das halte ich für keine optimale Lösung.
Alle Zahlen der Aktenkäufe (Anzahl und Aktienkurs und Kosten) je Quartal liegen mir vor, natürlich in US Dollar. Es gab auch zwei Abspaltungen beim Unternehmen, die aber vom Wert eher vernachlässigbar sind.
Zweite Frage, ich habe dieses Jahr bei einer deutschen Bank Aktien mit Verlust verkauft. Macht es Sinn sich eine Verlustbescheinigung für dieses Jahr zu holen und die Verluste dann gegen zu rechnen. Die Verlustbescheinigung muss in dem Jahr sein wo der Gewinn bei der anderen Bank realisiert wurde? Die Steuererklärung erfolgt ja dann 2026 für dieses Jahr.
Vielen Dank vorab für hielfreiche Antworten. Gruß Puumala