Beiträge von Evaluise

    Man kauft dann aber sicherlich auch Dinge, die man ohne Rabatt nicht gekauft hätte. Also lediglich deswegen, weil sie rabattiert sind.

    Kann vorkommen, ist typischer Anfängerfehler. Deshalb immer auf den Kilo- bzw. Grundpreis gucken - sicher kein Zufall, dass der oft ganz klein gedruckt ist! Mit der Zeit kriegt man den Überblick über die Preise der hauptsächlich gekauften Dinge und fällt dann nicht mehr auf Sonderangebote von Markenartikeln rein, die selbst im Angebot noch teurer sind als das Nonameprodukt.

    Brot selber backen ist eine coole Idee, danke!

    Spart aber nur was, wenn Ihr täglich viel Brot esst und das immer beim Bäcker/Bio-Bäcker kauft. Ansonsten macht es tatsächlich Spaß, schluckt aber viel Zeit, besonders wenn man mit Sauerteig arbeitet. Mit Brotbackmaschine nicht ganz so zeitraubend, aber damit macht's dann auch weniger Spaß.
    Wir sind inzwischen auf Müsli zum Frühstück umgestiegen => essen kaum noch Brot, und das Brotbacken fehlt mir. Aber ich hatte und habe, da altersbedingt nur noch in geringem Maß berufstätig, auch viel mehr Zeit als Ihr beide.

    • klares Budget setzen, auch für Restaurantbesuche
    • 1x wöchentlich Angebote checken und auf Einkaufsliste
    • Haltbare Produkte (z.B. Kaffee) nur im Angebot kaufen
    • überwiegend auf Eigenmarken setzen (v.a. bei gleicher Inhalt, andere Verpackung)
    • Restaurantbesuche
    • Kilo-/Literpreise vergleichen

    Na damit bist Du doch schon auf einem guten Weg!

    Trotzdem hätte mich Deine Antwort auf meine Fragen interessiert. Ich denke da an ein Berliner DINK-Paar aus dem Bekanntenkreis, das jeden Samstagvormittag in den 6.Stock des KaDeWe geht. Oder auch an den Göttergatten und mich, als wir beruflich noch so eingespannt waren, dass wir für Essensplanung und Großeinkauf keine Zeit zu haben glaubten und fast täglich auf dem Rückweg von der Arbeit noch schnell im Supermarkt eingekauft haben, ohne Plan, einfach bloß alles in den Einkaufswagen geworfen, was gerade gut aussah. Oder an die eigentlich bitterarme Verwandte, die sich ("ist total bio!") im Abo Orangen aus Italien liefern lässt. All sowas mag gute Gründe haben, geht aber verflixt ins Geld.

    Vermutlich klingt fast alles, was bisher geschrieben wurde, für xe-2026 und/oder seine Partnerin unangenehm omamäßig. Der Einkauf wird so zur lästigen Haushaltstätigkeit und macht nicht mehr so richtig Spaß, die Welt kann man beim Aldi nicht retten und womöglich nimmt die sportliche Leistungsfähigkeit bei Ernährungsumstellung ab ... xe-2026, wie kauft Ihr denn bisher ein? Immer im Bioladen, bevorzugt auf dem Markt, eher zusammen (quasi als nettes Element der Freizeitgestaltung) oder einzeln, in Eile auf dem Rückweg von der Arbeit, geplant oder spontan? Große Fleischportionen oder eher kleine? Sind Eure Restaurantbesuche geplant oder ergeben sich spontan, weil der Kühlschrank leer und ein Tiefkühlschrank nicht vorhanden ist?

    Was von den eher preistreibenden Aspekten Eures Einkaufs- und Essensverhaltens wäre für Euch unverzichtbar?

    Was funktioniert bei euch einfach „immer“?

    Am Tag, nachdem die Gratiszeitung mit -zig Prospekten im Briefkasten gelandet ist (bei uns sonntags; falls es sowas bei Euch nicht gibt, halt online die Prospekte angucken): Durch die Sonderangebote angeregten Essensplan für nächste Woche erstellen, Einkaufszettel schreiben, zu große Packungen aufteilen und teilweise einfrieren bzw. gleich mehrere Portionen zubereiten und einfrieren. Wenn irgend möglich nur 1 x pro Woche Großeinkauf (meistens werden's bei uns dann doch zwei Einkäufe) - bloß nicht alle Naselang einkaufen, selbst wenn man auf dem Weg von der Arbeit sowieso am Supermarkt vorbeikommt. Prinzip: Was nicht auf dem Einkaufszettel steht, wird höchstwahrscheinlich nicht gebraucht => zweimal überlegen, bevor man's in den Einkaufswagen wirft.

    Klingt öde, funktioniert aber. Wenn ich mal nicht zur Aufstellung des Essensplans komme, rächt sich das sofort. Aber dann gibt's eben Spaghetti (Bolognesesauce ist immer portioniert eingefroren) oder Bratkartoffeln mit Spiegelei.

    Erhöhung Eigenanteil gegen deutliche Reduzierung der monatlichen Beiträge bei gleichbleibenden Leistungen.

    Würde ich machen (und hab ich vor Jahren auch gemacht), wenn es bei dem Eigenanteil um einen Betrag geht, den Du jederzeit hast bzw. kurzfristig schmerzlos flüssigmachen kannst.

    Aber lies Dir das Angebot bzw. die Bedingungen des Tarifs genau durch: Da werden gerne auch zusätzliche Einschränkungen drin versteckt, z.B. Reduktion der Kosten für Medikamente oder Heilmittel auf 80 % oder die Verpflichtung, immer zuerst zur Hausärztin zu gehen.

    Persönlich würde ich die 50 Euro von Oma nicht unbedingt direkt einzahlen und tatsächlich eher im Laden ausgeben.

    Ich hatte bei meiner Anfrage ein Szenario jenseits der 100 Euro Marke im Kopf. Wenn dir zum Geburtstag jedes Familienmitglied einen 50er schenkt kommt man, je nach Größe der Familie, schnell mal zu höheren Beträgen. Oder - Blick in die Glaskugel - Geldgeschenke zur Hochzeit.. :)

    Vielleicht kennst Du im Freundes-/Kollegenkreis ja auch jemanden, der ein Konto hat, bei dem er Bargeld einzahlen kann => dem gibst Du das Geld, er zahlt es ein und überweist Dir den Betrag auf Dein Konto. Dann könnte bei Deiner Kontowahl das Kriterium "Bargeld einzahlen muss möglich sein" wegfallen.

    Man könnte andersrum beginnen: Wie viele haben garantiert keine ausreichende Finanzbildung? Über 65 Mio. Menschen in diesem Land haben nicht eine einzige Aktie oder Fondsanteil. Ich lehne mich jetzt mal aus dem Fenster und spreche jedem von diesen Menschen ausreichende Finanzildung ab.

    Ähh, glaubst Du denn, dass all die, die (teils schon seit längerem, teils gerade erst) mal Aktien oder Fonds gekauft haben, "ausreichende Finanzbildung" haben?

    Da in vielen Fällen offenbar bisher weder Eltern noch Schule in der Lage waren, Kindern beizubringen, dass es keine gute Idee ist, allen möglichen Plunder per Ratenzahlung oder "pay later" zu kaufen, ist der Besuch von Sparkassenleuten in der Schule vielleicht doch gar nicht sooo blöd und besser als nix. Die werden den Kindern ja hoffentlich keine Kredite andrehen wollen.

    Nach meiner Erinnerung hat mich bei Ascory (hieß früher Varengold) nie jemand nach einer Handynummer gefragt und eine App braucht man auch nicht. Bin aber nicht sicher - versuchs's einfach.
    Die Tagesgeldzinsen dort sind schon seit Jahren anständig, wenn auch nie sensationell, weil Ascory nicht zu vorübergehenden Sonderaktionen neigt. Haken: Verzinsung findet nur statt, wenn dauerhaft mindestens 2.500 Euro auf dem Konto liegen.

    Aha, 24 Positionen, wenn ich mich nicht verzählt habe. So'n Durcheinander (mit Doppelungen und auch Fonds/ETFs, an deren Anschaffungsgrund ich mich nicht mehr erinnern konnte), hatte ich auch mal.

    Wie viel würde es an Steuern bzw. freiwerdenden (und dann in einen weltbreiten ETF zu investierenden) Beträgen ausmachen, wenn Du
    1) die Positionsblöcke 3, 4 und 5 verkaufst
    2) alles verkaufst, was über längere Zeit ziemlich mies im Vergleich zu den weltbreiten ETFs gelaufen ist,
    3) alles verkaufst, was sagen wir mal mehr als (höchstens) 0,5 TER hat?

    Würde damit Dein Depot enorm schrumpfen oder würde es nur einen nicht sonderlich großen Prozentsatz ausmachen?

    Unabhängig davon: ob Du freiwerdende Beträge dann in einen ausschüttenden oder einen akkumulierenden ETFs steckst ... das wird hier ständig erbittert diskutiert und sollte nicht schon wieder einen Thread vermüllen. Das kriegen wir später - oder in einem Extrathread.

    Seht ihr die Gefahr ebenfalls und zieht bereits Konsequenzen für eure Geldanlage, oder bleibt ihr entspannt?

    Konsequenz bisher nur, dass ich die bei der Stellantis-Bank freiwerdenden Festgelder jetzt trotz günstiger Stellantis-Zinskonditionen woanders festlege. finanztip hatte ja schon seit einiger Zeit generell keine französischen Banken mehr für Tages-/Festgeld empfohlen und bisher schien mir das übervorsichtig, aber jetzt wird mir doch etwas unwohl.

    Das Haus ist per se in keinen schlechten Zustand, nur für den Geschmack von mir und meiner Freundin nicht wirklich modern.

    So what? Als wir vor fast 30 Jahren ein altes Haus gekauft+saniert haben, haben wir nur das saniert/modernisiert, was das Konto erlaubte. Inzwischen könnten wir alles mögliche modernisieren/renovieren - und haben bisher kaum was davon gemacht, weil wir schon nach kurzer Zeit festgestellt haben, dass die damals getätigten Arbeiten ausreichend sind. "wirklich modern" ist manchmal gar nicht schöner - und oft auch nicht einmal praktischer.

    Beispiel: im inzwischen verkauften Haus meiner Eltern meinten alle, die es besichtigt haben, es müsse Parkett rein und die kleine Küche solle einer offenen Küche-Esszimmer-Wohnzimmer-Kombination weichen. Ich schätze, die Ausgaben für beide Umbauten werden die Leute noch bereuen.

    Das diente auch nur als reine Information, dass 10.000€ von der Gesamtsumme bereits aktuell anderweitig verplant sind.

    Das sind mehr als 10 % des aktuell anlegbaren Betrages - scheint mir etwas viel für "Spielgeld". Eigene Erfahrung aus jahrelangen Einzelaktienkäufen: noch Glück gehabt, nämlich so etwa mit plusminus Null rausgekommen, während die ETFs zugelegt haben. In ETFs wäre das Geld also deutlich besser angelegt gewesen.

    Die 36 Seiten voller Tipps konnten Dich also noch immer nicht überzeugen?

    Nee, sie haben nur meine tiefe emotionale Bindung zur Nuckelpinne gefestigt. Da ich nicht viel fahre, bräuchte ich vermutlich Jahre, um mich peu à peu umzugewöhnen. Ich hör doch nicht zum Jahresende mit meiner (schon zum Jahreswechsel 2022/23 stark reduzierten) Berufstätigkeit auf, um mir dann anderen Stress einzuhandeln und dafür auch noch 'ne Menge Geld auszugeben.

    Unabhängig davon finde ich es gut, wenn andere Leute Elektroautos fahren! In meinem Fall wäre es aber ein teurer demonstrativer Akt.

    Bei all dem, was ich hier so lese, werd ich immer glücklicher mit meiner schon früher im Thread getroffenen Entscheidung, die Nuckelpinne weiter zu fahren, solange es irgend geht. Die hat kaum Schnickis - oder wenn, dann hab ich die noch nicht gefunden und sie belästigt mich auch nicht damit. Ich wüsste auch kein Schnicki, das für mich interessant wäre ... naja, sollten irgendwann Autos Tee kochen und mit der richtigen Zuckermenge servieren, ändere ich meine Meinung vielleicht.