Solange in allen ETF Vergleichsportalen immer nur die TER angegeben ist, und nicht auch noch zusätzliche Transaktionskosten etc., gehe ich auch nicht von einem Zufall aus…. Sie haben einfach nur knallhart kalkuliert und kamen so auf die hübsch anzuschauenden 0,24% 😁
Beiträge von carbarazzi
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Ich finde es auch echt schwierig, die Kosten der verschiedenen Anbieter im Kleingedruckten miteinander zu vergleichen. Vanguard schreibt das hier auf seiner Seite, das interpretiere ich so, dass in den genannten Kosten von 0,25% bei den LifeStrategie Produkten wirklich alles enthalten ist. Aber korrigiert mich bitte, falls das falsch ist….
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Aha…,zwischen 10.56 Uhr am heutigen Freitag bis irgendwann abends gab es eine blitzartige Senkung der Gebühren ?
Sowas…
Nö. Da stehen immer noch 0,395% Gesamtkosten. Man muss nur auf der oben verlinkten Seite bis ganz nach unten scrollen und nicht schon beim ersten Preisschild stehen bleiben 😬
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Puuh, das ist aber überraschend teuer - und m.E. damit nicht konkurrenzfähig im Vergleich zu Vanguard. Aber immerhin gibt es keine Rücknahmegebühr..... diese Möglichkeit wird ja gerade bei den Fonds von Beck (GPO und FIO) eingeführt, wie ich im Nachbarforum gelesen habe.
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Interessant, dass du den schon im Depot hast. Ich finde ihn auch mega: Reduziert Tech Klumpen (Equal Weight), reduziert US-Klumpen (nur rund 30% USA), monatliche Ausschüttungen sind motivierend, gesunde Ausschüttungsrendite von ca. 3,5% (entspricht einer nachhaltigen Entnahmerate), Qualitätsfilter, und dann sind auch noch Small Caps enthalten. Europäischer Indexanbieter und Emittent gefällt mir auch. Es juckt schon in den Fingern 😄.
Habe ihn auch erst seit letzter Woche, im Tausch gegen den VanEck Morningstar, zu dem er momentan fast parallel läuft. Ist natürlich nur einer sehr kurzer Vergleichszeitraum, auch wenn es die thes. Variante schon ein paar Wochen länger gibt. Aber genau deine genannten Gründe waren auch für mich entscheidend, das Gesamtpaket klingt irgendwie stimmig.
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Ja den Amundi finde ich tatsächlich interessant, das ist mal eine wohltuende Abwechslung zu den üblichen MSCI World Klonen. Eine 50/50 Mischung zwischen dem Amundi und einem MSCI/FTSE/ACWI World könnte wahrscheinlich auch eine spannende und ausgewogene Anlagevariante werden.
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Doch was vergessen: ich bin feige und möchte das Black Swan Risiko minimieren, daher investiere ich in mehrere ETFs, die sich dann inhaltlich natürlich auch noch etwas voneinander unterscheiden müssen. Der genannte RAFI hat im Vergleich zum Kommer eine höhere Value-Ausrichtung und der neue L&G ist ähnlich wie beispielsweise der VanEck Morningstar mehr im Dividendenbereich unterwegs (allerdings mit 18% Japan).
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Meine Kinder würden jetzt sagen "Weil"

Da mich diese Antwort natürlich auch nicht immer befriedigt, kann ich es gerne ausführlicher erklären.
- Zum Risiko (und natürlich auch der Chancen) der MAG-7 brauchst du nur eine beliebige Zeitung aufschlagen und bekommst seitenweise Erklärungen.
- USA kleiner 50% bedeutet ja im Umkehrschluss, dass andere Regionen stärker gewichtet werden. Ein ACWI IMI hat z.B. weniger als 15% Europaanteil, was ich jetzt (Stichwort Home Bias) zur Risikostreuung zu wenig finde. Und ja, auch ich weiß ganz genau, wenn die USA abstürzen, stürzen alle anderen Märkte mit ab. Hoffentlich natürlich nicht ganz so weit. Wahrscheinlich aber doch.....
- Value mag ich lieber als Growth, eine Aktie mit einem KGV von 15 finde ich besser als eine mit 35.
- Ich glaube an den Buffet Indikator, https://www.deltavalue.de/buffett-indika…93%20Definition,)%20zum%20Bruttoinlandsprodukt%20(BIP).
- Ich mag Musk nicht, daher kein Tesla.
- Ausschüttend, weil ich die Berechnungen von Achim Weiss ganz überzeugend fand und den ganzen Steuerkram mit der Vorabpauschale ermüdend finde. Ich habe auch nichts gegen Steuern, sofern ich ausreichend Geld verdiene.
Habe ich noch was vergessen?
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Bezgl. der Kosten hast du natürlich recht: meine durchschnittliche TER liegt im Moment bei vergleichsweise teuren 0,308%. Das ist teurer als der ACWI IMI mit 0,17% und natürlich noch viel mehr als z.B. beim Amundi Prime All Country World mit sensationellen 0,07%, aber insgesamt doch eher vernachlässigbar, wenn ich an alte Fonds Zeiten mit 5,25% Ausgabeaufschlag und 2% Verwaltungsgebühren zurückdenke.
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Ja, Dimensional ist wegen zu hohem US Anteil raus, da ist mein Interesse schlagartig erloschen, als ich das gelesen habe. Aber es herrscht ja zum Glück kein Notstand bezüglich der Anlageideen.
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Ich suche halt ETFs mit bestimmten Kriterien: weltweite Anlage, breit gemischt von LargeCap bis SmallCap und Value bis Growth.
Und nicht, weil ich mich für besonders schlau halte und es besser weiß als alle anderen, sondern einfach nur weil ich es so haben will, abweichend vom MSCI World oder ACWI IMI mit einer Gewichtung der USA unter 50% und idealerweise Gewichtung der Top10 Positionen (gerade auch der Mag-7) von deutlich unter 15%. Und dann auch noch ausschüttend und am liebsten ohne Tesla
Gar nicht so einfach, am Ende bleiben gar nicht so viele Kandidaten übrig. Daher sind es im Moment zu je 25%
Kommer IE000FPWSL69
Invesco RAFI 3000 IE00B23LNQ02
der neue L&G Global Quality Dividends IE0005AJA0P1
Amundi Smart Overnight LU2082999306
Und damit fühle ich mich gerade ziemlich wohl. Und wenn irgendwann noch ein anderer interessanter ETF auftaucht, vielleicht von Dimensional oder Avantis, vielleicht auch von einem Anbieter, den momentan noch niemand auf dem Schirm hat, wird auch da investiert.
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Was spricht denn dagegen, immer auf der Suche nach dem etwas "besseren" ETF zu sein?
Ich bin ja auch im Kommer investiert, setze aber anders als beispielsweise Irving niemals alles auf ein Pferd. Ich bin daher auch immer interessiert an anderen Anlageideen, unter anderem auch an dem Dimensional - weshalb ich ja auch hier mal nachgefragt habe.
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Ja scheint ein systematischer Unterschied zu sein. Aber was man jetzt glauben soll, ist mir auch nicht klar. Keine Ahnung, was man kaufen soll, wenn man jetzt gezielt SmallCaps hinzufügen möchte.
Exemplarisch:
Avantis Global Small Cap mit 81% Small und 19% Mid Cap
https://global.morningstar.com/de/investments…1TUEI/portfolio
iShares MSCI World SmallCap mit einer Grösse von 6,7 Mrd., 2% Large, 38% Mid und nur 60% Small
https://global.morningstar.com/de/investments…1D2CC/portfolio
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https://fundcentres.landg.com/srp/lit/Xrl8ge…_04-02-2026.PDF
Laut dieses Berichts hat der Kommer 19% SmallCaps gegenüber dem ACWI IMI mit nur 12% -
Herzlichen Dank 👍
Wann schichtest du um?
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Irving schrieb vor ein paar Tagen mal dies hier:
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Genau. Es soll bald ein ETF kommen:– inklusive EM
– extrem breit gestreut (Sampling über >13.000 Aktien)
– Multi-Factor
– deutlich günstiger als der Gerd-Kommer-ETF, auf Vanguard-Niveau oder knapp darüber
– 45 Jahre Track Record mit Outperformance in den USAWenn das so kommt, ist das eigentlich die eierlegende Wollmilchsau.
Ich werde dann einen Thread aufmachen und schreiben, dass ich den Gerd-Kommer-ETF steuerschädlich verkauft habe und jetzt im Dimensional bin. Popcorn steht bereit.

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Hat jemand schon mal nach weiteren Details zu diesem imaginären ETF gefunden? Gibt es da ein amerikanisches Original, das dann in ähnlicher Form auch in Deutschland zugelassen wird? Und ist mit den 45 Jahren Track Record die gesamte Firmenhistorie gemeint? Oder tatsächlich der Fonds? Ausser dem Templeton Growth fällt mir ja kaum ein Fonds mit einer solchen Vergangenheit ein… -
Die KI sagt das hier:
Auf Ausschüttungen von ETFs mit Domizil in den Niederlanden wird eine Quellensteuer von in der Regel 15 % erhoben. Für in Deutschland steuerpflichtige Anleger ist diese Steuer gemäß dem Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) mit 15 % voll auf die deutsche Abgeltungsteuer anrechenbar. Bei Freistellungsauftrag kann dies jedoch steuerlich nachteilig sein, da die 15 % Quellensteuer trotzdem anfallen.
- Quellensteuerhöhe: Die Niederlande ziehen 15 % Quellensteuer auf Dividenden ein.
- Anrechnung in Deutschland: Aufgrund des DBA können die 15 % niederländische Quellensteuer komplett auf die deutsche Abgeltungsteuer (25 % + Soli + ggf. KiSt) angerechnet werden.
- Verlustverrechnung: Die Anrechnung erfolgt in der Regel automatisch durch die depotführende Bank in Deutschland.
- Problemzone Freibetrag: Liegen die Kapitalerträge unter dem Sparer-Pauschbetrag (Freistellungsauftrag), ist die niederländische Quellensteuer dennoch endgültig verloren, während bei irischen oder luxemburgischen Fonds oft keine oder geringere Quellensteuern auf Fondsebene anfallen.
- ETF-Domizil: Entscheidend ist, dass der ETF seinen Sitz in den Niederlanden hat (häufig bei VanEck ETFs, erkennbar an der ISIN beginnend mit NL).
Es kann daher steuerlich sinnvoller sein, niederländische ETFs erst zu nutzen, wenn der persönliche Freibetrag ausgeschöpft ist.
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gar nicht? Der deutsche Anleger versteuert seine ETF Gewinne auch heute schon nach deutschem Steuerrecht und nicht nach niederländischem.
Aber NL ETFs unterliegen trotzdem auch dem niederländischem Steuerrecht, d.h. man muss unter Umständen auch als Nicht-Niederländer 15% niederländische Quellensteuer zahlen. Googelt mal bei Interesse nach ETF und Quellensteuer..... ich habe das nicht mehr ganz genau in Erinnerung.