Beiträge von Teddy Molotov

    ...Wer sich natürlich jetzt 9 Monate Gedanken machen will, was wie wo bei wem wieso gehen könnte oder doch nicht, kann das ja gerne machen..."

    Das sind immerhin bei. mir auch in 9 Monaten € 5.000, die ich unter Vernachlässigung der Opportunitätskosten bis zum Start des AVD irgendwo hinparke oder so anlegen könnte, dass ich sie auf einfachem Weg unter Vermeidung von Verkäufen, Steuern etc. in das AVD einbringen könnte.

    Da führt kein Weg rein. Das habe ich verstanden.

    Moin,

    Ich habe seit 2003 in einen Riester-Vertrag eingezahlt und mich, zu viele Jahre, auch mangels verfügbarer Mittel nach einem Wohneigentumserwerb, nicht ausreichend mit dem Thema AV und vor allem mit den Auszahlungsmodalitäten befasst. Das änderte sich vor einem Jahr. Ich stellte den Riester beitragsfrei und lege seit dem monatlich Geldbeträge in einem Depot / einem ETF an, welches ich für meine Altersvorsorge nutzen wollte.
    Gleichzeitig hatte ich die förderschädlichen Entnahme und Auflösung des Riesters angedacht. Dazu kam es aber dann nicht, da ich Dank dieses Forums, von Plänen der Ampel zur Neuregelung der AV-Förderung erfuhr und erstmal abgewartet habe.
    Jetzt möchte ich das neue AVD, trotz der bei mir nur noch höchstmöglichen 8 jährigen Ansparphase nutzen, um meinen Riester, ca € 50k aus der Auszahlungsmisere herauszuholen und mit den steuerlich begünstigten Höchstbeträgen von € 6.840 p.a. den AV-Kapitalstock zu erhöhen.
    Den Riester auf das AVD übertragen, sollte wohl funktioneren. Für das kleine Depot mit einem Bestand von ca. € 12k suche ich noch eine Idee. Ich hätte den Betrag gerne im Schonvermögen des AVD. Das normale Depot ohne weitere Besparung weiterzuführen, erscheint mir nicht sinnvoll.
    Ist es so, dass das AVD entwender mit der ersten Einzahlung oder eben mit den eingebrachten Riester-Geldern startet, oder gibt es für den Start die Möglichkeit, auf das AVD schon vorhandene Wertpapiere zu übertragen?
    Der Verkaufs des Bestands, des seit 2025 besparten Depots, mit ein wenig KES-, Soli- + KirchSt.-Abzug und dann Einzahlung in das AVD ist eine weniger attraktive Option.

    Danke & Grüsse

    Es ist grundsätzlich nicht nachweisbar, was sich in einem Schließfach befunden hat. Selbst wenn ich Fotos mit Zeitstempel von dem Inhalt habe und auch Rechnungen, so ist das eben kein eindeutiger Nachweis, dass diese Sachen zum Zeitpunkt eines Einbruchs sich auch dort befunden haben. Da kommt es wahrscheinlich auf das Wohlwollen der Versicherung an.

    So wie es bei vielen anderen mobilen Sachen auch nicht nachweisbar ist, ob sich diese zum Versicherungsschadens-Ereigniszeitpunkt im Besitz oder Eigentum des Versicherungsnehmers befanden.
    z.B. die Gartenmöbel von der Terrasse, die eBikes aus der Garage, Omas Porzellansammlung etc. -alles gestohlen worden. Oder vielleicht doch schon ein halbes Jahr vorher verkauft.
    Ab und an hört man da mal was.

    Ich stelle mir gerade die folgende Frage: Was ist nun sicherer,

    • Bitcoin im Wallet einer regulierten deutschen Kryptobörse wie bspw. BSEDX, oder
    • Selbstverwahrung auf einer Hardware-Wallet samt Backup des Seeds (also der 24 Wörter auf Papier) im Bankschließfach?

    Im Wallet einer -was auch immer- Kryptobörse ist das die moderne Variante des Schließfachs in der Kreissparkasse in Gelsenkirchen Buer?
    Da ist nichts abgesichert, wenn die Börse gehackt wurde. Da greift kein Einlagensicherungsfond etc. Eine deutsche Kryptobörse würde evtl. mit ihrem Vermögen haften. In der Regel klärt das dann aber der Insolvenzverwalter.
    Eine BTC-Adresse anlegen ist kein Hexenwerk und kostet nichts. Somit hat man ein Paperwallet. Man kann auch einen Ledger oder eine Bitbox anschaffen.
    Die Seeds, mittels Mnemonic Split geteilt bewahrt man an drei oder vier unterschiedlichen Orten auf, wobei es da nicht unbedingt um ein Bankschließfach handeln muss.
    Natürlich ist das Aufwand und lohnt erst ab der Summe, die einem persönlich schmerzt, sie zu verlieren.

    Mal ganz praktisch gefragt: Ich habe eben in der Union App geschaut und festgestellt, dass ich direkt etwas auf das Riester Depot einzahlen könnte. Reicht das oder muss man bei beitragsfrei gestellten Riester Verträgen noch etwas anderes unternehmen?

    Worauf willst du hinaus, bzw. was möchtest du mit der Einzahlung erreichen?
    Du kannst einen Einmabetrag auf dein Riester-Depot einzahlen, aber dann hättest du dir auch das beitragsfrei stellen schenken können. Die Förderung ist reine Augenwischerrei, da sie in der Auszahlungsphase als Steuer wieder abgeführt wird.