Einfach weiter sparen, Oma sagt Bescheid wenn sie ausziehen möchte & wir schauen was bis dahin ist ![]()
Beiträge von FranzMartin
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Hallo! Da bin ich wieder mit einem Update:
danke für die vielen Antworten. Das sich das Thema so zuspitzt hätte ich ehrlicherweise nicht erwartet 😄 aber genau deswegen habe ich ja angefragt.
Im Endeffekt haben wir, nachdem wir die genauen Konditionen kannte, das ganze in der Konstellation verworfen. Es soll ja auch niemand bei so etwas benachteiligt werden.
Also hätte ich die genauen Konditionen vorher gewusst, hätte ich gar nicht erst gefragt. Trotzdem sehr interessant was alles zu beachten ist. Deswegen auch hier nochmal Danke für eure Zeit
Bis irgendwann zum nächsten Thema 😄 -
Vielen Dank für die weiteren Nachrichten.
Ich finde es echt spannend wie sich das ganze Thema hier entwickelt. Ich habe mir auch schon ein paar Punkte raus geschrieben die es zu prüfen gibt.
Wie gesagt, es steht nichts fest & ich bin dankbar für jede Antwort/Denkanstoß. Das Thema ist ja immerhin recht neu für uns.
Kurz noch ergänzend: die Familie ist nicht zerstritten, mein Vater und meine Tante werden, wenn genauere Zahlen gefallen sind, auch mit am Tisch sitzen.Oma wollte das Haus vor paar Jahren nicht verkaufen. Als die entferntere Verwandtschaft aus dem Westen mitbekommen hat das der Opa gestorben ist, haben sie meiner Oma ein Angebot gemacht von 230k. Das hatte meine Oma damals abgelehnt. Soviel zu diesen Hintergrund „wer weiß warum es früher mit dem Verkauf nicht geklappt hat“
Als Opa gestorben war hat meine Oma angefangen 2018 das ganze Objekt zu sanieren, zb letztes Jahr auch erst die Heizung.
Meine Frau arbeitet nur 30h. Also es wäre auch noch Platz nach oben (was wir aber möglichst vermeiden wollen)
Ich hänge euch mal noch ein Screenshot vom Finanztip Rechner Mieten vs Kaufen an. Gerechnet habe ich jetzt da mal mit 200k Kaufpreis.
Ich lese auch viel von hätte, wenn und aber. Aber so sitzt man, wie schon mal geschrieben, auf gepackte Koffer. Alles im Leben ist Abwägung von Risiko vs Chance. Umso dankbarer das die Seite mit Risiko mehr gefüllt wird 😉
Ich werde jetzt nicht mehr so „viel“ antworten. Erstmal nur noch lesen, bis wir genauere Daten haben.
Vielen Dank an jeden der sich hier soviel Zeit nimmt so ausführliche Antworten zu bringen. Schöne Woche ☀️
Edit: wir haben schon perspektivisch vor hier zu bleiben. Aber natürlich kann man in keine Glaskugel schauen (Arbeit & wie sich alles entwickelt) -
Guten Morgen alle miteinander ☀️
Danke für die weiteren Antworten!
@Achim Weiss Nein final entschieden ist noch nichts. Ich möchte nur meine Sichtweise hinterfragen. Deswegen bin ich ja auch hier
Pumphut das war ja die Überlegung von uns allen. Durch das Wohnrecht geringerer Kaufpreis + sie zahlt für die Zeit in der sie noch drin wohnt „Miete“ = unser Kredit tilgt sich ein Stück weit von selbst.
Für die anderen Einschätzung, es sind bis jetzt noch keine konkreten Zahlen gefallen. Und wie sie die anderen Enkel dann behandelt liegt in ihrem Ermessen, es soll natürlich fair für alle sein. Selbst wenn sie erstmal sagt, wir kaufen das Haus zum „normalen“ Preis an der unteren Grenze. Sie schenkt uns dann zb die Nebenkosten und die anderen Enkel/Kinder bekommen erstmal den gleichen Betrag geschenkt. Möglichkeiten gibt es ja genug wie man das ganze handhaben kann.
Nächste Schritte: erstmal Ruhe bewahren, wir müssen uns nicht heute entscheiden. Ich sammle nur Information.
Danke für alle Beiträge. Schönen Wochenstart ☺️ -
Danke an alle für eure Einschätzungen – ich fasse die Situation hier nochmal kurz und klar zusammen, damit keine Missverständnisse bleiben:
1. Ausgangslage
- Wir (junges Paar mit 2 Kindern) wohnen zur Miete.
- Meine Oma besitzt ein Haus in guter Lage (Sachsen), voll abbezahlt, gepflegt, ca. 120–140 m² Wohnfläche + Grundstück.
- Sie lebt allein darin, ist älter, Treppen werden schwieriger, und sie möchte Streitigkeiten im Erbfall vermeiden. Die anderen die ein Anspruch darauf hätten, möchten die Immobilie nicht. Da wird die Oma bestimmt was von dem Geld an ihnen weitergeben.
2. Warum das Thema jetzt aktuell wurde
- Sie findet es sinnvoller, das Haus jetzt geregelten Bahnen zu übergeben, statt später auf biegen und brechen alles in der letzten Sekunde zu entscheiden. (Stress)
- Sie möchte weiter drin wohnen, solange sie kann – Wohnrecht wäre abgesichert und wäre für uns selbstverständlich.
3. Unser angedachter Modus
- Wir kaufen das Haus zu einem fairen innerfamiliären Preis (z. B. ca. 200 k statt 300k Marktpreis, natürlich jetzt nur geschätzte Werte).
- Oma bekommt das Geld jetzt (Sicherheit).
- Im Gegenzug wohnt sie weiterhin so lange sie möchte → wir hätten keine Nutzung, aber sie übernimmt anteilig/voll die Kreditrate.
- Wir hätten damit einige Jahre Zeit, Rücklagen aufzubauen, bevor wir einziehen.
3. Die häufigsten Kritikpunkte aus dem Forum (Eigenkapital, Lage, Marktrisiko)
- Ja, Eigenkapital ist aktuell gering – das ist uns bewusst.
- Ja, Sachsen ist kein München, aber die Lage ist stabil, Infrastruktur gut, kein Dorf ohne Zukunftsperspektive.
- Ja, alte Häuser kosten Renovierung – das ist einkalkuliert und bewusst. Die Immobilie sehr gepflegt für das Alter.
- Ja, Immobilien können sich seitwärts entwickeln – aber wir kaufen unter Marktwert, daher mit Risikopuffer.
5. Warum das Ganze trotzdem Sinn ergeben kann
- Wir zahlen zurzeit 700 € Kaltmiete → 50 Jahre lang wären das >400.000€, ohne Wertaufbau. Die Altersvorsorge müsste man über ein ETF besparen.
- Das Haus bekommen wir deutlich unter Marktpreis → direkter Startvorteil.
- Oma übernimmt einen Teil der Kreditlast zu Beginn, was uns weiter Zeit verschafft.
- Wir müssten so oder so langfristig eine Lösung finden (unsere Miete wird spätestens in 10–20 Jahren massiv steigen sobald unsere aktuelle Vermieterin nicht mehr ist).
6. Was jetzt passiert
- Meine Frau und ich schauen uns das Haus in Ruhe gemeinsam an.
- Danach setze ich mich mit Oma und zusammen und wir klären:
- Preis
- Wohnrecht
- Übergangsregel
- Modernisierungsbedarf
- Rechtliche Absicherung (Notar/Vertrag)
7. Fazit
Es ist noch keine finale Entscheidung gefallen.
Noch stehen keine exakten Zahlen (Kredit, Nebenkosten, genaues Eigenkapital) fest.
Das Ganze ist eine familiäre Vorstufe, kein spontaner Kauf.
➡️ Sobald wir konkrete Zahlen, Angebote & Konditionen haben, melde ich mich mit einem Update.
Danke euch nochmal für die vielen Perspektiven – so kann man das Thema viel besser durchdenken 🙂
Schönen zweiten Advent 🎄 -
Unbedingt kaufen würde ich jetzt nicht sagen. Ich möchte in der Situation nur „richtig“ abwägen. Ich sehe natürlich zurzeit mehr Vorteile als Nachteile.
Aber genau deswegen wollen wir es erstmal sacken lassen. Nochmal in Ruhe anschauen, danach den finalen Preis verhandeln & alles durchrechnen.
Mir kommt es nur so vor als wäre so eine Chance eine Einmalige, da man ein Haus unter Marktwert bekommt und gleichzeitig ohne viel Mehraufwand erstmal langsam in das Thema reinwachsen kann solange Oma noch drin wohnt.
Eine andere Immobilie würden wir wahrscheinlich nicht kaufen und dann eher auf mieten mit ETF Sparen setzen.
Leben halt auch gerade zum ersten mal 😄 -
Die Kinder haben kein Bedarf an der Immobilie. Meine Geschwister & Cousine sind noch jünger, ohne Partner, ohne Kinder… ich wäre sozusagen der einzige bei dem es Sinn macht und es in der Familie bleibt.
Der grundlegende Gedanke ist ja. Oma wohnt noch zb 5 Jahre drin. Und zahlt so bei dem Beispiel schon 50k von dem Kredit. Bevor wir in 5 Jahren 50k zusammen sparen (andere Zinsen, andere Marktwerte) ob es besser oder schlechter ist kann man jetzt natürlich nicht beurteilen. -
Ok noch mal um es deutlicher zu beschreiben. Es ist dafür gedacht irgendwann da einzuziehen. Und nicht weiter zu vermieten sobald die Oma raus ist.
Ohne Eigenkapital in solche Projekte mit Vermietung zu investieren macht kein Sinn. 😅
Zum Thema mit den Finanzen:
Wir haben ein Gemeinschaftskonto: da gehen die gemeinsamen Fixkosten, Einkauf, Miete, gemeinsames Sparen… weg. (60% vom Gehalt)
Dann hat jeder sein restliches Gehalt. Das geht für Privaten Fixkosten wie Handy, Versicherungen die nur ein betreffen, etc… Und der Rest sind dann um die 4-500€ für Hobbys, Tanken… wir sind da noch dabei das ganze zu optimieren, deswegen ist das ein anderes Thema. Nur zur groben Orientierung weil die Frage kam.Zum Thema Arbeit: ich arbeite in einem genialen Studio, der Chef ist Mitte 50 und hat keine Kinder. Irgendwann wird sowieso ein Umbruch kommen und es wird wahrscheinlich einer der drei Angestellten übernehmen. Dafür gibt es aber noch keinen Plan. Ich habe letztes Jahr ein Nebengewerbe gegründet um online Coaching anzubieten. Das ganze wird dann in naher Zukunft auch im Studio möglich sein.
Danke für die Antworten 🙂 -
Zur Ergänzung um es weiter einzuordnen (sorry sind so viele Dinge die man immer mit berücksichtigen muss^^)
Die Oma wollte ihr Haus vor 3 Jahren schon verkaufen, weil es nicht mehr alles so optimal geht. Hat dann aber gesagt sie bleibt solange drin wie es noch so halbwegs geht mit den Treppen. Jetzt ist sie 75. natürlich kann es jetzt sein sie will in 3 Jahren raus oder erst in 7. Sobald sie auszieht, würden wir einziehen. Ist es früher, haben wir eher das Haus. Ist es später ist mehr vom Kredit bezahlt bis wir ihn voll übernehmen.
Im Anhang habe ich mal ein Zeitungsartikel von letzter Woche gepackt. Ich denke damit kann man schon mal mehr anfangen.
Es ist zurzeit ein etwa vergleichbares Inserat online: https://www.immobilienscout24.de/expose/1627789…er&referrer=taf
Baujahr nur 1 Jahr auseinander. Das Haus der Oma ist in einer schöneren Lage mit 20-40 qm mehr Wohnraum. Dafür eine Doppelhaushälfte und nicht alleine stehend.
Kann man im Moment nur schätzen.
Das weitere „Problem“ - wir wohnen bei jemand Privat im Haus (keine Wohnungsverwaltung oder Ähnliches). Das ist unser Glück mit der aktuell günstigen Miete. Wenn man über eine Wohnungsverwaltung geht kommen wir hier schnell an die 8-900€ Kaltmiete bei unsere Aktuellen Größe.
Die Vermieterin ist auch schon Anfang/mitte 60. was wird in 10/15/20 Jahren mit unserer Mietwohnung passieren? Die Kinder von ihr haben selber gebaut. Aber ob die Interesse an einem Haus von 1890 haben?
Fragen über Fragen?!?
Danke für die weiteren Antworten 🙂 -
Danke schon mal für die ganzen Antworten!
Wir wohnen im Erzgebirge. Bei uns sind solche Preise noch die Normalität 🙂
Wir beide haben zusammen ein Einkommen von ca 4500€ + Kindergeld & 2x Weihnachts und Urlaubsgeld. Wenn dann das Ganze zustande kommen sollte noch die Miete zusätzlich.
Und so wie es McProfit geschrieben hat ist es korrekt. Wir würden erstmal weiter in unserer Wohnung wohnen und Oma weiter in ihrem Haus, nur das sie dann Miete zahlt. Bei uns ist der Mietpreisspiegel noch bei knapp 8,80€.
Meine Frau würde ich natürlich nicht überreden. Sie muss das ganze Thema nur erstmal sacken lassen, Emotionen raus nehmen und dann entscheiden wollen wir das angehen oder nicht.
Und das ein Haus auch kosten mit sich bringt ist uns schon bewusst. Zurzeit sind wir bei einer gemeinsamen Sparrate von 600€ und jeder hat nach Abzug der privaten Fixkosten noch um die 500€.
Ich hoffe mit den paar Zahlen lässt es sich wieder ein Stück besser einordnen. Wenn noch Fragen offen sind die zur besseren Einordnung führen, bitte schreiben! 🙂 -
Hallo ihr Lieben. Ich bin neu hier deswegen stelle ich mich kurz vor: Franz, 27, Verheiratet, 2 Kinder, meine Frau Krankenschwester, ich Fitnesstrainer.
Wir haben jetzt vor einigen Tagen, ein Angebot von meiner Oma bekommen. Wir können ihr Haus kaufen (Erben, Schenken ist eher schwierig, da 2 Kinder & 5 Enkel. Zusätzlich kann sie mit dem Geld noch einiges anfangen, sie ist noch echt fit). Der Kaufpreis würde bei um die 220-230k liegen, wobei ich noch nicht weiß ob es noch ein Enkelbonus gibt. Teil des Angebot ist es damit sich erstmal nichts ändert. Wir wohnen weiter in unserer Wohnung, sie weiter im Haus, aber eben zur Miete. Also haben wir noch ein paar Jahre Ruhe, mit nur geringeren Finanziellen Aufwand & Oma hat das Kapital was am Haus gebunden ist, gelöst. Die Doppelhaushälfte wurde 98 in einer neu erschlossenen Siedlung gebaut. Und es wurde sehr auf die Instandhaltung geachtet und nach dem Tod von Opa 2017 auch wirklich viel gemacht.Problem 1: ich muss meine Frau noch abholen. Es war zwar irgendwann die Aussicht auf das Haus da, aber jetzt wo die Chance Real wird, ist es erstmal eine Komische Situation. Ich habe ihr schon gesagt damit ich jetzt kein Ja oder Nein möchte. Sondern einfach in Ruhe nochmal alles anschauen, mit dem Hintergedanke „können wir uns hier ein Leben für unsere Familie vorstellen“
Problem 2: wir haben kaum Eigenkapital. Meine Frau hat etwas, würde wahrscheinlich für die Kaufnebenkosten reichen. Ich bin gerade so ziemlich bei 0, da ich letztes Jahr durch den Umzug in unsere jetzige Wohnung zusätzlich noch ein Auto kaufen musste, für den Arbeitsweg.
wie stehen die Chancen unter diesen Bedingungen ein Kredit zu bekommen?
Was gibt es dann bei der Miete mit Oma zu beachten, um das ganze steuerlich vorteilhafter zu machen?
Hat jemand schon ähnliche Erfahrungen gemacht?
Danke schonmal für eure Tipps und den Austausch 🙂