Hi,
ich kann deine Zweifel sehr gut nachvollziehen – mit Riester bist du da wirklich nicht allein. In eurer Situation mit mehreren Kindern und einer Frau ohne eigenes Einkommen sind am Ende vor allem die Zulagen der entscheidende Faktor, nicht die tatsächliche Rendite des Vertrags. Viele unterschätzen, wie stark Gebühren (gerade nach einem Anbieterwechsel) die Performance auffressen, selbst wenn das Produkt offiziell ETF-basiert ist.
Meiner Meinung nach ist es oft am sinnvollsten, den Vertrag des Mannes beitragsfrei zu stellen und nur das Minimum einzuzahlen, das nötig ist, um die Zulagen für die Frau zu sichern – zumindest so lange, bis es eine echte Reform gibt. Die Abschluss- und Verwaltungskosten in den ersten Jahren richten häufig mehr Schaden an, als man denkt, weshalb Abwarten in vielen Fällen vernünftig ist.
Das ist ein bisschen wie in anderen Bereichen: Am Ende zählt oft das Gesamtbild mehr als ein einzelnes Produkt. Wenn alles stimmig aufeinander abgestimmt ist, funktioniert es besser – [externer Link von der Moderation entfernt]
Kurz gesagt: Vorsicht bei neuen „verbesserten“ Verträgen, behalte die realen Kosten im Blick und hab kein schlechtes Gewissen, wenn du Beiträge pausierst, solange die Zahlen nicht klar für dich sprechen.