Beiträge von Heidschnucke

    Vielen Dank an alle bis hierher. Da ist vieles dabei was zur besseren Einschätzung beiträgt.

    Die Schwester ist in Wirklichkeit eine Halbschwester, "angeheiratet" über den verstorbenen Stiefvater. Spielt sowas eine Rolle? Ein großes Erbe daneben wird es nicht geben. Die Großeltern verteilen zwischendurch ihr freies Guthaben zu gleichen Teilen an alle Kinder/Enkel. Was da ggf noch liegen bleibt weiß ich ehrlicherweise nicht. Weiteres Eigentum gibt es nicht.

    Für mich kristallisiert sich ein Kauf als sauberste Lösung heraus. Da ich ggf plane damit in begrentem Rahmen Einnahmen zu erzielen lockt dazu das Thema Afa. Vorstellbar wäre die Auszahlung an die eigentlichen Erben als Zinsloses Darlehen zu tätigen.

    Sie können im Leben nicht alles planen, besonders nicht was in der Zukunft liegt. Wenn Ihnen heute so viel an dem Ferienhaus liegt, dann kaufen Sie es von den Großeltern, mit oder ohne Nießbrauch durch diese.

    Gruß Pumphut

    Und das ist auch gut so :-)...aber zu einem gewissen Grad vorbereitet sein schadet nicht. Mit dem Nießbrauch der Großeltern hätten wir kein Thema. Sie nutzen das Haus zu Lebzeiten, bzw solange sie es körperlich schaffen, eh intensiver als wir. Sie sind Mitte Achtzig, und der Punkt an dem sie es nicht mehr nutzen können rückt eindeutig näher. An der Stelle, bin ich überzeugt, brauchen wir auch kein Nießbrauch vereinbaren. Wichtig wäre es die Verhältnisse/Ansprüche gegenüber Tochter/Sohn und ggf. Schwester wasserdicht zu regeln.

    Die vorgeschlagene Regelung klingt sehr nach "wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass", im Sinne von "übernehmt ihr mal schön die Kosten, Nerv und Verantwortung for Omas Ferienhäuschen, aber ich mach da wie bisher umsonst Urlaub, wann immer es mir passt"

    Du sitzt dann am Ende zwischen den Interessen deiner leiblichen Familie (Eltern, Grosseltern, Verwandte) und denen deiner eigenen Familie (Mann und Kinder) und hast auch noch Schulden am Bein.

    Genau das will ich ja verhindern. Bedeutet für mich ich übernehme es voll und ganz und ohne den geringsten Anspruch anderer, oder mit Anspruch, dann aber nur zu einem Teil des eigentlichen Wertes. Ich hab grundsätzlich kein Thema damit dass die Familie wie bisher dort Urlaub macht. Dass das dann aber zum Nulltarif passiert muss ausgeschlossen werden. Das ist ehrlicherweise auch nicht der Anspruch. Die Frage ist wie und am besten für alle sowas geregelt werden kann.

    Das Haus liegt um die Ecke, mit Seegrundstück und eigenem Anleger. Ein Paradies für uns und unsere Kinder. Bekommen wir nie wieder, so meine Meinung. Fokus liegt auf der Selbstnutzung. Vermietung angedacht nur an Freunde und gute Kollegen. Freie Vermarktung möchte ich mal ausschließen. In Summe komme ich an den Punkt es übernehmen zu wollen. Und wenn es nicht klappt, im direkten Umfeld gibt es etliche Kaufinteressenten denen aktuell abgesagt wird. Da kreisen schon die Geier ;)

    Um ganz sicher zu sein hätte ich gesagt ich kaufe das Haus regulär über ein zinsloses Darlehen von Seiten Sohn/Tochter. Dann sind alle zufrieden und niemand wird auf die Idee kommen irgendwas zu beanspruchen. Bei der Schenkung scheint es immer noch 1-2 Hintertürchen zu geben. Von den Kosten dürfte beides identisch sein, oder?


    Und ganz wichtig. In der Familie sind sich alle einig dass das so passieren soll. Da gibt es keine Abweichler. Aber wer weiß wie es aussieht wenn es dann wirklich ums Geld geht. Alles was ich beschreibe ist erstmal blanke Theorie. Es steht auch eine anwaltliche Beratung der Familie zu dem Thema an. Ich möchte aber gut vorbereitet dahin.

    Einen wichtigen Aspekt hab ich oben leider vergessen. Sohn/Tochter möchten von uns ausgezahlt werden. Ich welcher Höhe hängt natürlich direkt an deren Anspruch das Haus in Zukunft weiter mit nutzen zu wollen. Ausgehend von einer Auszahlung in voller Höhe des Wertes müsste ich entweder ein Darlehen aufnehmen oder über ein zinsloses Verkäuferdarlehen bewerkstelligen. Beide Varianten hätten dann Einfluss auf den steuerlichen Aspekt wenn wir damit Einkünfte erzielen wollten.

    Hallo Pumphut,

    vielen Dank. Ich gehe, leider, davon aus, dass das Ableben der Großeltern keine 10 Jahre dauern wird. Bedeutet dies, dass die Schwester dann beim Tod der Großeltern keinen Anspruch stellen kann solange Sohn/Tochter noch leben? Hab ich das richtig verstanden? Was wäre, im schlimmsten Fall, Sohn/Tochter versterben auch in den 10 Jahren oder nach 11 Jahren? Was wäre im Fall dass Sohn/Tochter nach ein paar Jahren einen Anspruch anmelden?

    Guten Tag,

    ich benötige einmal Hilfestellung. Folgende Situation:

    Die Großeltern möchten ihr Ferienhaus, Wert ca. 120.000€, zu Lebzeiten übergeben. Eine Nutzung soll weiterhin möglich sein, wenngleich das Alter bei der Bewitschaftung mehr und mehr zum Tragen kommt und ein Ende in Sicht ist. Das Haus ist nicht dauerhaft bewohnt und wird parallel auch von anderen Familienmitgliedern zu Urlaubszwecken genutzt.

    Tochter und Sohn haben beide kein Interesse an einer Übernahme, auch weil eine Auszahlung des jeweils anderen nicht möglich ist. Ein Darlehen "nur" für eine Ferienimmobilie kommt nicht infrage.

    Wir als Enkelin + Ehemann + 2 kleine Kinder, würden das Ganze gern übernehmen und lange selbst nutzen und/oder vermieten.

    Es gibt dazu noch eine Schwester der Enkelin welche aktuell keine Ansprüche angemeldet hat, auf Grund einer harten und langen Krankheitsgeschichte sich aber ggf mal dazu berufen fühlen könnte einen Anteil einzufordern, sollte mal Geld benötigt werden, zB zu Therapiezwecken.

    Momentan reden alle von einer Schenkung mit Nießbrauchrecht. Ich bin mir unsicher ob dies angesichts der oben geschilderten Verhältnisse der richtige Weg ist.


    Welche Tips habt ihr dazu parat?


    Vielen lieben Dank!

    Ich möchte meine heutigen Fixkosten absichern. Dazu zählt alles rund ums Haus, Kinder, Versicherungen, Vorsorge, Hobbys, Urlaub etc. Dieser Betrag sind heute (mein Anteil) ca. 3.500€. Ab spätestens 60 ist die Immobilie abbezahlt. Eine schuldenfreies Ferienhaus steht mir ab 2028 zur Verfügung. Ab 60 fällt eine Belastung von 1.700€ im Monat weg, ggf früher.


    Ggf. noch eine nützliche Info: Mein AG zahlt bei längerer Krankschreibung 6 Monate mein volles Gehalt.

    Richtige Erkenntnis. :)

    Der Erkenntnis folgend würde ich jetzt folgendes tun:


    1. BU in Höhe von 2.000€ bis 67Jahre finden > Hannoversche eine gute Adresse?

    2. 2te BU in Höhe von 1.500€ bis 60Jahre finden > Ziel ist die Absicherung der Immobilienfinanzierung die dann mit 60 spätestens erledigt sein soll. Welcher Anbieter bietet sich hier an aktuell?

    3. oben genannte KLV beitragsfrei stellen

    4. Differenz anderweitig investieren.

    Auf jeden Fall! Abk. immer ausschreiben. Die Tastendruckersparnis rechtfertigt die Obfuszifizierung des Textes in keinem Fall.

    Ok

    Wer weiß das schon?

    Momentaufnahme, logisch. Keine Garantie für die Zukunft. Sehe ich als Extrembeispiel aktuell in der Firma.

    Wenn eine Familie dranhängt, relativieren sich 110 T€, dazu läuft eine Immo-Finanzierung. Entsprechend hast Du nicht viel Vermögen nebenher, was kaum anders sein kann. 10 T€ Tagesgeld erscheint etwas knapp, wenn ein Haus im Hintergrund ist, andererseits sollte bei einem Haus, das noch nicht einmal 10 Jahre alt ist, nichts Großes kommen.

    Die Finanzierung beinhaltet eine Lücke von aktuell 450.000€ zu meinen Gunsten. Durch viel Eigenkapital und hohe Tilgung zahle ich monatlich so viel wie andere für eine 3-Zimmer-Wohnung zahlen. Da das alles vor einem Jahr war muss ich natürlich erstmal wieder Kapital aufbauen. Ob man den Joker im Fall der Fälle durch Umzug ggf ziehen kann oder muss kann man heute nicht beantworten. Ziel ist es mit 55-60 Schuldenfrei zu sein. Das Ferienhaus KANN entweder als Rückzugsort dienen da in der Nähe oder es könnte veräußert werden.

    Meine Frau ist aktuell beruflich so kurz getreten dass das mit den Kindern alles passt. Daher 2.000€ Netto pro Monat.

    Von Dividendenaristokraten halte ich nichts, aber das mit den Dividenden ist den Leuten ja nicht auszutreiben.

    Warum auch? Eine gesicherte Dividenrendite von 6-7% halt ich nicht für verkehrt.

    Ohne die geht es bei modernen Eltern ja wohl nicht. :(

    Ok, man muß schließlich rechtzeitig etwas gegen deren Rentenlücke unternehmen.

    Anregungen erwünscht. Mir fällt da alternativ nicht sooo viel ein wenn ich ehrlich bin.

    Verträge von 1999 und 2004 sind prinzipiell steuerfrei, was grundsätzlich mal ein Plus ist. Keine Ahnung, ob diese Teilauszahlung die Steuerfreiheit tangiert. Meines Wissens muß man für eine steuerfreie Auszahlung mindestens 60 Jahre alt sein. Das ist bei Dir nicht der Fall.

    Wenn Du im Jahre 2025 42 Jahre alt bist, wirst Du im Jahr 2034 51 Jahre alt sein. Solltest Du morgen berufsunfähig werden, erhältst Du 9 Jahre lang eine höchst übersichtliche Auszahlung von 650 €, die ggf. gegen staatliche Leistungen (im Extremfall Sozialhilfe) gerechnet wird.

    Viel Sicherheit gewinnst Du daraus nicht. Was würdest Du im Fall des Falles ab 51 machen?

    Punkt verstanden.

    UZV mußte ich googeln. Es handelt sich laut Google hierbei um eine Universalzielvereinbarung. Aha!

    Unfallzusatzversicherung

    Hier schreibst Du die mögliche Leistung nicht dazu, angesichts des Beitrags dürfte diese ähnlich unzureichend sein.

    Verdoppelung der Todesfallleistung

    30 T€ oder so sind so gut wie nichts, wenn Du davon jahrelang leben mußt.

    Fachmann fragen, und das heißt ausdrücklich: Nicht zum Ein-Firmen-Vertreter gehen, bei dem man alles mögliche kaufen kann - vorausgesetzt, seine Firma hat das im Programm.

    Du zahlst im Moment laufend nennenswertes Geld in eine Kombiversicherung (besser gesagt: deren 2). Soweit ich das überblicke, hast Du davon keinen nennenswerten Schutz. Eine BU mit nennenswertem Schutz dürfte in der Tat Geld kosten - aber sind die aktuellen beiden Verträge denn billig? Oder gar preiswert?

    Wenn du so fragst sicherlich nein.

    Entweder Du schließt eine BU ab, die im Fall des Falles Dein ausgefallenes Gehalt ersetzt (und zwar nicht nur bis 51, sondern bis zur Rente) oder Du läßt das bleiben.

    Bin mal gespannt, ob und was Dr. Schlemann dazu sagt.

    :)

    Es bleiben lassen dürfte keine Option sein.


    Danke für den Input :)

    Hallo zusammen,


    ich habe bereits viel gelesen und kann daraufhin auch einen klaren Trend zum Umgang mit alten KLV-Verträgen erkennen. In meinem Fall ist die Sache für mich aber noch nicht glasklar. Daher ersuche ich das Schwarmhirn um etwas Hilfe.

    Kurz zu mir:

    42 Jahre alt, kerngesund, Jahresbrutto 110.000€ (+ 10% Bonus, +Firmenwagen), verheiratet, 2 Kinder (3+6), Einkommen Ehefrau ca. 2000€ pro Monat (50% Angestellt, 50% Selbstständig als Kleinunternehmerin)

    Einfamilienhaus BJ 2018 (Marktwert 750.000€, Restschuld aktuell ca. 300.000€, Zinsbindung bis 2034 > dann 214.000€ Restschuld), in den nächsten 2-3 Jahren Erwerb eines Ferienhauses durch Schenkung.


    Ich selber betreibe aktiv Vorsorge über ein Depot mit 250€ pro Monat (ca. 40.000€ groß, 7 Positionen, Fokus MSCI World, MSCI World IT, Dividendenaristokraten-ETF sowie Einzeltitel mit Fokus Dividende und Rohstoffe), ca. 10.000€ Tagesgeld, 2 Junior-Depots a 25€ pro Monat in den MSCI-World für die Kids und o.g. Verträge aus längst vergangenen Tagen. Dazu zahle ich meine VWL in ein Soziales Zukunftskonzept meines AG ein. Dort wird jährlich ein Garantiezins für das eingezahlte Kapital ermittelt. Zusätzlich zahlt mein AG 300-600€ p.a. dort ein (nicht garantiert).


    Mir geht es um die beiden Verträge der KLV bei der Debeka. Diese haben meine Eltern 1999 und 2004 für mich abgeschlossen. Damals als Schüler und Auszubildener. Aus beiden Verträgen habe ich mir Ende 2024 jeweils knapp über 10.000€ für unsere Immobilie auszahlen lassen. Der Stand Ende 2024 nach Auszahlung lautet wie folgt:

    Vertrag 1 von 1999 / Beitrag 104€ pro Monat / Tarif DK2/AM

    • Laufzeit 01.06.2048
    • Versicherunssumme 32.511€
    • UZV-Summe 32.511€
    • Beitragsbfreiung bei vollständiger BU
    • Leistung BUZ 650€ pro Monat
    • Laufzeit BUZ 01.06.2034


    Vertrag 2 von 2004 / Beitrag 107€ pro Monat / Tarif L2/AM

    • Laufzeit 01.06.2048
    • Versicherunssumme 32.450€
    • UZV-Summe 32.450€


    Ich habe mir beide Verträge angeschaut. Es ist leider klar niedergeschrieben dass sich die Zusatzversicherungen NICHT von der Hauptversicherung trennen lassen. Daher habe ich da wohl kaum Chancen, oder?


    Mein plötzliches Ableben habe ich bereits über eine RLV mit 300.000€ Versicherungssumme und Beitragsübernahme im Falle einer BU bei der Hannoverschen zu knapp 40€ abgeschlossen. Den Rest würde ich jetzt gern in eine seperate Altervorsorge investieren, verliere bei Beitragsfreistellung aber meinen BUZ/UZV-Schutz. Die UZV ist mir nicht so wichtig. Eine seperate BU würde mich, mal als Beispiel mit 2.500€ BU-Rente, ca. 100-150€pro Monat kosten. Da bleibt dann nicht mehr viel für die Vorsorge da ich vermutlich zwei solcher Verträge brauche.

    Natürlich hatte ich bereits launigen Besuch von der Debeka wo man mir anbot das Ganze in eine Fonds-Geschichte mit oder ohne BU umzubauen. In deren Angebot blieben bei einer 5%igen Fondsentwicklung noch ca. 3,7% Nettorendite p.a. übrig. Wo der Rest landet wissen denke ich alle. So sieht das Angebot aus:

    Chance Invest-Plus + BUZ / Laufzeit 01.01.2051

    • 170€ pro Monat
    • Auszahlung 67.120€ bei 5% Entwicklung vs. Einzahlung 40.797€ (135,99€ pro Monat)
    • Garantierter Rentenfaktor 15,65
    • aktueller Rentenfaktor 27,79
    • BU-Rente bei 50% 1.360€ pro Monat / Ablauf 01.01.2046 (34,01€ pro Monat)
    • Übernahme der Beiträge der RV bei BU


    Knackpunkt ist für mich die BU. Mit der bestehenden KLV verzichte ich auf Rendite und habe nur eine kleine BU. Wenn ich alle Beitragsfrei stelle habe ich keine BU mehr und müsste eine teuer neu abschließen.


    Gibt es hier eine eindeutige Handlungsempfehlung?


    Vielen vielen Dank!