Beiträge von Ben_85

    Wenn mehr als 10.000 Euro von seinem eigenen Girokonto zu einer anderen Bank auf ein neuesTagesgeldkonto überwiesen werden, muss dann auch die Herkunft nachgewiesen werden?

    Zwischen 2023 - 2025 habe ich die Neukundenaktionen (Tagesgeld) genutzt und gehoppt. Mit ca. 100.000€. Das Geld ging immer von meinem DKB Konto auf das Tagesgeldkonto. Bei ING, Postbank, Sparkasse hat damals niemand gefragt woher das Geld kommt.


    LG

    Oh da hast du was falsch verstanden, hier geht es nicht um eine Vermögenssteuer sondern ganz langweilig und unspektakulär um die Kapitalertragssteuer. Nach Abzug von Steuern und Inflation freut sich der msci World Aktionär trotz heftiger Überbesteuerung (bis zu 18x) über ein Plus. Dieses Plus würde sinken wenn z.B. die Steuer um 2% erhöht würde. Es wäre aber immer noch da, also eigentlich alles halb so wild

    Nein. Ich habe es schon richtig verstanden.


    Mein Kapital womit ich den ETF bespare und auf auf den ich irgendwann Kapitalertragssteuer zahlen werde, stammt aus meinem Netto-Gehalt was bereits mit 42% versteuert ist.

    Es hat Spaß gemacht aber ich denke auch wir kommen hier nicht weiter. Ich habe dargelegt das der Staat die großen Risiken des Investors übernimmt, stetig die Rendite subventioniert, Arbeit wesentlich höher belastet wird als Kapitalerträge, Kapitalerträge zu generieren extrem wenig Leistung erfordert (wenige Klicks im Online Banking), keine Enteignung gefordert und bin jetzt trotzdem (möglicherweise) linker Stromterrorist. I love it

    Ist dir denn bewusst dass das Kapital was investiert ist bereits (mehrfach) versteuert ist?

    Ich habe meinen Broker auch bei der DKB und bin zufrieden:


    Aktien Order bis 5.000€ kosten 10 €,von 5.000 bis 20.000€ kosten 15 € und alles ab 20.000€ aufwärts 30€

    1,5€ für die Ausführung eines Sparplans für ETF nicht nicht an Aktionen teilnehmen.

    Finde ich auch in Ordnung.


    LG

    Das wäre eigentlich die Überlegung. Warum soll ich - ohne Erben - einen Kredit vollständig zurückzahlen wenn ich der Bank entsprechende Sicherheiten in Form von Grundstück + Immobilie zur Verfügung stellen kann?

    So arbeiten Banken nunmal nicht.

    Eine Bank beurteilt die Machbarkeit des Darlehens anhand deiner Kapitaldienstfähigkeit. Diese ist bei deinem Alter und deinem Gehalt schlichtweg nicht gegeben bei 1 Mio. € Darlehenssumme. Keine Chance.

    Banken wollen prinzipiell überhaupt nicht an deine Sicherheiten dran, weil das in der Abwicklung sehr teuer, zeitaufwendig und rechtlich kompliziert ist. Die Bank bedient sich an den Sicherheiten erst dann wenn alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft sind.

    Die einzige Möglichkeit wäre, den Eigenkapitalanteil so hoch anzusetzen dass du mit deinem mtl. Gehalt die Rate zahlen kannst. Bei deinem Gehalt wären das mind. 800T€.


    VG

    Guten Morgen zusammen,


    wirklich ein schönes Forum!

    Ich lese hier seit einiger Zeit mit und stelle nun auch meine ersten Frage.


    Kurz zu meiner Situation:

    Mein erstes größeres Aktieninvestment habe ich kurz vor Corona getätigt und erstmal einen ordentlichen Absturz mitbekommen. Mein 2. größeres Aktieninvestment habe ich ca. 1 Woche vor Ausbruch des Ukraine Krieges getätigt und einen weiteren Absturz mitbekommen.

    In dieser Zeit habe ich viel Lehrgeld bezahlt und beschlossen mich komplett aus Einzelaktien zurückzuziehen. Soweit es ging habe ich daraufhin alle Aktien verkauft und in Fest- bzw. Tagesgeld angelegt. Damals gab es noch die Aktionen für Neukunden, bis zu 4% zu bekommen.

    Das meiste Geld wurde dann im Februar 2025 frei und ich habe den Trump Crash genutzt um in den thesaurierenden MSCI World von iShare einzusteigen. Das waren ca. 100k.

    Ich habe einen ordentlichen Einstiegszeitpunkt erwischt und beim ATH im November alles verkauft. ich dachte es kann nicht noch besser werden..

    Allerdings habe ich mich in den letzten Wochen intensiver mit ETF´s beschäftigt (insbesondere hier im Forum), dadurch mein Mindset geändert und bin letzte Woche (30.12.) wieder komplett in den o.g. ETF eingestiegen den ich mit einer mtl. Sparrate von 2.400€ (jeweils 600 € zum 01., 05., 15., & 20.) bei der DKB bespare und in den nächsten 15-20 Jahre nicht anfassen möchte. Außerdem wird zum 30.06. mein letztes Festgeld in Höhe von 27k frei, welches ich dann zusätzlich komplett in den ETF stecke.

    Aktuell haben ich einen Einstandswert von 140k, leicht im Plus mit 0.07%.

    Meine Frage hierzu wäre, ob ich nun mit einer Vorabpauschale rechnen muss? Meines Erachtens müsste ich bereits durch den Verkauf den Gewinn inkl. Dividende versteuert haben und eine Vorabpauschale fällt nicht an. Oder habe ich hier einen Denkfehler?


    Meine 2. Frage bezieht sich auf mein Depot mit den Einzelaktien. Hier hatte ich bereits geschrieben dass ich den Großteil bereits verkauft habe.

    Allerdings habe ich immer noch 9 Einzelaktien die ich mittlerweile seit 5 Jahren mitschleppe und einfach gerne loswerden möchte.

    Gesamter ursprünglicher Einstiegswert lag mal bei 18k die heute 50% im Wert verloren haben.

    Ich weiß keiner von euch kann in die Glaskugel gucken aber vielleicht habt ihr Anregungen oder Tipps wie ich hier verfahren könnte:

    1. halten & hoffen dass die Aktien wieder kommen
    2. mit dem hohen Verlust verkaufen und die verbleibenden 9k in den ETF stecken in der Hoffnung dass dieser die Verluste in den nächsten 15-20 Jahren wieder gut macht
    3. andere Ideen?


    Viele Grüße und vielen Dank für eure Zeit

    Ben