Beiträge von nutzer2026

    Welchen Freibetrag?

    Ich meinte die aktuell ca 195 EUR

    Hast Du aus Standmitteilungen mal eine Sparrendite errechnet

    Lag von 2024 zu 20 25 bei 4,9 %.

    Wenn man die Finanzlage eines anderen Menschen beurteilen soll, braucht man alle Informationen, und zwar sinnvollerweise gleich von Anfang an.

    Vollkommen verständlich und sorry dafür, hatte das erst bei der genauen Berechnung der Rendite wieder gesehen.

    Schönes WE

    @Achim Weiss Erstmal Danke für die ausführliche Antwort!

    Was gibt Dir der Arbeitgeber dazu?

    Früher 40 EUR. Heute hat er eine Extra betriebliche Rente (Metallrente) abgeschlossen und die 40 EUR fließen dort ein. Mit etwas Pech käme ich damit wohl über den Freibetrag.

    Was dann auf die Auszahlung der bAV an Sozialabgaben und Steuer abgeht, ahnt heute noch keiner. Du bist gesetzlich krankenversichert?

    Korrekt ich bin in der gesetzlichen Krankenversicherung. Ja wir können natürlich nicht absehen, was bis dahin passiert, ich denke besser wird es allerdings nicht werden. Daher gehe ich davon aus, dass im Zweifel mehr abgeht. Am Ende vom Tag muss ich ja die Wahrscheinlichkeiten der Kosten der beiden Optionen vergleichen und hierbei Schätzungen abgeben welche Kostenfaktoren in beiden Optionen anfallen können, da scheint es mir wahrscheinlicher, dass die Abzüge bei der betrieblichen Rente höher ausfallen als auf Kapitalerträge (ich weiß kann auch hier nicht ausgeschlossen werden).

    Ich kann mir nicht vorstellen, daß Du angesichts der Demographie in 20 Jahren mit 60 aufhören kannst und gleich eine Rente beziehen kannst. Mag sein, daß Du dann ein paar Jahre als Privatier überbrücken kannst, aber das läßt sich auf eine solche Sicht nicht planen.

    Ja ich muss defintiv bis 67 bzw 70 aus privaten Mitteln übebrücken. Dazu ist aber in sechs Jahren eine ETW abgezahlt und es gehen monatlich 2.000 EUR in ETFs.

    Sparvehikel (vermutlich irgendwelche festverzinslichen Papiere). Aus Deinen Standmitteilungen solltest Du die bisherige Rendite errechnen können.

    Zum Sparvehikel konnt eich tatsächlich nichts finden - ist eine Pensionskasse. Rendite im niedrigen einstelligen Bereich.

    Ein Geschehen, das von mehreren Faktoren abhängt, läßt sich schlecht fassen, wenn sich mehrere Faktoren gleichzeitig ändern (wie es hier der Fall ist).

    Deswegen bin ich ja hier, um eine hier eine Entscheidung treffen zu können. Als weiterer Faktor kommt hinzu, dass die Versicherung noch einen BU Baustein enthält. Sollte ich BU werden zahlt sie die Beiträge bis 2048.

    Hallo zusammen,

    ich habe eine Betriebsrente, in diese zahle ich monatlich 338 EUR aus meinem Brutto. Das heißt ca 196,04 EUR netto.

    Ich zahle seit ca 12 Jahren ein (inkl. Dynamik). Ich bin 39 Jahre alt und verdiene ca 102.000 EUR p.a. zzgl. Mini-Bonus.

    Wenn ich diese Betriebsrente nun beitragsfrei stelle (Szenario 1), bekomme ich zum Jahr 2053 (Renteneintritt) 205 EUR monatlich ausgezahlt. Darauf fallen nach heutigem Stand Sozialabgaben von 11 EUR pro Monat an. Zusätzlich geht die Steuer ab.

    Mein Ziel ist es noch max. 20 Jahre zu arbeiten (bis ich 60 bin - 2046). Würde ich voll weiter einzahlen (Szenario 2) und in 20 Jahren beitragsfrei stellen hätte ich zum Rentenbeginn 2053 pro Monat 517 EUR. Das wären dann 77 EUR an Sozialabgaben zzgl. Steuern die davon abgingen.

    Wie hoch wird die gesetzliche Rente sein? Wenn ich heute voll erwerbsgemindert wäre, läge ich bei 2.100 EUR. Wenn ich bis 67 arbeite 3.000 EUR. Da ich aber ein paar Jahre vorher aufhören will, denke ich mal so ca 2.600 EUR.

    In Szenario 1 würde mein persönlicher Steuersatz im Rentenalter bei ca 11 % liegen in Szenario 2 wohl bei 15% (grobe Schätzung).

    Wir sprechen also netto von einer Differenz von ca 210 EUR pro Monat, und auf 20 Jahre gerechnet ca 50k EUR.

    Wenn ich nun die Betriebsrente beitragsfrei stelle und 200 EUR monatlich in einen ETF lege und mit 3% Profit rechne, habe ich in 20 Jahren 65k EUR. Wenn die Märkte mir gnädig sind, ist das schon inkl. Kapitalertragssteuer. Wenn nicht ca. 50k EUR (ich rechne bewusst konservativ).

    Wenn ich das Geld aufbrauche kann ich bei einem angenommenen Wert von 57,5k EUR (Mittelwert 50 - 65k EUR) pro Monat 317 EUR entnehmen. Dann ist das Geld weg. Dann bin ich 87. Wenn ich die Entnahme auf 200 EUR reduziere und mit der Betriebsrente gleichziehe, dann habe ich noch 20k EUR. Die ja in der Zeit auch für mich arbeiten können. Mit etwas Glück sind das nach 20 Jahren 40k EUR.

    Long Story short: Ich sehe nicht warum sich eine Betriebsrente noch lohnen sollte. Insbesondere dann nicht, wenn man davon ausgeht, dass die Betriebsrenten in Zukunft den vollen Sozialabgaben unterliegen. Ich denke ich stelle meine Betriebsrente beitragsfrei. Warum zögere ich? In einem von Saidis Videos meinte er, es lohne sich wenn man gut verdiene und alt werde...

    Danke im Voraus für den Input.