Vielen Dank für eure Antworten.
Das Eigenkapital ist deshalb so niedrig, weil wir beide erst seit ca 5 Jahren arbeiten und das Nettoeinkommen nicht seit diesen fünf Jahren so hoch ist. Dazwischen mussten mehrere Umzüge bezahlt werden, Tilgung der Studienschulden, Hochzeit und Urlaube.
Für uns war es wichtig, dass wir nach den prekären Verhältnissen aus dem Elternhaus und der Durststrecke Studium auch erstmal leben, Urlaube machen, und uns eine Wohnung etwa auch so einrichten, dass sie uns gefällt.
Derzeit sparen wir ca 10k im Monat in die jeweiligen Depots.
Die Lebenshaltungskosten werden die nächsten Jahre bis auf die Inflation nicht weiter steigen, da wir hier keine Ausgabe mehr neben dem sehen, was wir ohnehin jetzt schon haben (oft essen gehen, abbezahltes Auto, das durch einen Firmenwagen ersetzt wird, sofern es kaputt geht, div. Dienstleistungen für einen freien privaten Kalender etc.)
Die Mietwohnung in der wir wohnen ist nicht alterstauglich, muss also ggf. im Alter durch eine andere (und damit teurere, weil wir derzeit dank einer sehr entgegenkommenden Vermietern sehr günstig wohnen) ersetzt werden.
Und dennoch haben wir beide „Bauchschmerzen“. Trotz bis dahin vermutlich gut gefüllter Depots Skrupel im Alter dann 3-4K Miete oder der gleichen zu zahlen. Das fühlt sich falsch an, wenn man jetzt weniger Miete zahlt und mehr Einkommen hat und später mehr Miete zahlen muss und weniger Einkommen hat. Diesen Knoten aufzulösen ist derzeit das „Problem“. Daher der Gedanke an Eigentum.